Das Buch ist für echte Buchliebhaber geschrieben. Es spiegelt die Seele der Leser wider und zeigt auf, dass Literatur viel mehr ist als nur ein schöner Einband oder ein teurer Farbschnitt.
Besonders gut hat mir gefallen, wie die Prioritäten vom Speedreader, dem Kürzer und dem Verkäufer beschrieben werden. Das Buch macht klar, dass deren Ansichten eigentlich gar nichts mit dem Lesen an sich zu tun haben.
Auch die Tiefgründigkeit zum Schluss mit der mysteriösen Autorin fand ich super.
Was ich nicht so toll fand ist, dass Rintaro als dieser typische Teenager dargestellt wird, der das Klischee eines Buchliebhabers verkörpert. Er ist dieser „komische“ Brillenträger ohne Freunde, der sich total abschottet und immer alleine ist.
Ich finde es blöd, dass wir Leser so als einsame, fast lebensunfähige Menschen dargestellt werden, die anders sind als die „beliebten“ Schüler. Das stimmt ja eigentlich gar nicht!
Es ist dennoch ein süßes Buch und charmant literarisch geschrieben. Trotz der blöden Klischees über uns Leser war die Botschaft über die Tiefgründigkeit der Bücher wirklich schön. 📖✨
Das Cover und vor allem der Klappentext hat mich unheimlich neugierig gemacht und ich muss sagen, dass ich den Inhalt auch ziemlich besonders fand 🥰
So eine Art von Buch habe ich bisher glaube ich noch nie gelesen, weswegen es für mich noch spannender wurde.
Das Buch hat mir gefallen, keine Frage, aber komplett überzeugt hat es mich nicht 🫣 Es war schön und ich habe mich auch in vielem wiedererkannt, dennoch war es mir manchmal ein wenig zu speziell 😆
Trotzdem hat es mich mal auf eine ganz andere neue Reise mitgenommen, die ich irgendwie doch auch ziemlich mochte 😁🐈
31|03|2026
Ein tolles Buch! Schwer zu beschreiben, aber mit vielen guten Aussagen über Bücher, ihre Seele und den teilweise falschen Umgang mit ihnen.
Berührend. Der englische Titel "the cat who saved books" passt irgendwie besser.
Bei dem Buch handelt es sich um eine ungewöhnliche Geschichte. Wir begleiten den jungen Rintaro auf seiner Reise durch verschiedene Abenteuer, bei denen er zusammen mit einer sprechenden Katze Bücher retten muss.
Vordergründig geht es allerdings hauptsächlich um das jeweilige Leseverhalten und wie man mit Büchern umgehen sollte. Stellenweise hatte ich hier leider das Gefühl, dass der Autor einem seinen Weg als den einzigen wahren vorgeben will, aus diesem Grund auch ein Stern weniger von mir.
Der Schreibstil ist sehr poetisch und ruhig. Es wird zwar stellenweise recht tiefgründig, dabei aber nicht langweilig. Zwar handelt es sich nicht um einen Spannungsroman, trotzdem hatte es auf mich eine gewisse Sogwirkung, sodass ich ganz gut durch die Seiten gekommen bin und gut unterhalten war. Von mir eine Leseempfehlung!
Das Cover von "Die Katze, die von Büchern träumte" ist mir direkt ins Auge gefallen, denn es wirkt irgendwie richtig elegant und optisch ansprechend. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn er verspricht wohl eine fantastische Geschichte über Bücher und mit einer Katze - perfekte Kombination. 🤭
Fun fact am Rande: Tatsächlich passt das Buch auch in die Weihnachtszeit, denn es spielt um den Heilig Abend herum (aber das spielt keine große Rolle, sondern wird lediglich erwähnt).
Den fast schon poetischen Schreibstil fand ich anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber das legte sich recht schnell, sodass ich im Buch dann gut vorwärts gekommen bin.
Wir begleiten in der Story Rintaro, dessen Großvater verstorben ist, dabei, wie er gemeinsam mit der Katze Tora und seiner Mitschülerin Sayo sich den Rätseln von vier Labyrinthen stellt. Nur wenn er diese bezwingt, kann er die Bücher befreien, die von vier verschiedenen Personen vermeintlich falsch behandelt werden.
Die Story selbst wird ruhig erzählt und insgesamt ist es auch recht kurzweilig. Das Buch hat teils sehr tiefgründige Gedankengänge und gibt viele Denkanstöße im Hinblick auf den eigenen Konsum von Büchern und das Leseverhalten, wirkt aber auch irgendwie ein wenig so, als würde der Autor nur einen einzigen "richtigen Weg" vorgeben wollen.
