Also entweder bekomme ich bei der Lektüre kaum etwas mit - oder das hier wirkt sehr wirr geschrieben. Schade um die fantastischen Zeichnungen.
In dem Band werden die Handlungen um Luke und Jonathan abgeschlossen. Anschließend begibt sich Joe nach London um nachzuforschen ob es eine Verbindung zwischen Dracula und Jack the Ripper gibt. Alles in allem wieder sehr unterhaltsam.
Okay Sakamoto Sensei jetzt wird es richtig wild. Eine weitere ikonosche Figur findet Platz in seiner Geschichte
Jack the Ripper
Wieder ein bildgewaltiger Band, bei dem man gut aufpassen muss, um der Story zu folgen, die aber nun eigentlich recht verständlich ist. Am Anfang gibt es noch die letzten Ausführungen Jonathans und dann sehen wird die Jungs im Kampf gegen Lucy. Schlussendlich soll der Graf gefunden werden, der etwas mit Jack the Ripper zu tun haben könnte. Dabei taucht ein mysteriöser Maler auf und der Fokus liegt mehr auf Joe. Hat mir wieder sehr gut gefallen 🖤 [Spoiler ⬇️] Ich muss einfach noch ein bisschen mehr zu Lucy sagen, da ich ihre Darstellung sehr interessant fand und es sehr schade finde, dass sie jetzt schon aus der Geschichte verschwindet. Ich interpretiere sie als trans. Lucy ist ihr wahres Ich, dass sie nur Mina zeigen kann und das nur nachts, wenn niemand sie sehen kann. Diese Begierde wird dann vom Grafen erweckt und in ihrer Vampirgestalt lässt sie von gesellschaftlichen Ansichten ab und gibt sich dem hin. Es wird dann nur zusehends düsterer. Ihr "anderes Ich" ist das, was sie der Öffentlichkeit zeigt, der akkurate Luke, der bis zum Ende hin dieses Bild bewahren will. Somit war sie als Vampirin eigentlich freier und mehr sie selbst und doch führte das zu ihrem Untergang. Der Graf macht sich die versteckten Begierden der Menschen zu nutze, um sie damit zu sich zu ziehen. Ich bin gespannt, was für Auswirkungen das auf Mina im nächsten Teil haben wird. Wir haben sie hier nach Jonathans Briefen schon mit (noch durchsichtigen) Flügeln gesehen. Joe auf der anderen Seite hat diese merkwürdige Puppe von Lucy/Luke, was seine Begierde darstellt und dann ist da noch dieser Maler, der auch seiner Begierde nach "echter" Kunst zu verfallen scheint. Das Jonathan auch schon tot ist finde ich überraschend, da es im Original nicht so war, aber es gibt ja sowieso einige Änderungen und Mina ist einfach die Hauptcharakterin. Das Konzept, dass hier interessanterweise "trans" (Transzendenz) genannt wird, kommt theoretisch im Original auch vor, nur wird es eben nicht direkt benannt. Man hat eher so eine Ahnung, dass der Graf mit seinen Opfern irgendwie mental verbunden ist (soweit ich mich erinnern kann). Hier funktioniert es jetzt auch noch zwischen anderen. Musste einfach diese Gedanken auch noch loswerden xD



