Ja, was soll man sagen, nicht wirklich spannend, eher eine Geschichte über einen Polizisten der gerade seinen Job macht, die Geschichte des Täters auch eher langweilig. Typisches Thema ist die Waffenthematik in den USA, ja/nein. Also für mich nicht empfehlenswertes Buch.
Ich habe "Minnesota" von Jo Nesbø zusammen mit meinem Freund gehört. Das Buch wird eindrucksvoll vorgelesen von David Nathan, einem meiner liebsten Hörbuchsprecher. Allein das schon war Grund genug für mich, es zu hören. 😍
Das Buch selbst überzeugt mit einer clever konstruierten und gut geschriebenen Geschichte. Erzählt wird aus der Sicht verschiedener Figuren auf mehreren Zeitebenen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben, ebenso wie die Handlung, eine für einen Kriminalroman erstaunliche Tiefe. Allen voran der suspendierte Ermittler Bob Oz, ein psychisch angeschlagener und gebrochener Mann, der mit seinen eigenen inneren Dämonen zu kämpfen hat.
Zwar entfaltet sich die Handlung zunächst eher ruhig, bleibt dabei aber durchgehend fesselnd und steigert sich zu einem spannenden Finale, das keine Wünsche offen lässt.
Besonders gelungen ist auch, dass die Geschichte interessant eingebunden wird in einen kritischen Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit Schusswaffen in den USA.
Ich empfehle das Hörbuch allen Leser:innen, die gerne tiefgründige Kriminalromane mit gut gezeichneten Charakteren ohne viel Action lesen. 🥰
Das war OK, mehr aber auch nicht. Ich denke, nach dem zweiten oder dritten Versuch steht für mich jetzt fest, dass ich Bücher von Nesbø jenseits der Harry Hole-Reihe (die ic dafür sehr gerne mag!) nicht zu lesen brauche. Das las sich zwar gut, aber Spannung kam keine auf. So gar keine trotz durchaus einem aktuellen und durchaus interessanten Thema.
Ich bin ehrlich: Dieses Buch hat mich enttäuscht. Und zwar mehr, als ich erwartet hätte.
Ich habe mich so sehr auf die Geschichte gefreut – auf Spannung, auf Tiefe, auf dieses typische Gefühl, das mich einen Thriller nicht mehr aus der Hand legen lässt. Aber genau das ist nie passiert.
Stattdessen habe ich mich Seite für Seite durchgekämpft… bis ich bei Seite 145 einfach nicht mehr konnte.
Die Geschichte fühlte sich für mich zäh an, fast schwerfällig. Nichts hat mich wirklich gepackt, nichts hat mich neugierig genug gemacht, weiterzulesen.
Und dann ist da noch Bob Oz.
Ein Protagonist, mit dem ich einfach nicht warm geworden bin. Seine inneren Dämonen, seine Alkoholprobleme, seine Gewalt – ich verstehe, dass das Tiefe geben soll. Aber für mich hat es Distanz geschaffen. Ich konnte keine Verbindung aufbauen, kein Mitgefühl entwickeln. Nur Frustration.
Vielleicht lag es an mir. Vielleicht war es einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Aber manchmal passt ein Buch einfach nicht – egal, wie sehr man es sich wünscht.
💔 Fazit:
Eine starke Idee, die mich leider emotional komplett verloren hat.
❌ Abgebrochen auf Seite 145
Ich habe das Hörbuch leider abgebrochen 🎧😅
Der Sprecher an sich war wirklich angenehm. Man konnte gut zuhören und die Stimme war ruhig und passend, sodass es daran definitiv nicht lag 👍🏻
Mein Problem war eher die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird. Damit bin ich leider überhaupt nicht klargekommen 😬 Ich hatte wirklich Schwierigkeiten, mich darauf einzulassen, und dadurch konnte ich einfach nicht richtig in die Story eintauchen.
Was ich besonders schade finde: Die Idee hinter dem Buch hat mir eigentlich richtig gut gefallen 😔 Ich hatte wirklich Lust darauf und war neugierig, wie sich alles entwickelt. Aber wenn man mit der Erzählweise nicht warm wird, macht es das einfach schwierig, dranzubleiben.
