Angenehm zu lesen. Zum Schluss mit einigen Wendungen, die für leidlich Spannung sorgen.
Ein weiter guter Teil von Nele Neuhaus 💝 Spannend bis zum Schluss 😃
Schwacher Krimi
Mir hat dieser Krimi leider nicht so gut gefallen. Es war ein eher schwacher Krimi. Es hatte viel mit Umweltthemen zu tun und es war mir etwas zuviel davon. Es war Ok gewesen, mehr aber leider nicht.
Erst am Ende wirklich spannend
Als großer Nele Neuhaus Fam hat mir dieser Teil der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe etwas enttäuscht. Ich fand die Personenkonstellationen bis zur Hälfte des Buches sehr unübersichtlich, daher fiel es mir schwer, zum Buch zu greifen. Das Finale des Buches hat mich jedoch gepackt, sodass es dann zum Ende hin doch spannend wurde und die letzten 100 Seiten schnell zu lesen waren. Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Sterne.
Die Geschichte und das Leben der Protagonisten, war sehr spannend und verfolgbar. Leider war es sehr schwierig am Anfang rein zufinden und es hat lange gedauert zu verstehen wer wo zu gehört. Leider waren auch einige Kapitel für mich nicht verständlich und ich habe gebraucht um zu verstehen, im welchem Szenario ich mich gerade befinde. Aber dennoch war es eine spannende Geschichte und das Ende war unerwartet und gut geschrieben. Kann man auf jeden Fall mal lesen.
Der Tod eines Nachtwächters und der Mord an einem Windkraftgegner führen Pia Kirchhoff und Oliver Bodenstein zu einem Geflecht aus Intrigen, Gier und Rache rund um profitable Grundstücksgeschäfte und manipulierte Gutachten. Wie immer spannend zu lesen, aber wieder mal wars mir insgesamt ein bißchen zu viel. Zu viele Personen, zu viele Themen, zu viele Verflechtungen, …… Und Herr Bodensteins persönliche Probleme haben mich genervt.
Abgebrochen
Leider 100 Leute in 1 Kapitel, niemand blickt durch wer wer ist und es kommen immer mehr dazu.. leider nicht zu empfehlen
Gut -Hörbuch-
Wieder ein gutes Buch der Reihe. Ich mag die Umgebung des Taunus sehr, in welcher diese Krimis spielen. Auch die Beziehung zwischen Kirchhoff und Bodenstein ist gut geschildert und kommt nicht zu kurz. Ich mag die Fehlbarkeit der Komissare in diesem Buch sehr, da das meiner Meinung nach manchmal ein wenig zu kurz kommt in solchen Krimis.

Ein eher schwächeres Buch der Reihe aber definitiv lesenswert.
Für mich leider bis jetzt der schwächste Band der Bodenstein-Kirchhoff Reihe. Die einzelnen Charakteren waren mir zu überspitzt und die Story zu unglaubwürdig. Nichtsdestotrotz hat es mich gefreut, Oliver und Pia ein weiteres Mal zu begleiten und bin gespannt auf ihre nächsten Fälle.
