Ein norwegischer Autor, der mich überrascht hat. In 7 kurzen Geschichten erzählt er welche Auswirkungen Eifersucht im Leben von Menschen haben kann. Vom Brudermord bis zum beauftragten Mord an Auftraggeber selbst zeigt Nesbo eine Anzahl von Verstrickungen und lässt die einzelnen Geschichten so wirken, als würden sie zu einem großen Ganzen gehören. Ein Buch, das für den Urlaub genau das richtige ist. 😄

Sehr kurzweilig und unterhaltsam
Normalerweise bin ich kein Fan von Kurzgeschichten, da ich aber von diesem Autor fast alle anderen Bücher schon gelesen habe, habe ich dieses einfach mal aus der Bücherei mitgenommen und ich muss sagen, es hat mir gut gefallen. Kein Meisterwurf aber dennoch gut zu lesen. Der Autor zeigt anhand der Protagonisten aus verschiedensten Milieus die ganze Bandbreite der Gefühle, Gedanken, Ängste etc. die mit der Eifersucht einhergehen und wozu Menschen, die leidenschaftlich lieben, fähig sind.
hat mir leider gar nicht gefallen, der Schreibstil ist nichts für mich und ich war nur gelangweilt. Hab mich durchkämpfen müssen leider
7 Mord-Geschichten auf 267 Seiten, sie alle haben das gleiche Motiv Eifersucht. Es ist also eher eine Sammlung an Kurzkrimis. Dadurch konnten die Figuren für mich kocht das Potenzial entfalten, das ich mir erhofft hatte.
Muss einem Gefallen
Die einzelnen Geschichten ansich fand ich eigentlich ganz spannend. Aerdings könnte man fast meinen, dass das Buch auf die zweite (also längste) Geschichte ausgerichtet ist und sich alle einzelnen Geschichten am Schluss zusammenfügen. Da war ich letztendlich etwas enttäuscht darüber.
Viele gute Kurzgeschichten. Packender Plot.
In diesem Buch sind es mehre Geschichten, die um Eifersucht handeln, die der Titel schon verrät und was sie bei Menschen auslösen kann.

Spannende Kurzgeschichten
Ich wollte schon länger dieses Buch lesen, aber knapp 23€ wollte ich nicht ausgeben. Nun habe ich eine leicht beschädigte Ausgabe für 5€ ergattert. 7 Kurzgeschichten zum Thema Eifersucht. London und das Geständnis fand ich großartig. Welch eine Überraschung. Sehr gelungen. Spannend, grandioses Ende. Der Rest war in Ordnung Vllt werde ich noch was anderes von diesem Autor lesen.
Dieses Buch ist eine Sammlung aus sieben Kurzgeschichten mit dem Thema Eifersucht. Sechs der sieben Erzählungen sind relativ kurz, eine dagegen ist knapp über 100 Seiten. Ich sehe sie als die Hauptgeschichte, aufgrund der Länge und des Namens (Titel des Buches). Es ist eine zu lang geratene Krimi - Kurzgeschichte, die am Ende doch kein Krimi ist. Ich habe mir hier deutlich mehr Spannung gewünscht, stattdessen wurde alles einfach in die Länge gezogen. Die Geschichten sind alle aus der ersten Perspektive geschrieben. Man kriegt immer einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt des Protagonisten, trotz der Kürze. Manchmal war es mir sogar zu viel, wie in „Eifersucht“. Die schwächste Story war für mich „Odd“. Es war so unendlich langweilig, dass ich bei 40 Seiten mehrmals das Buch weglegen musste. Als dann „die große Wendung“ kam, hab ich nur aufgeatmet, weil es zu Ende war. Die anderen Kurzgeschichten waren zwar sehr offensichtlich aber amüsant. Ob allerdings die 100 Seiten den Buchpreis wert sind, bezweifle ich stark. Kurzweilige Lektüre, mit einer großen Palette an Emotionen, zu einem überteuerten Preis.