Deshalb habe ich mich irgendwann entschieden, das Hörbuch abzubrechen. Es ist also kein schlechtes Buch, sondern einfach nicht meins gewesen 🤷♀️
Minnesota ist als Land der 10.000 Seen bekannt und ein Bundesstaat im Mittleren Westen der USA an der Grenze zu Kanada. Ungefähr ein Drittel des Bundesstaates ist bewaldet und der restliche Teil Prärie und Ackerland. Der größte Teil der Einwohner lebt in den Großstädten Minneapolis und Saint Paul, wo unsere Reise in dem Buch hingeht mit einem gewaltigen Rachefeldzug und mit einer Mischung aus Thriller und Gesellschaftkritik.
Lange Zeit zählte Jo Nesbø zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern, aber das ist schon lange her. Bücher wie „Headhunter“, „Schneemann“ oder „Der Leopard“ sind für mich große Lesehighlights aus den frühen 2010er Jahren und mit der Figur Harry Hole hat er einen Charakter erschaffen, der über eine ganze Reihe die Leserschaft fesseln konnte.
Kommen wir aber nun zu seinem neusten Werk. Die Handlung fängt an sich interessant an und wir erleben einen gebrochenen und gleichzeitig menschlichen Ermittler mit Ecken und Kanten und voller Trauer nach dem Unfalltod seiner Tochter. Die Ereignisse überschlagen sich und man erfährt in zwei Zeitebenen eine Mordserie, die uns in die Abgründe einer US-Stadt und in Konflikten im Drogen- und Waffengeschäft mitnimmt.
Leider konnte mich das Buch so gar nicht abholen. Die Fußstapfen von Harry Hole sind für den neuen Ermittler Bob Oz einfach viel zu groß oder ich bin grundsätzlich nicht mehr solche Thriller gewohnt. Trotz einer paar starken Momenten am Anfang, bleibt für mich das Buch auch nach Beendigung sehr zäh und schwach im Gedächtnis.
Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung und ich blicke daher lieber zurück auf seine besseren Werke voller Spannung und dem tollen Setting in Norwegen, die ich jedem Thrillerleser wärmstens empfehlen kann. Vielleicht kehrt Herr Nesbø ja noch mal zu seinen Wurzeln und nach Skandinavien zurück.
Drei Sterne für Jo Nesbø fühlen sich komisch an, aber ehrlich ist ehrlich. Minnesota hat mich gespalten zurückgelassen: ein Fall, der wirklich funktioniert, ein Täter, den ich als Figur deutlich interessanter fand als den Ermittler selbst, und ein Protagonist, dessen Trauer ich auf jeder Seite GESEHEN aber nie wirklich GESPÜRT habe. Bob Oz trägt das Trauma des Unfalltods seiner Tochter mit sich, und ich verstehe, was Nesbø damit will. Aber wenn eine Figur so viel Raum für Schmerz bekommt ohne dass sich daraus irgendeine Entwicklung ergibt, dann verliert dieser Schmerz irgendwann seine Wirkung auf mich als Leserin. Was mich gehalten hat: der Fall ist gut gebaut, das Thema Waffenrecht in den USA ist klug eingewoben und gibt dem Ganzen einen realen Unterboden. Und Nesbø kann Spannung, das ist nicht wegzudiskutieren. Aber ein bisschen kürzer hätte dem Ganzen gutgetan
Zähflüssig
Bob Oz ist Ermittler des MPD. Als Mensch ist er eher eine schwierige Persönlichkeit, was sich auch auf seinen Dienstalltag auswirkt. Als er infolgedessen suspendiert wird, beginnt er eigenmächtig zu ermitteln.
„Minnesota“ von Jo Nesbø ist ein Thriller, der in der Hörbuchvariante von David Nathan gesprochen wird.
Ich bin kein dauerhafter Leser oder Hörer von Thrillern oder Krimis, aber versuche auch gerne mal über den Tellerrand hinauszuschauen. Aber dieser Thriller konnte mich ganz und gar nicht überzeugen.
