"Wer jetzt an das Gute glaubt, den erwartet der Tod!"
Nachdem nun alle Schüler wissen, dass der Sauerstoffvorrat nicht mehr lange ausreicht und es nur eine Kälteschlafkapsel gibt, entbrennt auf dem havarierten Raumschiff ein Überlebenskampf. Schnell bilden sich rivaliesirende Allianzen: Oberstädter vs. Wohnblöckler. Freund gegen Freund. Denn nur ein Kind kann überleben. SPOILER ALERT Die Tribute von Panem wirken wie ein Kindergarten gegen diese brutale Geschichte. Die Schüler*innen sind von jetzt auf gleich bereit bis ans Äußerste zu gehen. Ressourcen werden gebündelt und bis aufs Blut verteidigt. Den meisten ist klar, dass aus den Verbündeten jederzeit Gegenspieler werden können. Manche nutzen die Situation, um sich an jahrelangem Mobbern zu rächen, andere wählen den Freitod. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte bleiben Ichinose und Nikaido. Der naive Junge, der zwar überleben will, aber nicht wirklich weiß wie und das manipulative Mädchen, dass vor Lügen, Intrigen und Gewalt nicht zurück schreckt, um als einzige die Kälteschlafkammer zu erreichen. Die Bilder bleiben nach wie vor ausdrucksstark, düster und cinematisch. Man merkt dem Autor Shiro Kuroi an, dass er unter anderem im Animebereich tätig war. Die Story ist schonungslos und erinnert an Bücher wie Der Herr der Fliegen. Ich bin echt gespannt, wer den Kampf überlebt und wen die Bergungscrew in der Kälteschlafkapsel finden wird.




















