
Insgesamt ein süßer, vielversprechender Auftakt, der durch Setting und Grundidee punktet, aber im Auftaktband noch etwas unausgewogen wirkt.
Der Manhwa startet mit einem zuckersüßen Artstyle – große Augen, weiche Farben. Gleichzeitig werden schon im ersten Band einige Andeutungen gestreut, die neugierig auf die kommenden Bände machen. Spannend fand ich die ungewöhnliche Ausgangslage: Abigail wird nicht wiedergeboren, sondern übernimmt den Körper einer Frau, die ihre Stieftochter sowie die Bediensteten zuvor schikaniert und schlecht behandelt hat. Dadurch muss sie sich nicht nur in einem fremden Leben zurechtfinden, sondern auch mit dem Schatten ihrer Vorgängerin kämpfen und sich dabei dem Misstrauen ihres Umfelds stellen. Was mich allerdings etwas gestört hat: Abigails Verhalten ihrer Stieftochter Blanche gegenüber wirkt stellenweise übertrieben fixiert – fast schon zu viel des Guten, obwohl es gut gemeint ist.






































