
Für alle, die nach kleinen Zeichen im Alltag suchen und gerade ein wenig behutsame Lebensfreude gebrauchen können.
Es geht um den einsamen Literaturdozenten Samuel, dem plötzlich die Katze Mishima zuläuft. Und das löst, wie ein Schmetterlingseffekt, eine Reihe von weiteren Begegnungen aus, wodurch sich Samuels Leben im Kleinen nach und nach verändert. Besonders mochte ich die Begegnungen mit seinem alten Nachbarn Titus, der Samuel schließlich dazu bringt, stellvertretend für ihn ein Buch über die „Magie des Alltäglichen“ zu schreiben. Das Buch ist ein Aufruf zum Vertrauen auf die eigene Intuition und das sich öffnen für das Schicksal. Es führt uns ein in das Konzept des „Satori“: die plötzliche Erkenntnis des Wesentlichen im Alltag. Ganz nebenbei lehrt uns die Geschichte auch etwas über Literatur und außergewöhnliche Worte. Insgesamt ist das Buch leicht zu lesen. Es handelt sich um sehr kurze Kapitel und der Schreibstil wirkt entschleunigend. Auch meine Oma war sehr begeistert von dem Buch. Sie hat es direkt mehrmals gelesen.









