Nachdenklich
In ihrem Buch Leben in der Klimakrise, welches ich als Rezensionsexemplar lesen durfte, beschreibt die Autorin Milena Glimbovski welche Ängste sie umtreiben und wie es sich momentan und in nicht allzu ferner Zukunft in der Klimakrise leben lässt. Die Autorin zeigt ganz deutlich auf was sie umtreibt und gibt zum größten Teil der Politik die Schuld an dem was auf unserem Planeten vorherrscht. Sie ist anklagend, liefert aber gleichzeitig Lösungsansätze, die meiner Meinung nach teils etwas zu kurz gedacht sind. Es wird aufgezeigt, dass die privilegierte Gesellschaft ihre Lebensform als Selbstverständlichkeit ansieht. Doch wird auch hier nur ein Wandel stattfinden können, wenn man die altbekannten und eingebrannten Gesellschaftsnormen und -strukturen umdenkt oder sogar verabschiedet. Jeder von uns entscheidet in wie weit er zum Klima- und Umweltschutz beiträgt. Wichtig ist, dass wir dazu beitragen. Das Buch hat sich, für ein Sachbuch, gut lesen lassen. Die Sprache war einfach und verständlich. Allerdings hat es mich mit dem Gefühl nicht gut genug zu sein oder nicht genug zu tun zurückgelassen. Ich hoffe nicht das dies die Intention der Autorin war. Das wir uns alle Gedanken machen und etwas ändern müssen, sollte wohl klar sein.



