Das Buch hat mich sehr berührt und der Inhalt war teilweise auch sehr schockierend. Bisher kannte ich nur den Film und ein paar Interviews.
Es ist schwer, eine Bewertung abzugeben , weil es sich hier um eine echte Geschichte handelt .
Was ein Mensch alles ertragen kann, zeigt dieses Buch sehr gut. Für mich persönlich war es etwas zu klein gedruckt, aber ansonsten kann ich es empfehlen.
Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und war beim Lesen des Buchs dennoch immer wieder erneut erschüttert. Die Tatsache, dass ich den Film kannte, machte es mir leicht, mir alles Beschriebene sehr gut vorstellen zu können. Das Buch enthält viele Details, die im Film nicht zu sehen waren.
Der Schreibstil ist richtig angenehm leicht und unkompliziert. Sie erzählt geradeaus, wie es ihr erging und was sie fühlte. Das Buch lässt keine Missverständnisse zu. Natascha Kampusch ist eine unfassbar starke Persönlichkeit. Sie ist eine Überlebende.
Ich wünsche ihr aus tiefstem Herzen, dass sie nur noch Glück und Freude in ihrem Leben erfährt. Dass die Zukunft sie für ihre Vergangenheit entschädigt.
I feel sorry for her pain 💔❤️🩹
Die Biografie von Natascha Kampusch gehört zu den erschütterndsten wahren Geschichten unserer Zeit
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen – und es hat mich tief bewegt. Es ist unglaublich traurig, nicht nur für Natascha selbst, sondern auch für ihre Familie, die jahrelang in Ungewissheit leben musste. Man spürt beim Lesen die Verzweiflung, aber auch die Hoffnung, die nie ganz verloren ging.
Gleichzeitig lässt einen die Geschichte nicht los. Sie wirft eine beunruhigende Frage auf: Wer weiß, wie viele Kinder noch irgendwo da draußen gefangen gehalten werden?
Ein Buch, das ich eigentlich gar nicht bewerten möchte.
"Niemand kommt als Monster auf die Welt. Wir alle werden durch unseren Kontakt mit der Welt, mit anderen Menschen zu dem, was wir sind. Und damit tragen wir alle letzlich eine Verantwortung für das, was in unseren Familien, in unserem Umfeld passiert."
Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, dieses Buch so zu bewerten, wie ich andere Bücher bewerte. Es ist ein Erfahrungsbericht. Es ist ein sehr persönlicher und intensiver Einblick in das Leben von Natascha Kampusch und deshalb fühlt es sich für mich einfach falsch an, hier nach Kriterien wie Spannung oder Unterhaltung zu bewerten.
Für mich war es eine sehr intensive Erfahrung, ihre Geschichte einmal komplett aus ihrer eigenen Perspektive zu hören. Natürlich kennt man den Fall aus den Medien, aber das, was man im Fernsehen oder in Nachrichten sieht, ist nur ein Bruchteil dessen, was sie tatsächlich erlebt hat. Zu lesen, wie sie mit dieser Situation umgegangen ist, war für mich echt krass.
Wie reflektiert sie über ihre Situation spricht, beeindruckt mich. Dass sie bis zum Ende versucht, das Verhalten ihres Täters zu verstehen, ohne ihn dabei zu entschuldigen, finde ich bemerkenswert. Nach allem, was sie erlebt hat, sagt sie trotzdem, dass Menschen nicht von Grund auf böse sind, sondern dass Lebensumstände Menschen zu dem machen, was sie sind.
Auch ihre Haltung gegenüber den Medien fand ich sehr interessant. Gerade die Schilderungen darüber, wie einige Journalisten versucht haben, aus ihrem Leid eine Sensation zu machen, haben mich sehr nachdenklich gemacht.
Insgesamt hat mich dieses Buch ziemlich baff zurückgelassen. Nicht, weil es „spannend“ im klassischen Sinne war, sondern weil es so ehrlich und direkt ist.
„3096 Tage“ ist kaum zu ertragen.