Kurzbeschreibung: Ein Nachtwächter stürzt zu Tode. Ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen Euro wert ist, kostet einen alten Mann das Leben. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln im Kreise von Verdächtigen, die alle vorgeblich für eine gute Sache kämpfen. Doch jeder von ihnen hat sein eigenes Motiv - nichts ist, wie es scheint. Bis die Lügengebäude einstürzen. Rachsucht und Gier offenbar werden. Liebe in Hass umschlägt und Menschen büßen müssen. *Quelle* Zur Autorin: Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster/Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman "Schneewittchen muss sterben" brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern. Meinung: Wer Wind sät ist der 5. Band der Bodenstein und Kirchhoff-Reihe, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr! Ich bin seit dem Auftakt der Reihe ein großer Fan der Bodenstein und Kirchhoff-Serie und da gerade der 8. Band, Im Wald, erschienen ist, war es höchste Zeit, weiterzulesen. Wie immer wird im Main-Taunus-Kreis ermittelt, diesmal rund um Kelkheim. Die Story beginnt mit einem Prolog, dauert vom 11. Mai 2009 bis 10. Juni 2009 und endet mit dem Epilog am 14. November 2009. Dazwischen finden Rückblicke statt, die sich in verschiedenen Städten im Jahr 2008 abspielen. Die Hauptfiguren sind im nunmehr 5. Band der Reihe schon sowas wie alte Bekannte: Oliver von Bodenstein ist Leiter des K11 in Hofheim am Taunus. Vor 6 Monaten hat er sich von seiner Frau Cosima getrennt, die ihn damals betrogen hatte. Dies macht ihm immer noch schwer zu schaffen. Doch schon bald tritt bei seinen aktuellen Ermittlungen eine neue Frau in sein Leben. Mir hat Bodenstein diesmal nicht so gut gefallen, da er unheimlich weinerlich daherkommt und trotz seines Berufs auch Naivität an den Tag legt, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Da gefiel mir seine Kollegin Pia Kirchhoff doch um Längen besser. Sie kehrt gerade mit ihrem Lebensgefährten, dem "Opel Zoo"-Direktor Christoph Sander, aus dem Urlaub zurück, als sie bereits zum nächsten Mordfall an dem Nachtwächter der WindPro, Rolf Grossmann, gerufen wird. Pia Kirchhoff nimmt diesmal so richtig die Zügel in die Hand, denn Oliver von Bodenstein ist bei den Ermittlungen kaum präsent und wird später aus Gründen von dem Fall abgezogen. Ihr Engagement und ihre Zähigkeit, den Fall zu lösen, haben mir sehr gefallen. Wie schon gewohnt bekommen auch hier wieder sehr viele Nebencharaktere ihren Auftritt. Dazu zählen Jannis Theodorakis (Sprecher der Windkraftgegner-Initiative, der früher selbst beim gegnerischen Windkraftanlagenkonzern WindPro arbeitete, nun aber den Bau des geplanten Windparks mit allen Mitteln verhindern will), seine Freundin Friederike "Ricky" Franzen (die attraktive Blondine betreibt das Zoogeschäft "Tierparadies" und eine Hundeschule), ihre Mitarbeiterin Nika (eine graue Maus, die schwerwiegende Geheimnisse um ihre Vergangenheit verbirgt) und der 16-jährige Mark (er hilft Ricky in der Hundeschule lieber, als in die Schule zu gehen, ist durch ein früheres Erlebnis ein labiler Charakter und vergöttert Jannis und Ricky). Die Handlung selbst wird von allen daran Beteiligten in der 3. Person erzählt, es finden zahlreiche Perspektivwechsel statt, die mich immer wieder begeistern können und durch die vielen Charaktere, die jeweils nach und nach ans Licht kommende Geheimnisse verbergen, wird man an einen klassischen Whodunit-Kriminalroman erinnert. Ebenso wie die zahlreichen Charaktere werden auch vielfältige Themen angesprochen, wie z.B. Macht, Profitgier, Korruption, Manipulation und Rachegelüste. Dies macht den Krimi äußerst facetten- und abwechslungsreich. Zudem ist der Täter bis zuletzt nicht eindeutig erkennbar, da wie gesagt so viele Personen mehr oder weniger in den Fall einbezogen sind. Daher kann ich auch diesen Band der Reihe wieder nur empfehlen, auch wenn mir Oliver von Bodenstein diesmal von seinem Charakter und seiner Handlungsweise nicht ganz so gut gefiel. Fazit: Auch mit Wer Wind sät konnte mich Nele Neuhaus wieder begeistern. Ein undurchsichtiger Fall, facettenreiche Nebencharaktere, eine über sich hinauswachsende Protagonistin und ein wenig Lokalkolorit in Form des hessischen Dialekts bilden hier einen abwechslungsreichen Kriminalroman der Reihe, die ich liebend gerne weiterverfolge.
