Dieses Buch habe ich als Teenie in der Bücherei entdeckt und seitdem einige Male gelesen. Ich liebe es immer noch. Auch das Thema Rassismus wird hier gut aufgegriffen und regt zum Nachdenken an.
Eine schöne Geschichte. Für mich aber leider nicht mehr als 3 Sterne, da ich mir einige Stellen ausführlicher gewünscht hätte. Bin trotzdem froh es gelesen zu haben.
So viel Potenzial
..aber leider nicht genutzt. Was zum einen der Länge des Buches geschuldet ist, aber auch von zu vielen Längen in der Story auf so kurzem Raum. Emotional konnte es mich nicht abholen. Die Geschichte an sich ist nichts, was man noch nicht gelesen hätte, wenn man sich mit dem Thema Alltagsrassismus in Büchern befasst, deshalb kam das Ende nicht unerwartet sondern war eher schnell vorhersehbar. Nichtsdestotrotz als Einstieg in dieses wichtige Thema definitiv geeinigt, da es die „Basics“ beinhaltet aber dann nicht zu emotional ist. Die beiden Charaktere sind aber sehr gut getroffen und ich hätte auch gerne mehr über die Familien im Zusammenspiel gelesen.
"Eine Weile bleibt die Zeit für uns stehen" ist ein Buch über eines der präsentesten Themen in unserer Gesellschaft mit vielen betroffenen, daher finde ich das Buch sehr gut umgesetzt, zusätzlich dazu gibt es eine wundervolle Liebesgeschichte. Die Charaktere waren für mich einfach zuckersüß und haben mich zum weiter Lesen animiert, auch fand ich es schön das sich die Sicht von Kapitel zu Kapitel durchgewechselt hat, in denen man deren Geschichten genauer kennenlernen kann. Es ist in meinen Augen, dadurch das es eher kurz und einfach gehalten ist, ein gutes Buch für zwischendurch. Außerdem hat es zum richtigen Zeitpunkt einen Schluss gezogen welcher sehr gut gesetzt worden ist, auch wenn ich die ein oder anderen Tränen verloren habe. 🥹 Im Großen und Ganzen würde ich das Buch mit reinem Herzen weiterempfehlen. 🫶🏻
Alles fing an mit einem Zusammenstoß auf dem Schulflur. Zwei Personen die sich lieben. Inderselben Welt leben , aber unterschiedliche Eindrücken und Erfahrungen haben. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet, das es mit einer Tragödie endet. Trotzdem fand ich die Geschichte sehr schön. Leider war ich am Anfang etwas verwirrt, weil ich nicht verstand in welcher Perspektive es war. Zum Ende hin wurde es aber besser.
Wow, ich bin so unfassbar überrascht ❤❤❤
Ich hatte mir eine wundervolle Liebesgeschichte erhofft die ich auch bekam. Der Schreibstiel war total angenehm, wodurch ich das Buch in wenigen Stunden durchgesuchtet hatte. Die Charaktere mochte ich echt gerne und es hat mir sehr gefallen wie offen die Autorin mit den im Buch behandelten Themen umgegangen ist. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet und es erst überhaupt nicht realisiert, ich habe in dem Buch geweint, gelacht und total mitgeliefert. Ein richtig gutes Buch, eindeutig ein Highlight von mir ❤❤❤

War ganz ok
Anfangs bin ich überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen. Ich möchte den Schreibstil nicht und für mich hat sich das schleppend angefühlt zu lesen. Doch ich hab nicht aufgegeben und hab einfach weiter gelesen vielleicht auch weil ich es zuende lesen wollte( ich hasse es etwas abzubrechen ) nun ja und dann bei Seite 30 oder 40 bin ich langsam reingekommen und es wurde plötzlich interessant zu lesen und ich habe es angefangen zu mögen und tataa 3,5 Sterne.😊 Am Ende war es angenehm ein kurzes und knackiges 200 Seiten Buch zu lesen aber nichts besonderes
So sanft und poetisch, so hart lässt sie uns in der Realität aufwachen, diese Geschichte zwischen zwei Jugendlichen, die sich in der Schule verlieben. Ellie Weiß und Miah Schwarz. Für die Liebe kein Hindernis, für die Gesellschaft schon. Angelehnt an Romeo und Julia ein dramatisches und wichtiges Buch über Rassismus.
