
Ich muss sagen, ich verstehe absolut nicht, warum ich so lange gewartet habe, diesen Band zu lesen. Denn ich mochte die ersten beiden Teile schon richtig gern und Never Be My Love hat mich jetzt noch mal ganz anders abgeholt. ✨ Wahrscheinlich liegt das unter anderem daran, dass ich komplett blind reingegangen bin. Ich wusste zwar, wessen Story es wird, aber ich wusste absolut nicht, was wirklich dahintersteckt und auf mich zukommt. Und genau das hat’s für mich so krass gut gemacht. Sogar als es im Laufe der Story all diese Andeutungen in Liams Gedanken gab und man sich schon gefragt hat, was seine Geschichte ist, kam es trotzdem absolut überraschend, wie sie wirklich aussieht. Für mich - weil ich den Klappentext vorher nicht gelesen habe. 😂✨ Dieser Moment, in dem sich dann plötzlich alles verschoben hat , in dem ich realisiert habe, worum es hier wirklich geht und dass da so viel mehr ist als das, was ich die ganze Zeit gesehen habe, war schon wirklich überwältigend. Richtig richtig gut, richtig mitreißend und noch mal ein ganz neuer Kick, der mich nur noch mehr gefesselt hat. 🤌🏼 Aber kommen wir mal zu den zwei Herzen, um die es hier geht. Wir haben zwei Menschen, die absolut keinen Bock auf Gefühle oder Nähe haben. Und noch weniger auf etwas, das sie verletzlich machen könnte. Zwei Menschen, die sich dennoch näher kommen, aber eigentlich genau wissen, dass das keine gute Idee ist. Und trotzdem passiert es. Langsam, unausweichlich und auf eine Art, die sich viel zu echt anfühlt. Ihre Anziehung ist so präsent, dass sie sich dagegen wehren können, wie sie wollen, es aber absolut nichts ändern wird. Ich liebe genau das wirklich so sehr. Dieses langsame Brechen, dieses langsame Aufgeben und Loslassen. Und dabei geht es bei den beiden eben nicht nur um Anziehung oder darum, dass zwei Menschen sich finden. Und das haben sie, gar keine Frage. Es geht um Timing. Um Ängste. Um Dinge, die man nicht einfach abschütteln kann, nur weil jemand plötzlich alles durcheinanderbringt. Auch Dions Entwicklung fand ich richtig stark. Denn am Anfang wirkt sie zwar noch kühl, distanziert und fast schon ein bisschen überheblich. Aber je mehr Zeit vergeht, desto mehr bricht auch das auf. Desto mehr merkt man, dass da viel mehr hinter ihrer Schale steckt. Dass sie Dinge nur nie hinterfragt hat, die eigentlich längst hätten hinterfragt werden müssen. Und genau das passiert dann, Schritt für Schritt. Und dadurch verändert sich dann auch die Dynamik zwischen ihr und Liam komplett. Weil sie ihn irgendwann nicht mehr nur als das sieht, was er für sie sein soll, sondern als den Menschen dahinter. Und ab da ist es eigentlich vorbei. Weil dann alles real wird. Die Gefühle, die Verbindung zwischen ihnen, aber vor allem auch die Angst und der Schmerz. Denn das, was von Anfang an im Raum steht, dieses „das kann nicht funktionieren“, verschwindet halt nicht einfach. Im Gegenteil. Es kommt genau so, wie man es befürchtet. Und das tut wirklich weh. Weil man genau weiß, wie tief sie da schon drinstecken, obwohl sie es nie wollten. Also kann man am Ende gar nicht anders, als unter dem Schmerz, der Hoffnung und der Spannung zu zerbrechen. Aber dann natürlich auch gemeinsam mit D & L endlich zuhause anzukommen. 🥹🖤 Für mich ein richtig starker Abschluss der Reihe. Mit genau der Mischung aus Anziehung, Drama und Emotion, die ich mir gewünscht habe - und einem für mich persönlich unerwarteten Twist, der alles noch mal besser gemacht hat. Also solltet ihr den Klappentext vielleicht auch einfach nicht lesen, kann ich mir empfehlen. 🤭✨























































