Einfach schön!
Ein zumindest im Ansatz autobiographisches Büchlein über den Autor und seine Klavierlehrerin, die ihn lehrt, Chopin zumindest ansatzweise würdig zu spielen, und dabei ganz viel Lernen über das Leben schenkt. Mit äußerst kuriosen Methoden bringt sie ihm bei, nicht zu entschlüsseln, sondern sich hinzugeben, nicht zu perfektionieren, sondern das Instrument zum Singen zu bringen. Ich weiß ja nicht, ob der Autor mich enttäuschen kann. Mittlerweile habe ich so viele Bücher von ihm gelesen und ich mag ausnahmslos alles. Ja, es kommen teilweise die philosophischen Ratschläge ungefragt und vielleicht ein wenig plump daher, aber ihm sei das erlaubt - er macht alles mit einer unvergleichlichen Feinheit und der stets spürbaren Zuneigung zu seinen Geschichten wett. Von mir eine klare Empfehlung - auch wegen des schönen Einbands und der netten Zeichnungen im Buch!