Schöne Geschichte die mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

Berührend und emotional
Was für eine wunderschöne und zutiefst berührende Geschichte. Die Autorin schafft es, auf unter 200 Seiten eine so einprägsame Geschichte zu erzählen und so greifbarer Charaktere zu erschaffen, unglaublich. Mich hat die Geschichte um Ellie und Miah so mitgerissen und für sich eingenommen, ich hätte es vorher nicht gedacht. Süsse 15 Jahre ist Ellie, die an ihrer neuen Schule auf Miah trifft und schon bei ihrer ersten Begegnung steht fest: die Zwei mögen sich. Sie bekommen sich nicht mehr aus dem Kopf. Gefühle entwickeln sich und Ellie und Miah kommen sich schnell näher. Für die Zwei ist die Welt in Ordnung, für viele ihrer Mitmenschen ist diese Beziehung nicht ok, denn Ellie ist weiss und Miah ist schwarz. Das Leben könnte so schön sein ...! Wenn es da nicht Menschen geben würde, die Unterschiede zwischen Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe machen. Ich hätte nicht gedacht dass mich die Autorin auf so wenigen Seiten so sehr in den Bann dieser Geschichte ziehen kann. Wie intensiv diese zwei jungen Menschen fühlen und welchen Gedanken ihnen praktisch aufgezwungen werden, wo sie doch die erste große Liebe genießen sollten. Für Ellie und Miah ist die Welt in Ordnung, ihre Herzen schlagen im selben Takt, aber es sind die Umstände, die ihnen die Sicht trüben. Niemand sollte kämpfen müssen, sondern in Ruhe und Frieden leben können. Kurz und bündig werden wir hier mit dem Thema Rassismus konfrontiert, gefühlsstark und intensiv werden wir den Gedanken und Gefühlen unserer Protagonisten ausgesetzt. Ein schwermütiges Buch und doch voller Liebe... bittersweet. Für mich ein ganz großartiges Buch über das ich noch Stunden schreiben könnte. Aber wisst Ihr was? Lest es doch bitte selbst!
„Eine Weile bleibt die Zeit für uns stehen“ von Jacqueline Woodson erzählt eine tragische Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen in New York City. Ellie träumt von Miah, seit er ihr das erste Mal in die Augen gesehen hat. Miah denkt ständig an das Mädchen, dessen Namen er nicht kennt. Denn ihnen widerfährt gerade die erste ganz zarte und doch große Liebe. Beiden ist regelrecht schwindelig von dem, was sie da miteinander erleben, denn es ist mit nichts zu vergleichen, was ihnen je widerfahren ist. Sie sind so in ihrer gemeinsamen Welt versunken, dass sie nur am Rande wahrnehmen, was andere scheinbar wichtig finden: Die Tatsache, dass Ellie weiß ist und Miah Schwarz. Doch ihre Herzen sprechen eine Sprache und das ist alles, was für sie beide zählt. Das Buch spielt in New York im 21. Jahrhundert und stellt eine jugendliche Liebesgeschichte mit Hinblick auf alltäglichen Rassismus dar. Jeremiah ist schwarz, lebt in Brooklyn und ist der Sohn eines bekannten Regisseurs und einer bekannten Autorin. Für das neue Schuljahr wechselt er auf die Percy, eine Privatschule, um bessere Chancen für einen Studienplatz am College zu erhalten. Seine Eltern sind geschieden und er ist immer hin und her gerissen zwischen seinen zwei Zimmern, zwischen Mom und Dad. Doch eigentlich möchte Miah einfach nur ankommen. Irgendwo zuhause