Interessante Geschichte mit Wurzel in der chinesischen Mythologie
Die Geschichte rund um Xin und Taron hat bei mir etwas Zeit gebraucht, bis sie mich gepackt hat. Die Personen rund um die beiden, vor allem Hua lagen mir dabei auch am Herzen. Gerade in Hua konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Sie steckt viel zurück, damit ihre Freundinnen, ihre Schwestern glücklich sein und ihre Plätze in der geplanten Ordnung einnehmen können. Umso mehr habe ich mich dann für sie gefreut, als sie ihren Moment hatte, zu glänzen, aus dem Schatten zu treten und ihr Glück zu finden.
Xin muss in der Geschichte herausfinden, ob der Weg, der für sie vorgesehen ist, auch der richtige für sie ist. Vor allem, als ihr Stern plötzlich vom Nachthimmel verschwindet und ihre Kräfte mit ihm.
Das Ende war ein bittersüßes und dennoch ein Happy End, zumindest in meinen Augen.
Allgemein kann ich das Buch empfehlen, gerade wenn man in asiatische/chinesische Mythologie hineinschnuppern möchte.
Mich hat das Cover sofort neugierig gemacht und auch der Klappentext verspricht einen tolle Story. Doch kann Beides mit dem mithalten, was den Leser im Buch erwartet?
Der Einstieg ins Buch fiel wahnsinnig leicht und auch der Schreibstil hilft dabei, in die Geschichte zu finden und sich hineinversetzen zu können. Die wechselnden Sichten von Xin und Hua helfen dabei, im Verlauf der Story an zwei Orten gleichzeitig zu sein und das Chaos an Gefühlen jeweils nachempfinden zu können.
Uns begegnen die 3 Sternentöchter Xin, Hua und Tian. Xin ist die mächtigste der Sternentöchter und somit dazu bestimmt, die nächste Kaiserin Midlands zu werden. Eine Rolle, in die sie sich wunderbar fügt, denn die junge Frau ist immer höflich, diplomatisch und fühlt sichauch zu ihrem Verlobten hingezogen. Als jedoch ihr Stern verschwindet, flieht sie aus dem Palast und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Plötzlich entwickelt sich auch im Palast Alles anders, denn die aktuelle Kaiserin ist schwach und ihre Ablösung muss schneller geschehen als gedacht.
Ich muss gestehen, dass ich geahnt habe wohin es sich entwickelt. Trotzdem ist diese Story eine tolle Geschichte mit romantischen Momenten und einer ordentlichen Portion Freundschaft. Das chinesische Flair, macht es nur noch unterhaltsamer. Die Erklärungen sind toll und passen absolut.
Die 3 Sternentöchter sind tolle Persönlichkeiten, die ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen habe. Zu Beginn habe ich mich etwas schwer mit Hua getan, war dann aber froh, dass sich meine Vermutung zu ihr nicht bestätigt hat. Allgemein kam diese Story ohne große Intrigen oder Bösartigkeiten aus,was ich durchaus als angenehm und abwechslungsreich empfand.
Fazit
Wer auf der Suche nach einer tollen Romantasy Story ist, kann getrost zu "Sternenfeuer" greifen. Der Inhalt im asiatischen Flair war ein toller Ausflug und die Lovestory sorgt für ein Lächeln im Gesicht. Zumindest bei mir. Ich fand es toll mit Xin nachOhrem Stern zu suchen, obwohl ich schon eine Vermutung hatte. Wer es romantisch mag, dem empfehle ich absolut den Griff zum Buch. Von mir gibt es für das große Ganze 4 Sterne.
Vielen lieben Dank erst einmal für die grossartige Chance bei dieser Leserunde dabeisein zu dürfen. Mir hat der Austausch richtig Spass gemacht hat.
Das Buch hat mich, wie so viele Bücher aus dem Carlsen Verlag erst einmal nur schon durch sein wunderschönes Cover gefangen genommen und auch der Klapptext klang mehr als nur vielversprechend, auch wenn ich natürlich nicht voll wusste, worauf ich mich genau einlassen würde, da ich von der Autorin bisher noch kein Werk kannte. Was ich aber bekommen habe, hat meine Erwartungen übertroffen und ich war begeistert.