So ganz weiß ich nicht, wie ich das Buch bewerten soll, denn ich habe aufgrund des Klappentexts etwas anderes erwartet. Es hat mich zwar unterhalten, aber so wirklich etwas mitnehmen konnte ich nicht.
Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich habe es schließlich geschenkt bekommen. ❤️
Normalerweise lese ich eher Liebesromane, Fantasy oder Thriller, aber dieses Buch hat mich von Anfang an interessiert.
Tatsächlich war es einmal etwas komplett anderes. Es ist eine liebevolle Geschichte, die einem die Liebe zu Büchern noch einmal ganz neu vermittelt. Daher für zwischendurch absolut empfehlenswert und sehr kurzweilig. Einfach mal was anderes !
Poetisch und fantastisch.
Ein Muss für alle die gerne lesen.
Als Leser wird man zum Nachdenken animiert, denn man muss nicht viele Bücher lesen und/oder besitzen, man muss sie nur richtig lesen, wertschätzen und vor allem genießen. Die Zahl wie viel man liest, oder wie schnell man liest, ist irrelevant. Es kommt auf den Inhalt an, was man daraus mitnimmt und das man eine gute Zeit hat. 😊
Ich bin schwer begeistert von diesem Buch und der Message dahinter. Vor allem in heutigen Zeiten, vor allem hier auf Bookstagram, sollte man sich das Buch wirklich zu Herzen nehmen.
Meinerseits eine Klare Empfehlung!
„Die Katze, die von Büchern träumte“ ist ein stilles, warmes Märchen über die Kraft der Geschichten.
Dieses kleine, poetische Buch ist für mich eine Liebeserklärung ans Lesen – und an all jene, die in Geschichten Trost und Sinn finden. Der schüchterne Rintaro, der nach dem Tod seines Großvaters dessen Antiquariat übernehmen soll, trifft auf eine sprechende Katze namens Tiger. Zusammen begeben sie sich auf eine magische Reise, um Bücher „zu retten“ – und entdecken dabei, was es wirklich bedeutet, zu lesen.
Hinter der märchenhaften Fassade steckt für mich eine tiefe Botschaft: Bücher sind mehr als bloßes Wissen. Sie werden lebendig erst, wenn man sie teilt, fühlt und wirklich versteht. Natsukawa zeigt auf leise, aber spürbare Weise, wie schnelllebig und oberflächlich unsere Zeit ist – und erinnert daran, dass Literatur Empathie, Fantasie und Menschlichkeit bewahrt.
Mit zarter Melancholie und einem Hauch philosophischen Humors entfaltet sich hier eine Geschichte, die mich an Der kleine Prinz oder Momo erinnert: schlicht, aber voller Herz. Die Katze, die von Büchern träumte ist für mich ein stilles Plädoyer für die Magie des Lesens – und für all jene, die zwischen Buchseiten ein Zuhause finden.
„Die Katze, die von Büchern träumte“ ist ein stilles, warmes Märchen über die Kraft der Geschichten.
Dieses kleine, poetische Buch ist für mich eine Liebeserklärung ans Lesen – und an all jene, die in Geschichten Trost und Sinn finden. Der schüchterne Rintaro, der nach dem Tod seines Großvaters dessen Antiquariat übernehmen soll, trifft auf eine sprechende Katze namens Tiger. Zusammen begeben sie sich auf eine magische Reise, um Bücher „zu retten“ – und entdecken dabei, was es wirklich bedeutet, zu lesen.
Hinter der märchenhaften Fassade steckt für mich eine tiefe Botschaft: Bücher sind mehr als bloßes Wissen. Sie werden lebendig erst, wenn man sie teilt, fühlt und wirklich versteht. Natsukawa zeigt auf leise, aber spürbare Weise, wie schnelllebig und oberflächlich unsere Zeit ist – und erinnert daran, dass Literatur Empathie, Fantasie und Menschlichkeit bewahrt.
Mit zarter Melancholie und einem Hauch philosophischen Humors entfaltet sich hier eine Geschichte, die mich an Der kleine Prinz oder Momo erinnert: schlicht, aber voller Herz. Die Katze, die von Büchern träumte ist für mich ein stilles Plädoyer für die Magie des Lesens – und für all jene, die zwischen Buchseiten ein Zuhause finden.
Ein ungewöhnliches Buch, dass einen in den Bann zieht und das Herz wie den Kopf berührt.
