
Ein solides Buch, mit einer guten Grundidee. Leider konnte es mich nicht 100% überzeugen.
Dies ist mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und ich war sehr gespannt, was die Geschichte so bereithält. Der Klappentext klingt recht vielversprechend. Der Anfang des Buches war dann auch sehr spannend. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Aber die Protagonisten waren mir allesamt zu… Jung. Vielleicht liegt es mittlerweile an meinem Alter, aber irgendwie hat das für mich nicht gepasst. Die Hauptprotagonisten Sophie und Liz sind 17 Jahre alt. Sophie hat mir erst recht gut gefallen, doch dann verfällt sie in einen Wahn Jugendkriese und ist extrem zickig. Liz kam mir erst zu abgehoben vor, dann war sie aber definitiv die angenehmere der Schwestern. Die anderen Protagonisten haben mir grundsätzlich gut gefallen und waren ihrem Alter entsprechend erwachsen. Der rätselhafte Tod der Mutter bringt dem Buch den gewissen Spannungsbogen, aber leider passiert hier ab der Hälfte nur noch sehr zäh etwas und wir bekommen so gut wie gar keine Informationen. Dafür ist das Ende überladen. Versteht mich nicht falsch, die Idee zum Buch hat mir gut gefallen und es hat sich auch gut gelesen. Der Schreibstil von Eva Sigmund ist locker und leicht, sodass man sanft in die Geschichte einsteigt. Wie gesagt, ich glaube einfach, dass ich “zu alt” für dieses Buch bin. Das Setting ist im Zukünftigen Berlin und die Beschreibungen hierzu sind fantastisch. Eva Siegmund versteht es ein zukünftiges Berlin perfekt in eine Dystopische Landschaft zu verwandeln. Ist ihre Beschreibung so abwegig? Nun das werden wir wohl nie erfahren. Das Cover ist recht auffällig und bunt. Es ist eigentlich ganz nett, aber zum Inhalt passt es meiner Meinung nach überhaupt nicht. . Fazit: Ein solides Buch, mit einer guten Grundidee. Leider konnte es mich nicht 100% überzeugen.











