Nothing but fun! Ein sehr lustiges Spionage-Abenteuer für Kinder ab 10 Jahren. Nothing But Spies ist ein sehr zeitgemäßes, abenteuerliches Werk mit vielen coolen Agenten-Gadgets und einer guten Portion Action. Weitere Bände sollen folgen. Klare Empfehlungen von meiner Seite aus :-)
Mega coole Spion-Features und lustige Dialoge Cooler Fall und die Szenen-Aufteilung durch die zwei Perspektiven waren ehrlich gut, hats sehr spannend gemacht! Freu mich auf mehr
lustige Spionagegeschichte
Witzig, rasanter Krimi im Spionagemilieu für 12 Jährige. War jetzt nix Neues, hatte auch ein paar Schwachstellen, war aber grundsolide und ich kann mir vorstellen, dass es Kids gerne lesen werden.
Humorvolle Agentenstory in der Kleinstadt
Für Celia ist das Leben in der Kleinstadt die Hölle, nämlich langweilig und vorhersehbar. Doch als Vincent mit seiner Familie in die Nachbarschaft zieht, ändert sich das schlagartig. Schon früh ahnt Celia, dass mit den neuen Nachbarn etwas nicht stimmt – und als sie herausfindet, dass Vincent ein Geheimagent ist, erpresst sie ihn: Wenn sie ihn bei seiner Mission nicht unterstützen darf, lässt sie ihn auffliegen. Also werden die beiden zu einem ungleichen Agenten-Duo... Celia war mir von Anfang an sympathisch, obwohl sie eigentlich von Anfang an alles dafür tut, dass man sie nicht mag. Sie ist immer schlecht gelaunt, gibt Kontra und ist einfach so, wie man sich einen pubertierenden Teenagers vorstellt. Mit ihrer großen Klappe und ihrer frechen Art sorgt sie aber für einen humorvollen Moment nach dem anderen. Dadurch macht es einfach so viel Spaß, die Story zu lesen. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm, flüssig und so, wie man sich die Story aus Sicht eines Teens vorstellt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Celia in der ersten Person und von Vincent in der dritten Person, was mir gut gefallen hat. Dadurch erhält man als Leser Einblicke in das Leben der beiden und erhält auch einiges an Hintergrundinfos. Besonders toll fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Celia und Vincent im Laufe der Story entwickelt. Celia will anfangs nichts mit dem Neuen zu tun haben, während Celia für für Vincent nur Mittel zum Zweck ist, um seine Mission zu erfüllen. Als die beiden aber gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringen, lernen sie sich besser kennen, freunden sich an und entwickeln so eine Dynamik, sodass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Was mir aber nicht ganz so gut gefallen hat, sind die vielen technischen Aspekte rund um Vincents Agententätigkeit. So ist POMPEJI beispielsweise eine Erfindung, die das Internet und Computer als dreidimensionale Räume abbildet. Der Orkus ist hingegen der Ort, der aus den Spuren von zig Millionen gelöschten Daten zusammengesetzt wird. Das alles war mir etwas zu technisch und zu abstrakt, sodass diese Szenen recht langatmig für mich waren und ich zwischendurch etwas das Interesse verloren hatte. Alles in allem ist "Nothing but Spies" aber eine tolle und kurzweilige Agentenstory für Jugendliche, die mit sympathischen Charakteren und einem flüssigen und temporeichen Erzählstil über überzeugt. Nach dem etwas fiesen Ende freue ich mich jetzt auf die Fortsetzung, die im Frühjahr 2025 erscheint.
Achtung Spionage
Celia hasst Langeweile. Zu allem Überfluss wohnt sie auch noch in der langweiligsten Kleinstadt die es gibt. Als sich ihr neuer Mitschüler als ein Spion entpuppt ist das ihre Gelegenheit. Celia beschließt ihm keine andere Wahl zu lassen, sodass sie schon bald bei den geheimen Ermittlungen an Vincents Seite steht. Nur leider unterscheiden sich die beiden wie Tag und Nacht, sowohl bei ihrem Charakter als auch beim treffen ihrer Entscheidungen. Können sie dennoch gemeinsam den gefährlichen Erfinder stellen? Das erste Kapitel startet aus der Sicht des männlichen Protagonisten Vincent. Jedoch spielt dieses Kapitel 30 Tage vor dem eigentlichen Roman. Man rätselt schon am Anfang, wie das alles wohl zusammenhängen könnte. Es gibt bereits in diesem Kapitel schon viele Hinweise auf den Verlauf der Geschichte, die man aber einfach so hinnimmt und nicht hinterfragt. Das gefällt mir sehr gut. Am Ende der Geschichte habe ich auch nochmal das erste Kapitel gelesen. Warum? Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Was mir auch direkt ins Auge geschossen ist, sind die Illustrationen auf dem Cover und der Rückseite, vorallem aber auch die Innenklappen Gestaltung. Beides verrät schon einiges über kleine, aber wichtige Details der Geschichte. Wenn man jetzt denken sollte, dass man durch das erste Kapitel und die Illustrationen ja bereits die ganze Geschichte kennt hat man sich getäuscht, denn der Zusammenhang erschließt sich einem erst am Ende bzw. im Laufe des Buches. Zu Beginn der Kapitel erkennt man jedes mal den Kopf von Vincent oder Celia, damit man weiß aus welcher Perspektive dieser Teil der Geschichte jetzt geschrieben ist. Das aller besonderste an diesem Buch ist allerdings, dass es nicht nur aus der Sicht von Celia und Vincent erzählt wird, sondern auch, dass Vincents Kapitel aus der 3.Person Singular und Celias Kapitel aus der 1.Person Singular geschrieben sind. Das verleiht dem Buch einen besonderen Touch. Natürlich ist auch die gesamte Handlung unglaublich spannend und macht Spaß zu lesen. Ich frage mich jedoch immer noch, was der Buchstabe L am Cover im Titel zu suchen hat, denn er ist nicht im offiziellen Namen des Buches, denn es heißt Nothing but Spies und dort ist kein einziges L. Wenn mir diese Frage irgendjemand beantworten kann würde ich mich darüber freuen. Auch wenn das Buch nicht mit einem schlimmen Cliffhanger endet will ich nicht auf den zweiten Band warten. Jedoch erscheint dieser erst im FRÜHJAHR 2025!!!!!! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle die Spannung und besondere Bücher lieben.