Der Einstieg in das Buch ging dank des angenehmen Schreibstiles sehr gut und man taucht mit der Zeremonie, die beschrieben wird gleich in eine festliche und zauberhafte Atmosphäre ein, die man durch das Buch hindurch weiterhin spürt. Die Geschichte selbst war ebenfalls spannend zu lesen und hatte einige interessante Wendungen, die ich meist erst kurz bevor sie passierte, erahnen konnte.
Die Grundidee selbst, mit den Sterntöchtern ist ebenfalls sehr interessant und wurde gut umgesetzt.
Die Charaktere selbst wurden ebenfalls interessant gestaltet und waren mir sympathisch. Ich mochte es sehr, wie reif Xin wirkte, auch wenn sie verständlicherweise auch ihre Momente hatte, in der sie vielleicht etwas unüberlegt handelte oder auch einmal den Überblick verlor, aber in solchen Situationen ist es wohl auch nicht leicht, einen kühlen Kopf zu bewahren und das lässt es auch realistisch wirken.
Auch Huas Sicht war eine interessante Ergänzung für die Geschichte. Die beiden Perspektiven ergänzten sich in dieser Geschichte sehr gut und beide war interessant zu lesen.
Die Beziehungen, die aufgebaut wurden, wurden ebenfalls mit einer gewissen Tiefe gebildet und wirkten keineswegs überstürzt. Die Pärchen passten auch jeweils gut zusammen und man konnte spüren, wie sie sich gegenseitig ergänzten.
Alles in allem ist das Buch wirklich empfehlenswert. Es ist eine wirklich toll gestaltete Romantasygeschichte in dem sowohl die Liebe als auch der Fantasyaspekt nicht zu kurz kommen. Mir hat es wirklich gut gefallen und ich werde in Zukunft gerne noch mehr von der Autorin lesen, denn dieser Einzelband war wirklich klasse. Von mir bekommt das Buch daher auch fünf Sterne.
Amy Erin Thyndal hat mit ‚Sternenfeuer – Kaiserin der Drachen‘ eine sehr zauberhafte Geschichte erschaffen, voller Sternenlicht und Magie. Von Beginn an konnte mich ‚Sternenfeuer‘ voll einnehmen und ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Und es war so tragisch-romantisch, wie ich es erwartet habe. Einzig vom Setting hätte ich gerne noch mehr gehabt. Da wir uns in einem von China inspirierten Land befinden, war ich ganz heiß auf Beschreibungen und Details. Diese waren natürlich vorhanden, sie hätten wegen mir aber gerne noch ausschweifender sein dürfen.
In diesem Land namens Midland ist die Kaiserin sprichwörtlich die Sonne und sorgt für Wohlstand und Reichtum. Eigentlich sollte Sternentochter Xin sie schon längst beerben, doch die Zeremonie, um zur Kaiserin gekrönt zu werden, kann nur bei Neumond stattfinden. Doch der Mond will einfach nicht weiter abnehmen. Als dann auch noch Xins Seelengefährte, ihr bester Freund, verschwindet, sieht sie sich gezwungen auf eine gefährliche Reise zu gehen..
Die Geschichte, die die Autorin geschaffen hat, ist von der Idee her neu für mich. Und auch wenn ich mit so vielem Unbekanntem konfrontiert werde, hat Amy Erin Thyndal es geschafft, alles perfekt in die Story einzuweben. So lernt man nach und nach die Sternentöchter und ihre Aufgaben kennen, die Funktion der Kaiserin und die ganzen Dynamiken, die wirken. Und schon war ich verzaubert von den Rollen, die Sterne, Sonne, Mond und Erde hier spielen. Eine für mich - wie schon gesagt - ganz neue Art der Erzählung, darum finde ich sie sehr ideenreich und magisch.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Eine ist die Xins, die als Protagonistin auch den Großteil der Kapitel bekommt. Hua, Xins Schwester und ebenfalls Sternentochter, hat eine Nebenrolle, ist aber als unser Auge vor Ort überaus wichtig, nachdem Xin den Palast verlassen hat.
Wir folgen Xin also auf ihrer Reise durch Midland, zu einem gefährlichen Ort, über den nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird. Doch Gott sei Dank ist sie nicht alleine, denn wie es der Zufall will, ist noch jemand auf dem Weg nach Westen. Xin fasst für meine Begriffe ein bißchen zu schnell Vertrauen, auch wenn sie das Gefühl hat, ihren Begleiter schon ewig zu kennen. Vielleicht ist sie aber auch einfach nur so unbedarft, da sie sehr behütet aufgewachsen ist und nichts von den Gefahren weiß, die außerhalb der Palastmauern lauern.