Ermittler Bob Oz, tätig in der Geschichte im Jahr 2016, ist für mich eine gescheiterte Persönlichkeit, die aber nichts anderes mehr hat, als den Job. Seine Ausflüge in Kneipen, aber auch der Umgang mit verschiedenen Personen, speziell mit Frauen sind oftmals sehr fragwürdig. Einerseits ist er Polizist mit Leib und Seele, andererseits hatte ich das Gefühl, er ist einfach nur eine kaputte Persönlichkeit. Ich konnte ihn nie wirklich ernst nehmen.
Andererseits gibt es die Erzählperspektive aus dem Jahr 2022, die die Ereignisse aus 2016 aufarbeiten soll. Hier ist ein Autor auf der Suche nach der Wahrheit und grast dabei die unterschiedlichsten Stationen, die zur Aufklärung beitragen können, ab.
Für mich haben sich beide Perspektiven nicht nur wie ein Kaugummi gedehnt, sondern eher wie ein Gummiband.
Der Sprecher wiederum hat mir ganz gut gefallen, konnte aber die zähe Geschichte nicht wett machen.
Alles in allem muss ich sagen, dieser Thriller hat mir einiges an Geduld abverlangt, weil die Story sowas von zäh war. Ich kann hier leider nur zwei Sterne vergeben, aber das vor dem Hintergrund, dass Thriller und Krimis nicht die Genres sind, in denen ich sonst unterwegs bin. Für einen Blick über den Tellerrand empfiehlt sich dieses Buch meiner Meinung nach nicht.
Vielen Dank an Netgalley.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
"Minnesota" von Jo Nesbø ist kein Thriller, der sofort mit Tempo und Action explodiert. Vielmehr entfaltet er seine Wirkung schleichend, fast unmerklich, bis man merkt, wie tief man bereits in der Geschichte steckt. Genau dieser langsame, atmosphärische Aufbau hat für mich den besonderen Reiz des Romans ausgemacht.
Im Zentrum steht ein Ermittler, der nicht nur gegen einen komplexen Fall, sondern auch gegen seine eigenen inneren Dämonen kämpft. Verlust, Schuld und moralische Ambivalenz durchziehen die Handlung und verleihen der Geschichte eine emotionale Schwere, die weit über einen klassischen Kriminalfall hinausgeht. Jo Nesbø gelingt es, Spannung nicht nur durch äußere Ereignisse, sondern vor allem durch psychologische Tiefe zu erzeugen.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Vielschichtigkeit der Figuren. Niemand ist eindeutig gut oder böse, jede Entscheidung scheint Konsequenzen zu haben, die größer sind als zunächst angenommen.
Die Wendungen kommen nicht reißerisch daher, sondern fügen sich organisch in die Geschichte ein und genau deshalb wirken sie nachhaltig.
Der Roman verlangt Geduld, da er sich Zeit für Atmosphäre und Charakterentwicklung nimmt. Doch wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird mit einem dichten, durchdachten Thriller belohnt, der nicht nur Spannung bietet, sondern auch zum Nachdenken über Gerechtigkeit und Moral anregt.
"Minnesota" ist für mich ein intensiver, kluger Thriller, der weniger durch Tempo als durch Tiefe überzeugt und gerade deshalb lange nachhallt.
Geniales Buch. Es gibt viele sehr besondere und perfekt beschriebene Charaktere. Die Handlung geht fließend von einem zum anderen über, so dass man nie den Faden verliert. Es wird immer spannender und ist sehr kurzweilig. Der fehlende habe Stern ist etwas Persönliches - das Buch ist mir stellenweise zu düster/depri.
In Minnesota dreht sich alles um eine Mordserie in einer rauen US-Kleinstadt, in der soziale Spannungen, Gewalt und persönliche Abgründe eng miteinander verwoben sind. Ermittler Bob arbeitet sich durch Spuren, falsche Fährten und persönliche Konflikte, während sich nach und nach zeigt, dass hinter den Taten mehr steckt als ein klassischer Serienfall. Die Geschichte entfaltet sich bewusst langsam und legt die Zusammenhänge Stück für Stück offen.
