Als Enolas Mutter verschwindet, ruft sie ihre Brüder Sherlock und Mycroft Holmes zu Hilfe, bereit diese Entscheidung jedoch schnell, denn es ist klar: die Mutter möchte nicht gefunden werden und Enola soll ins Internat geschickt werden. Sie haut also ab, und als sie auf ihrer Flucht von einem verschwundenem Lord hört, findet sie ihre Bestimmung. Sie wird Perditorin, Sucherin von verschwundenen Personen und Gegenständen, und mit dem Lord fängt sie an.
Eine super sympathische Heldin, die ihren eigenen Kopf hat und ein kurzweiliger Fall, schade, dass die Bücher so kurz sind...
Auch beim zweiten Mal lesen wieder eine tolle Geschichte.
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🚲 Zusammenfassung Enola ist die jüngere Schwester von Sherlock und Mycroft Holmes. Sie wuchs zusammen mit ihrer alleinstehenden Mutter in einem großen Landhaus auf, als Enolas Mutter an ihrem vierzehnten Geburtstag spurlos verschwindet kommen ihre ältern Brüder aus London zurück um ihre Mutter zu finden und , so will es zumindest Mycroft, Enola in ein Internat für junge Damen aus gutem Hause zuschicken. Enola allerdings ist von dieser Idee gar nicht begeistert und beschließt wie auch ihre Mutter abzuhauen. Auf der Suche nach ihrer Mutter lernt Enola Lord Tewksbury kennen, einen jungen Lord der von seinen Eltern gesucht wird.
🚲 Bewertung: ⭐⭐⭐⭐, 5
Die Story war mega spannend und interessant. Ich persönlich fand das Buch mega kurzweilig und schön geschrieben, so dass ich direkt Band zwei angefangen habe. Zusammenfassend kann ich dieses Buch sehr empfehlen, gerade wenn man mal schnell einfach zwischendurch eine kurzweilige Geschichte lesen möchte. Die ersten beiden Bücher der Reihe wurden schon verfilmt und ich finde dass diese sehr gut gelungen sind.
Normalerweise bin ich eine von denen, die erst das Buch lies und dann die Verfilmung anschaut - hier hab ich erst die Verfilmung von Netflix gesehen und war von dieser begeistert. Deshalb muss ich leider sagen, dass das Buch etwas hinter diesem Film zurückbleibt.
Denn die Geschichte läuft zum Teil doch ganz anders und die Chemie zwischen Enola und Tewksbury fehlt mir.
Trotzdem schafft es dieses Buch einen Spannungsbogen aufzubauen und vor allem war mir Enola gleich sympathisch.
Also erwartet nicht eine schriftliche Ausgabe des Films sondern lasst euch auf eine andere Geschichte ein. Dann kann euch dieses Buch trotzdem mitnehmen und auch gefallen.
Wie wahrscheinlich viele, der Enola Holmes Leser bin auch ich über die Netflix Adaption zu den Büchern gekommen.
Und mir gefallen die Bücher wesentlich besser, als die Filme.
Aber erstmal von vorne: Enola Holmes wird von ihrer Mutter verlassen und hinterlässt ihrer Tochter ein beträchtliches Vermögen, das sie sich durch nächtliche Rätsel selbst ersuchen muss. Da ihre Brüder sie in eine Mädchenschule stecken wollen, flüchtet sie kurzerhand mit ihrem Fahrrad in Richtung Bahnhof und... Ab da läuft die gesamte Geschichte des Buches und aller kommenden Bücher in eine komplett andere Richtung, als die Filme.
Ja, es gibt hier einen Lord, der vermisst wird, der ist jedoch wesentlich jünger als Enola, sodass hier keine Romanze hineingedichtet werden kann.
Enola beginnt in London ein Leben allein als Perditorin, in dem sie sich vornimmt vermisste Personen zu finden. Das tut sie unter anderem auch in der Hoffnung, um ebenfalls irgendwann ihre Mutter wieder zu finden mit der sie über die Zeitung per Codes kommuniziert. (Die einen wirklich starken Grund hat vor ihrer eigenen Tochter davongelaufen zu sein, anders als in den Netflix Filmen, wo sie ihre Tochter halt einfach hätte mitnehmen können. - Den erfahren wir jedoch erst in Band 6)
Ich mochte die Romane bisher sehr. Ich kann die Enola Holmes Bücher daher nur empfehlen.
Ich muss zugeben, dass ich das Buch nur gelesen habe, weil mir der Film so gut gefallen hat. Nun kommts - Asche auf mein Haupt- ich finde die Filme sogar besser als das Buch. ABER nichtsdestotrotz ist das Buch sehr lesenswert und es macht wirklich Spaß mit Enola auf die Suche nach ihrer Mutter zu gehen.