21. Dez.
Rating:4

Als ich in der Vorschau des Carlsen Verlages erstmals auf diesen Titel aufmerksam wurde, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Ich mag Jugendbücher, die auch mal schwierige und ernste Themen behandeln und finde, dass solche Dinge viel häufiger in Büchern, insbesondere für junge Menschen, thematisiert werden sollten, um die jüngeren Generationen mehr für solche Themen zu sensibilisieren. In Girl running, Boy falling geht es um die 16-jährige Therese, ein Mädchen nicht nur mit vielen unterschiedlichen Namen, sondern auch mit wahnsinnig vielen Facetten. Sie ist das Mädchen, das noch zur Schule geht, nebenbei aber bei Woolworth arbeitet, um sich ihr Taschengeld aufzustocken. Sie ist auch das Mädchen, dass gerne Gedichte liest, gerne backt, ab und an in der Mensa aushilft und in der Schule sogar die Hauptrolle in einem Musical spielt. Manchmal scheint es fast so, als verfüge sie über unterschiedliche Persönlichkeiten, abhängig davon, mit wem sie gerade ihre Zeit verbringt. Ihre Tante Kath nennt sie Tiger, ihre Freunde Resey und für ihren besten Freund Wally ist sie einfach nur Champ. Für Therese ist Wally allerdings mehr als nur ihr bester Freund. Seit langem empfindet sie tiefergehende Gefühle für ihn. Als er sie dann eines Tages endlich küsst, glaubt sie fest daran, dass ihr großer Traum endlich in Erfüllung gehen wird. Doch dann suizidiert sich Wally. Wally, der hellste Stern am Himmel; eine Persönlichkeit, die immer so hell gestrahlt hat wie die Sonne selbst, nimmt sich das Leben. Für Therese bricht eine Welt zusammen. Sie hat das Gefühl zu fallen und den Boden unter ihren Füßen zu verlieren. Doch dann ist da ihre Tante Kath und ihre Freunde, die ihr zur Seite stehen und die versuchen, ihr dabei zu helfen, den Verlust zu verarbeiten; Menschen, die sie auffangen und ihr helfen zu verstehen, dass die Erde sich trotz allem weiter dreht. Girl running, Boy falling ist sicherlich keine leichte Kost, ganz im Gegenteil. Ich musste während des Lesens immer wieder eine Pause einlegen; brauchte mehrere Wochen, bis ich das Buch schließlich beendet hatte. Für Bücher, die solch schwere, gleichzeitig aber wichtige Themen behandeln, muss man einfach in der richtigen Stimmung sein. Ich fühlte mich teilweise sehr eingeengt und zerdrückt von all den Emotionen, die in diesem Buch aufkochen. Dabei sind es nicht nur die Themen an sich, die für diese emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle bei mir gesorgt haben, sondern auch der Schreibstil der Autorin, der irgendwie ganz ruhig, gleichzeitig aber wahnsinnig poetisch und unfassbar emotional ist. Ich hatte das Gefühl, jedes einzelne Wort auf der Zunge schmecken, die Gefühle fast schon mit den Händen greifen zu können. Diese Geschichte geht regelrecht unter die Haut. Sie berührt nicht nur das Herz, sondern auch die Seele und regt zum Nachdenken an. Die Autorin stellt wahnsinnig viele Dinge in Frage und veranlasst den Leser, über den Tellerrand zu blicken, sich selbst eben diese Fragen zu stellen und sich womöglich mit Themen auseinanderzusetzen, die man sonst von sich schiebt. Ich bin so ein Mensch. Ich schiebe das Thema Tod und Verlust immer sehr weit von mir weg, da ich alleine den Gedanken daran nicht ertragen kann. Vielleicht ist mir das Lesen dieses Buches teilweise auch genau deshalb so schwer gefallen; einfach weil ich nie einen richtigen Umgang mit diesen Themen gelernt habe, sondern vielmehr immer davor zurückschrecke, wenn sie aufkommen. Das Besondere an diesem Buch ist allerdings, dass es