Ich habe für das erste Drittel etwas gebraucht, um richtig reinzukommen – danach hatte mich die Story. Besonders mochte ich Bob als Ermittler. Er erinnert in manchen Zügen an Harry Hole: eigenständig, kantig, moralisch nicht immer bequem, aber glaubwürdig und menschlich. Genau das macht ihn interessant.
Story von Jo Nesbo, gelesen von David Nathan Herz was willst du mehr? 😌
Die Geschichte behandelt ein uramerikanisches Thema und setzt sich in einer sehr faszinierenden Weise damit auseinander.
Die Story ist spannend, fesselnd, mit einem Schuss Humor und dennoch behält sie die Bedeutung des Themas fest.
Die Hauptfiguren sind trotz ihrer Fehler und Unterschiede sympathisch, selbst am Ende fällt es schwer den „Wahnsinn“ vollends zu verurteilen.
Ich hoffe da kommt mehr!
Anscheinend war es nicht mein Buch, interessant aber nicht meins.
Jo Nesbø ist für viele ein Garant für spannende Thriller, doch ich hatte zuvor noch keines seiner Bücher gelesen. Umso gespannter war ich, ob es mir gefallen würde.
Zur Story:
Ermittler Bob Oz ist nach dem Tod seiner Tochter am Ende – nur die Jagd nach einem eiskalten Mörder hält ihn noch aufrecht. Dieser Killer räumt gerade in der Unterwelt von Minneapolis auf und ist der Polizei immer zwei Schritte voraus. Als ein Anschlag auf den Bürgermeister droht, stellt Oz eine Falle. Aber wer lockt hier eigentlich wen in den Hinterhalt?
Fazit:
Klingt im ersten Moment auf jeden Fall gut, aber leider konnte mich das Buch nicht abholen. Ich weiß nicht genau, woran es lag, aber für mich war die Story etwas zu langatmig und gespickt mit zu vielen Details. Das wird Nesbø-Fans sicherlich gefallen, mich konnte es aber nicht begeistern.
Die Story ist gesellschaftskritisch und absolut am Puls der Zeit, bietet für meinen Geschmack aber zu viel Gerede und zu wenig echte Spannung. Ich habe dazu zwar schon andere Rezensionen gelesen, aber wie immer gilt: Jeder empfindet ein Buch anders. Für mich war es nichts, aber ich kann mir vorstellen, dass viele andere es mögen werden.
Von mir gibt es daher nur eine schwache 3 von 5 Sternen.
Seid ihr Jo Nesbø-Fans? Gebt mir gern mal Feedback! Welches Buch des Autors wäre vielleicht eher was für mich, falls ich ihm noch mal eine Chance geben sollte?
Solide, clever und abwechslungsreich. Ein wirklich guter Krimi der jedoch nicht ganz an das Harry-Hole Erlebnis herankommt.
Minesota war keinesfalls mit den Harry Hole Büchern zu vergleichen, und doch ist es ein bodenständiger, guter Krimi mit einem authentischen Ermittler und einer klugen Handlung. Zum Schluss, wie immer bei Jo Nesbo, kommt der eher ruhige Krimi dann zu seinem Höhepunkt und überrascht mit grausigen Details. Ich empfehle die Geschichte Kirmi-Fans die gerne einer langsamen aber tiefsinnigen und verschachtelten Erzählung folgen!
╰ 💭 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞
Minnesota ist ein Buch das Zeit braucht, um richtig zu packen. Jo Nesbø überzeugt hier weniger durch schnelle Handlungen als durch eine dichte, manchmal sogar herbe Atmosphäre. Die Geschichte spielt in den USA und spart nicht mit Gesellschaftskritik: Ungleichheit, Polizeigewalt, Bandenkriminalität und Waffengesetze fließen in das Buch ein, ohne dabei zu verurteilen.
Die Verbindung aus klassischer Krimihandlung und dem Blick auf die Schattenseiten des Landes verleiht der Geschichte Tiefe und macht dieses Buch zu etwas Besonderem.