Natascha Kampusch erzählt von unvorstellbarem Leid, jahrelanger Gefangenschaft und dem täglichen Kampf ums Überleben. Ihre Geschichte ist brutal, erschütternd und macht sprachlos, zeigt aber zugleich eine unglaubliche innere Stärke. Ein Buch, das unter die Haut geht und lange nachhallt.
Obwohl mir die Geschehnisse rund um Natascha Kampusch bekannt waren, hat es mich sehr berührt, die Geschichte von ihr selbst so schonungslos & ehrlich zu erfahren.
Ein Buch was mich zweifeln lässt
… was hält ein Mensch aus?
… was glaubt man den Mitmenschen?
…wie stark ist ein Mensch?
Ich weiß gar nicht wo ich beginnen soll. Ein Mädchen welches nur zur Schule wollte- und den Horror erlebt hat, den sich niemand vorstellen kann.
Es ist sehr interessant wie abhängig sie von ihm ist und sich selber nicht mehr glaubt. Sondern ihn mehr glaubt.
Wie sie mehrfach nur knapp davor waren entdeckt zu werden.
Aber auch sehr traurig, wenn man liest das ein kleines Mädchen schon sehr früh geäußert hat- einen weißen Transporter gesehen zu haben… Aber glauben hat man dem nicht geschenkt.
Es ist schön dass sie die Hoffnung nie aufgeben hat und sich selber gesagt hat mit 18 bin ich hier weg.
Sie hat sich den Wunsch erfüllt.
Eine starke Frau
Fazit:
Vieles kann man nicht in Worte fassen. Da es schwer ist sich vorzustellen wie sie all die Jahre gelebt hat.
🐨🐨🐨🐨🐨
Ich bewerte dieses Buch bewusst ohne Sterne, da es sich um eine schreckliche und reale Geschichte handelt – darüber möchte ich mir kein Urteil im üblichen Sinne anmaßen.
Als Nataschas Flucht damals in den Medien bekannt wurde und sich das ganze Ausmaß ihres Leidens zeigte, war ich zutiefst schockiert. Auch die späteren Interviews, in denen sie von ihren Erlebnissen berichtete, verfolgte ich mit großem Mitgefühl.
In diesem Buch erzählt Natascha von ihrem Leben davor, von der Entführung selbst und von den vielen Jahren ihrer Gefangenschaft. Sie schildert die perfiden psychischen und physischen Misshandlungen, die sie ertragen musste, sowie die Strategien, die sie entwickelte, um nicht vollständig zu zerbrechen.
Sie ist eine bewundernswerte Frau, der ich von Herzen gewünscht hätte, dass ihr diese grausame Beraubung ihrer Kindheit und Jugend erspart geblieben wäre.
Da es sich bei diesem Buch nicht um eine fiktive Geschichte handelt, sondern um das Leben einer Frau, die in ihrem jungen Leben bereits Todesangst aushalten musste, sehe ich davon ab eine Sternebewertung abzugeben.
Die Erlebnisse der Natascha Kampusch sind in einem solchen Maß umvorstellbar, dass man sich immer wieder daran erinnern muss, dass es für sie die harte Realität war.
Ich war 19 als sich die Entführung ereignete. Sehr interessant, das Ganze von Natascha Kampusch selbst zu erfahren. Zum Ende hin kamen auch bei mir Tränen. Die ganzen Grausamkeiten und körperlichen Verletzungen, nahm ich zur Kenntnis, ohne dass sie mir zu nahe gingen. Insgesamt ein starkes Buch einer Kämpferin, die auch gegen ihr "inneres Verlies" zu kämpfen hatte. Nach der Flucht war noch lange nicht alles normal bei ihr.
Sie sei auch heute noch in psychologischer Behandlung. N. K. war kein einfaches Opfer. Sie ließ sich nicht brechen. Ihre Sicht auf viele Dinge mögen auch polarisieren.
Zu diesem Buch gehört auch von ihrer Seite viel Mut. Aller Respekt von mir.
Faszinierender Einblick in die Gefühlswelt der Autorin
Die Autorin erzählt wahnsinnig sachlich von ihrer mehr als traumatischen Erfahrung. Jedoch mit vielen tiefen Einblicken in ihre Gefühlswelt und Beschreibungen traumatischer Situationen. Sie ist eine unglaublich starke Frau!