trotz dieser unglaublich ernsten Themen auch etwas herrlich Leichtes hat. Immer mal wieder bringt einen die Geschichte zum Schmunzeln, außerdem gibt sie Hoffnung. Und zwar wahnsinnig viel davon. Was mir wahnsinnig gut gefallen hat, ist die Erzählweise der Geschichte. Zwar wird die eigentliche Handlung aus Sicht von Therese erzählt, jedoch befindet sich zwischen den Kapitel immer mal wieder einer von Wallys Briefen, die er an seinen verstorbenen Vater geschrieben hat, aus denen hervorgeht, wie schlecht es ihm vor seinem Tod ging. Diese teilweise sehr kurzen Briefe waren so wahnsinnig emotional, dass sie mir selbst jetzt, nachdem ich das Buch schon eine gewisse Zeit beendet habe, noch immer Gänsehaut bescheren. Diese Briefe machen deutlich, dass egal wie hell ein Mensch nach außen hin leuchtet, man nie weiß, wie es wirklich tief in ihm drinnen aussieht. Doch nicht nur im Hinblick auf die glaubwürdige Beschreibung der Trauerbewältigung und von Therese Gefühls- und Gedankenwelt hat die Autorin echtes Können bewiesen, sondern auch im Hinblick auf die Ausarbeitung ihrer Charaktere. Angefangen bei der liebenswerten Therese, die manchmal unglaublich mutig, hin und wieder aber auch schon mal wahnsinnig ängstlich ist, bis hin zu dem herzensguten Wally, der unglaublich witzigen und lieben Tante Kath und dem fürsorglichen Rhino – ich habe sie allesamt in mein Herz geschlossen und konnte mich auf gewisse Art und Weise mit jedem von Ihnen identifizieren. Die Autorin hat eine ganz wunderbare Truppe an unterschiedlichen Charakteren zusammengestellt, bei denen man sich gleich wohl fühlt; die vielleicht nicht alle unbedingt perfekt sind, aber extrem menschlich und genau das ist es, was mir so unfassbar gut gefallen hat. Die Autorin schafft es, auf sehr ehrliche, einfühlsame, authentische, aber auch bedrückende Art und Weise, zu verdeutlichen, wie schwer die Bewältigung von Trauer und Verlust ist bzw. sein kann und das unterschiedliche Menschen auch einfach unterschiedlich damit umgehen. Es gibt hier kein richtig oder falsch, kein schwarz oder weiß, es gibt so viele Möglichkeiten damit umzugehen und das hebt die Autorin in ihrer Geschichte ganz wunderbar hervor. In diesem Zusammenhang muss ich gestehen, dass mir das Ende allerdings ein wenig zu abrupt kam. Hier hätte ich mir gut und gerne noch ein paar Seiten mehr gewünscht; vielleicht noch ein wenig mehr Zeit die vergeht, sodass man sich noch ein wenig intensiver mit der Entwicklung der Charaktere im Rahmen der Trauerbewältigung hätte befassen können. Mich persönlich hat das Buch wahnsinnig mitgenommen; es hat mein Herz berührt und hat mir gleichzeitig sowohl ein gutes, als auch ein ungutes Gefühl beschert. Ich hatte manchmal das Gefühl, während des Lesens zu ersticken, so bedrückend war die Atmosphäre stellenweise. Die Autorin schafft es einfach, genau die richtigen Worte zu finden und die Leser sprachlos zurückzulassen. LOHNT SICH DAS BUCH? Dieses Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung, trotz bzw. vielleicht sogar gerade wegen dieser ernsten Themen, die darin behandelt werden, auch wenn ich sagen muss, dass ich persönlich eine entsprechende Triggerwarnung am Anfang des Buches als wichtig bzw. notwendig empfunden hätte. Girl running, Boy falling ist eine herzergreifende Geschichte, die fesselt und durchweg Gänsehaut beschert. Kate Gordon ist eine fantastische Autorin, die ihr Handwerk absolut beherrscht und nicht nur mit ihrer Geschichte begeistert, sondern auch mit ihrem wahnsinnig emotionalen und poetischen Schreibstil.