Der Hauptcharakter Bob Oz ist zunächst gewöhnungsbedürftig und genau darin liegt seine Stärke. Er ist nicht glatt, nicht poliert, sondern eckt an. Seine Fehler machen ihn glaubwürdig und greifbar.
Zwischendurch gibt es kleine Schmunzelmomente, obwohl der Grundton insgesamt rau bleibt. Das passt hervorragend zur Geschichte. Der Spannungsbogen baut sich ruhig, aber konsequent auf. Spätestens im letzten Drittel konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Eine leise, melancholische Note hallt nach, vor allem durch die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe.
Kein leichter Stoff, aber sehr gut gemacht. Düster, spannend, manchmal unbequem und genau deshalb absolut lesenswert. 📚✨
╰ 📌 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧
Ein Krimi mit Tiefgang, starken Figuren und leiser Spannung, der Zeit braucht, aber wirkt.
╰ 🌟 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚
★★★★☆
Bis zum nächsten Buchmoment 📚✨
Jeanette
Hat mich positiv überrascht!Die langsame Steigerung der Spannung, wenn sich eins ums andere zusammengefügt, war gekonnt aufgebaut. Nesbo versteht sein Handwerk.
Ein Buch mit hoher Aktualität.
Es geht um Waffenbesitz, die NRA und das ganze vor der drohenden ersten Präsidentschaft von Donald Trump.
Bob Oz ist ein Ermittler, der mich definitiv an Harry Hole erinnert hat. Ein Haudegen, der vieles auf seine eigene Art erledigt.
Ich würde auch mehr Bücher mit diesem Ermittler lesen, denke aber, dass es ein Standalone ist.
Ich liebe ja Jo Nesbø sehr.
Mag seinen Schreibstil auch total gern.
Ermittler Bob ist ein sehr starker Charakter und zunächst nicht ganz so einfach zu verstehen und zu greifen. Zum Glück ändert sich das schnell und dieser Mann hat so unfassbar viele Ecken und Kanten.
Anfangs konnte ich nicht alle Handlungsstränge verstehen was sich dann auch schnell geändert hatte.
Finde den Charakter Bob total spannend und freue mich auf das nächste Buch.
Jedes Mal, wenn ich Minnesota lese hab ich sofort „How i met your Mother“ Kopf. Aber da gibts sicherlich schlimmere Flashbacks als eine der Lieblingsserien. In diesem Sinne: GO VIKINGS!
Aber es geht ja nicht um die Serie, sondern um „Bob“. Wenn man jetzt mal die Augen davor verschließt wie er seine Dämonen privat bekämpft, war er eigentlich als Charakter eins ganz angenehmer Zeitgenosse.
Das mit der Story war hier ein wenig dubios. Relativ schnell war mir klar wohin die Reise geht. Das war aber gar, nicht dass Problem, den ich mochte die Story sehr gern, auch wenn sie schon sehr ruhig um die Ecke kommt. Es aber einfach keinerlei Emotionen aufkommen. Ich fands nicht sonderlich spannend oder nervenaufreibend, sondern bin komplett emotionslos bin ich durch die Story gegangen. Verrückt eigentlich, hatte ich auch noch nie.
Sei’s drum, den ich bin auch ohne große Gefühle sehr gut durchgekommen. Erzählt wird das Ganze in mehreren Zeitebenen, sodass man auch wunderbar weiß, was den Täter so antreibt. Ist ja auch wichtig.
Schlussendlich war der Ausflug nach Minnesota ja erfolgreich und ich hoffe das vom guten „Bob“ noch die ein oder andere Geschichte in meinen Fingern landet, die dann zu einem Highlight werden, das Potenzial dafür, wäre zumindest da.
Waffen töten keine Menschen, aber sie helfen dabei...
Minnesota erzählt die Geschichte wie aus einem unglücklichen Mann ein Serienmörder wird. Ein zeitweise suspendierter Polizist versucht sein eigenes Trauma hintan zu stellen, um die aktuell geschehenden Morde schnellstmöglich aufzuklären. Nichts ist wie es scheint, doch wie ist es wirklich?