Mit einer tiefgründigen Wahrheit die wir nie vergessen sollten. Lasst euch überraschen, so wie es mit überrascht hat. Ein kleiner Augenöffner. 😍
Ich fand die Idee echt super spannend. Teilweise kam ich nicht so gut rein aber das liegt vielleicht daran das die Schreibweise nicht ganz 100%meins ist. Aber besonders das Ende fand ich sehr gut und auch lehrreich :)
Es war schön eine Enwicklung vom Charakter zu sehen so nach und nach.
Ruhiges, philosophisches Buch über Trauer, Herz und Bücher
Wer Bücher mag und eine ruhige philosophische Geschichte über Trauer, Ungewissheit, Freundschaft, Mitgefühl und Literatur sucht, wird hier definitiv fündig. Schön auch mal eine etwas unaufgeregtere Geschichte zu lesen.
S.173 "Ein Herz für Mitmenschen, das ist die Macht von Büchern."
Eine bezaubernde Geschichte in der die Liebe zu Büchern wirklich greifbar ist. Ich bin zufällig auf dieses Buch aufmerksam geworden, das Cover sticht hervor und als Katzenmamma und Buchliebhaberin wahrlich ein Muss.
Die Schreibweise ist für mich sehr speziell, poetisch und regt zum Nachdenken an. Rintarō ist ein junger Mann, der nach dem Tod seines Grossvaters die Buchhandlung übernimmt und versucht sein Leben in den Griff zu bekommen. Eines Tages steht vor ihm eine sprechende Katze, die ihn mit auf eine Reise nimmt durch verschiedene Labyrinthe. Hier ist es seine Aufgabe, das Lesen gegen verschiedene Formen der Einstellung oder Vernachlässigung zu verteidigen. Eine Liebeserklärung an die Bücher!
Ich habe das Buch relativ schnell durchgehabt und doch hat es mich sehr berührt und mir auch irgendwie meine eigene Einstellung aufgezeigt, was den Konsum von Büchern betrifft. Es ist ein ruhiges Buch, das nachdenklich stimmt und gleichzeitig auch tiefe Botschaften mit sich trägt. Ein tolles Lesevergnügen und eventuell ein Buch, das ich vielleicht nochmals zur Hand nehmen werde
Dieses Genre ist Neuland für mich und ich muss sagen, dass ich es zu keiner Zeit bereut habe, dieses Buch zu lesen. Die Geschichte um den Jungen und seine Bücher hat mich tief berührt.
Die Message finde ich sehr wichtig und klug eingebaut, ein tolles Buch!
‚Die Katze, die von Büchern träumte‘ entführt uns in einen kleinen, verwunschenen Buchladen in Japan, den der schüchterne Schüler Rintaro nach dem Tod seines Großvaters erbt. Orientierungslos und von Trauer überwältigt, zieht er sich zwischen die alten Regale zurück – bis eine sprechende Katze auftaucht und ihn auf eine ungewöhnliche Mission schickt: Die Bücher müssen gerettet werden.
Was zunächst wie eine ruhige Geschichte über Verlust und Selbstfindung wirkt, entwickelt sich schnell zu einem phantastischen Abenteuer, in dem Realität und Magie verschmelzen. Rintaro muss verschiedene Prüfungen in geheimnisvollen Labyrinthen bestehen, welche für meinen Geschmack etwas zu einfach gelöst wurde.
Obwohl ich etwas anderes erwartet hatte, war ich positiv überrascht. ‚Die Katze, die von Büchern träumte‘ ist eine charmante, kurzweilige Erzählung, die ich jedem Buchliebhaber empfehlen kann. Perfekt für eine kleine Auszeit vom Alltag!
Es ist ein so berührendes Buch. Man lernt tatsächlich so viele verschiedene Sichtweisen kennen. Und die Katze ist ein toller Begleiter an Rintaros Seite
"Es liegt in der Natur des Menschen, dass er in seiner blinden Eile eine Menge übersieht und viele Gelegenheiten verpasst. Mit dem Zug kann man unbestritten an einen fernen Ort gelangen, aber wer glaubt, dadurch mehr Kenntnisse oder Weitblick zu erlangen, der irrt. Die Blumen am Wegesrand und die Vögel auf den Baumwipfeln begrüßen den unbefangenen Wanderer, der zu Fuß im eigenen Tempo unterwegs ist."
Zauberhaft, das ist das erste Wort, das mir zu Sosuke Natsukawas Roman "Die Katze, die von Büchern träumte" einfällt. Ein Roman cremig wie heiße Schokolade mit Marshmallows an einem kalten Wintertag, innerlich wärmend und wunderbar süß.
