
Für mich ist dies ein absolutes Feel-Good-Buch. Ich lese es immer wieder, wenn ich gerade keine Lust auf etwas Neues habe und einfach in eine vertraute Welt eintauchen möchte. Ich habe die gesamte Reihe gelesen, aber zum ersten Teil komme ich immer wieder zurück. In dem Buch geht es um Max McDaniels, der ein ruhiges Leben am Rand von Chicago führt, bis er bei einem Besuch im Kunstmuseum über einen mysteriösen Wandteppich stolpert, der den „Rinderraub von Cooley“ darstellt. Erstaunlich viele Menschen interessieren sich plötzlich für Max und diesen Wandteppich. Seine Entdeckung führt ihn letztendlich zur Rowan-Akademie, einer Schule für Personen mit magischen Begabungen. Doch Max und sein Freund David merken schnell, dass auch in Rowan nicht alles perfekt läuft: Teure Gemälde und Kinder mit magischer Begabung verschwinden. Bald wird klar: Astaroth, der Anführer der bösen Mächte, wurde damals doch nicht vernichtet – und Max und David finden sich mitten im Kampf gegen das Böse wieder. Ich liebe an dieser Geschichte einfach die Einführung der Welt und der Charaktere – das Auftreten von Helga und Frigga, Mum und Bob, den Lehrern und den anderen Schülern. Ich kann mich noch genau an die erste Stelle des Buches erinnern, der ich begegnet bin: Meine beste Freundin wollte für einen Vorlesewettbewerb in der Schule einen Auszug vorlesen – den Teil, in dem die Kindern die Tiere kennenlernen, um die sie sich kümmern müssen, und Nick sich Max aussucht. Sie hat mir die Stelle zur Übung vorgelesen und ich fand sie toll. Etwas später habe ich das Buch dann selbst geschenkt bekommen und bis zu eben jener Stelle gar nicht begriffen, dass es genau dieses Buch war. Spaß am Lesen hatte ich natürlich schon vorher, aber dann kam auch noch die Begeisterung dazu, mit ihr darüber reden zu können. Ein weiterer absoluter Pluspunkt: Es gibt im Buch eine Karte, die die Handlungsorte zumindest grob verortet – und so etwas liebe ich einfach! Und zu guter Letzt: Natürlich wird das Buch oft mit Harry Potter verglichen. Für mich hat es aber einen ganz eigenen Charme und entwickelt sich mit Fortlaufen der Reihe immer weiter von Harry Potter weg. Ich bin zwar auch ein riesiger Harry-Potter-Fan, aber 'Die Schule der Magier' hat für mich eine noch größere Bedeutung.



