Von Männern für Männer geschrieben
An sich ganz gut. Es wird von Männern direkt erklärt, was die Frauen durchmachen müssen. Jedoch ist dad relativ oberflächlich und deswegen nur 3 Sterne. Trotzdem gut geschrieben 👯♀️
Von Männern für Männer geschrieben
An sich ganz gut. Es wird von Männern direkt erklärt, was die Frauen durchmachen müssen. Jedoch ist dad relativ oberflächlich und deswegen nur 3 Sterne. Trotzdem gut geschrieben 👯♀️
Liebe Männer, bitte lesen 🙏🏽
Ein unbequem ehrliches Buch über Männerbilder, Gleichberechtigung und die Gespräche, die oft stattfinden, sobald keine Frau mehr im Raum ist. Manche Stellen waren erschreckend vertraut, andere einfach frustrierend. Als Hörbuch sehr zugänglich und definitiv ein Titel, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Ich wünschte, mehr Männer würden dieses Buch lesen.
Ein Buch, das Männer lesen sollten - für mehr Bewusstsein statt Vorwürfe & Abwehr
„Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ ist gleich mal vorweg kein männerfeindliches Buch. Es geht hier nicht darum, Männer bloßzustellen, sondern darum, Bewusstsein zu schaffen. Die Autoren zeigen auf eine sehr zugängliche und reflektierte Weise, welche Vorurteile und Abwehrhaltungen noch immer existieren und warum viele Männer das Thema nach wie vor unterschätzen. Sehr interessant finde ich, dass verschiedene „Typen“ und Argumentationsmuster dargestellt werden. Man erkennt vieles wieder, ohne dass dabei jemand an den Pranger gestellt wird. Stattdessen lädt das Buch dazu ein, sich selbst und das eigene Umfeld ehrlicher zu hinterfragen. Ein großer Pluspunkt ist für mich auch, dass das Buch von zwei Männern geschrieben wurde. Dadurch wirkt die Botschaft in manchen Kontexten vielleicht zugänglicher und erreicht genau die Zielgruppe, die es besonders betrifft. Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch von möglichst vielen Männern gelesen wird. Es ist kurzweilig und bietet dennoch eine gute Analyse gesellschaftlicher Dynamiken rund um Gleichstellung und Rollenbilder.
Ein Buch zur Geschlechtergerechtigkeit von Männern für Männer
Das Hörbuch „Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ greift zentrale Themen der Geschlechtergerechtigkeit auf und richtet sich in seiner Grundausrichtung vor allem an ein männliches Publikum. Es versucht, patriarchale Strukturen sichtbar zu machen und männliche Privilegien im Alltag wie im Arbeitskontext zu reflektieren. Im Zentrum steht dabei die Kontrastierung zweier Realitäten: Während viele Männer sich in ihrer Gleichberechtigung selbstverständlich sicher fühlen, erleben Frauen weiterhin strukturelle Unsicherheit, insbesondere in Bezug auf Gewalt, Belästigung und soziale Teilhabe. Der oft zitierte Unterschied – „Männer haben Angst, ausgelacht zu werden, Frauen haben Angst, getötet zu werden“ – verdeutlicht diese Diskrepanz drastisch. Das Hörbuch arbeitet mit zahlreichen Beispielen aus dem Alltag: unsichere Situationen im öffentlichen Raum, mangelndes Verständnis für Frauenparkplätze, Unterschiede in der Wahrnehmung von Sicherheit im Dunkeln sowie die Normalisierung von Belästigung. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass viele dieser Erfahrungen für Frauen keineswegs neu sind, für viele Männer jedoch unsichtbar bleiben. Es gibt so viele verschiedene „Gender Gaps“ – von Lohn- über Renten-, Care-, Gesundheits- bis hin zu Datenlücken. Diese Vielzahl an strukturellen Ungleichheiten zeigt, dass es nicht nur um einzelne Missstände geht, sondern um ein umfassendes System sozialer Ungleichverteilung. Kritisch wird auch die Rolle von Sprache betrachtet, insbesondere das generische Maskulinum, das zwar vermeintlich neutral ist, in der Praxis jedoch häufig dazu führt, dass Frauen sich weniger angesprochen oder mitgedacht fühlen. Stark ist das Hörbuch dort, wo es Männer klar in die Verantwortung nimmt: als „Allies“ sollen sie aktiv zuhören, andere Männer einbinden, Privilegien reflektieren und konkrete Care-Arbeit übernehmen. Besonders der Gedanke, dass Veränderung nicht neutral erfolgen kann, sondern Positionierung erfordert, bleibt hängen.❗️ Gleichzeitig bleibt der Eindruck, dass das Buch vor allem ein Einstiegstext ist – niedrigschwellig, zugänglich und bewusst auf männliche Leser ausgerichtet. Für bereits stärker informierte Leser:innen oder Personen, die tiefere theoretische Analysen erwarten, gibt es in der feministischen Literatur weiterführende und differenziertere Werke. Insgesamt ist es ein wichtiges, wenn auch nicht revolutionär neues Hörbuch, das vor allem als Gesprächsöffner für Männer funktionieren kann.