Übersetzt aus dem Japanischen von Sabine Mangold.
Rintarō lebt mit seinem Großvater über dessen kleinem antiquarischen Buchladen, der gefüllt ist mit großen, schweren Holzregalen voller alter Bücher. Auch viele seltene Erstausgaben befinden sich darunter. Rintarō ist ein stiller und sehr verschlossener Junge, der sich nach dem plötzlichen Tod seines Großvaters noch mehr zurückzieht und sich in der Welt der Bücher verkriecht. Doch dann taucht kurze Zeit nach der Beerdigung eine große orange-gelb getigerte Katze, mit jadegrün funkelnden Augen im Laden auf. Als diese auch noch zu sprechen anfängt, sich als Tora vorstellt und Rintarō eindringlich um Hilfe bei der Rettung von Büchern bittet, glaubt er schon an seinem Verstand zweifeln zu müssen. Es versteht sich von selbst, dass er als Buchliebhaber diese seltsame Bitte nicht abschlagen kann und so macht sich Rintarō mit der Katze auf ins erste Labyrinth, um die Bücher zu befreien. Doch mit dem ersten Labyrinth ist es noch längst nicht getan.
"Die Katze, die von Büchern träumte" ist ein wirklich zauberhafter Roman für alle Bibliophilen, der neben seinen philosophischen Anteilen auch kritisch auf die Verlagswelt und die Lesenden blickt. Ein für mich rundum gelungenes Buch zum Träumen und Nachdenken.
"Jedes Buch hat eine Seele. Doch Bücher im ungenutzten Zustand sind nichts weiter als ein Bündel Papier. Selbst Meisterwerke von ungeheurer Macht, wundervoll erzählte Geschichten bleiben stumm, wenn die Bücher nicht aufgeschlagen und gelesen werden. Aber sobald man sie wertschätzt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt, werden sie beseelt und besitzen gewissermaßen ein Herz."
»Ein geliebtes Buch besitzt ein Herz, und solch ein beseeltes Buch wird seinem Besitzer immer rettend zu Hilfe eilen, wenn dieser in Gefahr gerät.«♥️ (S.150)
Hier haben wir wieder einen zauberhaften und umarmenden Japanischen Roman, der Bücherliebe und Lebensweisheiten verströmt…
Rintaro ist bei seinem Großvater aufgewachsen, der ein kleines Buchantiquariat geführt hat und damit Rintaro die Bücherliebe mit auf den Weg gegeben hat.
Als sein Großvater stirbt, fällt Rintaro, der soziale Kontakte eher vermieden und sich in seine Bücherwelt geflüchtet hat, in ein tiefes Loch.
Da erscheint ihm eine Tabby-Katze namens Tora, die zu ihm spricht und Rintaro in Labyrinthe führt. Diese Labyrinthe bergen eine Aufgabe bzw. eine Herausforderung, der sich Rintaro stellen muss, die in ihm seine wahren Werte und Überzeugungen wachrütteln und Rintaros Charakter erblühen lassen. Oftmals denkt er dabei an Situationen mit seinem Großvater zurück und was er ihm mit auf den Weg gegeben hat. Hier geht es auch oft um buchphilisophische Fragen, wie den Konsum von Büchern und die Entwicklung der Verlagswelt - womit hochbrisante Themen angesprochen werden, die die Buchbubble aktuell auch sehr beschäftigen.
Rintaro lernt, sich wieder anderen Menschen zu öffnen und was Bücher und das Lesen eigentlich für ihn bedeuten - und dabei findet er seinen Lebensmut und seine Lebensüberzeugung wieder.
Jeder Buchliebhaber wird sich in den Zeilen wiedererkennen und das eigene Bücherherz beim Lesen laut schlagen hören - Ich hab´s vollends genossen und geliebt 🥰
»Jedes Buch hat eine Seele«, verkündete der Kater unvermittelt. Seine grünen Augen, die das Sternenlicht einfingen, leuchteten in voller Pracht. »Doch Bücher im ungenutzten Zustand sind nichts weiter als ein Bündel Papier. Selbst Meisterwerke von ungeheurer Macht, wundervoll erzählte Geschichten bleiben stumm, wenn die Bücher nicht aufgeschlagen und gelesen werden. Aber sobald man sie wertschätzt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt, werden sie beseelt und besitzen gewissermaßen ein Herz.« (S.149)
📝Ins Deutsche übersetzt von Sabine Mangold
Eine kleine bezaubernde Geschichte, die schon fast ein Studio Ghibli Film sein könnte.
