
„Wissen und Fantasie halten Unglück fern.“
Über eine Wurzel miteinander verbunden, taucht Toshiro in Ivy‘s Gedanken und Erinnerungen ein. So erfahren wir in einem herzzerreißenden Flashback, dass es sich bei Ivy in Wahrheit um einen Jungen namens Mukuru handelt, dessen kleine Schwester Shiika schwer erkrankte, anschließend unfreiwillig transfloriert wurde und schließlich verstarb. An dieser Stelle wird einmal mehr die moralische Ambivalenz deutlich, die mit dem Konzept der „Transfloration“ einhergeht: Aus der Sicht von Mukuru handelt es sich dabei schlicht um eine abscheuliche Gräueltat, die er um jeden Preis rächen will. Sein Ziel ist Yomiko, die einst die Transfloration an Shiika durchführte. Yomiko beteuert zunächst, dies nicht mit bösen Absichten getan zu haben. Als sie jedoch immer weiter mit Mukuru‘s Schmerz konfrontiert wird, beginnt sie zu hinterfragen, ob sie damals wirklich richtig gehandelt hat. Toshiro, der bekanntermaßen ebenfalls von Yomiko transfloriert wurde, springt ihr zur Seite und versucht Mukuru zu vermitteln, dass eine Transfloration nicht nur Leben zerstören, sondern auch retten kann. Als Leser steht man nun unweigerlich vor der Frage, ob es in dieser Situation überhaupt eine eindeutig „richtige“ oder „falsche“ Perspektive gibt?! Genau diese Komplexität ist es, die »Fool Night« so besonders macht! 👏🏻😮💨 Und dabei lasse ich hier sogar noch außen vor, dass Mukuru seine Schwester hätte retten können, wenn er als Kind über mehr Wissen oder Vorstellungskraft verfügt hätte… 😵💫 Nach einem Aufeinandertreffen mit Dr. Kudai, der sich wenig kooperativ zeigt, taucht noch eine weitere bisher unbekannte Person auf und sorgt für zusätzliches Chaos. Währenddessen sind Toshiro und Ivy immer noch gedanklich miteinander verbunden. Gemeinsam gelangen die beiden an einen mysteriösen Ort, an dem sich scheinbar die Erinnerungen und Emotionen sämtlicher Menschen sammeln. Was es wohl damit auf sich hat?! Hoffentlich knüpft Band 8 hier direkt an und liefert die passenden Antworten! 😱

