Schön
FAZIT Die Teeprinzessin ist ein Jugendroman mit interessanten Ansätzen, der sein Potenzial jedoch nicht ganz ausschöpft. Wer auf eine tiefgründige Liebesgeschichte hofft, wird enttäuscht – die romantischen Elemente bleiben blass und wenig überzeugend. Stattdessen überzeugt das Buch vor allem durch seine atmosphärische Darstellung der Teekultur und die historischen Hintergründe rund um Teehandel, Opium und soziale Missstände. Die Reise der Protagonistin Betty ist abenteuerlich, aber oftmals zu konstruiert, um echte Spannung zu erzeugen. Dennoch gelingt es der Autorin, mit lebendigen Beschreibungen insbesondere in der ersten Hälfte des Buches Neugier zu wecken. Für Leser mit Interesse an historischen Details rund um Tee mag das Buch eine angenehme Lektüre sein – ein Romantik-Highlight ist es jedoch nicht.