das war für mich bisher der langweiligste und damit auch schlechteste teil dieser serie. leider rücken die beiden morde im laufe des buches immer mehr in den hintergrund und am ende wird der täterin kaum beachtung geschenkt. die privaten einblicke der charaktere fand ich schön und auch interessanter als die eigentlichen ermittlungen, irgendwo war es ab einem bestimmten punkt vorhersehbar, wer die täterin war und ab dann musste ich mich regelrecht zwingen weiter zu lesen. wirklich schade
Nele Neuhaus versucht sich in diesem Fall erstmals an einem Ökothriller. Mal was Neues; doch leider nur bedingt gelungen. Der Plot zeigt deutliche Schwächen und bleibt hinter den Erwartungen der vorherigen Fälle zurück. Auch diesmal werden wieder viele Personen ins Geschehen geworfen, aber die sind wirklich durchweg unsympathisch und nervig. Schade eigentlich, den Frau Neuhaus kann es wirklich besser. Auch fehlt es diesmal an den üblichen falschen Fährten und so plätschert die Handlung vor sich hin ohne nennenswerte Höhepunkte. Und wenn man die letzte Seite beendet hat bleibt man unbefriedigend zurück. Sicher ist beim nächsten Buch wieder mehr drin.
War in Ordnung. Es gibt spannendere und bessere Bücher der Reihe. Bodenstein ging mir in diesem Teil wahnsinnig auf den Keks 🍪 Generell fand ich die Protagonisten allesamt etwas mühsam in diesem Teil.

Wer Wind sät von Nele Neuhaus ist ein spannender Kriminalroman aus der Reihe um die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. In einem Windpark in Hessen wird ein Umweltaktivist tot aufgefunden – offenbar ein Mord. Die Ermittlungen führen Pia und Bodenstein in die Welt der Windkraft-Lobby, wo sie auf skrupellose Unternehmer, korrupte Politiker und radikale Umweltschützer stoßen. Schnell wird klar, dass viele Beteiligte eigene Interessen verfolgen und dass die Wahrheit weit komplizierter ist als gedacht. Ein solider Krimi mit gutem Spannungsbogen und vielen Wendungen. Kann man gut zwischendurch lesen, auch wenn es nicht der stärkste Band der Reihe ist.
Was für ein Durcheinander! Und was zur Hölle ist mit Oliver los? Da kann man sich an den Kopf langen! Aber: mal wieder ein sehr spannendes und fesselndes Buch. Es kommt eins nach dem anderen. Dem Täter kommt man wirklich erst relativ spät auf die Schliche. Der Schreibstil ist wie immer gut lesbar, es ist flüssig und man kommt super durch. Man leidet, man fiebert mit, man schlägt sich die Hand vors Gesicht.. es kommt alles vor - so wie es bei einem wirklich guten Buch sein muss. Absolute Empfehlung!
Die 5. Nummernrevue aus dem Taunus, bedient sich nicht nur großzügig beim 2. Teil "Mordsfreunde", sondern stellt auch einen neuen Tiefpunkt der ohnehin sehr schwachen Reihe dar. Neben den altbekannten Plottholes begibt sich Neuhaus nun auch noch mit geschwurbel zum Klimawandel aufs Glatteis.
Nicht so spannend wie erwartet
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, jedoch war ich dann doch etwas enttäuscht. Es sind zu Anfang sehr viele Erzählstränge, denen man folgen muss. Die Handlung an sich ist spannend, aber der Erzählstil ist meiner Meinung nach zu langatmig. Man hätte definitiv mehr aus dem Buch rausholen können.
Es war ok
Ich mag die Krimis von Nele Neuhaus sehr. Dieses hier hat sich jedoch sehr gezogen und war nicht so spektakulär, wie ich mir erhoffte. Das Thema war schon sehr interessant. Freu mich trotzdem schon auf weitere Bücher von ihr.
Ich hab’s gerne gelesen, ist aber eher ein schwächeres Buch der Reihe
Gut geschrieben, an sich auch spannendes Thema und ich bin schnell durchgekommen. Aber wieso zur Hölle ist Bodenstein so weird in diesem Buch und warum hat eine Person ein mehr oder weniger offenes Ende, obwohl deren Leben davor so viel Raum eingenommen hat? War echt enttäuscht von dem Ende.