Es spielt 2016 und 2022 und wirkt durch die aktuellen Geschehnisse in Minneapolis im Januar 2026 wahnsinnig nah und aktuell. Die Kritik an der Waffenpolitik der USA wirkt auch nachdem man mit dem Lesen fertig ist weiter nach. Die Perspektive 2022 des Autors der die Geschichte erzählt hat mich vor allem zu Beginn verwirrt, auch nach dem Ende bin ich nicht vollends überzeugt, dass sie notwendig für das Story Stellung war.
Der neue Thriller von Jo Nesbø spielt nicht wie gewohnt in Norwegen, sondern dieses Mal in den USA. Es fängt spannend an und man ist die ganze Zeit am Miträtseln. Zwischendurch gibt es jedoch kleine Längen und etwas zu viel Randgeschichte drumherum. Insgesamt aber ein guter Thriller.
Für mich ist „Minnesota“ ein absolut starker Thriller, der alles hat, was man für einen spannenden Leseabend erwartet – und sogar ein bisschen mehr. Wer spannende, intelligente Krimis liebt, die einen nicht mehr loslassen, sollte hier zugreifen. Klare Leseempfehlung:
Jo Nesbø hat es wieder geschafft – mit „Minnesota“ liefert er einen wahnsinnig starken und intelligenten Thriller ab,. Die Story ist einfach genial: Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint, und Nesbø spielt meisterhaft mit Erwartungen und Wendungen. Es ist unvorhersehbar bis zur letzten Seite, voller ständiger Cliffhanger, die mich ans Buch fesselten. Die Spannung hält bis zum Ende an, mit einem tollem Tempo, und vielen einzelnen Schicksalen, die die Geschichte für mich komplett machen.
Der Schreibstil ist absolut toll – knapp, präzise und doch lebendig. Du bewegs dich quasi inmitten dieser düsteren, pulsierenden Atmosphäre. Die Protagonisten werden eigentlich relativ sparsam beschrieben, und dennoch sind sie voll im Fokus und wirken unglaublich greifbar. Mit dem Ermittler Bob Oz bin ich am Anfang nicht ganz so warm geworden – er wirkt rau und distanziert –, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto sympathischer wird er mir. Man versteht nach und nach seine Dämonen, seine Motivationen.
Auch die Kapitelstruktur passt perfekt: Meist haben sie eine gute, überschaubare Länge, die den Lesefluss super hält. Ein paar sind länger, aber dann wird zwischen unterschiedlichen Sichtweisen (mit klaren Absätzen) gewechselt, was die Geschichte wiederum dynamischer und vielschichtiger macht.
Für mich ist „Minnesota“ ein absolut starker Thriller, der alles hat, was man für einen spannenden Leseabend erwartet – und sogar ein bisschen mehr. Wer spannende, intelligente Krimis liebt, die einen nicht mehr loslassen, sollte hier zugreifen. Klare Leseempfehlung:
Mit Minnesota verlässt Jo Nesbø seine gewohnten norwegischen Schauplätze und erzählt einen düsteren Krimi in den USA.
Im Mittelpunkt steht der Ermittler Bob Oz, ein gebrochener Mann der nur noch in anonymem Sex, Alkohol und seiner Arbeit Halt findet.
Als er in einen komplexen Mordfall gerät, muss er sich nicht nur dem Täter, sondern auch seinen eigenen Dämonen stellen.
Der Roman startet ruhig, fordert Geduld und um es drastisch zu sagen muss man auch den Hauptprotagonisten erstmal aushalten lernen, Doch wer sich darauf einlässt, wird mit stetig wachsender Spannung belohnt.
Die Atmosphäre ist stark: Die kalte, raue Landschaft Minnesotas spiegelt die innere Leere vieler Figuren wider. Bob Oz ist kein klassischer Held, sondern ein widersprüchlicher, oft unsympathischer, aber sich entwickelnder Charakter.
Nesbø verbindet die Krimihandlung mit Themen wie Verlust, Schuld, Einsamkeit, Trauer und gesellschaftlichen Spannungen.