sein und sich nicht immer entscheiden müssen. An seinem ersten Schultag lernt er Ellie kennen. Elisha ist das fünfte Kind ihrer Eltern, im wahrsten Sinne das Nesthäkchen. Ihre Eltern führen keine glückliche Ehe mehr, seit Ellies Mom sie vor Jahren ohne Vorwarnung verlassen hat und einfach abgehauen ist. Ellie kann ihr seither nicht mehr trauen und wünscht sich einfach jemanden, der bleibt. Jemanden, bei dem sie nicht befürchten muss, dass sie wieder verlassen wird. Auch sie wechselt zum neuen Schuljahr auf die Percy. Miah und Ellie haben schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen ein seltsames Gefühl, als würden ihre Seelen sich schon ewig kennen. Dort beginnt die zarte Liebesgeschichte. Der Schreibstil von Jacqueline Woodson ist sehr poetisch und wortgewandt. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Es ist eine so leichte Geschichte, mit einem unverdaulichen Hauptthema, der alltägliche Rassismus in den USA wird auf eine kritische und verständliche Weise aufgezeigt und entschlüsselt. Der Umgang der Protagonisten mit diesem unschönen Thema ist sehr erwachsen und reif für das junge Alter der Beiden. Die Interaktionen der 15-Jährigen erfolgt viel auf einer Gefühlsebene, es wird viel kommuniziert, sehr offen und roh. Es kommt auch zu ein paar Konfliktsituationen, die die beiden jedoch gut meistern. Auch die körperliche Beziehung ist dem jungen Alter von Miah und Ellie definitiv gerecht und nicht überstürzt. Dike Beziehung der Beiden macht eine schöne Entwicklung durch. Ohne etwas vorweg nehmen zu wollen, das Ende war vorhersehbar, aber nicht weniger herzzerreißend. Ich habe Rotz und Wasser geheult. Eine sehr tiefgreifende und berührende Geschichte. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil der Geschichte. Zusammenfassend möchte ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich selber und seine Ansichten auf die Welt und seine eigenen Privilegien erneut hinterfragen möchte. Die Geschichte ist zeitlos und für jede Altersgruppe geeignet. Große Leseempfehlung!
Dieses Buch wurde mir von einer tollen Bloggerin empfohlen und ich wirklich nicht enttäuscht wurden. Obwohl das Buch überhaupt nicht dick ist, hat die Geschichte es wirklich in sich. Es ist nicht nur tiefgründig, sondern auch so emotional. Das Gefühl von Liebe und Enttäuschung ist nur ein Spaltbreit voneinander entfernt. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, Ellies Sicht in der Ich-Form, wohingegen die Sicht von Miah in der Erzählperspektive geschrieben wurde. Dieses Buch hat so viele Themen, über die ich mir eigentlich gar keine Gedanken mache, aber dieses Buch etwas in mir bewegt. Und seit dem ich es Gelesen habe, stelle ich mir immer wieder die selben Fragen. Wieso dürfen wir nicht so sein wie wir sind? Ganz gleich wie arm oder reich wir sind, welche Hautfarbe wir haben, oder woher wir kommen. Unf warum dürfen wir immer noch nicht, lieben, wen wir wollen? Dieses Buch muss gelesen werden. Klare Leseempfehlung
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Es hat mich zutiefst getroffen.
Ich hätte am liebsten noch viel mehr über Miah und Ellie erfahren. Wahnsinnig wichtiges Buch und Thema.
