Durchwachsen und kein Muss
Ich muss zugeben, der Anfang dieses Doppelbandes war stark. Eine nette Episode, um mit dem ungewohnten Artstyle klarzukommen und danach etwas World-Building mit dem Gefängnis Black Vox und der Begegnung zwischen Gray und Gildarts. Doch danach? Als Prequel setzt der Manga auf zu viele neue Figuren, deren Beziehung zu Gray in der Hauptreihe natürlich nie wieder aufgegriffen werden wird. Die Begegnungen wie Gildarts und Ull oder Gray und Juvia fühlten sich forcierter Fanservice an. Der Artstyle erinnert mich stellenweise an frühes Soul Eater, jedoch scheitert der Mangaka daran, bestehende Fairy Tail Charaktere einzufangen. Gleichzeitig sind viele Szenen sehr holprig. Man merkt, hier war kein Profi am Werk. Durch die Optik und die ganzen neuen Figuren wirkt der Manga wie eine Fanfiction, es kommt aber letztendlich kein Fairy Tail Feeling auf.