Girl running, Boy falling
Girl running, Boy fallingby Kate GordonCarlsen
31. Okt.
Rating:2

Die vielen Spitznamen sowie die poetischen Elemente haben mich sehr verwirrt und deshalb konnte mich die Geschichte und vor allem das Ende nicht abholen. Was ich dagegen sehr mochte waren die grau unterlegten Seiten mit den Briefen.

Girl running, Boy falling
Girl running, Boy fallingby Kate GordonCarlsen
13. Okt.
Rating:5

Sehr emotional und unglaublich genial, mit sehr ernstem Thema.

Ich hab das Buch angefangen zu lesen, ohne zu wissen, worum es geht. Doch schon von der ersten Seite an, war mir irgendwie klar, es stirbt jemand in diesem Buch. Ich hab dann doch erst nachgelesen, worum es geht, einfach um zumindest ein bisschen darauf vorbereitet zu sein. Es war unglaublich gut geschrieben. Man hat Wally kennengelernt, lieben gelernt, so wie Resey ihn liebt. Man hat ihn durch ihre Augen gesehen und mit jeder weiteren Seite wollte man weniger, dass die Geschichte voranschreitet, trotzdem konnte man nicht aufhören zu lesen. Ich fand es unglaublich, wie gut die Gefühle von Resey, oder auch Tiger genannt, beschrieben waren. Wie gut sie sich mit Wally gefühlt hat und wie leer sie ohne ihn war. Wie sie seinen Verlust erst langsam verarbeitet hat, sich abgekapselt hat und nicht reden wollte. Jeder in so einer Situation, verdient einen Rhino, der sich so um einen kümmert, wie man es braucht, jemanden, der einem zeigt, dass man nicht alleine ist, auf eine so angenehme Art. Die Schreibart hat mich gefesselt und sie hat alles so unglaublich gut herübergebracht. Es hat alles so gut zum Inhalt gepasst. Ich habe es geliebt, wie der Titel so eine große Rolle in dem Buch gespielt hat. Es war ergreifend, emotional und unglaublich gut. Ich kann es nur jedem Empfehlen zu lesen, wobei jeder auch selber entscheiden muss, ob er mit der Konfrontation des Todes selber auch klarkommt.

Girl running, Boy falling
Girl running, Boy fallingby Kate GordonCarlsen
24. Okt.
Rating:2

2,5⭐ Leider hat mich die Geschichte überhaupt nicht berührt und auch die Charaktere haben mich eher genervt. Ich glaube, dass das auch am Schreibstil liegt, der mir leider nicht so gut gefallen hat. Für ein Jugendbuch werden sehr ernste Themen behandelt, die meiner Ansicht nach für diese Zielgruppe zu wenig aufgearbeitet wurden. Aber Hauptsache, es kommen immer wieder Gedichte vor

Girl running, Boy falling
Girl running, Boy fallingby Kate GordonCarlsen
23. Sept.
Rating:5