"Wenn du kommst so leise, wie Blätter rascheln im Wind, dann hörst du, was ich höre, weißt, wo der Schmerz beginnt." Meine Lieben, dies ist der Beginn einer Liebesgeschichte, die so unschuldig, schön und doch so hoffnungslos und voller Schmerz erscheint. Diese First-Love Story unterscheidet sich sehr von den, die ich bisher gesehen habe. Ellie und Miah kommen aus zwei grundverscherschiedenen Welten und haben doch zueinander gefunden. Zwei gebrochene und einsame Seelen, die sich nach Zuneigung und Liebe sehnen und sie zusammen finden. Aber manchmal läuft nicht alles immer so perfekt, wie man es sich gerne wünscht... Die Geschichte von Ellie und Miah zeigt mal wieder, wie es ist, wenn zwei Personen mit unterschiedlichen Hautfarben und anderen Hintergründe zusammen kommen und welche Vorurteile oder viel Schlimmeres hervortreten. Es ähnelt schon fast einer Forbidden-Love Story. Die Storyline hier widerspiegelt mal wieder, wie engstirnig die Gesellschaft des öfteren noch ist. Meiner Meinung nach, sollten wir und unsere Partner so akzeptiert werden wie wir sind, ganz egal welche Hautfarbe man hat. Daher finde ich gut, dass die Autorin, diese Themen auch noch genauer erwähnt. Das Buch hat zwar nur 192 Seiten, aber diese hatten es echt in sich. Ich freue mich schon riesig auf den 2. Teil. Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen, daher bekommt es von mir auch 5/5 Sterne! Eine klare Leseempfehlung geht raus! 💖
Eine poetische, herzzerreißende Geschichte über die ganz große Liebe.
„Eine Weile bleibt die Zeit für uns stehen“ von Jacqueline Woodson erzählt eine tragische Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen in New York City. Ellie träumt von Miah, seit er ihr das erste Mal in die Augen gesehen hat. Miah denkt ständig an das Mädchen, dessen Namen er nicht kennt. Denn ihnen widerfährt gerade die erste ganz zarte und doch große Liebe. Beiden ist regelrecht schwindelig von dem, was sie da miteinander erleben, denn es ist mit nichts zu vergleichen, was ihnen je widerfahren ist. Sie sind so in ihrer gemeinsamen Welt versunken, dass sie nur am Rande wahrnehmen, was andere scheinbar wichtig finden: Die Tatsache, dass Ellie weiß ist und Miah Schwarz. Doch ihre Herzen sprechen eine Sprache und das ist alles, was für sie beide zählt. Das Buch spielt in New York im 21. Jahrhundert und stellt eine jugendliche Liebesgeschichte mit Hinblick auf alltäglichen Rassismus dar. Jeremiah ist schwarz, lebt in Brooklyn und ist der Sohn eines bekannten Regisseurs und einer bekannten Autorin. Für das neue Schuljahr wechselt er auf die Percy, eine Privatschule, um bessere Chancen für einen Studienplatz am College zu erhalten. Seine Eltern sind geschieden und er ist immer hin und her gerissen zwischen seinen zwei Zimmern, zwischen Mom und Dad. Doch eigentlich möchte Miah einfach nur ankommen. Irgendwo zuhause sein und sich nicht immer entscheiden müssen. An seinem ersten Schultag lernt er Ellie kennen. Elisha ist das fünfte Kind ihrer Eltern, im wahrsten Sinne das Nesthäkchen. Ihre Eltern führen keine glückliche Ehe mehr, seit Ellies Mom sie vor Jahren ohne Vorwarnung verlassen hat und einfach abgehauen ist. Ellie kann ihr seither nicht mehr trauen und wünscht sich einfach jemanden, der bleibt. Jemanden, bei dem sie nicht befürchten muss, dass sie wieder verlassen wird. Auch sie wechselt zum neuen Schuljahr auf die Percy. Miah und Ellie haben schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen ein seltsames Gefühl, als würden ihre Seelen sich schon ewig kennen. Dort beginnt die zarte Liebesgeschichte. Der Schreibstil von Jacqueline Woodson ist sehr poetisch und wortgewandt. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Es ist eine so leichte Geschichte, mit einem unverdaulichen Hauptthema, der alltägliche Rassismus in den USA wird auf eine kritische und verständliche Weise aufgezeigt und entschlüsselt. Der Umgang der Protagonisten mit diesem unschönen Thema ist sehr erwachsen und reif für das junge Alter der Beiden. Die Interaktionen der 15-Jährigen erfolgt viel auf einer Gefühlsebene, es wird viel kommuniziert, sehr offen und roh. Es kommt auch zu ein paar Konfliktsituationen, die die beiden jedoch gut meistern. Auch die körperliche Beziehung ist dem jungen Alter von Miah und Ellie definitiv gerecht und nicht überstürzt. Dike Beziehung der Beiden macht eine schöne Entwicklung durch. Ohne etwas vorweg nehmen zu wollen, das Ende war vorhersehbar, aber nicht weniger herzzerreißend. Ich habe Rotz und Wasser geheult. Eine sehr tiefgreifende und berührende Geschichte. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil der Geschichte. Zusammenfassend möchte ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich selber und seine Ansichten auf die Welt und seine eigenen Privilegien erneut hinterfragen möchte. Die Geschichte ist zeitlos und für jede Altersgruppe geeignet. Große Leseempfehlung!