Die Geschehnisse rund um Natascha Kampusch waren mir zwar bekannt, doch es ist einfach noch einmal etwas ganz anderes, von ihr selbst die Geschichte zu erfahren.
Es ist so schrecklich, dass ihr so etwas widerfahren ist und dass es noch unzählbar viele andere Fälle dieser Art gab und leider auch zukünftig immer geben wird.
Ich bewundere, dass sie den Mut hatte, ihren Fall mit uns zu teilen und hoffe, dass sie es schafft, ein schönes, selbstbestimmtes Leben zu genießen.
Diese Geschichte hat mich so fasziniert , dass ich sie sehr schnell gelesen habe . Es ist erschreckend und wahnsinnig zugleich , was Natascha Kampusch durchgestanden hat.
Die Entwicklung von Ihr über Jahre hinweg fand ich am interessantesten. Vor allem weil Sie sich nie komplett verloren hat.
Es fällt mir unglaublich schwer einen Beitrag zu verfassen. Tatsächlich habe ich mir direkt mit der Veröffentlichung das Buch gekauft, aber Jahre gebraucht um es tatsächlich anzufangen. Diese Thematik ist einfach so unfassbar schlimm und ich wünsche ihr für die Zukunft nur das allerbeste!
Ich war so wütend beim Lesen! 🤬
Das Buch ist sowohl erschreckend als auch ergreifend. Man kann Natascha Kampusch nur zu gut verstehen. Ich habe mich teilweise schon so gefühlt als wär ich selbst die Gefangene und Misshandelte.
Ich persönlich kann das Buch nur weiter empfehlen!
Ich kannte ja bereits die Geschichte von Natascha Kampusch aus ihren Interviews und Verfilmungen. Doch dieses Buch, das eigenes von ihr verfasst wurde zeigt nochmals in einer noch berührenderen Art und Weise in welchem Ausmaß die psychische und physische Folter stattgefunden hat. Auch ihre eignen Gedanken und Emotionen so klar formuliert zu sehen, hat mich sehr zu Tränen gerührt. Wirklich eine bemerkenswerte Frau!
Das Buch ist sowohl erschreckend als auch erschütternd. Natasha Kampusch hat so viel durchgemacht. Das Buch ist so gut geschrieben, dass ich mich größtenteils selbst als Gefangene und/oder Mißhandelte gefühlt habe. Das Buch ist definitiv eine Empfehlung! Die Verfilmung ist auch gut gelungen.
Wie könnte man die Geschichte von jemand anderem schlechter als mit 5 Sternen bewerten? Eine Lebensgeschichte, die zum Nachdenken anregt. Leider ist victim blaming nach wie vor ein Problem...
Als Mutter der größte Albtraum!
Ich wurde 98‘ eingeschult und hab das alles mitbekommen können.
Wer bisher nur den Film gesehen hat, sollte unbedingt das Buch lesen. Ich war sofort mittendrin und hatte keine Probleme mit dem Schreibstiel, den manche „bemängeln“
Ich kann mich in jeden Gedanken und jedes handeln total reinfühlen. Ich verstehe zwar, weshalb manche Leute sagen „du hättest doch bestimmt eher versuchen können zu fliehen“ aber man darf nicht unterschätzen, mit welchen Mitteln und Wegen ein Erwachsener, ein Kind manipulieren kann. Und das über Jahre! Sie hat ihre Gedanken für mein Verständnis perfekt in Worte gefasst. Auch in Ihrem Verhalten nach der Flucht, sehe ich keine „Arroganz“ sondern nur stärke. Sie wollte sich nicht in die Opferrolle zwingen lassen. Sie hat es durchgemacht und überlebt und wollte endlich selbst entscheiden, wie sie sein und auftreten will!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich glaube, dass jeder die Geschichte von Natascha Kampusch mittlerweile kennt, aber trotz allem, möchte ich gerne ein wenig vom Inhalt erzählen. Natascha Kampusch wurde im Alter von 10 Jahren entführt und bis zur ihrem 18. Lebensjahr von einem Mann gefangen gehalten. In dieser Zeit wurde sie niedergemacht, misshandelt und terrorisiert. All das geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei und mit diesem Buch möchte sie den Menschen ihre Geschichte erzählen.