Angezogen von dem wunderschönen Buchcover und der Verheißung durch den Buchtitel, das eine Katze 🐱 in der Geschichte vorkommt, musste ich dieses Buch einfach kaufen.
Mir war vorab klar, das die Erzählung eher mit einem gemächlich vorsichhin plätschernden Bach zu vergleichen ist, als mit einem mitreißenden, abenteuerlichen Fluss. Gelegentlich braucht es eben auch mal ein entschleunigendes Buch in der Hektik des Alltags.
Es geht um den Jungen Rintarō Natsuki, der bei seinem Großvater lebt. Die Geschichte beginnt gleich damit, dass sein Großvater verstorben ist und er nun allein, in dessen hinterlassenen Antiquariat, immer mehr zurückzieht und dort verschanzt. Er schwänzt sogar den Unterricht. Daher besucht seine Klassensprecherin in sogut wie täglich, da sie sich unteranderem auch um ihn Sorgen macht.
Recht schnell tritt der sprechende Kater Taro 🐱 dann auf den Plan. Der ersucht Rintarō ihm bei der Befreiung von eingesperrten und misshandelten Büchern, aus ein paar Labyrinthe, zu helfen.
Ich habe sehr schnell alle Charaktere ins Herz geschlossen, bis auf Ryota. Selbst den Großvater, der nur in Erinnerungsrückblenden vorkommt, wächst einen sehr ans Herz ❤️.
Mein Liebling ist aber natürlich Taro🐱.
Eine Stelle hat mich sehr berührt. Sie ist schon beinahe am Ende des Buches.
Dort sagt der Kater 🐱
»Jedes Buch hat eine Seele. [...] Doch Bücher im ungenutzten Zustand sind nichts weiter als ein Bündel Papier. [...] , wundervoll erzählte Geschichten bleiben stumm, wenn die Bücher nicht aufgeschlagen und gelesen werden. Aber sobald man sie wertschätzt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt, werden sie besselt und besitzen gewissermaßen ein Herz.«
❤️ Einfach wunderschön ❤️
Eine wunderbare Hommage an die Wirkung von wirklich guten Büchern!
Ich finde, dieses Buch sollte Studio Ghibli als Inspiration dienen.
Es hat seine eigene Art, Gefühle zu verarbeiten.
Ich bin mir sicher, dieses Abenteuer würde wunderbar in deren Genre passen und die Bedeutung würde wunderbar umgesetzt werden!
Ich liebe es!
Ich habe dieses Buch als Werbung bei Instagram gesehen und es mir einfach mal so bestellt. Ich bin positiv überrascht, wie deep die Messages in dieser kleinen, magischen Geschichte waren und ich denke, ich werde immer mal wieder daran denken!
Ein introvertierter Junge setzt sich mit dem Wesen von Büchern und bücherliebenden Lesern auseinander.
Eine sympathische Geschichte, die zwar wie ein Kaleidoskop bereits bekannter Literatur wirkt und kaum eigenen Akzente setzen kann, aber dennoch unterhält und Buchliebhabern eine Freude beim Lesen bereitet.
Ich hätte mich über mehr eigene Ideen gefreut und Gedankenanstöße über die Lektüre des Werkes hinaus.
Erinnert an die Ghibli-Filme (Der Junge und der Reiher weist ein paar Parallelen auf).
Dieses Buch führt uns in einen kleinen Buchladen in Japan. Dieser wurde bis zu seinem Tod von Rintaros Großvater geführt. Jetzt ist er auf sich alleine gestellt und weiß nicht wie es weiter gehen soll. Am liebsten würde er sich für immer zwischen den Buchreihen bei einer Tasse Tee verstecken, doch dann spricht ihn unvermittelt ein Kater an, der ihn um dringende Hilfe bittet. Denn es sind Bücher in Gefahr, die gerettet werden wollen.
Eine sehr süß, aber kurzweilige Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Vor allem über seinen Bücherkonsum und das Leseverhalten 💭 Es stellt eine kleine Odysee von Rintaro dar, der versuchen muss mit dem Verlust seines Großvaters umzugehen und für sich die Entscheidung treffen muss, wie es weiter gehen soll.