Positiv überrascht
Ich mag eigentlich keine Kurzgeschichten aber bis auf die odd hat es mich wirklich sehr interessiert ich mochte die Geschichten und die unterschiedliche Schreibstile der der Autor ausprobiert hat. Ich war überrascht wie viel Charakter man in Kurzgeschichten bauen kann besonders mochte ich die Zwillingsgeschichte
Abwechslungsreich und packend…was Eifersucht alles bewirken kann. 🧐🫣
Eine fesselnde Sammlung von sieben Kurzgeschichten, die sich um das zentrale Thema der Eifersucht drehen. Mit psychologischer Tiefe und gewohntem Gespür für Spannung zeigt Nesbø, wie unterschiedlich und zerstörerisch dieses Gefühl sein kann. Jede Geschichte ist einzigartig, überraschend und voller Wendungen, die die Abgründe menschlicher Emotionen beleuchten.
Sieben Storys über das Thema Eifersucht. Alle grundverschieden aber norwegisch kühl und teils dunkel erzählt. Der perfekte Roman um herauszufinden ob der Autor etwas für einen ist, wenn man noch nichts von ihm gelesen hat. Für meinen Teil ist er definitiv etwas für mich.
7 Kurzgeschichten, alle rund um das Thema Eifersucht. Nachdem mich die erste Geschichte überzeugen konnte und auch zum Nachdenken angeregt, war das leider nicht bei allen Geschichten der Fall. Die Geschichte, die aufgrund ihrer Länge im Vergleich zu den anderen besonders hervorgestochen ist, wirkte etwas in die Länge gezogen, womit ich mich anfangs leider schwer tat. Die darauffolgenden Geschichten waren vom Ablauf her teils schon vorhersehbar, dennoch eine gute Unterhaltung gewesen.
Guter Schreibstil, aber sehr vorhersehbar

Sieben Geschichten von verschiedenen Menschen und der Eifersucht
Jo Nesbø demonstriert in diesem Werk seine Vielseitigkeit. Die sieben Kurzgeschichten unterscheiden sich stark voneinander, tragen jedoch alle unverkennbar Nesbøs Handschrift. Obwohl jede Geschichte das Thema Eifersucht behandelt, werden auch individuelle Themen angesprochen. So erhalten wir Einblicke in die Welt eines Kletterers mit Traumata, eines Müllwerkers mit Aggressionsproblemen oder eines Taxifahrers, der sich immer wieder neu beweisen muss. Die Charaktere sind alle einzigartig und hinterlassen nach jeder Geschichte ein lebendiges Bild im Kopf. Nesbøs Hang zum Abschweifen sorgt gelegentlich für Denkanstöße und interessante Fakten, beispielsweise über das menschliche Gehirn. Das Buch erfordert ein gewisses Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit, um dem Inhalt folgen und ihn verstehen zu können. Allerdings benötigte ich bei ein oder zwei Geschichten etwas Zeit, um in die Handlung einzutauchen. Aus meiner Sicht hätten ein paar Kurzgeschichten etwas länger sein können. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Das nagende Gefühl der Verzweiflung, Enttäuschung und Selbstzweifel, innerlich ausgehöhlt zu werden, nicht mehr dazu zu gehören, sodass nur noch Wut bleibt.
Eifersucht kann zu einem Mordmotiv werden und Jo Nesbø vereint hier sieben Geschichten, die dieses Motiv behandeln. Die Art und Weise, wie dieses Motiv entsteht ist dabei ganz unterschiedlich. Insbesondere die erste und die titelgebende Geschichte hatten für mich den ein oder anderen unerwarteten Turn. Die Protagonist*innen und Schauplätze könnten unterschiedlicher nicht sein. Zwar wurde überwiegend aus der Ich-Perspektive erzählt, doch hat ein unterschiedlicher Schreibstil dazu beigetragen, dass die Charaktere sehr gut unterschieden werden können. Und so waren die Erzählungen trotz desselben Themas sehr abwechslungsreich. Insgesamt wusste man zwar ungefähr auf was die Geschichten hinauslaufen, doch die Spannung ist dadurch entstanden, das Motiv genau zu ergründen.
