
Beginn der Shojo-Tragödie (aber nicht so tragisch)
Ich lese den Manga jetzt zum zweiten Mal. Also eigentlich wohl, durch die vielen Male, die ich die Daisuki wieder gelesen habe, wohl zum dritten, vierten oder gar fünften Mal. Keine Ahnung. Diesmal aber das erste Mal geordnet. Ich muss sagen, dass ich schon zu der damaligen Zeit in der Daisuki von der Handlung ergriffen war. Ja, Toru ist teilweise echt ein klischeehaftes Abziehbild eines Mädchen in einem Shojo-Manga. Dennoch hat dieser Manga mehr Tragödie, also Tragik und Tiefe als viele andere seiner Genre-Kollegen. Hier wird schon angedeutet durch Yuki, Kyoto und Hatori, wie tief die Wunden der Familie Soma sind, die der Fluch der zwölf Eto ihnen auferlegt hat. Gleichzeitig hat Toru ein ähnliches tiefes Trauma durch den Tod der Mutter, die Ablehung von allen anderen und das Gefühl nie zu jemandem zu gehören. Der Manga schafft dies so gekonnt, dass es immer einen noch mitnimmt. Diesmal verstehe ich auch schon die ganzen Vorausdeutungen (Toru liebt Erdbeeren. Und damit wurde nichts gespoilert, sondern nur paraphrasiert.). Ich freue mich, diesen Manga in seiner Gänze noch einmal zu lesen und zu rezensieren.


























