Mir war vorher gar nicht bewusst, dass es zu dem Film auch eine Buchvorlage gibt. Das Buch lässt sich gut und flott lesen und war insgesamt kurzweilig. Das Ende fand ich etwas abrupt, aber für ein Jugendbuch funktioniert die Geschichte trotzdem gut. Insgesamt eine spannende und unterhaltsame Lektüre. 📚
Anders aber nicht schlecht.
Durch Zufall habe ich gelesen, dass dieses Buch gar nicht als Horrorfilm gedacht war. Meine Neugier-sofort geweckt. Buch bestellt und gelesen. Ich kann nicht sagen, was ich besser finde. Am besten selbst lesen. Beides lohnt sich.
Ich liebe den gleichnamigen Film aus den 90ern sehr. Deshalb habe ich zum gleichnamigen Buch gegriffen und war überrascht dass hier doch einiges anders läuft. Die Grundstory bleibt. 4 Jugendliche überfahren einen Menschen und vertuschen dieses. Ein Jahr später erhalten sie alle Nachrichten und erfahren dass jemand weiß was sie letzten Sommer getan haben.... Minispoiler Wie gesagt einiges ist anders. Die "Fischerstory" fehlt zum Beispiel komplett. Auch ist die Bedrohung nicht so extrem gehalten wie im Film. Das Ende geht komplett andere Wege. Es ist halt Geschmackssache. Mich störte lediglich, dass die Auflösung zu kurz kommt und das Ende so abrupt kommt. Ein bisschen mehr Horror hätte es auch sein können. Trotzdem eine Leseempfehlung für alle. Es bleibt eine tolle Sommerlektüre (geht auch den Rest des Jahres gut😄)
Der eine oder andere unter euch wird den Titel bestimmt aufgrund eines Horror-Teenie-Films aus den 90er Jahren kennen. Genau das war der Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Die Ereignisse beginnen damit, dass einer der vier Freunde einen Brief mit dem Satz erhält, der auf die schrecklichen Ereignisse von vor einem Jahr hindeutet. Der Empfänger ist total geschockt und nimmt nach über einem Jahr Funkstille Kontakt zu den alten Freunden auf. Da auch die anderen Drohungen auf andere Art und Weise erhalten, ist die Anspannung groß. Der Freundeskreis ist am überlegen, wie sie aus der Sache wieder rauskommen und ob der Pakt, niemandem etwas davon zu erzählen, gebrochen werden sollte. Die Story beginnt ganz sachte, wobei der Leser langsam auf die Gegenwart und die Vergangenheit vorbereitet wird. Gleichzeitig werden hierbei die verschiedenen Charaktereigenschaften eines jeden hervorgehoben, sodass gut erkennbar ist, welche Auswirkungen der letzte Sommer hatte. Was mir hier gefallen hat, war das Zusammenspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, da diese gut miteinander verwoben sind. Auch konnten die Charakterentwicklungen, Träume und Ängste sehr gut nachvollzogen werden. Was mir jedoch gefehlt hat, war die Spannung. Denn es gibt das eine oder andere Ereignis, was definitiv zur Wendung beigetragen hat, aber die ganze Erzählung plätschert nur so dahin. Selbst als einer der vier Freunde angeschossen wird oder herauskommt, dass der Täter näher ist, als die vier glaubten, passiert nicht wirklich was. Manche Ereignisse waren vorhersehbar und auch das Ende kam viel zu abrupt. So passiert ein weiterer Mordanschlag auf einen der vier Freunde, während die Mutter schon vorgewarnt ist und gerade mal 10 Schritte entfernt wartet. Hier entzieht sich mir etwas die Logik. Alles in allem ein gutes Buch, mit einer soliden Grundlage, die definitiv noch einige Ecken und Kanten aufweist und daher ausbaufähig ist.
Als großer Fan der gleichnahmigen Slasher Filme bin ich aus Zufall auf dieses Buch gestoßen, welches ich auf jedenfall lesen wollte. Ich finde, das Buch lässt sich gut lesen und ich war aufgrund der wenigen Seiten schnell durch. Die Handlung war wie in den Filmen recht bedrückend aber es hätte für mich noch ein wenig düsterer sein dürfen, mit ein wenig mehr Nervenkitzel ansonsten fand ich es recht interessant zu lesen.

Ich weiß was du letzten Sommer getan hast.
Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, von Lois Duncan ist ein Roman, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat, nicht nur wegen seiner packenden Handlung, sondern auch weil ich ein großer Fan der 90er-Jahre-Teeny-Slasher-Filme bin. Die Geschichte dreht sich um eine Gruppe von Freunden, die nach einem verhängnisvollen Unfall einen Pakt schließen, um das Geschehene zu vertuschen. Ein Jahr später beginnt jedoch jemand, ihnen unheimliche Nachrichten zu schicken, die deutlich machen, dass das Geheimnis nicht sicher ist. Die Spannung baut sich langsam, aber unaufhaltsam auf, bis sie in einem nervenaufreibenden Showdown gipfelt. Was mich besonders an dem Buch fasziniert hat, ist die düstere Atmosphäre, die mich sofort an die Filme erinnert hat, die ich in den 90er-Jahren so geliebt habe. Diese Mischung aus Schuld, Angst und unausweichlicher Vergeltung ist typisch für das Genre und Duncan versteht es meisterhaft, diese Stimmung auf jede Seite zu übertragen. Während der Roman weniger blutig und explizit ist als die Filme, die ich so schätze, überzeugt er dennoch mit seiner subtilen Spannung und den komplexen Charakteren. Der psychologische Druck, unter dem die Figuren stehen, ist greifbar und nachvollziehbar. Man spürt förmlich ihre Angst und Panik, als die Bedrohung immer näher rückt. Das Buch hat mich an die besten Momente der 90er-Slasher erinnert, in denen sich die Spannung so stark aufbaut, dass man fast nicht mehr umblättern möchte – und es trotzdem tut, weil man einfach wissen muss, was als nächstes passiert. Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, ist für mich nicht nur ein interessanter Thriller, sondern auch eine wunderbare Hommage an ein Genre, das mich bis heute begeistert. Wer die 90er-Teeny-Slasher liebt, wird auch diesen Roman nicht aus der Hand legen können.