Spannend
Die Hauptstory ist spannend, aber die Nebenstory zu lang gezogen.
Schwächer als die Vorgänger
Bewertung: Gut für Zwischendurch Leider wieder schwächer als die vorherigen zwei Bände. In diesem Teil der Reihe haben mich Pia und vor allem Oliver mit ihrem Verhalten sehr genervt. Gerade Oliver hat sich so unfassbar unprofessionell verhalten, das fand ich schon krass. Außerdem waren in diesem Fall leider auch die Nebenfiguren anstrengend. Der Schreibstil war wie immer angenehm.
Klima und andere Katastrophen
Gut, aber nicht das beste Buch der Reihe
Ausführliche Rezension folgt auf Instagram :)
Guten Kriminalfall
An sich ein guter Kriminalfall, mir fehlt in dem Teil allerdings ein bisschen das Tempo und die Spannung. Abgesehen davon finde ich die aufgedeckt Verschwörung irgendwie zu verschwörungstheorethisch. Bei den Personen muss ich auch sagen dass ich weder Nikka noch Rikki leiden kann und am allerwenigsten mag ich die Perspektive des Teenagers. Der hat mich nur konstant mit den Augen rollen lassen. Aber wie schon gesagt, ist auch das ein richtig guter und schön recherchierten Kriminalfall den ich gerne gehört habe!
Wendung voraussehbar
War mein erster Roman von Nele Neuhaus. Grundsätzlich ein gut geschriebener Krimi, mit Perspektivwechseln, was die Story meist ganz interessant macht. Ich muss aber sagen, dass sich das ganze etwas gezogen hat und die Blauäugigkeit bzw. Naivität einiger Charaktere mich genervt hat. Mit dem Ende war zu rechnen 🤷🏼♀️
Den 3. Teil der Reihe fand ich nicht so prickelnd, deswegen nur 3 ⭐️⭐️⭐️
Am Anfang verwirrend und zum Ende spannend. Auch das zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz.
Bisher der für mich schlechteste Band der Reihe.
Wie immer war auch dieser Teil der Reihe gut
Sehr gut, tolle Spannung und tolles Thema, aber auch etwas zäh.
Der Nachtwächter von Windpro hat einen tödlichen Treppensturz, schnell ist klar, dass er diese Nacht nicht allein in der Firma war und die frisch aus dem Urlaub kommende Pia Kirchhoff und ihr Kollege Oliver von Bodenstein müssen ermitteln. Waren es Umweltaktivisten? Bald kommt ein zweiter Fall dazu, der Besitzer eines alten Grundstücks wird brutal ermordet, lag es daran, dass die Windpro sein Land für viel Geld kaufen und für den geplanten Windpark nutzen wollte? Langsam wird klar, dass die Personen der beiden Fälle miteinander verstrickt sind. Unter anderem die geheimnisvolle Annika, die Oliver schnell in sein Herz schließt und damit blind dafür wird, was um ihn herum wirklich passiert. Was aus Annika wird bleibt auch am Ende offen, unklar ist, ob es ein Cliffhänger sein soll, der im nächsten Krimi fortgesetzt wird, oder ob das Ende einfach offen bleibt. So oder so, schließt das Ende die Geschichte gut ab. Persönlich fand ich die Verstrickungen zwischen den Personen etwas zu unglaubwürdig, auch die Charaktere wurden nicht besonders stark herausgearbeitet, das liegt vielleicht daran, dass es so viele sind und alle ein eigenes Geheimnis haben, das beleuchtet werden will, viel Platz für tiefgreifende Beschreibungen blieb dabei allerdings nicht. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Es behandelt mit dem Energiekonzern ein aktuelles Thema. Auch der Schreibstil war gut zu lesen. Insgesamt hat mir das Buch besser zugesagt, als ich zu Anfang gedacht hätte.
Gute Idee und sehr interessante Charaktere, aber die Auflösung des Plots ist meiner Meinung nach nicht ganz gelungen. Trotzdem habe ich, wie immer bei Nele Neuhaus, bis zur letzten Seite am Buch geklebt, weil die Bodenstein-Kirchhoff- Krimis einfach enormes Tempo entwickeln. Alles in allem: lesenswert, aber nicht Neuhaus' Bestes.