Fix the System-Not the Women
Das Buch ist stellenweise sehr informativ und stützt sich auf zahlreiche Studien, die bei mir für (teils erschreckende) Aha-Momente sorgen. Viele Gedanken regen zum Weiterdenken an und eröffnen neue Perspektiven. Gleichzeitig wirft die Ausrichtung Fragen auf: Das Cover richtet sich eher an Frauen, während zwei „verbündete“ Männer unter anderem Männertypen beschreiben und Wege aufzeigen, wie diese zu Verbündeten werden können. Dieser Ansatz hinterlässt beim Lesen zunehmend einen leicht bitteren Eindruck – dennoch insgesamt lesenswert.

Ein guter Einstieg, mit klarer Verschiebung von Verantwortung in die falsche Richtung
Das Buch ist zugänglich geschrieben, leicht verständlich aufgebaut und bietet immer wieder interessante Einblicke in Denkweisen und Gesprächsmuster, die vielen vertraut vorkommen dürften. Gerade für Leserinnen und Leser, die sich noch nicht intensiv mit Gleichstellungsthemen beschäftigt haben, kann es einen ersten Perspektivwechsel ermöglichen und Zusammenhänge sichtbar machen. Gleichzeitig bleibt vieles an der Oberfläche. An mehreren Stellen hätte ich mir eine tiefere Auseinandersetzung und stärkere Fundierung gewünscht, insbesondere durch Quellen oder empirische Belege. Stattdessen arbeitet das Buch häufig mit Typisierungen und Beobachtungen, die zwar nachvollziehbar sind, aber analytisch nicht immer weitergeführt werden. Besonders auffällig ist ein Spannungsfeld, das sich durch das Buch zieht. Einerseits wird versucht, männliche Perspektiven verständlich zu machen und Zugänge zu schaffen. Andererseits entsteht stellenweise der Eindruck einer Verantwortungsverschiebung. Immer wieder wirkte es so, als würden FLINTA Personen zusätzlich um Verständnis gebeten, statt die Verantwortung klar bei denjenigen zu verorten, die von bestehenden Strukturen profitieren. Insgesamt würde ich das Buch eingeschränkt empfehlen. Es eignet sich vor allem für Menschen am Anfang ihrer Auseinandersetzung mit Gleichstellung und Geschlechterrollen. Wer sich bereits intensiver mit feministischen oder gesellschaftskritischen Themen beschäftigt hat, wird vermutlich weniger neue Erkenntnisse finden. Unterm Strich bleibt ein verständliches, zugängliches Buch, das zum Nachdenken anregt, aber an Tiefe verliert, wo es über das Beschreiben hinausgehen könnte.
Spannende Einblicke in männliche Denkmuster
Dieses Buch ist insbesondere dann spannend, wenn man beruflich Einfluss auf Geschlechtergerechtigkeit nehmen kann (was man natürlich immer kann, aber nicht überall im selben Maß). Es bietet spannende Perspektiven und gibt viel Inspiration, wie man die Ängste von Männern die mit Geschlechtergerechtigkeit einhergehen, mildern kann. Ein wichtiges Thema in einer schwierigen Zeit. Dies würde sicherlich nicht nur zu mehr Geschlechtergerechtigkeit, sondern langfristig zu vielen weiteren positiven Aspekten führen.
