
Der historische Teil ein absolutes Highlight, die Story in der heutigen Zeit sehr vorher- und austauschbar.
Hannah findet bei einem Besuch bei ihrer Großmutter Evelyn einen Brief einer israelischen Anwaltskanzlei. Der Brief verweist auf mögliche Kunstwerke die Evelyns Familie in der Nazi-Zeit enteignet wurden. Hannah stellt Nachforschungen an, da sie bisher nichts von jüdischen Vorfahren wusste. Evelyn weigert sich, über die Zusammenhänge zu sprechen. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen und beleuchtet die Geschichte der Frauen in der Familie. Es geht um Evelyn und ihre Mutter Senta, den Bruch zu eben dieser und wie Evelyn dann bei ihrer Tante Trude aufwächst. Alles in einer Zeit des Aufbruchs nach dem ersten Weltkrieg, der Machtergreifung der Nazis und dem Grauen des zweiten Weltkriegs. Die Geschichte war sehr packend geschrieben. Ich habe mit Evelyn und auch Senta mitgelitten. Sogar Trude konnte ich ein Stück weit verstehen. Mehr möchte ich mich dazu aber gar nicht äußern, um nicht unnötig zu Spoilern. Hannah blieb für mich allerdings sehr farblos und uninteressant. Fraglich, ob sich das dann im nächsten Buch ändert. Alles in allem aber ein sehr gut recherchiertes und kurzweiliges Buch, das bewegende Themen behandelt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit kleinen Abstrichen.
























