📚✨REVIEW✨📚 Eine Weile bleibt die Zeit für uns stehen von Jacqueline Woods Ich bin überrascht, dass dieses Buch so selten auf Bookstagram und BookTok anzutreffen ist. Ich wünschte, es würde mehr gelesen werden. Wobei ich schätze, dass seit Mitte der 90er Jahre, denn dann ist das Buch zum ersten Mal erschienen, es unzählige Male gelesen und geliebt wurde. Doch für so ein Buch ist „unzählig“ nicht genug. Es erzählt eine zarte Liebesgeschichte von der ersten, reinen Liebe zwischen Ellie und Miah. Beide begegnen sich auf einer privaten Schule in New York und spüren vom ersten Moment an eine tiefe Verbundenheit. Die zarte Jugendliebe wird von den Lebensumständen und Traumata der beiden getrübt, allen voran aber von der Tatsache, dass Miah schwarz ist und Ellie weiß. In der Öffentlichkeit ernten sie komische Blicke, werden mit Bemerkungen von Erwachsenen konfrontiert, von Jugendlichen angepöbelt. Doch kraft ihrer Liebe trotzen sie all den schlimmen Erlebnissen. So lange, solange das Schicksal es für richtig hält… Ich habe immernoch einen Kloß im Hals, wenn ich an die beiden denke. Ich liebe Fiktion, aber manchmal fühlt sich Fiktion viel zu real an. So auch bei diesem Buch. So viele Gefühle hat diese Geschichte in mir aufgewirbelt: die Wut, die Glückseligkeit, aber am meisten eine tiefe Trauer. Die Geschichte von Ellie und Miah hat mich behutsam abgeholt und in einem sehr gemütlichen Erzähltempo durch die Seiten geführt. Der Schreibstil ist ernst, doch gleichzeitig sehr poetisch und wirkungsvoll. Die Autorin beschreibt die Liebe und die Gefühle der beiden mit einer ungeheuren Zärtlichkeit, fast so als befürchte sie ihre Liebe könnte zerbrechen. Ich habe die Erzählweise (Ellie erzählt ihre Geschichte aus ihrer Perspektive, Miah‘s Sicht übernimmt der Erzähler) ungewöhnlich für mich gefunden, aber sehr gemocht. Lest dieses Buch, wenn ihr euch sicher fühlt, dem alltäglichen Rassismus mit all seiner Häßlichkeit und den Konsequenzen zu begegnen. Achtet gut auf euch bei lesen dieses Buches, andere Themen, die hier angesprochen werden, können ebenfalls triggernd sein. Danke , dass ich dieses Buch lesen durfte. Es bekommen einen Ehrenplatz in meinem Regal. *Werbung / Rezensionsexemplar
Eine herzzerreißende Geschichte, mit ganz großen Gefühlen, die einfach nur dahin geflossen ist!