Ich liebe es ja, wenn in einem Buch auf Reisen gegangen wird. Man hat die Möglichkeit, Land und Leute besser kennenzulernen und das hätte ich mir hier noch mehr gewünscht. Mehr Details, mehr Beschreibungen. In etwa so detailliert, wie der buddhistische Tempel dargestellt wird, bei dem man eventuell auch auf die Idee kommen könnte, dass ‚Sternenfeuer‘ in einer Zeit auf Erden spielt, die weit in der Zukunft liegt.
Xin selbst, deren Rolle von jeher vorherbestimmt ist, macht auf dieser Reise eine erhebliche Entwicklung durch. Sie stellt sich und die Institution der Sternentöchter in Frage, die zwar viele Privilegien genießen, aber dafür auch ein großes Opfer bringen müssen. Es freut mich immer, wenn Figuren sich selbst reflektieren, denn das animiert auch mich zum Nachdenken.
Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Anfangs war ich nicht so begeistert, die schnell hier tiefe Gefühle, Verliebtheit und Verzehren aufgekommen sind. So etwas braucht Zeit und sollte sich langsam entwickeln. Doch die Autorin findet einen tollen Weg und ich bin dann sehr zufrieden damit. Selbst mit dem tragischen Ende, das Hoffnung verspricht, aber doch schwer zu akzeptieren ist.
4,5 Sterne.
Von Amy Erin Thyndal hatte ich schon ein Buch gelesen also war sie mich gerade unbekannt. Daher habe ich mich nun auf „Sternenfeuer. Kaiserin der Drachen“ aus ihrer Feder gefreut. Der Klappentext hat mich wirklich richtig neugierig gemacht und ich war total gespannt was mich nun erwarten wird. Ich liebe dieses Cover! Ich liebe einfach alles an diesem Cover. Als ich es dann auf meinen iPad geladen hatte habe ich schon gleich mit dem lesen begonnen. Den Schreibstil der Autorin mochte ich wieder wie in dem anderen Buch welches ich von ihr gelesen hatte. Er ist angenehm flüssig zu lesen und lässt einen gerade Wegs durch die Handlung fliegen.
Die Handlung selbst ist einfach wahnsinnig spannend, emotional und wirklich voller Überraschungen. Es gab wirklich einige stellen mit denen ich wirklich null gerechnet habe bei manchen war echt geschockt dass ich das Buch kurz weglegen musste oder das nochmal lesen musste. Durch die Wendungen wurde das geschehen in neue Bahnen gelenkt und damit wurde es immer spannender. Ich war auch schon ab dem ersten Kapitel mittendrin in der Handlung und wurde richtig gefesselt das Buch aus der Hand zu legen war echt nicht möglich. Denn das Schicksal von Xin, welche die stärkste Sternentochter und somit den kaiserlichen Thron besteigen wird, um Mailand als Sonne zu dienen, ist einfach interessant und wie es sich auch gewandelt hat. Was passiert und warum sie sich in ihr Abenteuer stürzt steht eigentlich schon im Klappentext. Dieser sagt eigentlich schon viel vom Inhalt daher gehe da nicht mehr ein musst selbst herausfinden wie es weiter geht. Was mir sehr gefallen hat das der Plot rundum perfekt durchdacht und ausgearbeitet wurde.
Mich haben beim Lesen viele Emotionen während begleitet, ich habe wirklich eine ganze Palette durchlebt. Das war von Verzweiflung und Trauer bis hin zu Liebe und Freundschaft alles mit dabei. Es gab auch Momente wo ich mir nicht tränen verdrücken konnte. Ein Beispiel für solche Momente wo ich echt starke Gefühle hatte waren Momente von der Liebesgeschichte. Diese ist auch super klasse sie ist wie ich finde auch tiefgründig. Mir hat die Welt einfach super gefallen. Die Autorin hat einfach eine magische Welt erschaffen, wo ich mich jedes Mal gefreut hatte was Neues entdecken habe. Die Welt ist durch alte chinesische Mythen und chinesische Traditionen inspiriert, was ich echt toll finde. Was mir auch sehr gefallen war das Sterne und anderen Himmelskörper hier im Fokus stehen. Sterne durch die Sternentöchter oder auch die Kaiserin Mialand. Das Ende hat mir sehr gefallen es war echt auch überraschend. Das ende passt aber wirklich sehr gut zur gesamten Geschichte und rundet sie auch wirklich gut ab.
