Humorvoller, tiefgründiger Rückblick auf das Leben
Die Handlung des Buches ist am 50. Geburtstag des Protagonisten. Seine beste Freundin organisiert für ihn ein Treffen mit allen Menschen, die ihm in seinem Leben etwas bedeutet haben. Körperlich von einigen Zwischenfällen geplagt, feiert er am Ende mit all seinen Lebenswegbegleitern ein Fest, das er anfangs gar nicht wollte.
So schön kann das Leben doch sein!
Leseempfehlung für alle ab 50 👌
Der Roman wirkt insgesamt ruhig, nachdenklich und ist stark auf die Innenwelt des Protagonisten konzentriert. Die Geschichte rund um den 50. Geburtstag und die konfrontierende Reise in die eigene Vergangenheit ist interessant aufgebaut, verliert aber stellenweise etwas an Tempo.
Besonders stark ist die emotionale Atmosphäre. Die Idee, alte Weggefährten und frühere Beziehungen wieder auftauchen zu lassen, funktioniert gut und sorgt für viele intensive Momente. Auch die Darstellung von Einsamkeit, verpassten Chancen und inneren Konflikten ist glaubwürdig und nachvollziehbar. Die Figur der engen Freundin bringt zusätzlich Spannung sowie emotionale Tiefe in die Handlung. Zudem gibt es immer wieder leise, fast ironische Szenen, die das schwere Thema gelungen auflockern.
Manchmal wirkt die Handlung etwas sprunghaft, weil viele Erinnerungen und Begegnungen Schlag auf Schlag passieren. Dadurch geht gelegentlich der rote Faden verloren. Einige Passagen hätten tiefer ausgearbeitet werden können, besonders bei den Nebenfiguren. Zudem bleibt der Protagonist stellenweise etwas distanziert, was es schwer macht, komplett mit ihm mitzufühlen.
Fazit: Insgesamt ein solider, emotionaler Roman mit starken Ideen und einer besonderen Stimmung, der aber nicht immer seine volle Wirkung entfaltet. Von mir daher 6 von 10 P.
(abgeschlossen 19.05.2026)
Ich fand die Idee der Geschichte gut. Es geht um Jakob, der seinen 50. Geburtstag feiert und nochmal auf all die Menschen in seinem Leben trifft, die eine tragende Rolle gespielt haben. Zudem schauen wir gemeinsam mit Jakob auf sein Leben zurück und werden Teil seiner Gedanken über gelebte und nicht gelebte Momente.
Im großen und Ganzen fand ich das Buch ganz gut aber es hat mir an einigen Stellen etwas gefehlt und mich nicht wirklich gepackt.
Fricke schreibt mit kleinen Nadelstichen. Präzise, schlagfertig. Sie setzt Sätze, die kurz aufleuchten oder genau dort landen, wo es wehtut. Ihr Stil hat Tempo, über das man nicht stolpert, sondern das einen mitzieht.
Die Handlung ist stellenweise absurd. Jakob verletzt sich dauernd, trifft ständig Menschen aus seinem früheren Leben und vieles wirkt beinahe konstruiert. Trotzdem funktioniert es, weil diese Begegnungen seine Geschichte freilegen. Sie zeigen, was Zeit anrichtet, was sie verwischt und was irgendwann wieder heil werden darf.
Das Fest ist klug, traurig, komisch und überraschend deutsch im besten Sinn: voller Eigenheiten, Subkulturen, Menschentypen. Eine bescheuerte Story mit wunderschönem Kern.
Nichts ist das Buch vermutlich für Leser, die einen realistischen Plot, eine ruhige Entwicklung und eine klassische Liebesgeschichte suchen. Das Fest lebt von Zufällen, absurden Situationen und einem Humor, der stellenweise ins Slapstickhafte kippt, ohne seine Figuren lächerlich zu machen. Gerade weil Fricke sie so genau beobachtet, bekommen sie Tiefe. Die Liebe entfaltet sich hier nicht Schritt für Schritt, sondern wird über Vergangenheit, Gesten und einen entscheidenden Tag spürbar.
Der Portagonist möchte seinen Geburtstag nicht feiern und besucht/trifft innerhalb eines Tages (Lebens-)Wegbegleiter und erlebt mit ihnen Erinnerungen und Erkenntnisse. Vielleicht auch die Idee für alle die auch nicht gerne den eigenen Geburtstag feiern.
Ansonsten eher ein Pageturner.
