
Große Vorfreude, die leider in einer Enttäuschung endete
Abgebrochen. Ich habe mich unglaublich auf „The Veiled Kingdom“ gefreut. Das Buch lag eine gefühlte Ewigkeit auf meinem SUB und ich konnte es kaum erwarten, endlich in diese vielversprechende Romantasy-Welt einzutauchen. Doch leider wurden meine hohen Erwartungen bitter enttäuscht. Warum ich das Buch abgebrochen habe: Kein Vorankommen: Ich bin einfach nicht in die Geschichte hineingekommen. Die Handlung plätscherte für mich ohne echten Tiefgang dahin, und die Welt fühlte sich blass an. Unnahbare Charaktere: Die Protagonisten konnten mich emotional überhaupt nicht abholen. Anstatt einer tiefen Bindung oder echtem Mitgefühl spürte ich nur Distanz zu Nyra und Dacre. Mangelndes World-Building: Die magischen Elemente und politischen Konflikte blieben extrem oberflächlich. Starke Ähnlichkeiten zu Genre-Größen: Was mir das Lesen zusätzlich erschwert hat, war das permanente Gefühl des Déjà-vu. Das Buch erinnerte mich so stark an „A Court of Thorns and Roses“ (Das Reich der sieben Höfe) von Sarah J. Maas sowie „The Cruel Prince“ (Prinz der Elfen) von Holly Black. Die rebellischen Fae-Elemente, das Konzept der versteckten Identität und der düstere, herrische „Morally Grey“-Male-Lead wirkten auf mich leider wie eine schwächere, stark komprimierte Kopie dieser Werke. Wo meiner Meinung nach andere Autoren Tiefe bieten, setzt Holly Renee fast ausschließlich auf schnelles Pacing und erzwungene Romance-Spannung. Fazit: Für Romantasy-Einsteiger, die eine schnelle, spicy Story für zwischendurch suchen, mag es funktionieren. Wer jedoch nach dem Niveau von Maas oder Black sucht, wird hier enttäuscht. Für mich war es nach dem langen Warten leider ein klarer Flop.



























