Allerdings muss ich sagen, dass die Story aufgrund des Schreibstils teilweise nicht leicht zu lesen war. Zumindest habe ich mich am Anfang etwas schwer getan und habe etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden 😔
Bei der Rettung der Bücher geht es hauptsächlich darum Rätsel zu lösen und Menschen von ihren schlechten Ansichten abzuraten. Auf dem Weg dahin schreitet man durch Labyrinthe, die mir irgendwie einen Chihiros Reise ins Zauberland Vibe gegeben haben. Das fand ich echt schön 🥰
Außerdem mochte ich die Katze 😍 ich mein, wer mag bitte kleinen Katzen? 😂
...
Und ja, ich weiß, dass es auch Hundemenschen gibt 😌
"Aber durch das Lesen von Büchern begreift man vielleicht eher, dass man nicht allein auf der Welt existiert."
Wirklich eine tolle Geschichte für alle die Bücher lieben - vor allem die Klassiker.
Rintaro beschreitet vier Labyrinthe (der Bücher) und erkennt in seinen "Abenteuern", warum Literatur und Leben eine magische Verbindung darstellen.
In manchen Zeilen erkennen sich Buchliebhaber wieder: Schneller Konsum von Büchern, Versinken in Romanen und damit der verbundene Rückzug aus der "eigenen Realität".
Leicht und ein wenig ironisch werden wir Buchliebhaber angestupst über unsere Bücherlesereise nachzudenken.
Wirklich ein toller kurzer Roman für zwischendurch.
Große Empfehlung!
Ein kurzes Buch mit einer interessanten, schön geschriebenen Geschichte, die zum Nachdenken einlädt.
Es gab die ein oder andere Passage, die mich doch etwas überrascht hat und in der ich mich (leider) selbst erkannt habe.
Bücher haben Macht und ja, sie lehren uns auch (zum Teil) mitfühlender zu sein.
Für mich 5⭐, weil es mir eine Freude war, dieses Buch zu lesen und ich mir defintiv Ratschläge zu Herzen nehmen werde. 😊
Ein bezauberndes Cover und der Handlungsort ist ein kleiner Buchladen in Japan. Mehr brauchte es für mich nicht, um dieses Buch lesen zu wollen.
📕"Die Katze, die von Büchern träumte" von Sosuke Natsukawa erzählt die Geschichte von Rintaro, der nach dem Tod seines Opas sich allein um den kleinen Buchladen kümmert. Er versteckt sich vor der Welt bis eines Tages eine sprechende Katze in den Laden kommt und Rintaro um Hilfe bittet, den die Bücher sind in Gefahr.
🌸 Dieses Buch ist eine Geschichte über Trauer, Familie, Freundschaft und die Liebe zu Büchern. Es ist einfach geschrieben, ohne Schnörkel. Bietet viel zum Nachdenken zwischen den Zeilen und manchmal auch direkt. Fans von Alice im Wunderland könnten die fantasievollen Elemente zu schätzen wissen.
🌸 Das Buch lässt mich nicht zuletzt Bücher und deren Konsum aus verschiedenen Blickwinkeln reflektieren. Genau da ist auch mein einziger Kritikpunkt. Die Betrachtung ist doch sehr klassizistisch und s/w, denn der Autor vermittelt eine sehr genau Vorstellung davon, was nun genau Literatur ist und wie sie konsumiert werden sollte. Es bietet an dieser Stelle auf jeden Fall genug Input für Diskussionen. Gelesen habe ich es dennoch sehr gern.
Eine schöne Geschichte für einen Abend für alle Menschen die Bücher lieben.
Sollte man gelesen haben!
Eine kurzes Buch mit super viel Tiefgang und erschreckend realistischen Ansichten der heutigen Zeit.
Wie die Dame in der Buchhandlung sagte, es hat absolute Studio Ghibli Vibes.
Ich bin nicht so gut in die Geschichte reingekommen und habe das Buch erstmal wieder beiseite gelegt.
Nun habe ich es wieder vorgenommen und es ist letztlich eine schöne Geschichte, die die Welt der Bücher näher bringt.
Eine gute Intension, aber nicht so mein Schreib- und Erzählstil.
In diesem Buch geht es um einen Jungen der einen sehr wichtigen Menschen in seinem Leben verliert und sich immer mehr zurückzieht.
Doch dann lernt er einen mysteriösen Kater kennen und der Junge muss sich verschiedene Aufgaben stellen.
Die Liebe zu Büchern wird hier in diesem Roman sehr groß geschrieben.
Ich persönlich fand das Buch ab und zu anspruchsvoll und gleichzeitig sehr schön.
Die Charakterentwicklung und wie er die Aufgaben meistert,hat Spaß gemacht zu lesen.
Von mir 5 🌟.
Auch wenn ich gern noch weitergelesen hätte und mehr erfahren würde über den Kater.