Naja, …..ein weinerlicher Mann, dem erst eine starke( von ihm nicht ausreichend wertgeschätzte Frau) zeigen muss, dass das Leben seine Probleme bereithält! Ich hätte ihn nicht haben wollen. Den Aufbau des Buches fand ich aber gut.
Jakob reist mit seiner Freundin Ellen nach Italien – eine Fahrt zwischen Abschied und Neuanfang. Mit trockenem Humor und viel Feingefühl schildert Fricke Themen wie Freundschaft, Scheitern und die Suche nach Sinn.
Ich habe es mir romantischer vorgestellt (aufgrund der Kommentare auf dem Klappentext).
Und irgendwie ist die Geschichte so zwischen „kann nicht so passieren“ und „voll schön, wenn es sowas in echt gibt.“
Komisch, skurril, melancholisch, anrührend und zutiefst menschlich. Tolles Buch bei dem wir Jakob an seinem 50.. Geburtstag begleiten. Ohne zu wissen, dass die zufälligen Begegnungen mit Menschen aus seiner Vergangenheit von seiner besten Freundin Ellen arrangiert wurden, stolpert er durch den Tag und findet am Ende zu sich selbst. Großartig!!
Den Aufhänger mit 50 werden und aus der Ich Perspektive erzählt fand ich zunächst super. Leider konnte mich das gesamte Buch dann nicht so catchen wie der Anfang mich hoffen lies.
„Das Fest“ hat mich leider gar nicht in seinen Bann gezogen.
Ich fand die Handlung eher langweilig. Für mich hatte die Geschichte keinen großartigen Spannungsbogen und das Ende war von Beginn an klar. Zwischendurch fand ich das Geschehen etwas random. Vielleicht hat es mich nicht so richtig abgeholt, weil ich mich nicht mit einem 50 jährigen Mann assoziieren kann, da das nicht meiner Lebensrealität entspricht. Allerdings schaffe ich es, mich in Charaktere anderer Bücher reinzuversetzen, die ebenfalls nicht meine Realität abbilden. Das spricht durchaus für die literarische Leistung anderer Werke, im Gegensatz zu diesem.
Das Buch war allenfalls eine gute Geschichte um sie vor dem Einschlafen zu lesen,
Ein kurzes aber tiefgründiges Buch, das mir so einige Male ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat und einen selbst über das einen sanft an die Hand nimmt, um über Freundschaften, Liebe und das Lieben zu reflektieren.
Ein sehr gutes Buch mit kurzen Kapitel für zwischendurch (z.B. Zugreisen ;)), wo man immer wieder anknüpfen kann.
Das Fest von Lucy Fricke erzählt von Jakob, der der Ansicht ist, dass es mit seinem Leben nur mehr bergab gehen könne. Der Roman spielt an seinem 50. Geburtstag, wobei er scheinbar zufällig auf ehemalige Weggefährt:innen trifft. Mit feinem Humor und scharfer Beobachtungsgabe beleuchtet die Autorin Beziehungen, Familie und die Unwägbarkeiten des Lebens.
"Sie sah ihm lange ins Gesicht, als betrachtete sie jeder seiner Falten und die darin eingeschriebene Erschöpfung, bevor sie sagte: Du siehst aus, als hättest du dich mit dem Leben persönlich geprügelt."
'Das Fest' ist eine kurze, teils humorvolle Liebesgeschichte, die sich den eigentlich traurigen Themen Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit mit viel Menschlichkeit nähert. Einen Freund aus einem tiefen Loch herauszuholen und das möglichst ohne dass dieser den Plan bemerkt - darum geht es.
Eine Geschichte, die trübe Tage wieder aufhellen kann.
Es war mir ein Fest, dieses Buch zu lesen!
🎂🎉⭐️⭐️⭐️⭐️🎉🎂
„Als ich fünfzig wurde“, meinte Anne plötzlich, „habe ich keine Richtung mehr gekannt. Da, wo ich war, wollte ich nicht bleiben, aber wo ich stattdessen hinwollte, ist mir auch nicht klar gewesen. Alles schien noch einmal möglich zu sein, gleichzeitig fehlte mir die Energie, auch nur das Kleinste zu ändern. Ein Tiefpunkt,“ lachte sie, „aber zumindest einer mit Potenzial.“
Man könne tatsächlich noch einmal etwas beginnen.
Sie blickten schweigend aus den Fenstern, sahen nichts als Baustellen und Chaos, und Anne sagte: „Rückblickend ist das mit Abstand meine Lieblingskrise gewesen.“
~ Zitat Seite 90~
Mit einem herzerwärmenden und amüsanten Fest habe ich dieses Lesejahr beendet.