°•° Mehr solche Safe-Spaces für Männer °•°
Wie äußern sich Männer in der Geschäftswelt, wenn die letzte Frau den Raum verlassen hat... Leider genau so, wie wir Frauen uns das schon gedacht haben bzw. wie wir es befürchten 😉... Ich fand die Kategorisierung der verschiedenen Typen spannend und amüsant und konnte jedem auch einen Menschen im realen Leben zuordnen 😅. Zudem war es für mich verständlich erklärt, warum Männer die Ungerechtigkeiten gar nicht wahrnehmen. Sie erleben es einfach nicht. Ich befürchte ein bisschen, dass sich die falsche Zielgruppe (wie ich 😅) das Buch schnappt und liest. Es braucht viel mehr männliche Allies, um die Gesellschaft zu verbessern. Denn die bestehenden Rollenbilder schaden allen Geschlechtern. Männer - helft mit 💪🏼🤝
Interessante Aspekte, aber langatmiges Buch
Das Buch greift viele Vorurteile und Stereotype auf, die einem immer mal wieder im Alltag begegnen und Denkmuster bestimmter Männertypen verdeutlichen. Auch die praktischen Tipps lassen sich größtenteils gut umsetzen. Es fiel mir allerdings insgesamt sehr schwer das Buch bis zum Ende zu lesen und am Ball zu bleiben, weil die Struktur des Buches an vielen Stellen gleich blieb und sich nicht groß etwas an der Erzählweise änderte. Daher eine solide 3,5/5.
🤟🏻Patriarchat ist für alle schlecht🫥
Die zwei Männer setzen sich mit Geschlechterrollen, Ungleichverteilung, Frauenhass und dem Patriarchat auseinander. Dabei werden verschiedene Punkte beleuchtet. Was hängen bleibt: Wir Frauen können uns für unsere Rechte und Gleichberechtigung einsetzen, wie wir wollen, am Ende sind wir auch hier von Male Allies abhängig, weil Männer nur einem anderen Mann glauben. Leider beschreibt das sehr gut das Gefühl, das ich als Frau habe. Wir brauchen männliche Vorbilder, die Teilzeit arbeiten, sich um Haushalt und Erziehung kümmern, die Arbeit nicht immer an erster Stelle sehen. Es ist durch und durch ein Sachbuch, ich persönlich habe mit etwas mehr Witz gerechnet. Dadurch war für mich das Hörbuch stellenweise trocken. Trotzdem ein gutes Buch (,das sich besonders mehr Männer anhören sollten).
Von Männern für Männer
So wie andere es hier schon erwähnten: das Buch ist vor allem für Männer gedacht, Frauen wissen um all die Dinge, die darin stehen schon. Als Buch über Feminismus ist es daher weniger kraftvoll als zB Witches Bitches It-Girls von Rebekka Endler oder Beklaute Frauen. Nichtdestotrotz ist es ein Buch, dass man vielleicht mal kauft, um es im Betrieb auf dem Kaffeetisch auszulegen. Von selbst kaufen es die, die es nötig brauchen, sicher nicht!
Das war wirklich gut
Ich finde es super Interessant. Der Safe Space für Männer und wie die unterschiedlichen Männer in diesen Räumen wahrgenommen werden. Der Alpha Mann Der Privat Mann Der Pseudo Feminist Der Anti Feminist usw. Bei welchen Man(n) noch etwas ändern kann und welche wohl doch eher in ihrem Denken so festgefahren sind, dass es sich eher lohnt bei jemand anderem mehr Energie zu investieren.
Wichtige Wahrheiten! Relevante Hypothesen
Das Buch bringt viele Wahrheit der weiblichen Lebenswirklichkeit auf den Punkt und belegt diese auch wissenschaftlich. Eine Freundin meinte: "ich fühle mich damit einfach wirklich verstanden!". Auch zur Rolle, Sozialisation und Hintergründen der männlichen Lebenswirklichkeit und den Hemmschwellen der Gleichberechtigung geben die Autoren Hinweise und wie ich finde sinnvolle Hypothesen. Mein einziger Kritikpunkt ist die Einteilung in bestimmte Typen, da bin ich immer etwas vorsichtig/kritisch da es meiner Meinung zum Generalisieren und "Schubladendenken" einläd. Aber ich habe das Buch auch schon weiterempfohlen.