Lieblingszitat:
"Aber durch das Lesen von Büchern begreift man vielleicht eher,dass man nicht allein auf der Welt existiert."
Eine schöne Geschichte, hat etwas von einem Märchen. Teilweise ist die Art des Schreibens etwas ungewohnt, aber insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.
Bei dieser Lektüre handelt es sich um ein Kleinod.
Dieses Wohlfühl-Buch lässt bestimmt das Herz jedes Bücherliebhabers höher schlagen. Es hat mir wieder vor Augen geführt, warum ich Bücher liebe.
Vielleicht sollte ich mein Leseverhalten überdenken und statt immer mehr Bücher pro Jahr zu konsumieren, mich mal nicht ganz so einfacher Lektüre, die aber meinen Horizont erweitert, widmen!?
Es ist auf jeden Fall ein Buch, das zum Nachdenken angeregt und nicht so schnell versackt. 👍🏼
Auf diese Neuerscheinung habe ich mich sehr gefreut. Eine Katze, ein Buchladen und eine Reise in magische Welten - perfekt für die Weihnachtszeit, dachte ich.
Aber leider weit gefehlt. Die Katze nimmt den Jungen Rintaro zwar mit in eine Parallelwelt, in der Rintaro die Welt der Bücher retten muss, allerdings folgen alle Abenteuer und die Endgegner demselben Muster, weshalb keine magische Stimmung aufkommt. Dem Buch mangelt es an Kreativität, die Endgegner - alte Herren mit schlohweissem Haar oder Bart sind stereotypisch, die anderen Figuren Negativbilder von Rintaro. Zudem drückt der Autor dem Leser lehrmeisterhaft DIE richtige Art auf, wie Bücher zu lesen sind. Dabei ist Lesen, das Abtauchen in fremde Welten meiner Meinung nach sehr individuell, weshalb es gerade nicht DIE EINE Art gibt, Bücher zu konsumieren. Leider sehr enttäuschend.
Mehr zu meiner Meinung:
https://youtu.be/DpDpatKrxKY
"Die Katze, die von Büchern träumte" eine Buch schätzende Version des Klassikers "Der kleine Prinz". Ein schönes Buch mit einer schönen Message. 🐈
Wer japanische Literatur regelmäßig liest, ist eventuell schon vertraut mit der Vermischung von Realität und Fantasie, die uns auch im Roman von Sosuke Natsukawa begegnet. Vom Cover angezogen konnte mich schlussendlich auch der Inhalt des Buches überzeugen.
Die Hauptrolle spielt dabei nicht, wie man annehmen möchte, eine Katze, sondern vielmehr der schüchterne und in sich gekehrte Jugendliche Rintaro Natsuki. Er verkriecht sich nach dem Tod seines Großvaters in dessen nahezu antiquarischer Buchhandlung, bis plötzlich ein sprechender Kater im Laden auftaucht und er ihn auf eine wichtige Mission begleiten soll - Bücher retten. So begleiten wir den jungen Helden, samt Katze und einer Klassenkameradin, auf mehrere abenteuerliche Rettungsmissionen.
Der Protagonist muss auf Bitte eines Katers "die Bücher retten" und trifft dabei auf verschiedene Menschen, die ein anderes Verhältnis zu Büchern haben als er. Schön geschrieben, aber definitiv kein Buch für zwischendurch!
Dieses Buch schafft es trotz seiner weniger Seiten viel auszusagen. Es ist eine Geschichte, die man nicht einfach so wegliest und dann vergisst, sondern über die man auch noch später viel nachdenkt, ehe einem die versteckten Botschaften klar werden.
For a book that mentions a cat in the title, this book really doesn’t show much of the cat, rude!! (The German title made it even worse, because this cat does not dream about books. I didn’t even get the impression it actually cared much for books at all, but then again, it was mostly there to take the main character to new places and then disappear.)
When his grandfather, who raised him from an early age, dies, Rintarou – already an introverted bookworm – withdraws even more from the world and pretty much hides in his grandfather’s bookshop.
Which might have had more of an impact if we’d actually seen anything substantial about his relationship with his grandfather, or even any emotions at all. This book suffers from a serious case of “telling, not showing” – at some point, it’s just listing four different emotions Rintarou’s apparenty feeling at once, and that’s how the entire story felt to me.
When the cat shows up, it takes him to different missions to save books. Each of these missions clearly exists to bring across a particular message about books, and the messages are very on the nose.
