22. Sept.
Rating:3

Knappe 3 Punkte und die gab es wohl auch nur, weil mich die Mangaka sonst so begeistert hat. Dieses Mal war die Story oder besser gesagt die beiden Stories echt dumm. Wo ich die Mangaka sonst gerade wegen ihrer richig guten und emotionalen Art eine Geschichte mit Bildern zu erzählen bewundere, so sehr enttäuschte mich hier der alberne nichtssagende Inhalt. In "Was zum naschen" geht es um einen Typen, der sich total lächerlich benimmt und seinen Freund immer nur gefallen will. Er möchte die perfekte Prinzessin für seinen Prinzen sein. Ja, genau so albern wie sich das anhört war leider auch die Story. Die zweite und viel kürzere Story "Lass uns gewinnen" hat ähnlich wenig Sinn. Hier geht es um einen Studenten, der einen alten Klassenkameraden aufnimmt, der Spielsüchtig und dadurch obdachlos geworden ist. Grundsätzlich gute Voraussetzungen für eine interessante Geschichte, aber das wird in keinster Weise ausgearbeitet. Der Spieler sieht seine Fehler nicht ein und entwickelt sich auch nicht weiter. Der Student rutscht eher durch den Spieler in seinen Leistungen ab. Auch hier weiß ich nicht was mir die Mangaka mit dieser Story sagen wollte. Der Zeichenstil war wieder gewohnt toll. Da gehört Yaya Sakuragi zu meinem absoluten Favoriten. Auch wenn sich die Gesichter ähneln sind sie doch so gut differenziert, dass es zu keinen Verwechslungen kommt. In der Wahl der Kleidung variert sie sehr schön und zeichnet auch mal ausgefallene Sachen, die trotzdem sehr gut aussehen. Bei den Sprechblasen ist oft nicht klar, wer was sagt und Wörter werden willkürlich getrennt, ohne Sinn und Verstand. Das störte ein wenig. Alles in alle kein Glanzstück der Autorin.

Was zum Naschen!
Was zum Naschen!by Yaya SakuragiCarlsen