25. Jan.
Rating:5

Nanuk soll mit Mama Akna zum fischen gehen. Das hat er nämlich noch nicht gelernt. Doch er hat keine Lust und stiehlt sich davon. Er trifft auf Pinguin Klaus, der von seine Freunden und seiner Familie nur geärgert wird und freundet sich mit ihm an. Gemeisam treffen sie noch weitere Tiere, die nicht an den Nordpol gehören und erleben ein spannendes Abenteuer. Auch diese süße Geschichte kann man wieder ganz toll gemeinsam lesen. Das Konzept gemeinsam mit den Kinder lesen zu können gefällt mir sehr gut und ermutigt auch, um später selbst zu lesen. Die Kinder werden nicht mit großen Texten überfordert und auch auf sehr schwierige Worte wird verzichtet. Die Geschichte selbst, finde ich wirklich niedlich. Sie ist zwar nicht realistisch, was man alleine schon daran erkennt, das Pinguine am Nordpol leben, aber sie zeigt doch, das Tiere, die unterschiedlicher nicht sein können, gemeinsam etwas bewirken können. Ganz zum Schluß des Buches schreibt die Autorin noch "Manche Dinge muss man eben nehmen wie sie sind. Und immer das Beste daraus machen" . Also lassen wir einfach die Pinguinen in diesem Buch am Nordpol und freuen uns über eine Geschichte, die einen viel tieferen Sinn hat, als dass Tiere an einem anderen Ort leben, wo sie eigentlich nicht hingehören.

Erst ich ein Stück, dann du! - Nanuk - Ein kleiner Eisbär findet Freunde
Erst ich ein Stück, dann du! - Nanuk - Ein kleiner Eisbär findet Freundeby Patricia Schrödercbj