Ellie und Miah besuchen dieselbe Privatschule. Das scheint aber das Einzige zu sein, was sie gemeinsam haben. Ellie ist Weiß, Miah Schwarz, Ellie leidet in erster Linie unter dem Kindheitstrauma, dass ihre Mutter sie verlassen hat (aber wiedergekommen ist), Miah unter der Trennung seiner berühmten Eltern, die medial ausgeschlachtet wurde. Als sie sich auf den Fluren ihrer High School begegnen, ist es so etwas wie Liebe auf den ersten Blick, sie bekommen einander nicht mehr aus dem Kopf. Doch funktioniert diese Beziehung? Mit zwei Menschen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Status und Lebensrealitäten? In einem Buch, das sich vornehmlich an 14- bis 16-Jährige richtet, ein ernstes Thema wie (Alltags-)Rassismus anzusprechen, ist eine mutige und wichtige Entscheidung. Beide Protagonisten haben ihre Päckchen zu tragen, wenn auch ganz unterschiedliche. Das Buch ist aus beider Sichten geschrieben, wobei Ellies Kapitel aus der Ich-Perspektive, Miahs aus der Erzähler-Perspektive erzählt werden. Wieso, habe ich nicht verstanden. Ich bin sicher, dass Miahs Blickwinkel noch viel mehr Emotion in das Buch gebracht hätte. Die Beiden verlieben sich außerordentlich schnell, als Miah Ellie aus Versehen Bücher aus der Hand schlägt und sich ihre Blicke treffen. Vieles in diesem Buch passiert schnell, es wird wenig subtile Sprache benutzt, sondern immer sehr direkte. Ja, ein Buch für Jugendliche muss angenehm geschrieben sein, aber auch hier darf man a) sich Zeit lassen, um die Geschichte sich entwickeln zu lassen, und b) eine Sprache nutzen, die etwas mehr zwischen den Zeilen transportiert, als es hier der Fall ist. Vieles passiert so schnell, dass alles Schlag auf Schlag geschieht. Nie gibt es in diesem Buch mal eine kurze Pause zum Durchatmen. Ellies Familie ist jüdisch, in Teilen sehr konservativ, was auch bedeutet, dass es rassistisches Gedankengut gibt, das auch kundgetan wird. Das macht die Situation für sie natürlich nicht leichter. Auch Alltagsrassismus auf der Straße wird gezeigt, aber auch hier immer nur sehr – entschuldigt den Anglizismus – straight forward. Das Buch möchte auf dieses sehr sensible Thema aufmerksam machen. Das ist gut, das ist wichtig. Ich frage mich: Wieso hat es nur 187 Seiten? Wenn der Inhalt so komprimiert wird, kann es ja nur entweder kaum welchen haben oder alles Schlag auf Schlag gehen. So schnell wie hier alles passiert, hatte ich gar nicht die Möglichkeit, mitzufühlen. Die Beziehung zwischen den Protagonisten entwickelt sich in einer Geschwindigkeit, die total absurd ist. Natürlich mag es sein, dass sich 14-, 15-Jährige schneller verlieben. Aber so schnell? Was mich jedoch besonders stört, ist die Dramatik, mit der gearbeitet wird. Das Buch endet unfassbar dramatisch, es passiert etwas, das dem Leser die schlimme Situation förmlich auf die Nase bin soll. Die eigentliche Message dieses Buches ist so wichtig. Es geht mir nicht in den Kopf, wieso es nicht 100, 150, 200 Seiten mehr hat, um der Geschichte Platz zu geben. Dann hätte mit viel weniger, wie ich finde unnötigem, übermäßigem, Drama viel mehr ins Herz der Leser getroffen werden können. So hat es seinen Zweck in meinen Augen leider vollkommen verfehlt. · 4/10

Wahnsinnig emotional und sehr ruhig geschrieben