Ich habe damals zuerst den Film zu der Geschichte gesehen, jedoch wollte ich mir auch nicht das Buch entgehen lassen. Denn allein der Film hat mich so sehr schockiert und mich so sehr kaputt gemacht, sodass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie es Natascha Kampusch damit gehen muss. Und bevor ich jetzt mit dieser ,,Rezension‘‘ starte, möchte ich kurz anmerken, dass ich mir überhaupt nicht das recht rausnehmen kann, um über den Inhalt zu urteilen und meine Meinung dazu abzugeben. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Erfahrungsbericht!!!
Der Fall von Natascha Kampusch hat jeder schon einmal in irgendeiner Art und Weise gesehen, gehört oder gelesen. Ein kleines Mädchen, dass in jungen Jahren entführt wurde und von dem man jahrelang nichts gehört hat. 3096 Tage wurde sie gefangen gehalten und die sozialen Medien haben diesen Fall absolut auseinander genommen. Klar kennt man deren Sichtweise, aber es ist nochmal etwas ganz anderes, wenn die Person, die all das erlebt hat, die Dinge selbst nochmal erzählt.
All diese Dinge, die Natascha Kampusch in diesem Verlies und in diesem Haus durchleben mussten, sind wirklich grausam. Allein wenn ich davon höre, steigen mir die Nackenhaare zu Berge und ich kann mir nicht im Ansatz vorstellen, was das für Spuren in ihrem Leben hinterlassen hat. Für mich als Außenstehende ist absolut nicht greifbar, was sie durchlebt hat. Diese Geschichte ist von einer starken jungen Frau, die grausame Dinge erlebt hat. Und trotz allem, hat sie niemals die Hoffnung verloren, sich nicht brechen lassen und wirklich niemals aufgegeben.
Natascha Kampusch beschreibt all diese Dinge mit so viel Ehrlichkeit und mit einer Stärke, für die ich sie total bewundere. Sie hat ihre Gefühls- und Gedankenwelt so ehrlich beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Natürlich kann man deshalb nicht nachvollziehen, wie sich all das wirklich anfühlt. Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, ohne eine Pause einzulegen. Jedoch glaube ich, dass es bei diesem Buch total wichtig ist, eine Pause einzulegen und das gelesene auf sich wirken zu lassen. All diese Dinge sind harter Tobak.
Ja… was ist denn mein Fazit? Natascha Kampusch ist ein Entführungsopfer und wird von so vielen Menschen versucht in diese Rolle gedrängt zu werden. Jedoch lässt sie das überhaupt nicht zu. Ich hatte das Gefühl, dass sie mit jeder einzelnen geschriebenen Seite ein kleines Stückchen stärker geworden ist. Natascha Kampusch ist eine Frau, die so viel Mut, Stärke und Liebe in sich hat und all das hat auch dafür gesorgt, dass sie es geschafft hat, sich dennoch zu befreien.
Mit diesem Buch bin ich sehr in Zwiespalt.
Es tut mir unendlich leid,was diesem Mädchen passiert ist und es ist erschreckend wenn man das liest. Aber so richtig passt es für mich nicht.
Sie hat an diesen Buch und an dem Film mit gewirkt. Und beide Storys sind teilweise Grund verschieden.
Es ist mir sehr schwer gefallen das Buch zu lesen einerseits hat es mich sehr Interessiert die Geschichte aus ihrer eigenen Sicht kennenzulernen aber der Schreibstil machte mir das lesen sehr schwer. Es ist unfassbar was sie durchmachen musste und wie sie alles war genommen hat darüber würde ich mir auch kein Urteil erlauben aber wie die Geschichte geschrieben ist ist es mir einfach schwer gefallen zu lesen und habe recht lange gebraucht es zu beenden.
