10. Feb.
Veraltetes Frauenbild und jede Menge Dorftölpel.
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Veraltetes Frauenbild und jede Menge Dorftölpel.

Eine Immobilienmaklerin lässt sich bei ihrer Dienstreise in politische Mackenschaften sowie zwei "Liebesbeziehungen" hineinziehen. Zwar ist sie eigentlich eine starke Frau, doch das 70er Jahre Frauenbild zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Und so stolpert Protagonistin Ingrid von einem Heiratsantrag in den nächsten, von einer Intrige in die nächste und nicht zuletzt auch von einem Bett ins nächste. Dabei ist es meist irrelevant was sie selbst möchte, Hauptsache sie bleibt in ihrer Rolle und macht keinen Ärger. In der heutigen Zeit als selbstständige Frau sehr schwer zu lesen und auch sehr langwierig. Man möchte Ingrid am liebsten schütteln und ihr "wach auf, die benutzen dich nur!" zurufen und sämtlichen Männern ihre chauvinistischen Einstellungen vorhalten. Doch man liest und und liest und liest und hofft auf eine gute Auflösung der Dorf - und Beziehungskonflikte. Leider wird das Hoffen letztendlich nicht belohnt.

Liebe und was sonst noch zählt
Liebe und was sonst noch zähltby Willi HeinrichUllstein Taschenbuch Verlag