28. Jan.
Rating:5

Versuch es dir nicht vorzustellen 😮‍💨

Sorry ist kein gewöhnlicher Thriller – es ist ein düsteres, verstörendes Gedankenspiel, das dich von Anfang an aus dem Gleichgewicht bringt. Die Idee klingt erstmal harmlos… bis sie komplett eskaliert.  Was dieses Buch so besonders macht: Du hast nie wirklich festen Boden unter den Füßen. Perspektiven wechseln, Grenzen verschwimmen und mit jeder Seite wird es unangenehmer. Es ist weniger ein klassischer Spannungsaufbau – eher ein langsames, aber brutales Reinziehen in eine Welt, in der Moral keine klare Linie mehr hat. Genau das macht es so intensiv und anders als typische Thriller. Kein Wohlfühlbuch. Eher eins, das dich fordert, verwirrt und manchmal komplett überrumpelt. Mein persönliches Fazit: Ab Seite 5 hatte ich legit Herzrasen. Ich musste kurz pausieren, weil es mir einfach zu heftig wurde – und genau DAS passiert mir selten bei Büchern. Trotzdem (oder gerade deshalb) konnte ich nicht aufhören. Dieses Gefühl, komplett drin zu sein, hat mich richtig gepackt.

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage
23. Jan.
Rating:5

Aus einer fixen Idee wird eine florierende Agentur, und aus dieser Agentur und der Freundschaft vierer Menschen der pure Alptraum. Wenn ein unverhoffter Auftrag wirklich alles zerstört. Spannung mit unheimlichem Tiefgang. Und immer wieder redet der Autor den Leser an. – So creepy und doch so gut.

Ein schwarzes Taschenbuch, ziemlich unauffällig und dann der Name des Autors. Irgendwie unaussprechlich und für europäische Zungen voll der Killer. – Dahinter verbirgt sich aber eine Story, die sich mehr als lohnt. Die Handlung startet gleich mit einem Mord, nur um dann in das bisher harmlose und auch recht erfolglose Leben vierer Freunde über zu gehen. Diese haben eine fixe Idee. Probieren etwas aus und die Nummer wird zum Erfolg. – Die Agentur „Sorry“ für Entschuldigungen all jener, die selber keinen Arsch in der Hose haben, geht an den Start und startet ihre Laufbahn. – Es läuft und platzt mit DEM einen Auftrag. Ein psychologisch wirklich tiefes Hin und Her zwischen Täter und Agenturmitarbeitern. Hilflosigkeit auf der einen Seite, Kaltschnäuzigkeit und Selbstsicherheit auf der anderen. Der Leser wird zum Spielball zwischen den Parteien und zwischendurch in eine Zeit entführt, als dieses fehl geleitete Verständnis entstanden und gekeimt ist. Leider ziemlich klein gedruckt, was das Lesen etwas anstrengend gemacht hat. Aber die Story hat mich komplett an die Zeilen gefesselt und mich kaum noch losgelassen. Definitv ein ganz eigener, unverkennbarer Schreibstil, der es aber komplett in sich hat. Die Handlung, so banal, so bahnbrechend und doch so grausam. – Ganz ehrlich, der Mann hat mich von sich überzeugt!

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage
17. Feb.
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Rating:4

Wie steht ihr zu Zeitsprüngen und Perspektivenwechsel in Büchern? Ich bin am Anfang schier bei Sorry verzweifelt. Ständig wechselnde Perspektiven, inklusive einer "du"-Erzählung und teilweise dann auch Erzähler, die allwissend waren, dann wieder nicht.... Zeitsprünge in die Zukunft und die Vergangenheit und einem komischen Schreibstil (reden ohne dazu schreiben, wer spricht...). Erst nach 100 Seiten war ich mehr oder weniger drin... Und die Geschichte wurde ziemlich intensiv und heftig. Schwarz und Weiß verschwanden und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin so froh, dass ich das Buch nicbt abgebrochen habe. Insgesamt ein interessantes Leseerlebnis, dass ich eigentlich allen Thriller Fans empfehlen kann. Ihr müsst allerdings ein bisschen durchhalten und euch an den Stil gewöhnen.

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage
4. Feb.
Rating:4

Normalerweise mag ich keine Bücher, die aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben sind, weil ich oft das Gefühl habe, ich lese drei oder sogar fünf Bücher anstatt nur eines. Bei „Sorry“ hatte ich deshalb auch so meine Anfangsschwierigkeiten. Aber nachdem mir „Still“ sehr gut gefallen hat, kämpfte ich mich durch. Ich fand, dass die Geschichte einige Zeit brauchte, um endlich Fahrt aufzunehmen, aber als dann die ersten Ereignisse auf die Freunde einprasselten, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und was hinter dem ganzen steckt. Das nämlich hat der Autor sehr gekonnt verschleiert und jedes Mal, wenn ich dachte, ich weiß wer der Bösewicht ist, hat sich das Blatt wieder gewendet. Zum Ende hin war ich teilweise richtig geschockt von dem, was der Autor einem zumutet. Aber nicht im negativen Sinne. Auch wenn der Thriller kein direkter Pageturner ist, so fühlte ich mich dennoch sehr gut unterhalten und bin beeindruckt, wie durchdacht und raffiniert verwebt die Geschichte ist.

