2. Mai
Marsmädchen - Zwischen Anziehung und Unsicherheit
Rating:3

Marsmädchen - Zwischen Anziehung und Unsicherheit

„Marsmädchen“ erzählt von Miriam, die sich in ihrem Alltag eingeengt und orientierungslos fühlt. Als Laura neu in ihr Leben tritt, verändert sich vieles. Zwischen Freundschaft, Verliebtheit und Unsicherheit entstehen Gefühle, die Miriam selbst erst nach und nach versteht. Dabei geht es weniger um große Ereignisse als um innere Veränderungen, Sehnsucht und das Suchen nach dem eigenen Platz. Positiv ist vor allem die gefühlvolle und ehrliche Darstellung des Erwachsenwerdens. Unsicherheit, Eifersucht und erste intensive Gefühle wirken glaubwürdig und nahbar. Die Atmosphäre ist ruhig, manchmal fast träumerisch, und viele Gedanken von Miriam zeigen gut, wie verwirrend diese Lebensphase sein kann. Auch die Beziehung zwischen Miriam und Laura bleibt interessant, weil sie nie eindeutig oder einfach ist. Dadurch entsteht eine gewisse Spannung auf emotionaler Ebene. Ebenfalls gelungen ist, dass das Buch Themen wie Identität, Orientierung und Anderssein unaufgeregt behandelt. Nichts wirkt künstlich dramatisch, sondern eher wie ein echter Ausschnitt aus dem Leben. Manche Szenen besitzen dabei eine besondere Stimmung und bleiben im Kopf. Negativ fällt auf, dass die Handlung insgesamt recht dünn bleibt. Über längere Strecken passiert wenig, wodurch sich das Tempo langsam anfühlt. Viele Szenen bestehen aus Gedanken, Beobachtungen und kurzen Begegnungen, ohne dass sich die Geschichte deutlich weiterentwickelt. Dadurch entstehen auch Längen. Hinzu kommt, dass Laura als Figur sehr verschlossen bleibt. Das passt zwar zur Geschichte, sorgt aber auch dafür, dass manche Entwicklungen schwer nachvollziehbar wirken. Das offene und zurückhaltende Erzählen lässt zudem einige Fragen unbeantwortet. Insgesamt ist „Marsmädchen“ ein sensibles Jugendbuch mit starker Gefühlsseite, aber wenig Handlung und ruhigem Tempo. Emotional interessant, erzählerisch jedoch nicht durchgehend packend. Von mir 6 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Marsmädchen
Marsmädchenby Tamara BachCarlsen
1. Jan.
Rating:4

"»Er meint, Laura sei«, er sucht nach einem Wort, »anders.« Klar ist Laura anders. Laura ist anders als alles, was ich je kennen gelernt habe. Laura ist anders und das ist gut, weil hier alles so gleich ist."

Marsmädchen
Marsmädchenby Tamara BachCarlsen
12. Okt.
Rating:4

War ganz gut, hab’s vor der einer Ewigkeit durchgelesen. Man merkt die Eifersucht von Miriam, dass sie ihre Freundin für sich haben möchte. Die erste Liebe wird hier ganz gut beschrieben, wie sie sich fühlt und wie sie damit nun umgeht, oder eben nicht. Generell ist es nicht negativ, dass verschiedene Gefühle für verschiedene Personen aufkommen. Es ist halt ein Teenagerbuch indem diese Gefühle erst neu entdeckt werden❤️👩🏼‍❤️‍💋‍👩🏽

Marsmädchen
Marsmädchenby Tamara BachCarlsen
13. Okt.
Rating:4

"»Er meint, Laura sei«, er sucht nach einem Wort, »anders.« Klar ist Laura anders. Laura ist anders als alles, was ich je kennen gelernt habe. Laura ist anders und das ist gut, weil hier alles so gleich ist."

Marsmädchen
Marsmädchenby Tamara BachCarlsen