Ein Roman über Trauer und verschiedene Arten, damit umzugehen. Der Ton bleibt dabei positiv, trostspendend und leicht. Kein literarisches Meisterwerk, aber sicherlich ein Buch, das dabei hilft, sich in seiner Trauer weniger allein zu fühlen.
Nicht Fleisch, nicht Fisch
Ein sehr durchwachsenes Buch mit vielen Längen, einigen guten Passagen und einem irgendwie komischen Ende. Im Mittelpunkt steht der Doro, also der Dorotheenstädtische Friedhof in Berlin. Dort sind viele Künstler, Politiker, Schauspieler und Schriftsteller beerdigt, und in diesem Roman auch Menschen, die Trauernde zurück lassen. So finden sich unter anderem Jonas, Matthias, Iris, Lizzie und Mira dort zu einer Art Stammtisch für Hinterbliebene zusammen. Jeder hat seine eigene Geschichte, seine Trauer und eigene Methoden, damit umzugehen. Soweit, so gut. Trotz guter Erzähltechnik bleiben die Protagonisten irgendwie eindimensional und das Friede-Freude-Eierkuchen-Ende hat mich persönlich nicht wirklich überzeugt. Wer auf diese Art von Literatur steht, sollte sich lieber "Das Café am Rande der Welt" oder "Die Mitternachtsbibliothek" zulegen.
Eine außerordentlich Geschichte mit Tiefgang Absolut lesenswert
Ein tolles Buch.
" Café Finito" ist ein Roman über den Tod geliebter Menschen, über Trauer und den Umgang mit ihr. Er spielt zum Teil auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin- ich kann einen Besuch dort nur empfehlen. Ein wunderbares Setting und Sybil Volks bezieht auch einige berühmte Bewohner mit ein, was mir sehr gefallen hat. Verschiedene Protagonisten müssen mit ihrem ganz unterschiedlichem Verlust fertig werden- da ist zum einen Iris, deren Mutter gestorben ist. Oder Mira, die ihre beste Freundin verlor. Ich hatte Lizzie am liebsten. 🖤 Ein stimmungsvoller, natürlich oft traurig- und wehmutsvoll machender Roman. Vielleicht manchmal ein klitzekleines bißchen überfrachtet. Aber insgesamt eine Leseempfehlung.