*** Trigger Warnung: Rassismus*** *** Ich benutze die Ausdrücke Weiß und Schwarz für die Hautfarbe der Personen, da es die Autorin ebenso macht. Korrekter wäre selbstverständlich der Ausdruck „People of Color“. *** Ich habe dieses Buch zur Hand genommen, die ersten 5 Seiten gelesen und war so gefesselt, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Dieses Buch habe ich daher an einem Tag komplett durchgelesen. Der Schreibstil ist sehr ruhig, sehr klar, sehr unaufgeregt und so wunderschön, dass man sich einfach in diesem komplett verliert. Man ist gefesselt durch die Worte an diese Story, die einfach nicht enden darf. Die Worte von Jacqueline Woodson, tragen einen durch dieses Buch, dass man in jedem einzelnen Wort, die Liebe spürt, die sie in diese hineingelegt hat. Dieses Buch ist nicht spannend, dieses Buch ist kein Krimi oder Thriller, dieses Buch trifft den Leser direkt mitten ins Herz. Schonungslos ehrlich, unverblümt, aber leise und zart, so dass die Worte die sie nutzt um die Liebe zu umschreiben noch mehr wiegen. Es geht um zwei junge Menschen. Zwei Charaktere die von ihrer Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnten. Eine weiß, einer schwarz. Doch da wo unsere Gesellschaft anfängt Schlüsse zu ziehen, zu hinterfragen, zu schauen, fangen beide an einfach nur zu lieben. Denn ihnen ist es völlig egal, was andere denken. Sie sehen das Innere des Anderen und nicht, das was ihnen äußerlich Kennzeichnet. Sie sehen nicht, was die Familie desjeweiligen macht, es ist ihnen egal, sie sehen nur sich beide. Sie ergänzen sich, sie spornen sich an und sie kosten jede Minute die sie zu zweit haben intensiv aus. Eine erste große Liebe, wie sie im Buch steht. Elisha, Ellis genannt, entstammt einer jüdischen Familie. Sie hat mehrere Geschwister die nicht mehr zu Hause sind und eine Mutter die bereits zwei Mal die Familie im Stich gelassen hat. Daher lebt Ellie in ständiger Angst, dass es irgendwann wieder einmal so kommen könnte. Denn ihr Vater ist Chefarzt und selten zu Hause, doch wenn er da ist, liebt sie die kleinen feinen Rituale mit ihm. Eine von ihren Schwestern, lebt in einer lesbischen Ehe. Eine, von der Ellie erwartet hätte, Toleranz zu erfahren, hinterfragt als allererste die Hautfarbe. Jeremiah, Miah genannt, entstammt der ehe, eines erfolgreichen Regisseurs und einer Beststeller Autorin. Doch seine Eltern sind getrennt und er lebt ein Leben zwischen zwei Wohnungen und zwei Familien. Er will nicht mit seinem Nachnamen angeben, will eigenes erschaffen. Er ist einer der wenigen schwarzen auf der New Yorker Eliteschule, doch diese ist das Sprungbrett zu guten Colleges, daher hat er gewechselt, um alle Chancen am Ende zu bekommen. Beide Charaktere haben Angst, der Familie die große Liebe zu präsentieren. Doch Miah wagt es und stellt Ellie seiner Mutter vor. Diese, bietet beiden sofort einen sicheren Hafen, eine sichere Bleibe an und das Gefühl in dieser Wohnung eine Konstante zu haben. Sie verurteilt nicht, sie urteilt nicht, sie akzeptiert und sieht wie gut sich beide wirklich tun. Doch, das was am Ende passiert, das was man so nicht hat kommen sehen, zerreißt einem das Herz. Denn für viele Weiße, sehen Schwarze alle gleich aus. Und genau diese Ungenauigkeit wird Miah zum Verhängnis. Mehr werde ich nicht sagen. Denn man muss es lesen. Muss dieses Buch mit jeder Faser seines Körpers spüren, mit jedem Augenblick seines Seins um dann am Ende sagen zu können, WOW! Ein Buch, welches zum nachdenken anregt, welches zeigt, wie unwichtig die Hautfarbe eines Menschen ist, denn im Inneren sind wir alle gleich. Alle identisch…wir unterscheiden uns nur, durch die Farbe der Haut. Doch ist sie so ausschlaggebend? Spätestens, wenn du dieses Buch gelesen hast, wirst du die Antwort kennen. Meine Bewertung: 5 Sterne Ein Buch mit Gänsehauteffekt. Eines, was man lesen sollte. Es ist kein Roman, kein Happyend Buch, kein Thriller oder Krimi. Es ist ein Buch, über die erste große Liebe, die jeder von uns einmal so intensiv erleben sollte wie diese beiden. Sie reißen Mauern ein, mit ihren Gefühlen und schaffen es einfach, den Leser zu begeistern. Ein Buch, was man einfach lesen muss! Es geht unter die Haut, es geht ans Herz und bricht dieses einmal mitten durch.

