2. Dez.
Rating:3

Ich fand das Buch allgemein sehr sehr interessant aber das Ende hat mich enttäuscht 😞

Naja wie Schon gesagt das Ende hat mich echt enttäuscht es war einfach nur ein Satz der aus dem nichts kam und diesen Satz hätte ich nie erwarte. Sorry aber das Buch an sich war echt echt toll aber das Ende hat mir alles versaut. Was sagt ihr dazu?

Wie ein leeres Blatt
Wie ein leeres Blattby Pénélope BagieuCarlsen
25. Juni
Rating:5

Eine Graphic Novel, schnell lesbar aber einen Tiefgang den ich nicht erwartet habe

Es handelt von einer jungen Frau die ihr Gedächtnis zu ihrer Person verliert und ihrem Kampf die Ursache und vorallem ihr Gedächtnis zu wiederbeleben. Ich bin nicht so der Graphic Novel Leser, aber dieses Buch ist bewegend, witzig und hat einen hohen Mehrwert. Eine Sache die aus dem Buch hervorgeht ist, dass man das Leben leben soll. Mutig sein soll und das man sich selbst definieren kann und nicht einem Idol nacheifern muss.

Wie ein leeres Blatt
Wie ein leeres Blattby Pénélope BagieuCarlsen
23. Sept.
Rating:5

Eloїse, eine junge Frau, findet sich nächtlich in Paris auf einer Parkbank wieder und weiß weder ihren Namen, noch wer sie ist. Ängstlich, aber auch gewillt ihrer Identität auf die Spur zu kommen, erforscht sie akribisch ihr bisheriges Leben. Dabei muss sie feststellen, dass es sich als erschreckend gewöhnlich herausstellt. Sie nutzt den Umstand des Gedächtnisverlustes, um noch einmal von vorne anzufangen und ihrem Leben mehr Sinn zu verleihen. Auf den ersten Blick mag »Wie ein leeres Blatt« eher unauffällig erscheinen. Zum Buchkauf motiviert hat mich letztlich der Kerngedanke dieser ohnehin originellen Idee. Da ist zum Einen der herausfordernde Zustand, sein Gedächtnis verloren zu haben und zum Anderen, die Hoffnung bei der Identitätssuche schlussendlich ein erfülltes Leben vorzufinden. Eloїse muss im Verlauf ihrer Recherche aber erkennen, dass ihr bisheriges Leben wenig aufregend, nahezu banal scheint. Sie begreift diese zunächst traurige Erkenntnis jedoch zunehmend als Chance, um eine eigene Persönlichkeit zu gewinnen. Die melancholisch-heitere Graphic Novel begeistert durch ihre rührselige und zutiefst menschliche Botschaft. Während sie ihren gegenwärtigen Zustand zu akzeptieren versucht, findet Eloїse zunächst in ihrer Handtasche und schließlich durch persönliche Gegenstände in ihrer Wohnung, erste Hinweise auf der Suche nach ihrer Identität. Sie lebt allein mit ihrer Katze und arbeitet in einer Buchhandlung. Trotz der Hilfe einer Arbeitskollegin will sich kein vertrautes Gefühl bei Eloїse einstellen und ihre Erinnerung nicht zurückkehren. Eloїse und ihre Geschichte sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Unweigerlich stellte ich mir beim Lesen immer die Frage, wie es mir ergehen würde, wären mein Gedächtnis und vorheriges Leben wie ausgelöscht. Wäre ich zufrieden, wenn ich der Wahrheit auf die Spur kommen würde oder entsetzlich enttäuscht? Die Geschichte ist packend bis zum Ende, bewirkte in mir viel. Bin ich der Mensch, der ich sein möchte? Wie würde ich mein Leben von außen betrachtet einschätzen? Unzählige Gedankengänge ergeben sich während des Lesens. Die Illustrationen sind für einen Comic außergewöhnlich, insbesondere wegen ihres Detailreichtums und ihrer Komplexität. Mich hat die Geschichte durchweg berühren können und zum Nachdenken angeregt. Eine so zentrale Lebensfrage wird dem Leser des Comics hier eingängig und auf humorvolle Weise näher gebracht.

Wie ein leeres Blatt
Wie ein leeres Blattby Pénélope BagieuCarlsen
22. Sept.
Rating:5

Die Graphic Novel überzeugt auf ganzer Linie. Vor allem transportiert die pointierte Botschaft am Ende einen rührenden und tiefsinnigen Kerngedanken, der die melancholisch-heitere Geschichte wirkungsvoll abrundet. Der (viel zu rasch nahende) Schluss ist es auch, der den Leser noch lange begleiten wird. Was mit Leichtigkeit und Spannung daher kommt, offenbart sich als existentielle Suche nach dem eigenen Ich. Aber es sind auch die Kleinigkeiten, die dieses Comic zu einem kleinen Prunkstück machen. So hat mir das Spiel der Farben besonders gut gefallen. Es wurden unterschiedliche Farben für Wärme, Kälte, Trockenheit oder Feuchtigkeit verwendet. Der Leser konnte anhand der Farben erkennen, ob z.B. Haar nass oder trocken ist. Das fand ich sehr gelungen. Auch sorgt die Farbgestaltung für unterschiedliche Stimmungen und Emotionen. Weiterhin haben mir die Gesichtsausdrücke sehr gut gefallen. Ob Ekel oder Verwunderung, es kam bei mir an. Ein wunderschönes Comic, das mir während des Lesens viel Freude bereitet hat. Ich konnte mich mit der Hauptfigur Eloise identifizieren. Ihre Gedanken, alles, nur das Ende war dann doch sehr abrupt. Ich hätte so gerne länger verweilt. Scheinbar kann ich nicht so leicht wie Eloise abschließen und neustarten. Aber vielleicht ist das auch gar nicht notwendig. Am Ende "ist" man, auch ohne Spuren oder Hollywood-Story - unspektakulär, aber hier.

Wie ein leeres Blatt
Wie ein leeres Blattby Pénélope BagieuCarlsen