Ein Plädoyer für echte Gleichheit
Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ ist ein Buch, das hängen bleibt. Es widmet sich den Themen Sexismus und Geschlechtergleichheit und tut das auf eine ungewöhnliche und erfrischende Weise. Nämlich aus männlicher Perspektive. Die Autoren zeigen, dass Gleichberechtigung nicht nur eine „Frauensache“ ist, sondern uns alle betrifft, und er spricht dabei vor allem Männer direkt an. Gerade das macht das Buch so wirkungsvoll, denn vielleicht wird das Thema so endlich auch von denen ernster genommen, die sich bisher nicht wirklich angesprochen gefühlt haben. Besonders beeindruckt hat mich, wie reflektiert und ehrlich der Autor über Privilegien, Rollenbilder und Verantwortung spricht. Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern um Bewusstsein und Veränderung. Dabei bleibt das Buch nie theoretisch. Es liefert konkrete, alltagstaugliche Tipps, was man selbst tun kann, um zu mehr Gleichberechtigung beizutragen. Genau diese Mischung aus persönlicher Perspektive, gesellschaftlicher Relevanz und praktischer Umsetzbarkeit macht es so lesenswert.
Ich dachte erst „geil ein ganzes Mansplaining Buch“ Ich musste mein Vorurteil aber schnell revidieren, es ist definitiv ein männerzentriertes Buch aber Männer sind auch die Zielgruppe dieses Buches. Insgesamt ist das Thema gut erklärt und umgesetzt.
Sollten viel mehr Männer lesen/hören. Ich glaube Frauen ist vieles davon schon bewusst.
"Wir Männer haben den Begriff [Feminismus] durch den Dreck gezogen, jetzt sollten wir unseren Beitrag zur Rehabilitation leisten". Beeindruckend zusammengetragen und ausformuliert. Das Buch liefert wichtige Denkanstöße und bietet viel Raum für Diskussionen, allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Buch eher Männer ansprechen soll und das hat meine Erwartungen dann leider etwas enttäuscht.
So wichtig
Da müssten - wie immer bei solchen Büchern- natürlich die Männer lesen! Was denken Männer über Gleichberechtigung, weibliche Führungskräfte, Sexismus usw. Die meisten sind sich des Problems ÜBERHAUPT nicht bewusst, negieren dessen Relevanz ( wir sind doch alle gleichberechtigt) oder fühlen sich persönlich angegriffen. Das zu wissen ist schon mal erhellend. Leider habe ich wenig Hoffnung, dass sich so schnell was ändert…
Solle jeder und jede lesen. Gleichberechtigung geht und alle an!
Sehr aufschlussreich und mit einem Blickwinkel der mir sonst verborgen bleibt
Ein Raum in dem ich mich als Frau nicht bewege und du Gespräche hören kann, welche unter Männern geführt werden. Für mich kommt da eine neue Welt zum Vorschein, die viel zum Nachdenken anregt. Ich finde die Einordnungen der Autoren sehr gut und bin ebenso der Meinung das für Gleichberechtigung jedes Geschlecht eine zentrale Rolle spielt. Ich kann dieses Buch wirklich jeden Menschen nur sehr an Herz legen.
Von Männern, für Männer
Prinzipiell habe ich für mich keine neuen Erkenntnisse aus dem Buch ziehen können bzgl. des Themas Feminismus. Es war aber sehr spannend mal die männliche Perspektive näher gebracht zu bekommen. Dabei wurde sich kritisch mit den Punkten auseinandergesetzt, was unfassbar wichtig ist. Und auch die Handlungsempfehlungen sind wichtig (auch wenn sie in meinen Augen banal wirken teilweise) In meinen Augen ein sehr gutes Buch für Männer, die in das Thema einsteigen wollen. Denn wie im Buch selbst erwähnt: Männer hören Männern eher zu - es braucht männliche Verbündete!

Sollte jeder Mann lesen … Wir Frauen / wir Betroffenen, kennen die Themen. Leider ist nichts davon neu. Und leider gibt es keine gute Lösungen!
„Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ von Herr & Speer hat mich so ziemlich positiv überrascht, denn ich muss zugeben, ich bin mit völlig anderen Erwartungen an dieses Hörbuch herangegangen. Der Titel ließ mich zunächst an ein weiteres Hörbuch über männliche Selbstfindung oder gar eine ironische Abrechnung mit Genderdebatten denken. Umso größer war meine Überraschung – im besten Sinne. Was Herr und Speer hier vorlegen, ist weder polemisch noch trocken-theoretisch. Es ist ein klug geschriebenes, analytisch starkes und gleichzeitig sehr zugängliches Buch über die Art und Weise, wie Männer über Gleichstellung, Gendergerechtigkeit und Feminismus sprechen – wenn Frauen nicht zuhören. Die Autoren nehmen ihre Leser mit in jene Räume, in denen Männer unter sich sind – im Büro, im Freundeskreis, in politischen Debatten – und analysieren, wie über Gleichstellung geredet wird, aber vor allem warum so geredet wird: Warum wird gelacht, wenn jemand gendergerechte Sprache verwendet? Warum fühlen sich viele Männer von feministischen Forderungen so schnell angegriffen? Und warum tut sich so wenig, obwohl viele sagen, sie seien „eigentlich“ für Gleichberechtigung? Dabei gelingt es den Autoren, nicht anklagend oder herablassend zu sein. Stattdessen begegnet es seinem Thema mit großer Ernsthaftigkeit, Respekt und vor allem: mit einem echten Interesse am Wandel. Herr und Speer ordnen nicht nur ein, sie bieten auch Handlungsoptionen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass es ihnen tatsächlich darum geht, Männer mitzunehmen, nicht zu beschämen. Und das macht das Buch stark. Mich hat besonders beeindruckt, wie viele Perspektiven hier zusammenfließen – wissenschaftliche Studien, persönliche Erfahrungen, echte Gesprächsprotokolle. Alles ist gut hörbar, durchdacht strukturiert und regt dazu an, sich selbst und das eigene Umfeld zu reflektieren. Es zeigt, wie fest patriarchale Denkmuster in Sprache, Witz und Alltagssituationen verwoben sind – und wie sie auch Männern selbst schaden. Obwohl das Buch viel Kritik an männlichem Verhalten übt, tut es das mit dem Ziel, Verbindungen zu schaffen. Es ist eine Einladung zum Nachdenken, zum Sprechen, zum Verändern. Und ja, ich war positiv überrascht, wie präzise, empathisch und konstruktiv dieses Buch ist. Eine klare Leseempfehlung – nicht nur für Männer.
3,5 Tendenz 4 Eigentlich sehr interessante Aufzählung von Alltags-Sexismen und den gängigen "Gegenargumenten". Jedoch muss ich mich einigen anderen Kommentaren anschließen, dass das Buch sehr an Frauen gerichtet zu sein scheint. Frauen, die diese Situation kennen. Frauen, die diese Situationen verstehen. Frauen, die an diesen Situationen nichts ändern können. Die Zielgruppe dieses Buches sollten eher Männer sein, die diese Probleme aufgrund von Privilegien einfach noch nie richtig reflektiert haben. Als Geschenk für meinen Vater oder männliche Freunde kann ich es mir jedoch sehr gut vorstellen. Ich tu mir etwas schwer mit dem "Ergebnis" des Buches, wie es gelingen kann, Männer auf die richtige Seite und zum Reflektieren zu bringen. Es kann nicht die Verantwortung der Frauen im Umfeld der Männer sein, diese zum Feminismus zu bewegen. Zum einen haben Sie keinen Bildungsauftrag, zum anderen sind sie vielleicht selbst in der patriarchalen Spirale gefangen und Spiegeln "ihren" Männern ein Bild von "ist doch alles gar nicht so schlimm, ich komm klar". Daraus schließt das Buch, dass es männliche Vorbilder braucht, an denen sich Männer orientieren können. Aber wo sollen die her kommen? Wohl doch wieder aus der Influence ihrer bekannten Frauen? Frauen fiel es komischerweise die letzten hunderten Jahre nicht schwer, sich von Männern inspirieren zu lassen. Ich denke, ein grundlegenderes Umdenken in der Gesellschaft ist nötig und Frauen sind nicht dafür verantwortlich, Männer hierbei an die Hand zu nehmen. Google is free, Frauen sind über 50% der Bevölkerung. Wir müssen Männer zur Verantwortung ziehen. Wenn sie sich damit nicht von selbst auseinander setzen, werden sie abgehängt und überholt.
