25. Jan.
Rating:5

Ein toller zweiter Band der ,,Die Legende von Greg“ Trilogie mit einer klasse Story voller Humor und Abenteuer aber auch Tiefgründigkeit und Ruhe. Mit dem Protagonist Greg und seinem Leben als Zwerg, das für ihn leichter war als das Leben in der modernen Welt, womit er sich Zuhause fühlte. Mit Glam, Ari und Eagan, sympathischen Charakteren, die man mehr kennenlernte. Da waren Glams Zerstörungslust, Aris Frisuren und Eagan als jüngstes Mitglied im Rat der Zwerge. Und ihre gemeinsamen Aufträge für diesen, die Menschen vor den Auswirkungen durch die Rückkehr der magischen Essenz, den Monstern zu beschützen und kein Aufsehen zu erregen. Eine besondere Aufgabe und eine Möglichkeit ihre Fähigkeiten und Kenntnisse anzuwenden. Auch so war für Greg alles bedeutsamer, der Unterricht, das Training und die Geschichte der Zwergen. Den Einblick in diese fand ich sehr spannend mit dem Ursprungsmythos der Zwerge, mit Erde und Elementen, dem Leben im Untergrund, den Essgewohnheiten und den starken Zwergenknochen. Dass sie sich keine Gedanken über Image, Status und Reichtum machten und waren wer sie waren, eine besondere Sicht auf die Welt hatten. Doch da waren auch Vorurteile und eine schwierige Vergangenheit, Dinge die zum Nachdenken anregten. Greg hinterfragte viel, veränderte sich und sah ein, dass er sich geirrt hatte und das gab der Geschichte einen überraschenden Tiefgang. Eine Geschichte in der es um ein neues Abenteuer ging, voller neuer Orte wie New Orleans und Alcatraz, voller Begegnungen mit einem Felstroll mit Namen Stoney und den NOLA-Zwergen, mit einem Einblick in die Freundschaft zwischen Greg und Edwin und die Beziehung zwischen Greg als Sohn und seinem Vater. Es ging am Ende um seine Vision und um die von Edwin, um den Wunsch nach Frieden und die Welt vor Unheil zu bewahren, um Selbstvertrauen und Hoffnung. Um Gregs Telepathisch Sprechende Axt und ihren Einfluss, um Ergebenheit, Respekt und Bewunderung und die Aussicht eines Tages ein wahrer Zwergenheld zu sein. Um die nahende Apokalypse, eine Schlacht und eine abtrünnige Elfengruppe mit Namen Verumque Genus und einem überraschend jungen Anführer. Es ging um Freundschaft und Zusammenhalt und das Schicksal. Denn wie Greg sagte: ,,Wir sollen andere nicht danach beurteilen, wie sich ihre Vorfahren verhalten haben. Wir erschaffen unser eigenes Schicksal. Was wir als Individuen tun, das zählt, nicht, was unsere Eltern und Großeltern getan haben.“

Die Legende von Greg 2: Das mega-gigantische Superchaos
Die Legende von Greg 2: Das mega-gigantische Superchaosby Chris RylanderCarlsen