Anders kann ich „Das Fest“ von Lucy Fricke nicht beschreiben, denn dieses Buch bringt wirklich Spaß, hat mein Herz erwärmt und mich oft zum Schmunzeln gebracht.
Der Schreibstil ist flüssig und klar und ich finde, der Aufbau der Geschichte ist einfach nur genial. Raffiniert und wirklich einfallsreich hat die Autorin die einzelnen Kapitel und Szenen miteinander verwoben, so dass es am Ende wirklich ein Fest ist, dieses Buch zu lesen!
Ein einziger kleiner Wermutstropfen war, dass die Figuren auf mich stellenweise etwas zu blass wirkten, was den Gesamteindruck jedoch nur minimal schmälert.
Also, es lohnt sich, dieses Fest zu besuchen!
Viel Spaß beim Feiern, äh, Lesen!
🎂🎉⭐️⭐️⭐️⭐️🎉🎂
"Intensiv schön" sagt Christine Westermann, steht auf dem Cover
Und dem habe ich wenig hinzuzufügen. Ein wunderbar stiller, ruhiger Roman, eine sanfte Liebesgeschichte, die so unromantisch anfängt. Jakob, frisch gebackener 50er, weigert sich, seinen Geburtstag zu feiern und reagiert entsprechend pampig, als Ellen, seine langjährige beste Freundin, mit Torte und Champagner in seiner Küche steht. Ihr Geschenk: eine Badehose, mit der sie Jakob ins Freibad schickt. Und damit beginnt für ihnen eine intensive Reise in seine Vergangenheit.
Was für eine Geschichte, was für eine Idee! Nur kurze 138 Seiten, doch voll mit Gefühlen, Geschichten und Ungesagtem, einfach toll. Da passt auch das hollywoodmäßige Ende perfekt zu, bitte umgehend lesen!
Leise und kraftvoll, wehmütig und zuversichtlich - ein Hoch auf das Leben
„Wir sollten keinen Sommer mehr verpassen, sollten jeden einzelnen Tag genießen, jede Einladung annehmen, zu jeder verfluchten Gartenparty gehen, bis nachts um drei in Mückenschwärmen sitzen, warmes Bier trinken und jeden Menschen umarmen, der uns nicht das Herz brach. Es war endlich Zeit, sich an das Leben zu verschwenden.“
Melancholisch, warmherzig, in Teilen traurig, in anderen humorvoll erzählt Lucy Fricke von Jakob, der an seinem 50. Geburtstag „auf sein Leben zurückblickt, das gerade erst beginnt“.
Wer wie Jakob in seinen 50ern ist, wird sich in vielen Gedanken und Zeitsprüngen wiederfinden und diese genießen. Leise, feinfühlig, lebensbejahend, aufmunternd- hinterlässt ein gutes Gefühl :-)
Der Versuch, fünfzig Jahre Leben an einem Tag Revue passieren zu lassen... Die Geschichte hat mich nicht gekriegt, war mir zu oberflächlich und zu knapp. Ich konnte weder zu Jakob noch zu seinen Wegbegleiter:innen eine Beziehung aufbauen.
Als Lektüre für Zwischendurch trotzdem ganz nett, lässt sich schnell lesen.
Nette Geschichte für zwischendurch, die mich leider nicht berührt hat.
Das liegt vielleicht daran, dass der Protagonist so überhaupt nichts mit mir gemeinsam hat und er mir fremd blieb.
Schade, ich hatte mir mehr erhofft!
"Die schlechtesten Witze macht immer noch das Leben."
Wer hätte gedacht, dass ich mal freiwillig einfach so einen Roman lese? 😅 und er mir dann auch noch gefällt? Aber er war durch Zufall auf meinem Reader, er war kurz und hatte gute Bewertungen 🙈 also warum nicht?
Jakob wird 50 und steckt in einer absoluten Krise. Er ist Filmemacher und arbeitslos, weil ihn niemand mehr haben will. Für ihn ist sein Leben gelaufen und er hat alle Chancen verpasst. Feiern wollte er dreimal nicht. Doch da hat er nicht die Rechnung mit seiner besten Freundin Ellen gemacht 😉
Diese zeigt ihm durch eingefädelte "Zufälle" wie schön das Leben war und sein kann und dass das Alter eben nur eine Zahl ist, nicht mehr und nicht weniger.
