Fragwürdiges Frauenbild
Wie so oft, gebe ich bekannten Shonen-Mangas immer wieder eine Chance und lese den ersten Band. Das war auch bei "seven deadly sins" der Fall. Story und Zeichnungen sind richtig klasse, aber wie auch schon bei vielen anderen Shonen-Mangas kann ich mit dem hier vermittelten Frauenbild und dem männlichen Hauptcharakter, der ständig mit Grabschen und Spannen beschäftigt ist, nichts anfangen. Sehr schade, dass Mangas mit solchen ausgelutschten Charaktertypen und so billigem Fanservice-Slapstick immer wieder produziert werden und dass diese auch immer wieder so viel Erfolg einfahren. Selbst wenn einem die fragwürdige Gesinnung solcher Hauptcharaktere egal ist und man die ständigen Schlüpfrigkeiten von Meliodas tatsächlich lustig finden sollte, ist es einfach nichts neues und demnach abgedroschen. Schade um die interessante Handlung und die schönen Zeichnungen, denn ich werde keinen weiteren Band der Reihe lesen.