Spannend
Das Ende war allerdings etwas unbefriedigend, aber sonst sehr gutes Buch 📖
Oh je, ich und die Taunus-Krimis mit den Ermittlern Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein aus der Feder von Nele Neuhaus … das ist ein Thema für sich. Ich war nachdem ich Band 1 (Eine unbeliebte Frau) und Band 4 (Schneewittchen muss sterben) gelesen hatte, felsenfest davon überzeugt, dass ich keine weiteren Bücher der Reihe lesen würde, doch dann wurde mir Band 8 (Im Wald) geschenkt und das fand ich so gut, dass ich neugierig auf die Bücher der Reihe wurde, die ich bis dato nicht gelesen hatte. Und was soll ich sagen: „Wer Wind säht“ war leider wieder ähnlich enttäuschend in meinen Augen wie Band 1 und 4. Die Autorin bleibt sich auch in „Wer Wind säht“ treu: ihr Stil ist unkompliziert und flüssig zu lesen und auch der Fall ist verzwickt, mit vielen Figuren die mal mehr, mal weniger eng mit dem Fall um den toten Nachtwächter einer Windpark-Firma verknüpft sind. Aber zum ersten Mal hatte ich nicht das Gefühl, den Überblick bei den Figuren verloren zu haben. Im Gegenteil, ich fand den Aufbau gut durchdacht mit vielen Andeutungen und Fragen, die man sich als Leser stellt und auch die unterschiedlichen Handlungsstränge sind gut miteinander verknüpft und bilden dann im Endeffekt ein vollständiges Bild. Dennoch waren auch hier wieder einmal die Figuren (abzüglich der Ermittler) mein Hauptproblem: die verdächtigen Figuren und alle, die mit dem Fall zu tun haben, waren wieder einmal alle „drüber“, zu böse, zu durchtrieben, zu egoistisch, zu niederträchtig und letztenendes auch teilweise echt klischeehaft. Glücklicherweise freunde ich mich mit Pia und Oliver immer mehr an. Ich mag es inzwischen sogar, dass sie nicht perfekt sind (das macht sie einfach menschlich) und auch nicht immer sympathisch. Und ich denke, ich bin auch neugierig genug, um die Reihe weiter zu lesen. Allerdings ist das wohl eine Reihe, die ich nicht selbst haben muss, sondern mir auch gut von meiner Schwester leihen kann.
Nach Schneewittchen muss sterben leider eher schwach. Der Fall an sich war ganz spannend, aber mir gefiel das Verhalten des Ermittlers Bodenstein eher wenig. Habe das Buch deshalb teilweise nicht mehr gern zur Hand genommen.

Leider nicht so gut wie erhofft.
Ich habe viel Positives über die Krimis von Nele Neuhaus gehört, weshalb ich nun auch endlich mal etwas von ihr lesen wollte. Leider muss ich sagen, dass mich "Wer Wind sät" nicht wirklich überzeugen konnte. Der Fall als solcher war durchaus interessant - allein schon deshalb, weil er so verworren und undurchschaubar aufgebaut war. Der Schreibstil hat für mich jedoch nicht wirklich dazu gepasst. Er ließ sich zwar gut und leicht lesen, war aber für meinen Geschmack größtenteils viel zu langatmig, wodurch einiges an Spannung verloren gegangen ist. Auch die häufigen Perspektivwechsel haben dazu noch beigetragen. Es waren einfach zu viele, sodass ich anfangs ständig durcheinander gekommen bin, weil ich sie nicht auseinanderhalten konnte. Zudem wurde es dadurch so sprunghaft, dass ich zu keinem der Figuren irgendeine Art von Bindung aufbauen konnte. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass es durch den ständigen Wechsel zu oberflächlich bleibt. Alles in allem war "Wer Wind sät" für mich okay. Ganz nett für zwischendurch, aber mehr leider auch nicht und dementsprechend nicht annähernd so gut, wie ich es mir erhofft hätte. Somit wird dies vorerst mein erster und gleichzeitig letzter Krimi von Nele Neuhaus bleiben.