Eine wunderbare Hommage an die Freundschaft und das Leben 😊📚 und wie ein Tag und all die Menschen, die du kennengelernt hast, dein Leben genau zu dem machen, was es ist - ein einzigartiges, wunderbares, lebenswertes Einzelwerk 😊📚☀️
So eine schöne Geschichte! Sie richtet sich an die Liebe, die Hoffnung und das Leben. Toll wie Menschen für Menschen da sein können und unvergessliche Momente oder Tage füreinander schaffen.
Dieses Buch ist ein Durchatmen in unserer rasanten Zeit und lässt uns an eine Zeit denken, in der wir unbeschwerter waren. Erinnert euch an Dinge, die ihr gern getan habt, aber irgendwie aus den Augen verloren habt und fangt sie wieder an!
Eine wunderschöne Geschichte einer wunderschönen Freundschaft! Ich habe das „Geburtstagsfest“ sehr genossen, auch wenn es an manchen Punkten nachdenklich und ein bisschen traurig macht. Aber gerade deshalb ist dieser Roman auch voll von positiven, das Leben bejahenden Gedanken. Eine wirklich inspirierende Wochenendlektüre!
Eine kurze schöne Geschichte, die an nur einem Tag spielt, dem 50. Geburtstag von Jakob und in der wir mit Jakob in seine Vergangenheit reisen, um an verloren geglaubte Freundschaften anzuknüpfen und die echte Liebe zu finden.
Mann feiert 50. Geburtstag- und es passieren unrealistische Dinge
Vielleicht liegt es daran, dass Männer am 50. Geburtstag mich nicht so sehr interessieren wie Frauen. Vielleicht liegt es daran, dass er sich überall verletzt hat und man sich denkt: jetzt reicht es aber mal.
Ich würde das Buch nicht empfehlen.
Hab das Buch an zwei Abenden durch gehabt... ein kurzweiliger, amüsanter und schön geschriebener Pageturner. Aber ich glaube nicht, dass er mir nachhaltig in Erinnerung bleibt.
Liebe Lucy,
beinahe wäre mir als Jungspund beim Lesen deines Buches die Puste ausgegangen.
Ich hatte das Gefühl, ein paar Lebensjahre mehr auf dem Buckel zu brauchen, um das volle Bouquet deines neuen Werks geniessen zu können. Und so ist es leider auch bis zum Schluss geblieben.
Aber ich verspreche dir: Mit 50 nehme ich das Buch noch einmal zur Hand – der Kalendereintrag ist gesetzt.
Was du mir auf jeden Fall deutlich gemacht hast: Ich bin noch grüner hinter den Ohren, als mir eigentlich lieb ist. Phasenweise schien mir die Geschichte flach und zu konstruiert. Erst in den letzten zwei Kapiteln hast du mir zu recht bewiesen, das genau das seine Berichtigung hatte.
Du bist eine Meisterin deines Fachs.
Dein Stil hat mich weiterlesen lassen , auch wenn die Geschichte (noch) nicht ganz meins ist.
Sprache und Humor: grossartig! Mich hat die Geschichte an Filme mit Jack Lemmon erinnert, die stets auf brillante Art und Weise tragisch-komisch waren.
„Wir sollten keinen Sommer mehr verpassen, sollten jeden einzelnen Tag genießen, jede Einladung annehmen, zu jeder verfluchten Gartenparty gehen, bis nachts um drei in Mückenschwärmen sitzen, warmes Bier trinken und jeden Menschen umarmen, der uns nicht das Herz brach.“
Genau! Und das kann doch als Fazit dieses Buchs so stehenbleiben!
Ellen, beste Freundin von Jakob, hat sich für dessen 50. Geburtstag etwas ganz besonderes überlegt: da er partout nicht feiern möchte, organisiert sie für ihn an diesem Tag Treffen mit Menschen, die sein Leben bereichert haben. Ohne von diesem Plan zu ahnen, stolpert Jakob durch einen verrückten Tag, der dann doch ganz anders abläuft, als Ellen es sich vorgestellt hat. Eine intensive aber kurze Geschichte, die auf besondere Weise von einem Leben und den Verbindungen zu besonderen Menschen erzählt.
Teilweise hat es mich an das Buch Herr Lehmann erinnert.
1\2 Stern weil es in Berlin spielt.
Ja es ist eher bemüht witzig und oft habe ich nicht gelacht.
Der 50. Geburtstag. Also auch wenn man mit 50 J. noch gar nicht alt ist, aber morgens schwimmen, danach Zahnarzt und bis abends weitere Treffen und Aktivitäten, da wäre ich zusammen geknackt.