Kommen wir nun zu den Charakteren welche der Autorin echt gut gelungen sind. Vorstellen konnte ich sie mir echt sehr gut sowie waren für mich auch ihre Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehbar. Xin mochte ich von der ersten Seite an wo ich sie kennenlernen durfte. Sie ist eine Kämpferin sie wirkte auf mich sehr selbstbewusst sowie auch ein Pflichtbewusstsein. Taron ist der männliche Gegenpart. Er ist auch sehr selbstsicher sowie Xin ist es aber ohne auf mich arrogant zu wirken. Er hat zwei Seiten einmal ein beschützender Kämpfer welcher auch geheimnisvoll ist und ein Taron welcher auch süße sowie romantische sein kann.
Fazit
„Sternenfeuer. Kaiserin der Drachen“ von Amy Erin ist ein sehr gelungener Roman welcher mich von der Seite an mit sich reisen konnte. Toller Schreibstil sowie eine interessante Welt in dieser Handlung welche auch einfach spannend ist durch die überraschenden Wendungen. Die Idee ist einfach nur klasse und wurde auch super umgesetzt. Die beiden Protagonisten mochte ich wirklich sehr sowie ihre Liebesgeschichte.
In Midland, einem asiatisch geprägten Reich, werden alle paar Jahre magisch begabte Frauen geboren, die Sternentöchter. Traditionell wird die stärkste Sternentochter einer Generation zur Kaiserin gekrönt. Der mit ihr verbundene Stern wird daraufhin zur Sonne des Planeten. Diesen Zustand aufrecht zu erhalten, kostet die entsprechende Sternentochter jedoch viel Kraft, weshalb sie nach einer gewissen Zeit von der neuen Kaiserin abgelöst werden muss.
Xin ist die stärkste Sternentochter ihrer Generation und somit die zukünftige Kaiserin. Sie ist dem Sohn des aktuellen Kaisers versprochen und wartet auf den richtigen Zeitpunkt, gekrönt zu werden. Ihr Leben ist vorherbestimmt und sie ist glücklich darüber. Auch ihre Sternenschwestern, Hua und Tian, haben ein vorbestimmtes Schicksal. Als jedoch Xins Stern und damit auch ihre Magie verschwindet, begibt sie sich auf eine gefährliche Reise. Auf dieser trifft sie zufällig den Botschafter eines anderen Reiches. Als ihre Gefühle für ihn wachsen, beginnt sie, ihr vorherbestimmtes Schicksal in Frage zu stellen.
Die Geschichte um die Sternentöchter hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Ich hatte allerdings, besonders zu Beginn, einige Probleme mit dem Worldbuilding. Die Idee, dass die Sonne eines Planeten alle paar Jahrzehnte wechselt und dabei ein anderer Stern herangezogen oder für besondere Rituale mal eben weggeschickt wird, ist definitiv etwas Besonderes, aber für mich persönlich auch etwas schwer, ohne Hintergedanken zu akzeptieren. Es gibt jedoch im Verlauf der Geschichte eine Erklärung dafür. Abgesehen davon liest sich die Geschichte leicht und ist wunderschön!
Auch die Charaktere sind überzeugend. Erzählt wird aus Sicht von Xin und Hua, die beide ihre Bürde zu tragen haben. Xin ist dabei zwar von Anfang an bewusst, dass sie keinen Einfluss auf ihr Schicksal hat, aber sie hat damit keinerlei Probleme. Hua dagegen tut sich damit etwas schwerer, auch wenn sie sich trotzdem in ihre Rolle fügt. Über diese beiden Charaktere erfährt man sehr viel und ich finde beide sind gut ausgearbeitet und glaubhaft.
„Sternenfeuer“ ist ein tolles Buch mit einer guten Geschichte und großartigen Charakteren. Abgesehen von ein paar Problemen, die ich mit dem Worldbuilding hatte, hat es mich auf ganzer Linie überzeugt! Dies ist Romantasy vom Feinsten!