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage
30. Okt.
Rating:4

Der direkte und typische Schreibstil des Autors fasziniert mich immer wieder. Wie bei den Thrillern von Zoran Drvenkar fast schon üblich, wird die Story aus der Perspektive verschiedener Figuren und in wechselnden Zeitsträngen erzählt. Er präsentiert einmal mehr eine düstere Geschichte mit authentischen Charakteren und vielen Wendungen. Spannend, brutal, unheimlich. Wie schon beim fantastischen Buch „Du“ kam ich wieder wie in einen Sog und konnte das Buch zwischendurch nur schwer aus der Hand legen. Wer noch kein Buch dieses Autors gelesen hat: Unbedingt nachholen.

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage
29. Okt.
Rating:3

Dieses Buch war nicht unbedingt gut, allerdings war es auch nicht schlecht. Sonst hätte ich es nicht zu ende gelesen. So richtig kann ich nicht beschreiben, was an dem Buch war, was mich zum weiterlesen gebracht hat, aber wahrscheinlich war ein Punkt, dass man bei Thriller immer die Auflösung wissen möchte. Ich zumindest. Und mir persönlich hat das Ende ziemlich gut gefallen, leider waren das aber auch die einzigen knapp 50 Seiten, die sich richtig flüssig haben lesen lassen. Der Rest war zwar nicht so schlecht, dass man nicht weiter lesen möchte, aber fesseln konnte mich auch nichts anderes außer das Ende. Demnach gibt es von mir auch keine Empfehlung.

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage
20. Okt.
Rating:3

An dem Wort Entschuldigung sind schon viele beinah erstickt. Was gäbe man darum, wenn andere sich für unser Fehlverhalten entschuldigen würden. Mit dieser genialen Idee gründen vier mehr oder weniger gescheiterte Freunde eine Agentur in Berlin. Aber was wenn ein brutaler Mörder das Gefühl hat sich bei seinen Opfern zu entschuldigen und genau dieser Agentur den Auftrag dazu erteilt? Die Polizei holen, den Auftrag ausführen und alles vergessen, oder doch lieber alle Spuren beseitigen und das Beste hoffen? Die Frage wie man sich in so einem Fall verhält, überfordert auch die vier Freunde und jeder versucht auf andere Weise mit dem Auftrag, sich bei einer Frau zu entschuldigen die von einem Irren an die Wand genagelt wurde, klarzukommen. Das und die Tatsache, dass sich ein noch viel gefährlicherer Jäger auf ihre Spur begibt, lässt ihre Freundschaft zerbrechen und die geniale Geschäftsidee scheitern. Die Story finde ich noch immer total abgefahren und sie fasziniert mich. Nur bin ich ein bisschen mit Herrn Drvenkars Schreibstil kollidiert. Das die wörtliche Rede nur mit Bindestrichen markiert war, hat mich irritiert und eine Distanz zu den Personen geschaffen, denen ich gern emotional etwas näher gekommen wäre, weil sie so herrlich echt erscheinen. Weil die großen Pläne für ihre Zukunft von der Realität durchkreuzt werden und sie sich schnell mal in Situationen wiederfinden, die so nicht vorhersehbar waren. Der ständige Wechsel der Erzählerperspektive macht das Ganze auch nicht gefälliger, aber vielleicht wird gerade dies vom Autor beabsichtigt, denn die Themen, wie Kindesmissbrauch und Vergeltung, sind schwer verdaubar. Insgesamt ist das Buch sehr, sehr düster, mit einer tollen Grundidee, mit deren Erzählweise ich einfach so meine Schwierigkeiten hatte. Aber zum Abschluss muss ich gestehen: Nie war sich entschuldigen so tödlich wie in diesem Buch

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage
19. Okt.

Wow... ein wirklich spannendes und mitreisendes Buch. Ich war schon lange nicht mehr so von einem Buch gefesselt... konnte es kaum weglegen und wollte unbedingt wissen wie es ausgeht und wie die Geschehnisse miteinander in Verbindung stehen. Kann ich nur weiter empfehlen!

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage
22. Sept.
Rating:2

Leider musste ich das Buch 100 Seiten vor Ende dann doch abbrechen. Ich musste mich wirklich durch das Buch quälen. Die Thematik selbst ist sicher gut umgesetzt. Allerdings hat es mich nur in kleinen Teilen gepackt und dadurch war es für mich oft schwierig dem durcheinander zu folgen.

Sorry
Sorryby Zoran DrvenkarUllstein Buchverlage