Eifersucht ist ein Gefühl, das jeder kennt und schon mal empfunden hat. Sei es unter Geschwistern, im Freundeskreis oder in einer Beziehung. Dabei gibt es nicht nur unterschiede in der Intensität, wie man Eifersucht empfindet, sondern auch in der Form. In seinem neusten Werk „Eifersucht“ hat sich Jo Nesbø intensive mit diesem Gefühl auseinandergesetzt und sieben Kurzgeschichten verfasst.Im Gegensatz zu früheren Werken ist diese Buch mit 272 Seiten relativ kurz. Doch das Werk wartet mit einen schönen blauen Seitenfarbschnitt und Lesebändchen auf.Jo Nesbø Kurzgeschichten variieren nicht nur in der Länge, sondern auch die Schauplätze und Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Sei es die Zwillingsbrüder, die sich in die selbe Frau verlieben. Der Ehemann, der glaubt, seine Frau betrügt ihn. Oder der Ex-Ehemann einer wohlhabenden Frau. Es sind verschieden Charaktere unterschiedlicher Herkunft und Stand. Doch eins haben Sie alle gemein – sie werden von Eifersucht getrieben.„Eifersucht“ ist eigentlich schnell gelesen und der typische Nesbø in allen Kurzgeschichten zu erkennen. Doch irgendwie fehlte die Spannung oder das gewisse Etwas in den Geschichten. Es wirkt mehr wie eine Ideensammlung, wobei es die Handlung nicht zu einem ganzen Buch geschafft hat.Die Ich- Erzählperspektive bei sechs von sieben Kurzgeschichten, könnte auch ein Grund sein, warum das Buch nicht überzeugen konnte. Zu Beginn von „Eifersucht“ hat mich der Ich-Erzähler noch wenig gestört, aber ich bin auch nicht der größte Fan von dieser Form. Daher nahm im Laufe des Buches, der Wille weiterzulesen immer mehr ab.
Wenn man versteht, dass das Kurzgeschichten sind, und man nicht mehr wartet, zu erfahren, was denn jetzt mit den Protagonisten aus der ersten Geschichte passiert ist, ist es echt gut :)
Die erste Geschichte war echt nicht schlecht, aber die folgenden konnten mich leider eher weniger überzeugen. Schade.
Was Eifersucht aus Menschen macht – Mörder, Psychopathen, Verzweifelte Worum geht’s? Balli ist ein Spezialist für Eifersucht. Immer, wenn ein möglicher Mord passiert, wird er gerufen, um mit den Verdächtigen zu sprechen. Diese und weitere Geschichten erzählen, wie die Eifersucht jemanden ändern kann und wie viel Schlechtes durch Eifersucht in die Welt gerufen wird. Meine Meinung: Jo Nesbos „Eifersucht“ ist schon allein vom Buch her ein absoluter Hingucker, mit dem blauen Schnitt und den verlaufenden Buchstaben auf dem Cover! Das Buch selbst ist anders, als ich es vom Klappentext erwartet hatte. Kein Roman, sondern 7 einzelne Geschichten, die sich mit dem Thema Eifersucht beschäftigen. Besonders gut haben mir dabei die ersten beiden Geschichten gefallen. Bei „London“ hat der Autor ein Unternehmen mit ins Spiel gebracht, das darauf spezialisiert ist, sich anwerben zu lassen von Kunden, die sterben wollen, ohne dass es wie Selbstmord