Witzig geschrieben, aber tatsächlich habe ich hier den Film besser gefunden 👑
Mia ist 14 Jahre alt und wohnt mit ihrem Kater Kat Louie und ihrer Mutter in New York. Sie ist ein unscheinbares durchschnittliches Mädchen und hofft nicht groß aufzufallen. Blöd also, wenn die Mutter auf einmal den Mathelehrer datet, der sie droht durchfallen zu lassen. Und als würde das nicht reichen, reist ihr Vater an und teilt ihr auf einmal mit, dass sie die Prinzessin von Genovia sein soll. Ihre Großmutter soll ihr daher Prinzessinnenunterricht erteilen und dabei ist die Frau furchtbar. Mia will das alles gar nicht, sie will keine Prinzessin sein, sondern einfach nur Mia... Es handelt sich hier natürlich nur um Band eins der Reihe und es mag sein, dass die Handlung später wie im Film ist, aber nur gemessen an Band eins, gibt es bereits einige Unterschiede. Wer also denkt, dass die Bücher mit dem Film Ähnlichkeit haben, der wird hier etwas enttäuscht werden. Mia ist jünger und äußerst naiv. Zudem hatte ich den Eindruck, dass sie nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte ist und der Schlauch ein Ort, auf welchem sie sich wohl fühlt. Vielleicht macht das aber auch ihren Stil zu erzählen aus. Sie beschreibt sich selbst als Looserin, auch, wenn sie dieses Wort so in ihren Tagebucheinträgen nicht nutzt. Doch ich finde, dass sie eigentlich ganz gut drauf ist, was ihre Einstellung betrifft. Sie könnte durchaus mehr Selbstbewusstsein haben, aber in dem Alter ist das halt so eine Sache. Dafür, dass sie keine Prinzessin sein will, geht sie gut mit der neuen Situation um. Dann ist da noch ihre Grandmére. Tja... Also die hat mir ja mal so gar nicht gefallen. Klar, dass Mia sie auch immer als Drachen beschreibt. Diese Frau ist wirklich ätzend und hat mit der dann doch strengen, aber gutmütigen Film-Oma nichts gemein. Das fand ich dann doch sehr schade, da insbesondere die Beziehung zwischen Mia und ihrer Oma den Charme ausmacht. Die anderen Charaktere sind aber dann tatsächlich genauso cool, chaotisch und sympathisch (oder halt auch nicht), wie man sie aus dem Film kennt. Der Schreibstil ist einfach und umgangssprachlich gehalten. Die Story wird in Tagebucheinträgen erzählt und neben Mias Gedanken und Kommentaren findet man auch mathematische Versuchserklärungen und Listen wieder. Die Kapitel sind nicht übertrieben lang und passen gut zur jeweiligen Situation und Gefühlswelt von der Protagonistin. Mit Witz und Übertreibungen wird versucht alles nahe zu bringen, das ist mal mehr, mal weniger gut gelungen. Insgesamt ein ganz schönes und lustiges Buch, welches mich aber leider nicht so abholen konnte, wie ich es gedacht hatte. Eine Seltenheit, aber hier fand ich den Film tatsächlich mal besser, als das Buch 🧦