Leider hat mir der schreibstil der Autorin nicht zu gesagt. Ich bewerte hier nicht ihre Geschichte das was sie erlebt hat. Das werde ich mir nicht anmaßen. Das einzige was ich bewerte ist der schreibstil und ob ich die Emotionen empfunden habe die ich bei ihrem Schicksal empfinden sollte. Meine Tochter ist auch 10 Jahre alt also dachte ich das Buch wird mich zerstören aber der schreibstil war sehr langatmig und es gab viele wiederholungen.
Aber trotz allem einen großen Respekt was sie alles durchgemacht hat und sich selbst nie verloren hat
Ich habe den Film vor vielen Jahren gesehen und war schon damals total von Nataschas Geschichte gefesselt. Auch das Hörbuch war wieder unfassbar spannend und erschütternd. Es hat mir sehr gut gefallen, noch genauere Details ihrer Gefangenschaft, aber auch ihrer Kindheit erfahren zu können. Das einzige, was mich manchmal etwas gestört hat, waren überflüssige Wiederholungen.
Dieses Buch, dass auf wahren Ereignissen basiert, ist einfach nur fesselnd. Die Autorin gibt Einblick in ihre Gedanken und man wünscht sich die ganze Zeit, dass sie es schafft, aus dieser Höhle zu fliehen.
Ich fand das Buch wirklich wahnsinnig gut, aber auch sehr bedrückend und nur schwer zu ertragen.
Unfassbar was Natascha Kampusch über sich ergehen lassen musste und wie sie sich nie wirklich hat unterkriegen lassen.
Meinen großen Respekt dafür.
Eigene Meinung:
Cover: Es ist eine Biografie, also ist Natascha Kampusch auf dem Cover. Was soll man dazu sagen. Passt!
Inhalt: Nach dem Lesen dieses Buches brauchte ich erst einmal eine Pause zum Durchatmen, um dieses Review zu schreiben. Neben dem Lesen habe ich immer wieder Sachen im Internet nachgelesen, habe alte Interviews mit Natascha Kampusch angehört und angesehen, um mir ein noch umfassenderes Bild von ihrer Geschichte zu machen. Und das hat mich emotional sehr aufgewühlt, ihre Haltung und ihre Kraft aber auch sehr berührt und beeindruckt.
Dieses Buch erzählt relativ nüchtern von Natascha Kampusch’ Kindheit. Was ich nicht wusste war, dass diese schon vor der Entführung nicht die Glücklichste war. Das macht es für mich noch trauriger, dass sie das erleben musste. Dennoch hegt sie in dem Buch keinen Groll gegen ihre Eltern. Im Gegenteil auch sie gehörten zu den Sehnsüchten und Hoffnungen, die sie dort in ihrem Verließ am Leben hielten.
Dabei war es schon manchmal schwer zu ertragen, mitzuverfolgen, wie sie über die Jahre schwerst körperlich misshandelt wurde. Wie sie das durchgehalten und schließlich sogar überlebt hat, ist mir ein Rätsel. Diese Szenen werden nüchtern erzählt oder als Auszüge aus ihren Aufzeichnungen, die aber ebenfalls nüchtern sind. Dadurch bleibt es noch erträglich. Zumindest für den Leser. Für sie muss es schrecklich gewesen sein.
Beeindruckt hat mich auch, wie sie ihr inneres Gefängnis beschreibt. Man kann sich kaum vorstellen, wie der Entführer sie so psychisch fertig gemacht hat, dass sie ihren Sinnen nicht mehr traut und so eingeschüchtert ist, dass sie gar nicht fliehen kann, selbst wenn sich die Gelegenheit ergeben würde. In den wenigen Stunden im Garten, glaubte sie es sei alles inszeniert. Die Realität kam ihr unreell vor.
Was auch erstaunlich ist, ist ihre Einstellung gegenüber dem Täter, den sie als Menschen sieht. Den sie zwar fürchtet, aber dennoch versucht Verständnis für ihn aufzubringen. Sie malt kein Bild von schwarz und weiß, was sie auch immer wieder betont. Und ich fand ihre Haltung mutig und nachvollziehbar.