Sehr interessant. Aber der Inhalt wiederholt sich öfter. Hätte man(n) auch kürzer fassen können m. E. aber dennoch sehr interessant.
Fix the System, not the Woman
Ein wichtiges und richtiges Thema, das die aktuelle Lage von Frauen in der Gesellschaft recht gut widerspiegelt. Es muss sich noch einiges ändern und das Buch ist hierfür der perfekte Anreiz.
Fazit des Buchs, das - und das macht irgendwie Hoffnung - von zwei Männer geschrieben wurde: Männliches Privileg nutzen, um die Abschaffung davon zu fordern!
Das Buch zeigt ohne Vorwurf auf, wie tief das Patriarchat unsere Denkstrukturen beeinflusst hat und es noch immer tut. Auch ich als Frau ertappe mich immer wieder bei solchen Mustern. Dass zwei studierte weiße Männer hier auch nur einen gewissen Aspekt der vollen Problematik von Geschlechterungerechtigkeit beleuchten können, wird recht früh gesagt, das tut dem Buch aber keinen Abbruch. Denn es zeigt Wege und Möglichkeiten auf, wie wir gemeinsam Geschlechtergerechtigkeit erreichen können. Absolut hörenswert, noch besser vielleicht zum Lesen, um immer wieder darin blättern zu können.
Männer als Verbündete im Kampf gegen Sexismus - ein wirklich gutes und nachvollziehbares Statement. Die Lektüre kann Mann (wie auch all genders) weitere Blickwinkel aufzeigen. Das Hörbuch, gelesen von Helge Sidow, war dazu ein sehr gutes Hörerlebnis.
Eine spannende und wichtige Sichtweise!
Ein super wichtiges Buch für alle Geschlechter!
Sollten alle mal gelesen haben, viele Denkanstöße! Leicht verständlich geschrieben.
Fakt ist: Es muss sich etwas ändern!
Ich habe mir das Sachbuch in einem spontanen Impuls zugelegt. Normalerweise gar nicht mein Genre, aber Titel und Klappentext haben mich angesprochen, da ich weiblich bin und ebenfalls Erfahrungen mit Sexismus gemacht habe. Die beiden männlichen Autoren haben die Problematik auf den Punkt gebracht und anschaulich sowie mit guten Quellen belegt. Ich hätte mir gewünscht, dass die ganze Thematik sich nicht nur auf Unternehmen beschränkt, sondern auch öffentliche Einrichtungen (z. B. Behörden, Schulen etc.) in den Fokus nimmt. Aber vielleicht liegt es daran, dass die Workshops, die die beiden anbieten, bisher dort nicht gebucht wurden. Ich habe auf jeden Fall noch einmal einen neuen Blickwinkel und mögliche Antwortmöglichkeiten gewonnen.
Ein wichtiges Buch für Frauen, die Männer verstehen wollen und Männer, die mehr über Feminismus lernen möchten

Positiv überrascht! ✨️
Dieses Buch konnte mich persönlich sehr positiv überraschen, der Titel hatte mich anfangs ziemlich stutzig gemacht, anfangs dachte ich "noch ein Buch über Feminismus, welches den gleichen Inhalt hat wie alle anderen", aber es war so viel mehr. Das Buch wurde untypischerweise von zwei männlichen Autoren geschrieben und befassen sich neben den typischen Themen um Sexismus, Gender Pay und Care Gap vor allem mit der männlichen Perspektive bzgl. Feminismus und mit den dort vertretenen Typen und Sorgen der Männer. Für mich ein spannender und auf keinen Fall das Patriarchat relativierender Aspekt der Debatte, die durchaus beleuchtet werden muss und hier meines Erachtens super umgesetzt wurde! Eine schöne Anleitung für jeden Typ Mann, um Frauen* auf dem Wege der Gleichberechtigung zu unterstützen!
Über dieses Thema müssen alle Menschen mehr nachdenken und Verantwortung übernehmen.