aussieht. Und der Hauptcharakter in dieser Geschichte nutzt seine Authentizität, um ans Ziel zu kommen. Absolut psychopathisch. Mein Favorit war dann aber die nachfolgende Geschichte „Eifersucht“ mit Nikos Balli als Hauptperson, der auch einen großen Teil des Buches eingenommen hat. In dieser Geschichte hat Nesbo unglaublich intensiv gezeigt, wie selbst innig verbundene Menschen durch Eifersucht entzweit werden können. Wie ein Mensch zu einem absoluten Psychopathen werden kann, nur um gegen dieses negative Gefühl anzukommen und es zu besiegen. Und auch das Ende dieser Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend, unerwartet und dadurch umso erschreckender. Gegen Ende haben die Kapitel dann, was Spannung und Intension angeht, leider etwas nachgelassen. Ich denke, hier hätte der Autor durchaus noch etwas tiefer eintauchen können in die Personen, die Vorkommnisse und Szenerien, da hat mir teilweise leider etwas der Tiefgang gefehlt. Dennoch habe ich das Buch am Stück durchgelesen und es war eindrucksvoll, wie wortgewaltig Nesbo hier die Gefühle und Entwicklungen der Charaktere beschreibt. Wie gekonnt er sich mit dem Thema Eifersucht auseinandersetzt und auf welch erschreckende Art er aufzeigt, was dieses Gefühl mit Menschen machen kann. Ein durchaus lesenswertes, wenn auch leider kurzes Buch! Fazit: Mit „Eifersucht“ bringt Jo Nesbo ein Buch auf den Markt, das sich anhand von Kurzgeschichten damit befasst, was dieses Gefühl mit Menschen machen kann. Wie aus normalen Menschen durch eine tiefe Eifersucht Psychopathen werden, die vor nichts zurückschrecken. Die Geschichten sind spannend und auch kurzweilig, vor allem die ersten Geschichten haben mich absolut fasziniert. Leider hat es gegen Ende etwas nachgelassen und ich hätte mir teilweise mehr Tiefgang und ausführlichere Storys gewünscht, da in jeder der 7 Erzählungen eine Mende Potenzial war – kriminalistisch, literarisch und auch psychologisch. 4 Sterne von mir für diese erschreckenden Einblicke in die Psyche von eifersüchtigen Menschen!
Dieses Buch war der absolute Wahnsinn. Jede Geschichte, bis auf die vorletzte waren in sich logisch und abgeschlossen. Jede hat die Gedanken der Protagonisten perfekt rausgearbeitet und die Motive waren nachvollziehbar. Beim letzten Mörder hatte ich sogar Mitleid mit ihm. Die Geschichten waren anfangs verwirrend aber zum Ende hin immer verständlich. Sowohl die Motive der Mörder als auch die der Selbstmörder konnte man verstehen und die Verzweiflung lesen. Ich wollte das Buch meist nicht weglegen bis ich die eine Geschichte in sich abgeschlossen hatte und auch der Turn bei der Geschichte von Nikos Balli war wahnsinnig spannend und damit habe ich nicht gerechnet. Es ist eine 11/10!
Ich war anfangs skeptisch, wurde aber positiv überrascht!
Spannend wie viele Gesichter Eifersucht haben kann

Bin bei diesem Buch sehr zwiegespalten.