Inhalt: Reseys Alltag ist mehr durchgetaktet denn je. Sie arbeitet bei Woolworth, spielt die Hauptrolle in einem Musical und die erste Klarinette im Schulorchester. Sie liest gerne Gedichte, backt mit großer Kunstfertigkeit und hilft in der Mensa aus. Sie ist jemand, die alle Rollen in sich vereint. Sie ist der Footballfan, die beste Freundin und die Nichte. Doch hinter all diesen Facetten verbirgt sich eine Jugendliche, die sich nach der Aufmerksamkeit der Mutter sehnt, die sie verlassen hat. Wenn Resey auf der Arbeit ist, dann versteht sie sich gut mit ihren Kollegen. Sie hat Freunde, die zu ihr stehen und eine Tante, die vielleicht ein wenig verrückt ist, aber alles tun würde, um Resey glücklich zu machen. Und dann gibt es da noch diesen Jungen, Wally, den Footballstar an der Schule. Der Junge, der ihr damals das Versprechen abgenommen hat, dass sie sich fortan um ihn kümmern würde. Mit Wally ist die Welt ein wenig anders. Er ist der ewig begehrte und niemals erreichbare Footballstar, hinter dessen Fassade nur sie blicken kann. Ihr gegenüber zeigt er sich als Feingeist mit Gespür für die schönen Künste. So teilt er mit Resey seine Vorliebe für Gedichte. Und Resey verliebt sich nach und nach immer mehr in ihn. Resey hat sich noch nie getraut aus ihrer Komfortzone auszubrechen. Spaß zu haben, etwas Verrücktes zu machen. Dann gibt es diesen einen Kuss im Schuppen und Resey glaubt, dass Wally sie auch liebt. Doch die Tage darauf meldet er sich nicht bei ihr und dann passiert das Schlimmste, was Resey sich jemals hätte vorstellen können: Tante Kath holt sie von der Schule ab und ihr Blick ist voller Mitleid und Trauer. Und dann spricht sie das aus, was Resey den Boden von einer Sekunde zur anderen unter den Füßen wegreißen wird: Wally hat sich das Leben genommen. Meinung: Kate Gordon hat ein wunderbares Gespür für skurrile Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen. Resey hat eine Menge Freunde, die ihr zur Seite stehen und so ungewöhnlich wie erfrischend daherkommen. Es gibt hier zum Beispiel Melody, ihre beste Freundin, die als bekennende Feministin versucht andere zu missionieren und die leidenschaftlich gerne ihre Mitmenschen therapiert. Es gibt Rhino, Reseys Arbeitskollegen, der ihr ständig mit Tigerwitzen in den Ohren liegt. Und Roz, die sich zu Hause den strengen Regeln ihrer Eltern unterordnen muss und nur bei ihren Freunden ein Stück weit „loslassen“ und sich entspannen kann. Es gibt diese Bücher, zu denen „Girl running, Boy falling“ gehört, deren Brillanz eine Leseerfahrung ist, die durch eine Inhaltsangabe nicht transparent werden kann. Kate Gordon gelingt es in „Girl running, Boy falling“ den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen. Denn die Geschichte legt, sofern es überhaupt möglich ist, ab dem großen Wendepunkt erst richtig los. Ab diesem Moment greift die Autorin das Thema Trauerbewältigung auf. Sie vermittelt dem Leser mit ihrer Geschichte, die Botschaft, dass Menschen unterschiedlich auf ein einschneidendes Ereignis reagieren können und dass das auch gut so ist. Man muss nicht diesen einen Weg gehen, der sich für viele bewährt hat, um wieder in den Alltag zurückzufinden und auf eine Weise wieder glücklich zu werden. Zugleich greift Kate Gordon in ihrem Buch das Thema Freundschaft auf. Resey begegnet in ihrem Leben unglaublich vielen tollen Menschen und jeder ist auf seine eigene Art einzigartig und besonders. Neben Trauerbewältigung behandelt Girl running, Boy falling außerdem das Thema Depressionen. Besonders gefreut habe ich mich über die Auflistung an Hotlines und Hilfeseiten am Ende des Buches, an die sich Jugendliche mit ähnlichen Problemen wenden können. Fazit: „Girl running, Boy falling“ ist so vieles: Traurig, lustig, ein Umgang-mit-Trauer- und Depression Buch, vor allem aber ist es unglaublich berührend. Die Story geht ans Herz und scheint aus dem "wahren Leben" zu kommen. All die Figuren, die Resey durch ihr Leben begleiten, sind liebevoll gestaltet und kommen mit ihren Schrulligkeiten unglaublich originell daher. Kate Gordons Geschichte gleicht einer Achterbahnfahrt der Gefühle: Zwischen lachen, weinen und staunen. Mich hat „Girl running, Boy falling“ auf so vielen Ebenen berührt. Diese Geschichte ist so facettenreich wie ihre Figuren. Es ist auch erstaunlich, wie viel an Erkenntniswert in dem schmalen Buch enthalten ist Dieses Buch sollte in jedem Buchregal stehen. Eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Buchzitate: Du bist immer noch ein Kind, Tiger. Du hast es nur vergessen. Du siehst deprimiert aus. Aber keine Sorge. Wenn ich groß bin, werde ich Psychologin. Ich krieg dich schon wieder hin. Melody isst, wie sie lebt – sie pflückt alles auseinander und untersucht die Einzelteile, dann zieht sie eine Schicht nach der anderen ab und schaut, was sich darunter verbirgt.

Girl running, Boy falling
Girl running, Boy fallingby Kate GordonCarlsen
23. Sept.
Rating:5