Einstiegsfreundliches und gelungenes Buch rund um das Thema Gleichstellung
**** Worum geht es? **** In dem Buch wird die männliche Perspektive auf Sexismus und Gendergerechtigkeit beschrieben, analysiert und schließlich mit Handlungshilfen versehen. Es wird sachlich berichtet, wie Männergruppen für das Thema Feminismus sensibilisiert werden. Persönliche Feststellungen werden mit Forschungsergebnissen kombiniert und für die unerfahrene Leserschaft in einen Kontext gesetzt. **** Mein Eindruck **** Insgesamt ist das Buch leicht verständlich gehalten. Begriffe, die nicht jedem geläufig sind, werden erklärt. Der Grundton ist sachlich, und die Inhalte sind gut recherchiert. Persönliche Inhalte stammen von der männlichen Autorenschaft. Behauptungen und Interpretationen, die nicht offensichtlich auf eigenen Erfahrungen basieren, sind mit Zitaten aus Forschungsergebnissen belegt. Es werden typische Verhaltens- und Denkmuster aufgedeckt, sodass auch Ängste und alternative Kommunikationswege verständlich werden. Zeitgleich werden die verschiedenen Typen so aufgearbeitet, dass die Leserschaft für sich selbst Handlungsweisen erarbeiten kann, um mit den unterschiedlichen Typen ein zielführendes Gespräch zu führen. Letztlich endet das Buch mit grundlegenden Handlungsempfehlungen für Männer. Insgesamt eine wirklich tolle und verständliche Aufarbeitung des Themas. Die Autoren haben es geschafft, ein emotionsgeladenes Thema ohne Moralpredigt zu behandeln. Der Unterhaltungswert ist ebenfalls sehr hoch. Ich habe das Buch mit einem guten Gefühl beendet, habe mich abgeholt gefühlt und deutlich mehr Einblicke in das Thema und die Hintergründe gewonnen. **** Empfehlung? **** Obwohl vor allem männliche Verhaltensweisen analysiert und empfohlen werden, ist dieses Buch Lesenden aller Geschlechter für gegenseitiges Verständnis und einen offenen, zielführenden Dialog zu empfehlen. Ein gutes Buch, auch für Einsteiger*innen in die Thematik.
Wurde extrem positiv überrascht. Definitive Leseempfehlung
Herr und Speer… die kenne ich doch? Nachdem ich das Vorwort gelesen hatte, fiel es mir dann auch wie Schuppen von den Augen: Früher bin ich den beiden auf Facebook gefolgt - also, bevor ich mein Profil Ende 2019 gelöscht habe - und war immer sehr interessiert an ihrer Arbeit. Lustig, dass mir das erst aufgefallen ist, nachdem ich das Rezensionsexemplar angefragt hatte, aber eine schöne Überraschung. Die Autoren enttäuschen auch absolut nicht. Durch ihre Arbeit mit diversen Unternehmen zu Gleichstellungsthemen und Geschlechtergerechtigkeit, haben sie einen guten Einblick in die Vorbehalte, Sorgen und Ängste von Männern. Sie unterteilen verschiedene Typen und nehmen gängige Aussagen auseinander - und das machen sie großartig. Männer werden in diesem Buch durchaus ernst genommen, aber eben auch nicht einfach so vom Haken gelassen. Die Autoren klären auf, widerlegen, geben Einblicke in ihre Arbeit und bleiben dabei absolut feministisch. Dass Frauen von massiver Diskriminierung bis hin zu Gewalt betroffen sind, ist völlig klar und die Autoren gehen sensibel mit diesen Themen um. Natürlich sind die Aussagen teilweise gruselig. Die gute Einordnung und klare Haltung machen das Ganze aber wieder erträglich. Fakten, Studien und Statistiken runden das Buch ab und wenn Herr und Speer in ihrem beruflichen Alltag mit Männern auch so argumentieren, habe ich noch ein bisschen Hoffnung. Ich fand diesen Einblick also super spannend, fürchte aber, es werden sich wieder eher Frauen für das Buch interessieren, darum mein Appell: schenkt es allen Männern in eurem Umfeld. Sie sollten es wirklich lesen! (Und wahrscheinlich hören sie eher auf andere Männer als auf Frauen… auch diese Erfahrung machen die Autoren leider immer wieder)