Also mal ist es realistisch und mal ist es unrealistisch. Sehr konstruiert. Schulaufsatz Wie war mein Geburtstag? Nichts passiert wäre ehrlicher gewesen als gleich 3 Verletzungen.
Wir sollten keinen Sommer mehr verpassen, sollten jeden einzelnen Tag genießen, jede Einladung annehmen, zu jeder verfluchten Gartenparty gehen, bis nachts um drei in Mückenschwärmen sitzen, warmes Bier trinken und jeden Menschen umarmen, der uns nicht das Herz brach. Es war endlich Zeit, sich an das Leben zu verschwenden.
Das Fest von Lucy Fricke
Ein Buch über Freundschaften, die sich verlieren, Verluste im allgemeinen und das Verzeihen.
All dies ist prägend für das gegenwärtige Ich.
Jakob, ein einst gefeierter Regisseur wird 50.
Er blickt auf sein bisheriges Leben zurück und sieht nur ein schwarzes Loch.
Seine Karriere ist vorbei, seine letzte Beziehung liegt mehr als 10 Jahre zurück, seine Haare sind ergraut, sein Körper schwächer und sein Kopf ideenlose.
Für ihn also kein Grund zu feiern.
Ellen, seine einzige, langjährige Freundin, ist anderer Meinung, übernimmt die Regie für seinen Geburtstag und lässt ihn rein zufällig einigen Personen seines Lebens begegnen.
Ganz langsam bekommt das Schwarz seiner Gedanken wieder Farbe und die Lebensfreude kehrt zurück.
Jede Begegnung tut ihm gut und der psychische Schmerz wird durch einen physischen Schmerz ausgelöscht.
Am Ende weiß er, dass er dazu gehört und findet in Ellen endlich seine Erfüllung.
Eine richtig schöne, philosophische Geschichte mit positiver Schlussfolgerung.
Am Anfang kam ich nicht richtig in die Story rein, da das erste Kapitel in Ich-Form erzählt wird. Damit habe ich meine persönlichen Probleme.
Die weiteren Kapitel sind geprägt von indirekten Reden. Auch das war komisch für mich.
Aber ganz plötzlich war ich vertraut mit dem Schreibstil und habe dieses Buch dann tatsächlich sehr genossen.
"Je älter wir werden, desto mehr geht es um das, was wir verlieren können, weniger um das, was es zu gewinnen gibt."
Seite 128
Ich habe für das schmale Buch Recht lange gebraucht. Das ist meist ein Zeichen dafür, dass es nicht wirklich bei mir ankommt. Aber vielleicht auch für eine Leseflaute, da mich alle Bücher, die ich zur Zeit gelesen habe, nicht wirklich berühren oder überzeugen.
In dem Buch geht es um eine Person, die Geburtstag hat und an diesem Tag "zufällig" alle wichtigen Menschen aus seiner Vergangenheit trifft inklusive dessen Geschichten.
Er geht quasi nochmal sein Leben ab mit 50 und bekommt vielleicht auch die eine oder andere Erkenntnis dadurch.
Und noch etwas hatte sie ihm beigebracht, etwas, das er später ebenfalls fast wieder verlernt, zumindest nahezu vergessen hatte: dass das Schlechte Platz machte für das Schöne. Was du erlebt hast, wird immer ein Teil von dir sein, hatte sie ihm erklärt, aber wenn er von nun an so viel Schönes erlebe, wie es ihm nur möglich sei, dann müsse das Dunkle und Schwere in seinem Kopf zusammenrücken, um Platz für die neuen Erinnerungen zu schaffen. Er könnte auch eine Therapie beginnen und jahrelang sein Leben ausbuchstabieren, sie aber würde ihm eher Schönheit verordnen, und zwar in rauen Mengen.
Schön. Schöne Idee, schön geschrieben, sogar das Cover ist schön und ich bin irgendwie fast traurig, dass es mich nicht mehr berührt hat.
Bestes Buch zum Verschenken- runde und halbrunde Geburtstage
Köstlich amüsant. Im Buch wird der Protagonist 50 Jahre alt. Wie er den großen Tag verbringt, wen er alles trifft, welche Sünden der liebe Gott erst an diesem Tag bestraft und wie er bestraft wird …Sehr amüsant und trotzdem tiefgründig.
Ab einem gewissen Alter hat wohl jeder x Leute auf seinem Weg, die man aus unterschiedlichen Gründen nicht vergessen kann,