Eigentlich ein richtig tolles Jugendbuch. Leider wirkten Oscar und Lou, für mich, lange unscheinbar, fast langweilig. Erst ab ca. Seite 150 haben sie miteinander agiert. Dass dabei jeder sein Päckchen zu tragen hatte, allen voran der Großvater von Oscar, war zwar gut, aber mein Interesse war gar nicht mehr so groß, denn weiteren Verlauf der Geschichte zu erfahren. Vielleicht lag es daran, dass ich immer nur ein/ zwei Kapitel vorm Einschlafen gelesen habe, also nie richtig rein kam, aber das trifft es irgendwie ganz gut. Ich fand nicht in die Geschichte, weder emotional, noch dass ich wissen wollte, wie es ausgeht. Wenn überhaupt hat mich der Großvater am meisten berührt. Eigentlich meine Geschichte, allein wegen kochen, backen und der Themen, aber vermutlich war es nicht der richtige Zeitpunkt für mich.

Inhalt 🍩 Oscar will nur eines, unter dem Radar fliegen und endlich raus aus der Schule. Erst dann geht das Leben los und er kann Fulltime im schwedisch-amerikanischen Foodtruck seines Opas arbeiten, denn Kochen ist seine Leidenschaft. Lou will nur eines, möglichst viele Extrapunkte sammeln und sich so für ein Ivy-League-College qualifizieren. Was macht sich da besser im Lebenslauf, als ein Zero-Waste-Food-Projekt in ihrer Highschool umzusetzen? Blöd nur, dass sie keine Ahnung vom Kochen hat. Da kommt ihr der Loser Oscar gerade recht, der immer am Rande eines Schulverweises balanciert. Und so findet sich Oscar auf einmal im Rampenlicht wieder, mit einem Haufen Extraarbeit im Foodlabor der Schule und noch dazu einem Mädchen, das er noch nie leiden konnte. Das perfekte Rezept für ein Desaster – oder doch nicht? Meinung 🍩 Ein typisches amerikanisches Jugendbuch das Hoffnung macht. Reck hat hier eine Liebesgeschichte zwischen Oscar und Lou geschaffen, die nicht einfach nur kitschig ist. Sie entsteht langsam mit viel Ehrlichkeit und einigen Baustellen. Beziehung allgemein ist ein großes Thema, zwischen Freunden, Fremden und Familienmitgliedern. Tief emotional werden die zu tragenden Päkchen der ProtagonistInnen aufgearbeitet. Dabei gibt es auch noch einige lustige Szenen, die das ganze noch etwas aufpeppen. Hier wird ganz klar: Sei er du bist, du bist wunderbar wie du bist. Es ist einfach mal was anderes als die typischen Highschooldramen!