Minnesota ist absolut kein rasanter Actionthriller, mehr ein psychologisch dichter, nachdenklicher Krimi.
Für Leserinnen und Leser, die starke Figuren und eine intensive Stimmung schätzen, ist dieses Buch eine Empfehlung.
Aber seit gewarnt: Bob Oz ist wirklich ein Figur mit mehr Ecken und Kanten als ein achteckiger Würfel und das macht es einem an der ein oder anderen Stelle nicht leicht.
Insgesamt hatte der Krimi zu viele Längen und zu wenig Spannung. Vor allem die Hintergrundgeschichte und die aktuelle Lebenssituation des Ermittlers nimmt sehr viel Raum ein und ist unnötig ausschweifend. Zwischenzeitlich wirkte es wie ein politischer Thriller, obwohl es schlussendlich keiner war.
Vielen Dank an @hoerbuchhamburg und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs
Inhalt
Minnesota, 2016: Ermittler Bob Oz ist seit dem Unfalltod seiner dreijährigen Tochter nicht mehr er selbst. Seine Frau verlässt ihn, Freunde ziehen sich zurück. Allein die knallharte Ermittlerarbeit lässt ihn seine Dämonen für einige Stunden vergessen: Oz jagt einen Mörder, der einen Rachefeldzug gegen Drogenbosse und Waffenhändler in Minneapolis führt. Und immer ist der ihm einen Schritt voraus, trickst Kameras aus, hinterlässt irreführende Spuren. Erst als bekannt wird, dass er einen Anschlag auf den Bürgermeister plant, kann Oz ihm eine Falle stellen. Doch wer stellt hier wem eine Falle?
Meinung
Am Anfang hatte ich echt Probleme mit dem Buch.
Von den drei Handlungssträngen, waren mir zwei nicht richtig greifbar. Und One Night Bob war mir zu Anfang sehr unsympathisch. Zum glück lege sich dieses. Der Guten Vertonung und der angenehmen Stimme von David Nathan ist es zu verdanken das ich dran geblieben bin. Und ich wurde belohnt.
Lese Empfehlung
5 Sterne Highlight/ 4 Sterne empfehlenswert/ 2,5 Sterne absolut okay
Liest sich gut, mir stellenweise etwas zu ausschweifend. Tolle Charaktere, mir hat die Spannung gefehlt.
Eine sehr spannende Geschichte mit Bob Oz. Bob Oz ist ein Ermittler in Minneapolis und diese Arbeit lässt ihn den Verlust seiner dreijährigen Tochter für einige Stunden vergessen. Bob Oz jagt einen Mörder, der auf Rache aus ist; Rache gegen Drogenbosse und Waffenhändler. Doch der Mörder ist immer einen Schritt voraus. Er trickst die Kameras aus und hinterlässt Spuren, die die Polizei in die Irre führen. Doch sollte man immer den Spuren folgen? Bringen sie einen immer zum Mörder? Und wer ist überhaupt der Mörder?
