
Historischer Roman mit leichten "Kingsbridge-Vibes"
Es war mal wieder an der Zeit für einen historischen Roman. Da ich bei einer Challenge ein Buch lesen sollte, dessen Handlung östlich von Deutschland spielt, bot sich "Die Stadt des Zaren" an. Zar Peter war ein Anhänger des westlichen Europas und wollte sein Reich in einer neue Ära führen. Aus diesem Grund hat er eine neue russische Hauptstadt errichten lassen, Sankt Petersburg. In der Geschichte begleitet man nun nicht nur Zar Peter und seinen ersten Vertrauten, sondern auch Familien, Handwerker, und Künstler, die am Bau der Stadt beteiligt waren. Darunter auch Kriegsgefangene und Leibeigene. Besonders im Vordergrund steht die ursprünglich deutsche Arztfamilie um Dr. Richard Albrecht und seine beiden Töchter Helena und Paula. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und verständlich. Die Protagonisten wirken vor allem auch mit Blick auf den historischen Kontext authentisch. Für mich hatte das Buch zwischendurch leichte Kingsbridge-Vibes (Die Säulen der Erde), was mir sehr gefallen hat. Alles in allem ein gelungener historischer Roman, aber kein absolutes Highlight.