Klappentext Ein ergreifender Coming-of-Age-Roman über die erste Liebe und den ersten Verlust. Was tun, wenn der beste Freund Selbstmord begeht? Ein Buch, das tröstet und Mut macht! Ein schwieriges Thema, sensibel beschrieben. Therese liebt die kleine Stadt auf der Insel am Ende der Welt. Sie liebt Tante Kath, von der sie Tiger genannt wird, ihre Freunde, die sie Resey rufen, und vor allem ihren besten Freund Wally, für den sie nur Champ ist, und der sie endlich, endlich geküsst hat. Doch dann geschieht das Undenkbare. Der strahlende Wally, die nächste große Football-Hoffnung der Schule, nimmt sich das Leben und Thereses Welt fällt in sich zusammen. Sie versucht alles, um nicht selbst zu fallen. Zum Glück gibt es Tante Kath und ihre Freunde, die Therese auffangen und ihr helfen weiterzuleben. »Ein packendes Buch: nachdenklich, authentisch und feinfühlig geschrieben.« (Nick Earls) Trigger-Warnung: suizidales Verhalten Cover und Schreibstil Ich finde das Cover wird dem Thema, der Umsetzung und des genialem Schreibstil nicht gerecht. Was allerdings zugegebenermaßen mehr als schwierig ist. Dies soll auch nicht heißen, dass das Cover nicht gut ist. Ich finde nur man hätte es besser machen können aber auch das ist eine Geschmackssache. Ich habe ja bereits erwähnt wie, ich den Schreibstil finde und der ist wirklich sehr gut. Er ist altersgerecht, verständlich und einfühlsam ohne zu viel zu sein. Inhalt Ein sehr sensibles Thema welches sich dem ganz sehr langsam nähert. Ich finde alle Protagonisten sehr interessant und gut umgesetzt, sie haben eine gut Tiefe. Ich bin von Tiger mehr als beeindruckt, ihre Gedanken sind nachvollziehbar und trotzdem stark. Ich hatte ab und zu Tränen in den Augen, auch und vorallem ihrer Vergangenheit. Auntie K ist für mich auch ein Charakter der mich bewegt zurück gelassen hat. Das einzige was ein wenig zu drüber war, ist für mich Melody. Fazit Ein Buch welches mich berühren konnte und ein sehr sanften und zarten Weg geht.

Girl running, Boy falling
Girl running, Boy fallingby Kate GordonCarlsen
23. Sept.
Rating:5

Klappentext Ein ergreifender Coming-of-Age-Roman über die erste Liebe und den ersten Verlust. Was tun, wenn der beste Freund Selbstmord begeht? Ein Buch, das tröstet und Mut macht! Ein schwieriges Thema, sensibel beschrieben. Therese liebt die kleine Stadt auf der Insel am Ende der Welt. Sie liebt Tante Kath, von der sie Tiger genannt wird, ihre Freunde, die sie Resey rufen, und vor allem ihren besten Freund Wally, für den sie nur Champ ist, und der sie endlich, endlich geküsst hat. Doch dann geschieht das Undenkbare. Der strahlende Wally, die nächste große Football-Hoffnung der Schule, nimmt sich das Leben und Thereses Welt fällt in sich zusammen. Sie versucht alles, um nicht selbst zu fallen. Zum Glück gibt es Tante Kath und ihre Freunde, die Therese auffangen und ihr helfen weiterzuleben. »Ein packendes Buch: nachdenklich, authentisch und feinfühlig geschrieben.« (Nick Earls) Trigger-Warnung: suizidales Verhalten Cover und Schreibstil Ich finde das Cover wird dem Thema, der Umsetzung und des genialem Schreibstil nicht gerecht. Was allerdings zugegebenermaßen mehr als schwierig ist. Dies soll auch nicht heißen, dass das Cover nicht gut ist. Ich finde nur man hätte es besser machen können aber auch das ist eine Geschmackssache. Ich habe ja bereits erwähnt wie, ich den Schreibstil finde und der ist wirklich sehr gut. Er ist altersgerecht, verständlich und einfühlsam ohne zu viel zu sein. Inhalt Ein sehr sensibles Thema welches sich dem ganz sehr langsam nähert. Ich finde alle Protagonisten sehr interessant und gut umgesetzt, sie haben eine gut Tiefe. Ich bin von Tiger mehr als beeindruckt, ihre Gedanken sind nachvollziehbar und trotzdem stark. Ich hatte ab und zu Tränen in den Augen, auch und vorallem ihrer Vergangenheit. Auntie K ist für mich auch ein Charakter der mich bewegt zurück gelassen hat. Das einzige was ein wenig zu drüber war, ist für mich Melody. Fazit Ein Buch welches mich berühren konnte und ein sehr sanften und zarten Weg geht.

Girl running, Boy falling
Girl running, Boy fallingby Kate GordonCarlsen