Stil/Gliederung: Es gibt immer wieder Zeitsprünge vor die Entführung und dann wieder auch in der Entführungszeit hin und her, was manchmal verwirrt, weil man nicht genau weiß, wann man sich gerade befindet. Auch wiederholt sie sich manchmal. Im Großen und Ganzen liest es sich aber sehr gut und flüssig.
Fazit:
Für mich ist es ein sehr beeindruckendes Buch einer jungen Frau, die viel durchgestanden hat, aber danach ein starker Mensch geworden ist. Das zu lesen, erschreckt Einen wegen der Grausamkeit des Täters, beeindruckt aber auf der anderen Seite aufgrund der Stärke von Natascha Kampusch.
http://lesenundhoeren.wordpress.com/2014/11/12/buch-review-natascha-kampusch-3096-tage-erschutternd-und-gleichzeitig-beeindruckend/
Damals hörte jeder von dem Fall Natascha Kampusch und in ihrem Buch erfährt man sehr genau was in den 3096 Tagen mit ihr passiert ist, was in ihrem Kopf vorging nach der langen Zeit.
♦️Erstaunliche Einblicke, gut geschrieben und trotzdem bis heute unfassbar was sie erlebt hat.
Ich habe dieses Buch nun endlich geschafft zu lesen.
Ich weiß gar nicht in Worte zu fassen, was mir während des Lesens durch den Kopf gegangen ist. Schock, Trauer, Mitgefühl und vorallem ein wenig stolz über die Stärke von Natascha, das sie selbst als Kind diese Stärke für sich behalten und aufrecht gehalten hat.
Die Geschichte die sie durchmachen musste bzw das Leben während der Zeit, hätten viele sicher nicht durchgestanden ohne daran komplett zu zerbrechen, was mich aber am meisten Geschockt hat, sind die Schlussworte bzw. das Epilog. Das sie nach dieser ganzen Tortur noch so viel durch machen musste so viel Hass und Vorwürfe durchstehen musste.
Das zeigt doch wieder, wie wiederlich die Menschen sind. Aber ich hoffe für sie, das sie ihr Leben nun so leben kann, wie sie es möchte und sich immer erhofft hat.
Die Entführung hat mich damals in der Kindheit begleitet..
Habe das Buch in einem durchgelesen.
Hat mich betroffen und sprachlos gemacht.
Man sollte nie im Streit auseinander gehen 😶
wow! ich wollte das hörbuch eher „nebenbei“ anfangen, aber es hat mich so sehr gefesselt, dass ich es an einem stück bis 4 uhr morgens fertig gehört habe. natürlich kannte ich den fall, doch ich hatte all das nie aus nataschas sicht gehört oder gelesen.
unfassbar, was diese frau alles durchgemacht hat und ertragen musste. es bricht einem das herz. aber gleichzeitig ist es wahnsinnig faszinierend, wie sehr sie sich treu geblieben ist und sich nicht hat unterkriegen lassen. während des gesamten buches hört man immer wieder deutlich ihre stärke heraus und die hoffnung, die sie nie aufgegeben hat.
ebenso beeindruckend ist auch der mut, den sie nicht nur während ihrer gefangenschaft gezeigt hat, sondern auch indem sie über das erlebte so offen spricht.
vielen dank, liebe natascha!
Ich war 16 als sie entführt wurde. Tagtäglich habe ich in den Nachrichten verfolgt, wie die Ermittlungen laufen. Als sie 2006 entfliehen konnte, war ich 24 Jahre alt. Ich fand es schockierend. So viele Jahre. Ich dachte, sie sei tot. Heute bin ich 34. ich las das Buch mit ganz gemischten Gefühlen. An einigen Stellen, in denen Natascha von den Prügeleien ihres Entführers erzählt, wurde mir schlecht. Ich habe den Tag des Entfliehens sehnlichst herbeigewünscht. 8 Jahre sind vorbei gegangen. Die Stelle an der sie erzählt, wie sie entflohen ist, hat bei mir Herzrasen ausgelöst. Man muss es lesen. Eine kleine Träne steht in meinen Augen. Es ist kein Mitleid, was ich fühle, sondern Mitgefühl. #nataschakampusch #ahureads2017 #3096Tage