Jao, ganz ok - wobei es hier wieder eine zweite Story gibt, von der ich mich frage, wieso die da jetzt noch dringend herein musste? Nicht ganz so seltsam wie beim Schneewittchen, aber irgendwie - na, doch seltsam eben. Aber ansonsten solide Krimikost, wie ich es von Frau Neuhaus erwarte. Aber an die Tiefen Wunden und den Bösen Wolf kommt es eher nicht ganz ran.
Meine Meinung unter: http://juliasbuecherkiste.blogspot.de/2013/02/rezension-wer-wind-sat.html

In „Wer Wind sät“ von Nele Neuhaus begleiten wir die Ermittler Pia und Oliver. Es wird eine Leiche im Windparkunternehmen WindPro gefunden. Zuerst ist nicht klar, ob es sich hierbei um Mord handelt. Schnell stellt sich jedoch heraus das die Geschäftsführung der WindPro nichts dem Zufall überlässt. Währenddessen verdichten sich die Hinweise auf den ehemaligen Mitarbeiter Theodorakis, der nun mit Hilfe der Bürgerversammlung gegen den Windpark vorgehen will. Kurz darauf wird die nächste Leiche gefunden. Pia und Oliver sehen sich mit Betrug, der Liebe und instabilen Personen konfrontiert. Können sie die Zusammenhänge erkennen und weitere Morde verhindern? Ich muss gestehen, dass ich mir von diesem Buch mehr erhofft hatte. Der Einstieg fiel mir relativ schwer, da man von Beginn an diverse Charaktere vorgesetzt bekommt, die man nicht zuordnen kann. So dauerte es also auch eine Weile bis man die einzelnen Charaktere auseinander halten konnte. Im Anschluss war dies aber kein Problem mehr, da diese eindeutig unterschiedlich und tief beschrieben waren. Ebenso gab es für mich hier auch zu viele Nebenhandlungen die die Geschichte nur unnötig aufplusterten und in die Länge zogen. So gab es den psychisch instabilen Teenager der in eine ältere Frau verliebt ist, diese wiederum eine kontinuierliche Lügnerin und Egoistin die sprichwörtlich über Leichen geht, der Freund der ebenfalls nur auf seinen Vorteil aus ist und Rache an seinen alten Arbeitgeber nehmen will, die Freundin die ein geheimes Leben führt und vom BKA gesucht wird, der Unternehmer der sich alles erkauft was ihm im Weg steht, die Ermittlerin die Beziehungsprobleme hat und der Ermittler der sich erstmals Hals über Kopf verliebt. Ihr seht, hier gibt es jede Menge Nebenhandlung sodass der eigentliche Krimi ganz schön in den Hintergrund rückt und auch der Täter relativ schnell klar ist. Für mich ist das Buch wegen der Fülle an Nebenhandlungen und der dadurch begründete Spannungsabfall leider nicht empfehlenswert.
Ich bin von "Wer Wind sät" sehr enttäuscht. Zu Beginn liest es sich sehr leicht und zügig und die Geschichte wirkt auch recht interessant. Doch ab einem gewissen Punkt werden die ursprünglichen beiden Morde Nebensache, zum Schluss interessiert eigentlich gar nicht mehr, wer denn nun der Täter war. Es gibt etliche Ermittlungspannen, Oliver von Bodenstein verliebt sich in eine der Tatverdächtigen, Nika, und ist nicht mehr wirklich als Ermittler brauchbar. Nikas Geschichte fand ich schließlich sogar spannender als die eigentliche Mordhandlung. Insgesamt fand ich diesen fünften Teil der Reihe sehr schwach und musste mich regelrecht zwingen ihn zu Ende zu lesen. (Vielen Dank an Netgalley/den Verlag für die Bereitstellung einens kostenlosen digitalen Leseexemplars!)










































