Eine mehr oder minder klassische Coming of Age Reihe, bei welcher 4 Jugendliche unterschiedliche Schicksalsschläge verarbeiten müssen. Ich mochte die Szenen mit Sora, bereits in Band 2 hat er gezeigt, dass er nicht mehr so ängstlich ist. Und seine Aussprache mit Yushin war auch echt gut. Fand Yushin da zwar schwierig, da er ja nicht den "Moral highground" hat, um Sora verzeihen zu müssen. Asari und Tsugu konnten sich da deutlich besser aussprechen, aber bei den beiden war aich weniger was im Argen. Hatten ja auch weniger Zeit für den Konflikt. An sich wurde mir die Story etwas zu seicht beendet, andererseits mag ich es, dass es kein vollständiges Happy End gibt. Nicht immer ist alles gut und nicht immer können alle ihre Träume verwirklichen. Dachte ja, dass Sora so als neue Metaebene dem Manga dann gezeichnet hat. Aber das ist dann nicht der Fall, auch gut :'D
Weg zurück ins Leben
Den letzten Band fand ich jetzt nochmal richtig toll. Es gab Aussprachen und jeder versucht seinen Weg zu finden. Ich finde das Thema interessant, das hier gesponnen wird. Die Frage, wie man mit einem Menschen ungeht, der andere gemobbt hat. So direkt beantwortet wird es natürlich nicht, aber man kann sich ja selbst ein Bild machen. Es ist schon schwer, weil auf der einen Seite finde ich nicht, dass man sowas vergeben kann (machen sie ja auch nicht) und man will sojemanden einfach nur ausstoßen. Auf der anderen Seite rutscht die Person so nur noch mehr ab. Natürlich darf das nicht einseitig sein, aber durch Freunde kann man da manchmal wieder rauskommen. Nicht nur, was das anbelangt, sondern auch mit anderen Sachen, wie man ja gesehen hat. Dann gab es am Ende auch noch eine random Kurzgeschichte, wovon ich ja eigentlich gar kein Fan bin, aber die hat mich einfach zu Tränen gerührt 😭 Es ging um ähnliche Themen. Wann ist ein Mensch wirklich schlecht? Da kommt es oft auf die Perspektive an und ich fand das einfach so traurig schön 🥹 Insgesamt eine tolle Coming of Age Reihe, die schwere Themen wie Mobbing bespricht und die Wichtigkeit von Freundschaft zeigt, aber auch ihre Schwierigkeiten. Ich fand vor allem gut, wie hier gezeigt wurde, dass man nicht alle einfach in Gut oder Böse einteilen kann. Mir hat die Reihe vor allem gegen Ende sehr gefallen.
So uncomfortably real, yet so beautiful.


