Richtig gut! Die Geschichte steigert sich erst nach und nach. Durch Zeitsprünge in die Vergangenheit erfährt man Häppchenweise was geschehen ist. Am Ende werden die Abstände der Zeitsprünge immer kürzer und somit steigt die Spannung immer mehr. Das Buch lässt sich in diesem Format sehr gut lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, die einen immer noch ein bisschen mehr blättern lässt. Die Schriftgröße und die Anordnung der Kapitel ist sehr ansprechend!! Einzig die doch etwas vielen Dramen wären nicht unbedingt nötig… Trotzdem- Leseempfehlung!!
Also es wird das letzte Buch von der Autorin für mich sein. Die Geschichte war wieder sehr ruhig erzählt. Diesmal stand aber auch Roman auf der Titelseite. Es kommt ab und an Spannung auf, aber leider habe ich am Ende wieder keine Lust gehabt weiter zu lesen. Ich habe es dennoch beendet und weiß nun das die Bücher wohl nichts für mich sind. Dieses Buch konnte mich etwas mehr unterhalten wie „trügerische Nähe“. Deshalb auch solide 3 Sterne.
Klasse
Magnus Der nach zwanzig Jahren wieder in sein Geburtsort zieht, will eine Kanzlei aufmachen, was sich als sehr schwer erweist. Da er vor 20 Jahren sich was schreckliches ereignete wofür er vor Gericht stand, er aber wegen mangelnder Beweise freigesprochen wurde. Auch will er endlich herausfinden was sich wirklich ereignete und bringt so Steine ins Rollen die immer größer werden. Es war spannend, es gibt später immer wieder Rückblicke.
Die Erzählweise war eigentlich gut. Kurze Kapitel und eine gute Gliederung. Der Klappentext hört sich spannend und interessant an, jedoch war die Geschichte sehr vorausschauend und die Charaktere waren nur sehr oberflächlich. Ein Buch für zwischendurch. Kann man lesen muss man aber nicht
Bereits vor 3 Jahren habe ich den Roman „Trügerische Nähe“ von Susanne Kliem gelesen und befand diesen für gut, ein Psychothriller der leisen Worte, weder blutig, noch brutal. So musste ich jetzt bei dem neuen Roman „Lügenmeer“ sofort ja sagen, und wollte den unbedingt lesen. Nun nicht mehr als Krimi (was mich bei Trügerische Nähe etwas verwirrt hatte), sondern als Roman deklariert, war ich sehr gespannt auf die Handlung. Denn der Klappentext versprach viel Gutes. Eine traumatische Nacht. Trügerische Erinnerungen. Und eine verstörende Wahrheit … Früher waren sie das Traumpaar der Jugend-Clique: der beliebte Magnus und die schillernd-faszinierende Milla. Und Svenja, die beste Freundin von beiden, als dritte im Bunde. Bis Milla bei einer nächtlichen Party im Freizeitbad auf mysteriöse Weise ums Leben kommt. Magnus gilt schnell als der Schuldige, wird ohne handfeste Beweise aus seiner norddeutschen Heimatstadt vertrieben. Neunzehn Jahre später kehrt er als erfolgreicher Anwalt zurück, um endlich die Wahrheit herauszufinden. Svenja fiebert dem Wiedersehen entgegen und hat gleichzeitig Angst: Was hat Magnus vor? Wird er die alten, kaum verheilten Wunden wieder aufreißen? Und wie soll sie ihm erklären, dass sein schlimmster Kontrahent von damals ihr Ehemann geworden ist? Schritt für Schritt entlarvt Magnus das Gespinst von Lügen, das über der Todesnacht liegt. Und löst damit, ohne es zu ahnen, eine neue Katastrophe aus. Also machte ich mich mit Magnus auf, der Vergangenheit ins Auge zu sehen! „Lügenmeer“ wurde aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Das finde ich ja immer schon mal ziemlich gut. Aber es wurde auch in verschiedenen Zeitebenen beleuchtet. So liest man anfangs aus Sicht von Magnus, Svenja und Annik wie es ihnen ergangen ist, was sie jetzt tun, wie sie zur Vergangenheit stehen. Während Magnus endlich raus finden möchte, was wirklich geschehen ist, möchten alle anderen einfach nur vergessen. Und dann lernt man auch Milla kennen, in dem die Autorin einfach ins Jahr ihres Todes schwenkt und so langsam merkt, dass irgendwas faul ist. Nachdem es erst relativ ruhig, aber trotzdem spannend zugeht, nimmt ab Mitte des Buches die Tragödie Fahrt auf. Es entspinnen sich Intrigen, Verschwörung und Manipulation. Der Leser wird plötzlich in eine andere Richtung geführt, als Anfangs gedacht und ich war vom Schluss ganz schön ratlos zurück gelassen. So hatte ich mir das nicht gedacht. Aber als ich dann alles etwas sacken gelassen habe, war es der einfach vernünftigste Schluss, auch wenn ich den so abrupt fand. Insgesamt war es ein mega spannender Roman, der sich gut lesen lies und sehr gut konstruiert war. Von der Geschichte wurde ich nicht enttäuscht und der permanente Spannungsbogen liesen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Auf jeden Fall machte mich das Buch nun auch auf Susanne Kliems vorigen Roman „Scherbenhaus“ neugierig, den ich unbedingt noch lesen möchte! „Lügenmeer“ kann ich auf jeden Fall empfehlen, ein packender Roman, fesselnd vom Anfang bis zur letzten Seite. Für mich besonders schön noch der Ort der Geschichte: Schwanbek an der Ostsee.




