21. Juli
Rating:5

Dieses Buch war etwas besonderes für mich und hat mich einfach nur glücklich gemacht. Da schon die Ausgangssituation der Geschichte etwas besonderes war und wie sie erzählt wurde, denn sie spielte an fast nur einem Tag und auch die Charaktere waren allesamt besonders. Da waren ein Jahrhundertsturm und ein Festsitzen in der Schule, keine Erwachsenen und fünf verschiedene Charaktere, Nell, Leo, Chris und Anton und Valesca. Die Geschichte wurde aus der Sicht dieser fünf erzählt, wodurch man einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekam. Da waren Nell und ihre Tagträume die plötzlich Form annahmen, ihre Gedanken über gute und schlechte Menschen und ihre Neugier sowie Leo und sein Gedanke dies als einmalige Gelegenheit zu sehen, sein Mackergehabe und seine Lederjacke. Und da waren Chris und sein besonderer Blick auf die Menschen, seine Beobachterrolle und seine Kamera sowie Anton und sein Wissen selten zum reden zu kommen und wenn dann rutschten ihm unkontrolliert Dinge heraus, sein Gefühl ein Theaterstück zu sehen und seine Hemden. Valesca und ihr Gefühl, Theater zu spielen, ihre Worte über das aufsetzen einer Maske und ihre Einträge in ihr Tagebuch die sie mit ,,Liebe stille Begleiterin“ begann, haben mich besonders berührt. Sie aber auch die anderen habe ich in mein Herz geschlossen, je besser ich sie kennenlernte. Und auch den Charakteren selbst ging es so. Zu Beginn waren da Konflikte und Vorurteile, Aufregung und Eifersucht, Versteckte Gefühle und unterdrückte Emotionen, Scham und Unsicherheit. Später waren da Geborgenheit und Leichtigkeit, Verbindungen und eine neu entdeckte Liebe. Alle Charaktere machten in der kurzen Zeit eine große Entwicklung durch und das hat mich beim lesen richtig glücklich gemacht. Es ging darum sein Inneres nach außen zu kehren und Geheimnisse zu teilen, darum Dinge einzusehen und Missverständnisse aufzuklären, darum miteinander zu reden und zuzuhören. Darum zu Philosophieren und eine Verbindung zu spüren, sich anders zu fühlen und mutig zu sein, darum dazuzugehören und kein Außenseiter mehr zu sein. Um Versprechen und Momente, um Situationen die das ganze Leben veränderten und Freundschaften die sich aus dem nichts entwickelten. Genauso wie hier und passend zu dem Titel ,,Heute sind wir Freunde“ Und genauso passend wie Nells Worte, denn die sagte: ,,Alles kommt immer anders, als man denkt. Theoretisch weiß ich das, praktisch haut es mich immer wieder um.“

Heute sind wir Freunde
Heute sind wir Freundeby Patrycja Spychalskicbj
24. Juni
Rating:4

„Heute sind wir Freunde“ war ein tolles Buch für zwischendurch. 5 Schüler sind aufgrund eines Unwetters in der Schule eingesperrt und könnten nicht unterschiedlicher sein. Da wir mal aus jeder Perspektive lesen, erfahren wir viel über jeden einzelnen Charakter. Was für Gedanken und Sorgen die Leute haben. Was sie über die anderen denken. Mir hat es gut gefallen :)

Heute sind wir Freunde
Heute sind wir Freundeby Patrycja Spychalskicbj