Viel zu traurig 💔💔💔
Review: „Eine Weile bleibt die Zeit für uns stehen“ by Jacqueline Woodson Original Title: „If you come softly“ (1998) Series ✔️ Ellie & Miah Reihe Werbung, danke schön für das Rezensionsexemplar Inhalt und Meinung ohne Spoiler Jeremiah und Elisha begegnen sich am ersten Schultag der Privatschule Percy und verlieben sich ineinander. Miah ist schwarz und Ellie ist weiß und ihre Umgebung lässt sie das auch nicht vergessen. Alltagsrassismus von Fremden und Vetrauten folgt ihnen und die Tragödie nimmt ihren Lauf. Viele werden sicherlich sagen, dass sie „sofort wussten“ wie es ausgehen würde. Ich wusste es nicht, ich habe die Geschichte auf mich zukommen lassen und ja hab dann bitterlich dafür bezahlt, als das Ende kam. Der Schreibstil der Autorin ist ganz leicht und poetisch, es gibt keine richtige Handlung, die Geschichte lebt durch Gefühle, Erinnerungen und Beschreibungen. Die Liebe zwischen den Protagonisten entfacht so schnell, wie sie das eben nur kann, wenn man 15 Jahre alt ist. Aber dadurch, dass in diesem Buch die Liebe eher ein stilistisches Mittel ist, um auf ein viel größeres Problem hinzuweisen, ist das in Ordnung. Ich empfand es als realistisch und die zarte Beziehung der beiden hat mich berührt. Wer leichte schnelle Unterhaltung sucht (so wie ich als ich dieses Buch ausgesucht hab), der wird sich umgucken. Ein sehr wichtiges und leider sehr realistisches Buch. Es hat mich sehr bewegt und traurig zurückgelassen. Leseempfehlung ❤️ Rating 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️
Hätte noch 100 Seiten mehr lesen können!
Ein Buch das zum nachdenken anregt. Mir gefiel, das es von beiden Perspektiven erzählt wurde, so hatte man zu Ellie und Miah eine noch bessere Verbindung. An einigen Stellen hätte die Geschichte ein paar Seiten mehr vertragen können, dennoch ist es eine wundervolle Geschichte mit einem so wichtigem Thema. Vor über 20 Jahren hat Jacqueline Woodson dieses Buch geschrieben und nach wie vor ist Rassismus ein so präsentes Thema. Erschreckend das sich daran leider nichts ändert!
"Some mornings, there is only this in the world. Jeremiah's hand reaching for my own. (...) Take this moment and run, Elli." The blurb of the German translation promised a poetic love story. I expected descriptions of a feeling that cannot really be described in words. However, the reality this story deals with is not rosy at all, but fact. It is as if the story starts out colourful and, little by little, the colour is drained from it. I understood far more than in "to kill a mockingbird". 'If you come softly' is a book that deserves to be heard more. Read it!
3.5* Obschon das Buch sehr kurz ist regt es sehr zum Nachdenken an und besonders das Ende war echt hart. Während ich kein grosser Fan von Liebe auf den ersten Blick bin, hat mir Ellie und Miahs Geschichte doch echt gut gefallen, ich hätte gerne noch etwas mehr Zeit mit ihnen verbracht. Die Autorin schreibt echt toll und so schienen ihre Gefühle jederzeit echt und ehrlich, auch wenn ich sie nicht ganz nachempfinden konnte. Wie schon erwähnt behandelt das Buch auch sehr ernste Themen wie beispielsweise Rassismus und ich fand echt schockierend wie aktuell viele Dinge in der Geschichte auch nach 20 Jahren noch sind. Insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass das Buch etwas länger gewesen wäre und somit auch etwas mehr Tiefe gehabt hätte. Doch trotz der wenigen Seiten ist es der Autorin gelungen wichtige Themen anzuschneiden und zum Nachdenken anzuregen.























