
Nach gefühlt drölfzig Eishockeyspielern in Sports Romances war ich ehrlich gesagt bereit für etwas Neues. Und was soll ich sagen? Dieses Buch hat mich fast dazu gebracht, selbst Cheerleader werden zu wollen. Fast. Dann habe ich auf meine Chipstüte geschaut und beschlossen, dass Zuschauen vielleicht doch eher mein Sport ist. Was ich hier besonders geliebt habe: Nicht nur die weibliche Hauptfigur steht im Cheer-Team, sondern auch er. LJ hat mein Herz schneller gewonnen als ich „Touchdown“ sagen kann (ja, falscher Sport, aber die Emotion zählt). Er ist wortkarg, leicht grumpy und ist er eine wandelnde Green Flag und das in einer Welt, in der man ihn unglaublich leicht zum toxischen Bad Boy hätte machen können. Stattdessen bekommt man hier jemanden, der Ecken und Kanten hat, ohnegleich eine komplette Red-Flag-Parade anzuführen. Wobei… ein kleines bisschen Bad Boy steckt schon in ihm. Aber mehr kann ich nicht sagen ohne zu spoilern. Auch Elaina mochte ich unglaublich gern. Sie wirkt nahbar, authentisch und bringt gleichzeitig eine unsichtbare Krankheit in die Geschichte ein und zwar auf eine respektvolle und liebevolle Weise. Dazu kommt eine Liebesgeschichte voller Drama, Gefühle und Teamdynamik, die mich von Anfang an komplett abgeholt hat. Das Drama hat sich nie wie ein „Schaut mal, wir brauchen noch ein ernstes Thema“-Moment angefühlt, sondern wirklich natürlich eingebunden. Die Chemie zwischen den Figuren hat einfach funktioniert und genau dieses Gefühl ausgelöst, wegen dem man nachts eigentlich nur „noch ein Kapitel“ lesen will… und plötzlich ist es 2 Uhr morgens. Bewertung: 5/5 Fazit: Eine Sports Romance mit Herz, Humor, Cheerleading und einer der charmantesten Green Flags, die ich seit Langem gelesen habe. Definitiv ein neues Highlight im Genre.











































