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Schule der Magier – Astaroths Angriff ist der packende zweite Band der „Schule der Magier“-Reihe von Henry H. Neff. Nach den spannenden Ereignissen des ersten Teils setzt die Geschichte nahtlos an und nimmt sofort an Fahrt auf. Die Handlung dreht sich um den jungen Held Max McDaniels, der an der geheimnisvollen Rowan-Akademie seine Ausbildung zum Magier fortsetzt. Doch die Bedrohung durch den uralten Dämon Astaroth wächst, und bald steht nicht nur die Schule, sondern leider die ganze Welt am Abgrund. Stärken des Buches: Atmosphäre & Setting: Die Mischung aus moderner Welt und magischen Elementen ist wieder hervorragend gelungen. Die Schule wirkt wie eine Kreuzung aus Hogwarts und einem Militärstützpunkt – spannend und unberechenbar. Charakterentwicklung: Besonders Max entwickelt sich weiter – weg vom normalen Jungen hin zu einem wahren Kämpfer, innerlich zerrissen, aber mutiger denn je. Spannung & Tempo: Astaroths Angriff ist deutlich düsterer als der Vorgänger. Die Bedrohungen wirken realer, und es gibt einige überraschende Wendungen, die die Handlung konstant spannend halten. Schwächen: Manchmal wirkt der Plot leicht überladen, da viele neue Figuren und Bedrohungen eingeführt werden. Wer eine reine „Zauberschule“-Geschichte erwartet, wird merken, dass Schule der Magier stärker in Richtung Fantasy-Action und epische Schlachten geht. Mein Fazit: Astaroths Angriff ist eine gelungene Fortsetzung, die die Welt um Max McDaniels vertieft und deutlich ernster wird. Fans von düsteren Fantasy-Abenteuern mit einem Hauch klassischer Internatsgeschichten werden hier auf ihre Kosten kommen. Wer Harry Potter mochte, aber sich mehr Kämpfe, düstere Bedrohungen und komplexe Magie wünscht, ist hier genau richtig.