Some of them do have a point, or at least I know I’m sometimes guilty of just shelving books for years instead of reading them, reading challenges are obviously a thing on this very website, and I guess we’re all feeling that the world keeps getting busier and sometimes we just don’t make time for a book.
But oh wow, it’s a fine line between this and condescending “there’s only one right way to engage with books” speeches. There were so many opportunities where I thought it would go into a different direction and show how we’ve found new ways to enjoy books (like, come on, e-readers? Audiobooks??), that even older books are actually much easier to get now than probably ever before (be it to reprints, new translations, or simply the fact that you can just look them up online), or that more and more people of all kinds of backgrounds get to tell their stories, but… yeah, no.
I think that’s why I’m kind of mad here. It could have been a really good book, all the ingredients for it were right there, but it somehow managed to miss almost all the marks for me. (And, I feel like the author would throw the book in my face for this, I think it would have worked much better as a Ghibli-esque movie, obviously with a lot more focus on the cat.)
Also, did we really have to shove in the romance during the last couple of pages?
Ich habe gar keine großen Erwartungen gehabt als ich das Buch am Sonntag aufgeschlagen habe. Und jetzt musste ich es in einen Rutsch noch fertig lesen.
Auf jeder Seite kann man hier die Liebe zu Literatur und dem Lesen spüren, zu kleinen Buchläden, zum Rascheln von Papier, dem Duft von Tee.
Ich würde mir wünschen, das jeder Mensch dieses Buch liest. Man lernt über sich, über Bücher, ein wenig über die Welt.
Und wenn jeder Mensch dieses Buch lesen würde, würde es kleine Wellen schlagen und die Welt verändern. Das würde ich mir wünschen.
So haben mich eine kleine, orangene Katze, ein schüchterner Junge und ein burschikoses Mädchen mit ihrer tiefen Liebe zu Büchern und großem Mitgefühl ein wenig verändert. Hoffe ich.
Es braucht nicht viel um ein gutes Buch zu schreiben. Es kann auch was zartes sein wie dieses. Es muss nicht episch sein und die flammende Liebesgeschichte. In der Ruhe liegt hier die Kraft. Großes Lob an Herrn Natsukawa, nach der Feder halte ich gerne Ausschau in Zukunft!
Mir war das Buch zu kurz, der Inhalt war schon niedlich, aber ich hatte garkeine Zeit mit den Figuren warm zu werden, weil so viel geschehen auf so wenige Seiten gebracht wurde :/
Ansonsten fand ich die Idee und die Schreibart aber sehr schön (:
Ein wundervolles Buch, das viel zu wenig Beachtung bekommt!
Was für ein wundervolles Buch! Es stand schon seit seinem Erscheinungsdatum auf der Wunschliste, aber irgendwie hat es dann doch länger gedauert. Kennt ihr das, wenn man ein Buch unbedingt lesen möchte und wegen den hohen Erwartungen dann doch zögert?
Mit diesem Buch ging es mir so. Ich hab dann sehr spontan entschieden es nun endlich zu wagen und wurde reichlich belohnt.
Es vereinigt so viel was ich liebe: eine Katze, Bücher und guten Tee. Was braucht es mehr?
Innerhalb von kurzen Kapiteln, hier Labyrinthe genannt, kommt uns der Protagonist immer näher. Dabei steht die Liebe zum Lesen und zu Büchern im absoluten Vordergrund. Aber auch andere Themen wie z. B. der Wert der Freundschaft oder das nicht die Quantität der gelesenen Bücher zählt, sondern die Qualität. Jedes der vier Labyrinthe zeigt einen anderen Aspekt auf. Es regt zum Nachdenken an, mich vor allem zum Überdenken des Konsums von Büchern.
Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet, Rintaro ist am Anfang noch sehr unnahbar, öffnet sich aber mit der Zeit immer mehr. Die Charaktere um ihn herum erhalten nicht ganz so viel Tiefe wie er, was sie teilweise etwas hölzern wirken lässt. Trotzdem sind sie eine gute Ergänzung und geben mehr Einblick in die Welt.
Der Schreibstil ist anfangs etwas ruckelig, braucht kurz zum reinkommen. Bringt einen aber auch dazu langsam und bedacht zu lesen. Was wunderbar zu dem Buch passt. Generell ist die Geschichte eher unaufgeregt und bedacht, was aber nicht gleichzusetzen mit langweilig ist. Ich wollte immer gleich wissen, was im nächsten Labyrinth auf Rintaro und Tora (die Katze!) wartet.
Ein Highlight für mich und ich versteh gar nicht so recht, warum es nicht viel mehr Aufmerksamkeit bekommt.