20. Nov.
Rating:3

Leider hat mich die Frühstückspension nicht so begeistern können, wie die anderen Bücher der Autorin. Der Einstieg war wieder sehr gut aber es flachte so abrupt ab. Bin sogar auf‘s Hörbuch umgestiegen, um es zu Ende zu bringen. Es wirkte alles so hastig heruntergeschrieben, kein Thema wirklich ausgereift, dafür aber ziemlich viele offene Tabs. Auch das gewohnte Norderney Feeling kam diesmal nicht auf. Schade.. aber dennoch freue ich mich auf ihren Weihnachtsroman.

Unsere Frühstückspension am Meer
Unsere Frühstückspension am Meerby Christin-Marie BelowUllstein Taschenbuch Verlag
16. Aug.
Rating:4

Gut zum dahinlesen aber kein Highlight

Mich stört es nicht unbedingt das das buch wegen der wenigen seitenanzahl sehr oberflächlich gehalten wurde ABER was mich total stört ist das zum schluss hin sehr viel einfach übersprungen wurde was aber doch viel platz im buch eingenommen hat. Die story an sich ist sehr schön geschrieben und auch der schreibstiel gut lesbar. Man kann sich durch die detailreichen beschreibungen alles sehr schön bildlich vorstellen (orte und Menschen).

Unsere Frühstückspension am Meer
Unsere Frühstückspension am Meerby Christin-Marie BelowUllstein Taschenbuch Verlag
27. Juli
Rating:5

Was für ein wundervolles und herzerwärmendes Wohlfühlbuch. Ich wurde direkt an die stürmische, aber beruhigende Nordsee entführt! Christin-Marie Below hat für mich mit diesem Buch eine Geschichte geschaffen, die sich liest wie ein langer, ruhiger Spaziergang am Strand. Einfach voller Emotionen, Hoffnung und leiser Romantik. Katharina ist eine Protagonistin, mit der ich mich sofort verbunden gefühlt habe. Sie ist unfassbar sympathisch, bodenständig und mit dem richtigen Maß an innerer Zerrissenheit. Ihre Schreibblockade und ihr Zweifel an sich selbst werden so authentisch dargestellt. Dass sie ausgerechnet auf Norderney wieder zu sich selbst findet, macht das Setting umso schöner. Die Insel und die Pension, sowie das Meeresrauschen werden so atmosphärisch und bildhaft beschrieben, dass man ich salzige Luft fast riechen konnte. Der Musiker Phil bringt noch eine ganz besondere Dynamik in die Geschichte. Die Begegnung zwischen ihm und Katharina ist zart, glaubwürdig und sehr gefühlvoll. Es gibt keine klischeeüberladene Lovestory, sondern ehrliche, kleine Momente, die sich zu etwas Großem entwickeln. Besonders schön finde ich, dass beide Charaktere auf ihre Weise verletzlich und doch stark sind. Auch die Handlung rund um die Pension ist spannend und mitreißend. Die Sorge um das Familienerbe, die kleinen Intrigen im Hintergrund und die Frage, wie viel Heimat ein Ort oder ein Gefühl wirklich ausmacht. Dies verleiht der Geschichte genau die richtige Portion Tiefe. 
Definitiv ein Sommerroman voller Wärme, Sehnsucht und der Erkenntnis, dass man manchmal einen Schritt zurückgehen muss, um wieder zu sich selbst zu finden. Von mir eine klare Leseempfehlung!

Unsere Frühstückspension am Meer
Unsere Frühstückspension am Meerby Christin-Marie BelowUllstein Taschenbuch Verlag
8. Juli
Rating:3

Wenn man ein Buch sucht, das sich entspannt weglesen lässt – etwa an einem verregneten Sonntagnachmittag mit einer Tasse (Friesen)Tee in der Hand oder bei bestem Wetter am Strand –, dann ist „Unsere Frühstückspension am Meer“ durchaus eine solide Wahl. Im Vergleich zu früheren Büchern von Christin-Marie Below blieb die Geschichte diesmal allerdings deutlich hinter meinen Erwartungen zurück und hat mich nicht wirklich gepackt. Die Handlung kommt nur langsam in Gang und plätschert eher gemächlich dahin. Die „Frühstückspension am Meer“ hat als Setting Potential, spielt in der Geschichte aber irgendwie nur eine Nebenrolle. Ab und an ist die Protagonistin vor Ort: Aber die (wenigen) Gäste spielen nur ganz kurz eine Rolle, und meist ist die Protagonistin anderweitig unterwegs. Im Vergleich zu anderen Büchern der Autorin fühlte ich mich beim Lesen diesmal auch nicht als wäre ich vor Ort. Auch mit der Protagonistin bin ich diesmal nicht so richtig warm geworden – zu blass, zu wenig Entwicklung. Fazit: Wer einfach nur kurz abschalten möchte, ist hier richtig. „Eine ergreifende Selbstfindungsgeschichte“ – wie es in der Bewerbung heißt – war es meines Erachtens aber nicht.

Unsere Frühstückspension am Meer
Unsere Frühstückspension am Meerby Christin-Marie BelowUllstein Taschenbuch Verlag