Jo Nesbos "Eifersucht" durfte mich letzten Monat auf meine Schulung begleiten & ich mus gestehen, es war schwer zu bewerten. Das Buch selbst enthält 7 Kurzgeschichten, die zwar mit dem Thema "Eifersucht" zu tun haben, aber sich in einigen Aspekten stark unterscheiden. Zum einen gibt es schon einen starken Kontrast zur Seitenlänge jeder Geschichte. Keiner verlangt zwar, dass alle Geschichten gleich lang sein müssen, aber man kann sich nicht richtig auf die Geschichten einlassen wenn eine 8 Seiten lang ist & die nächste sich hingegen über 122 Seiten zieht. Bei der längsten Geschichte (die auch im Klappentext angepriesen wird) hatte ich auch das Gefühl, dass es sogar gezwungen in die Länge gezogen wurde, denn es wird viel umschrieben oder es werden vorherige Szenen mehrmals durchgekaut, in der Form von Flashbacks. Ansonsten hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil von Geschichte zu Geschichte variiert und somit hatte ich eher das Gefühl eine Sammlung von mehreren Autoren zu lesen, statt von einem einzelnen. Aber vllt. stammen sie jeweils auch aus verschiedenen Jahren & mit der Zeit entwickelt sich der Autor ja auch weiter & so entstehen dann womöglich Schwankungen auch in der Qualität der Geschichten. Bisher klingt zwar meine Rezension eher tendenziell negativ, aber es gab auch Geschichten die mir besonders gut gefallen haben, vorallem die Erste fand ich toll, weil der Verlauf der Geschichte wirklich unberechenbar war & ich auch niemals das Ende erwartet hätte. Auch die Formulierung vom Text war sehr angenehm zu lesen & durch die Unterhaltung der Charaktere wurde es auch nicht so monoton. Jedoch muss ich dann bei diesem Buch dann den Schnitt nehmen, da die Geschichten stark variieren & so komme ich nunmal auf einen Schnitt von 3 Sternen.
Die sieben Kurzgeschichten haben einen interessanten Ansatz, der in jeder verschiedenen mitreißend umgesetzt wurde.
Die sieben Kurzgeschichten haben einen interessanten Ansatz, der in jeder verschiedenen mitreißend umgesetzt wurde. Das Motiv Eifersucht ist so ein vielseitiges Phänomen und Gefühl, das wohl alle kennen und umso interessierter war ich, wie der Autor das in den Kurzgeschichten umsetzt. Die erste - London - hat mich dann auch gleich sehr begeistert. Die Idee, das Konzept, der Aufbau der Geschichte und das Ende konnten mich vollends überzeugen. Auch die zweite, titelgebende Kurzgeschichte - Eifersucht - war für mich sehr spannend und erhielt einen tollen Twist. An manchen Stellen war sie mir etwas zu lang, aber insgesamt war ich auch davon sehr angetan. Die verbleibenden fünf Geschichten waren dann leider eher mittelmäßig. Oftmals wurde viel zu viel drum herum erzählt, der Autor kam nicht nicht zum Punkt und der entschiedene Aspekt eher trivial als überraschend oder besonders überzeugend. Die Geschichten waren lesenswert, vor allem alle gemeinsam unter dem Aspekt der Eifersucht betrachtet, aber nichts besonderes.
Interessantes Buch über das Thema der Eifersucht. Ich mag den Schreibstil von Jo Nesbø ohnehin sehr gerne und das war auch hier wieder der Fall. Die Geschichten waren alle echt spannend, nur habe ich bei der ein oder anderen Geschichte, das Ende nicht so ganz verstanden, weshalb ich bei der Bewertung Sterne abziehen musste. Ansonsten aber definitiv empfehlenswert! 📚
Naja...
Ich hatte mir zwar den Klappentext durchgelesen, aber das es sich in diesem Buch um sieben Kurzgeschichten handelt, nicht mitbekommen. Die zweite Geschichte, die längste, ist die einzige, die mich wirklich gepackt hat. Alle anderen kann man lesen, sind jetzt aber nicht wirklich welche, die mich hinterm Ofen rausbekommen. Dieses Buch wird wohl den Weg in eine Büchertauschbox antreten.
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, doch leider konnten mich die sieben Kurzgeschichten nicht wirklich überzeugen. "London" und "Eifersucht" fand ich ganz gut, aber im großen und ganzen leider eher ein Flop.
Inhalt Sieben erstklassige Stories, ein Motiv Der Athener Ermittler Nikos Balli, ein Spezialist für das Mord-Motiv Eifersucht, ist seit dem Verlust seiner großen Liebe ein Getriebener. Auf der Insel Kalymnos soll er einen Vermissten finden, Julian. Er und sein Zwillingsbruder Franz waren in dieselbe Frau verliebt, Helena, Tochter eines Gastwirts der Insel. Es kam zum Streit, und seitdem hat man Julian nicht mehr gesehen. Sein Handtuch wurde am Strand gefunden, ist der junge Mann beim morgendlichen Schwimmen ertrunken? Balli ermittelt und stößt auf immer mehr Beweise, dass Franz seinen Bruder ermordet hat – aber dann wird Julian gefunden, gefesselt und entkräftet in einer Höhle. Doch wo ist Franz? Balli muss all sein Gespür aufbringen, seine eigene schmerzvolle Erfahrung nochmals durchleben, um den Kampf der Zwillinge um Helena zu stoppen … Meinung Ich bin immer sehr skeptisch bei Kurzgeschichten. Oft habe ich das Gefühl, dass da viel “Geldmacherei” drin steckt und meistens ist in so einem Kurzgeschichtenband mehr Luft als Geschichte mit drin. Und ich muss sagen, dass ich auch hier den Preis sehr happig finde. Bei Jo Nesbo allerdings werde ich meistens doch schwach, denn der Autor konnte mich bisher einfach immer überzeugen – warum dann nicht auch mit Short Stories? Schon gleich die erste Geschichte hat mich absolut überzeugen können und war für mich sogar die mit Abstand beste – aber auch die anderen Erzählungen haben mir gut gefallen. Natürlich gibt es auch hier Stellen, die nicht ganz meinem Geschmack entsprochen haben. Es gibt im Buch eine Story, die etwas länger gehalten ist – das ist auf der Aufmacher des Klappentextes – und auch diese war in typischer Nesbo-Manier sehr gut geschrieben. Die etwas verschrobenen, teils geheimnisvollen und besonderen Charaktere sind definitiv Markenzeichen seiner Bücher und man vermisst sie auch hier nicht. Fazit Insgesamt sind die Kurzgeschichten gut durchdacht, toll geschrieben und für mich trotz ein wenig Skepsis einfach absolut gelungen. 4 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥ Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!
Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch eigentlich nur angefragt habe, weil es ja von Jo Nesbo ist. Der kann ja gar nicht schlecht sein. Dann las ich aber einige Rezis und wusste nicht so recht, ob ich es lesen sollte. Denn “Eifersucht” besteht aus sieben kurzen Geschichten rund um das Thema Eifersucht. Geschichten 2-4 bauen sogar alle aufeinander auf, also ich persönlich fand es nicht so schlecht. Was ich allerdings schade fand war, dass alle Geschichten sich nur auf die Eifersucht aus Liebe bezogen. Die Protagonisten bringen entweder die Frau, die sie lieben, oder deren Liebhaber um, dabei gibt es doch noch viele andere Gründe, warum man eifersüchtig sein oder werden kann. Das war meiner Meinung etwas zu einseitig. Klar, mit den Geschichten, die wir sonst so von Jo Nesbo gewöhnt sind, kann dieses Buch nicht mitthalten, aber es war mehr als ein solides Mittelding. Ich muss sagen, vor allem die Geschichten, die einen Zusammenhang miteinander hatten, verwirrten micht und hinterließen enige Gedanken bei mir. Zusammenfassend kann ich euch “Eifersucht” grundlegend also empfehlen. Erwartet allerdings nicht zuviel, denn sieben Kurzgeschichten sind eben kein durchgehender Thriller.
Die Kurzgeschichten waren für mich, die noch nie was von Nesbo gelesen hatte, perfekt, um ein Gefühl für ihn zu bekommen, ohne gleich eine Reihe mit über 10 Bänden zu starten. Die Geschichten lassen sich sehr leicht lesen und man kommt schnell in einen Zog. Man muss sie sehr aufmerksam lesen, sonst geht einem ein wichtiges Detail verloren, dass die ganze Geschichte Gehirnsprengend macht. Nach jeder Geschichte war mein Gedanke erstmal: waaaaassssss Es war gut, aber eben nur Kurzgeschichten, die einem nicht soooo derbe in den Bann ziehen können.





























