1. Jan.
Rating:2

"Ob wir sie hören wollen oder nicht, unsere Vergangenheit flüstert uns beständig etwas zu und macht uns zu denen, die wir sind." Das Buch hält, was der Titel verspricht - es war die kürzeste Geschichte Englands, welche dadurch aber viele Dinge übersprang, gleichzeitig aber auch viele Themen zu sehr in die Länge zog. Es gab einen riesen großen Fokus auf dem Nord-Süd Gefälle, welches ich keinesfalls abstreiten will, aber dennoch hätte es ruhig auch mal um andere Dinge gehen können. Der Autor legte den Großteils einer Aufmerksamkeit auf die früher Vorgeschichte, übersprang in der neueren und Neusten Geschichte jedoch viele Dinge. So wurde beispielsweise nicht einmal die Krönung von Elizabeth II. angesprochen, und Theresa May existierte laut James Hawes wohl auch nie. Auch die gesamte Geschichte des Empires kam mir zu kurz. England hatte so viel Einfluss auf der gesamten Welt, was meiner Meinung nach einfach nicht genug angesprochen wurde. Zudem kam der Autor auch auf die wahnwitzig Idee, Harry Potter Bücher handeln von sozialer Mobilität? Zudem erwartete ich auch einfach mehr Witz bei der Sache, wie auch immer ich auf diese Idee kam. Leider war mir das Buch einfach zu trocken und repetitiv.

Die kürzeste Geschichte Englands
Die kürzeste Geschichte Englandsby James HawesUllstein Taschenbuch Verlag
31. Dez.
Rating:3

Das Buch 'Die kürzeste Geschichte Englands' ist interessant. Man bekommt tiefe Einblicke in ein Land, mit dem man sich historisch eher nur am Rande auseinandergesetzt hatte. Vor allem auch die Vernetzung von historischen Gegebenheiten mit aktuellen, politischen Events, fand ich interessant. Trotzdem hatte das Buch viele Längen mit Momenten das Buch zur Seite zu legen. Hab das Buch über die Geschichte Deutschlands deutlich leidenschaftlicher gelesen. Aber vielleicht hat das was mit der eigenen Herkunft (und damit eigenen Historie) zu tun.

Die kürzeste Geschichte Englands
Die kürzeste Geschichte Englandsby James HawesUllstein Taschenbuch Verlag