Ein intensiver, kluger und atmosphärisch dichter Thriller, der lange nachhallt. „Minnesota“ ist keine leichte Kost, aber ein absolutes Highlight für alle, die Krimis mit Tiefgang lieben. 📚
"Minnesota" ist kalt, düster und gnadenlos fesselnd. Genau die Art von Thriller, für die man Jo Nesbø liebt. Mit dem neuen Ermittler Bob Oz wirft der Autor uns mitten hinein in eine raue Atmosphäre, die sofort unter die Haut geht und sich bis zur letzten Seite nicht mehr abschütteln lässt. ❄️
Bob Oz ist alles andere als ein klassischer Held. Er ist gezeichnet von Verlust, innerlich zerrissen und oft am Rand der Selbstzerstörung. Gerade diese Brüche machen ihn so glaubwürdig und faszinierend. Seine Ermittlungen wirken weniger wie ein Job, sondern wie ein Überlebensmechanismus – intensiv, kompromisslos und emotional aufgeladen. 💔
Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber mit enormer Sogwirkung. Perspektivwechsel, kurze Kapitel und eine stetig wachsende Bedrohung sorgen dafür, dass man ständig weiterlesen will. Dabei geht es nicht nur um ein Verbrechen, sondern auch um Moral, Schuld und die Frage, wie weit man gehen darf, um Gerechtigkeit zu bekommen. 🧩
Der US-Bundesstaat Minnesota, insbesondere seine Zwillingsstädte Minneapolis und Saint Paul, werden zur Bühne einer Gesellschaft, in der tiefgreifende Risse sichtbar werden. Macht, Gewalt und Abgründe sind allgegenwärtig. Nesbø verwebt Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz, ohne belehrend zu wirken. Düster, unbequem und erschreckend nah an der Realität. 🏙️
Düster, spannend, typisch Nesbø – ein Krimi mit Tiefgang
Minnesota ist ein klassischer Jo Nesbø‑Krimi, aber ohne seinen berühmten Ermittler Harry Hole. Stattdessen begleitet man Detective Bob Oz, der nach dem tragischen Verlust seiner Tochter und dem Zerbrechen seiner Familie in einem harten Fall ermittelt. Er jagt einen Mörder in Minneapolis, Minnesota, der einen brutalen Rachefeldzug gegen Drogenbosse und Waffenhändler führt. Dabei ist Oz selbst ein komplizierter, von inneren Dämonen getriebener Charakter, manchmal unsympathisch, aber dennoch fesselnd als Figur.
Die Story steckt voller Spannung und Wendungen, und Nesbø schafft es wieder einmal, eine dunkle, intensive Atmosphäre aufzubauen, in der man als Leserin wirklich miträtseln will. Gleichzeitig nutzt er die kriminalistische Handlung, um Themen wie Gewalt, Rache, Verlust und die Schattenseiten einer Gesellschaft zu beleuchten.
Manchmal kann der Wechsel zwischen den Zeitebenen und Perspektiven etwas den Lesefluss bremsen, aber insgesamt bleibt die Spannung hoch und der Plot dicht, typisch für Nesbøs Thrillerstil.
Minnesota hat mich gut unterhalten und zeigt, dass Jo Nesbø auch außerhalb seiner klassischen Figuren starke, komplexe Geschichten erzählen kann. Ein Krimi, der sowohl beim Mitfiebern als auch beim Nachdenken Spaß macht.
Jo Nesbø hat es wieder geschafft – mit „Minnesota“ liefert er einen wahnsinnig starken und intelligenten Thriller ab,. Die Story ist einfach genial: Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint, und Nesbø spielt meisterhaft mit Erwartungen und Wendungen. Es ist unvorhersehbar bis zur letzten Seite, voller ständiger Cliffhanger, die mich ans Buch fesselten. Die Spannung hält bis zum Ende an, mit einem tollem Tempo, und vielen einzelnen Schicksalen, die die Geschichte für mich komplett machen.
Der Schreibstil ist absolut toll – knapp, präzise und doch lebendig. Du bewegs dich quasi inmitten dieser düsteren, pulsierenden Atmosphäre. Die Protagonisten werden eigentlich relativ sparsam beschrieben, und dennoch sind sie voll im Fokus und wirken unglaublich greifbar. Mit dem Ermittler Bob Oz bin ich am Anfang nicht ganz so warm geworden – er wirkt rau und distanziert –, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto sympathischer wird er mir. Man versteht nach und nach seine Dämonen, seine Motivationen.
Auch die Kapitelstruktur passt perfekt: Meist haben sie eine gute, überschaubare Länge, die den Lesefluss super hält. Ein paar sind länger, aber dann wird zwischen unterschiedlichen Sichtweisen (mit klaren Absätzen) gewechselt, was die Geschichte wiederum dynamischer und vielschichtiger macht.
Für mich ist „Minnesota“ ein absolut starker Thriller, der alles hat, was man für einen spannenden Leseabend erwartet – und sogar ein bisschen mehr. Wer spannende, intelligente Krimis liebt, die einen nicht mehr loslassen, sollte hier zugreifen. Klare Leseempfehlung: