Ich habe dieses Buch damals mit 13 im Urlaub gekauft und direkt verschlungen. Kat ist so ein ausdrucksstarker Charakter und die Lovestory ist wirklich gut inszeniert. Ich hatte echt Spaß gehabt beim Lesen und werde zeitnah einen Reread starten.
Ich fühle mich noch immer geblendet von dieser atombombengleichen Kitschexplosion und kann zugleich nicht fassen, welche Sogwirkung dieses Buch auf mich hatte. Mein erster Gedanke nach dem Lesen des ersten Kapitels war: „Gott, du bist zu alt für solche Geschichten. Du wirst es wieder bereuen. Eigentlich solltest du es doch langsam besser wissen.“ Leider hören sich die Klappentexte solcher Bücher für mich immer so aufregend an, dass ich ihnen nur mit enormer Willenskraft widerstehen kann. Wie enorm meine Willenskraft tatsächlich ist, sehen wir ja an diesem Beispiel.
Doch anders als zunächst befürchtet, sollte sich diese Geschichte nicht zu einem völligen Desaster entwickeln. Selbstverständlich mangelte es auch hierin nicht an den obligatorischen Problemen einer siebzehnjährigen Pubertierenden, in die sich eine erwachsene Frau nur noch schwerlich hineinversetzen kann. Wie so häufig in Büchern für diese Altersstufe ließen sich auch in „Absolut (k)ein Fangirl“ die anfänglich so unüberwindbar erscheinenden Probleme reizend leicht aus dem Weg räumen. Auch an Klischees wurde nicht gespart. Und dennoch...
Ich kann mein Erleben dieses Buches nur schwerlich in Worte fassen. Am besten ließe es sich wohl mit einer Soap-Opera vergleichen: Mehrere Charaktere, die sich untereinander kennen und irgendwie alle ineinander verliebt sind, versuchen über 300 Folgen hinweg herauszufinden, was sie wirklich wollen. Genau wie bei einer klassischen Soap sind die Folgen kurz und enden mit einem Cliffhanger, der es einem zur Qual macht, auch nur einen Moment auf die nächste Episode zu warten. Das ständige Versteckspiel und die quälende Frage, wann sie sich denn endlich begegnen und ihre gegenseitigen Gefühle gestehen, reizte mich so sehr, dass ich die Geschichte in nur wenigen Stunden beendet hatte. Dass es mitten in der Nacht war, störte mich dabei kein bisschen. Ich MUSSTE einfach wissen, wie es weiter geht und selbst die Müdigkeit hatte keine Chance. Vielmehr war ich von den ganzem Beinahe-Begegnungen und Geheimnissen so durch den Wind, dass mein Adrenalinspiegel nicht einmal ein leichtes Lidersenken erlaubte. Die kurzen Kapitel, der einfache Schreibstil und die vielen Perspektivwechsel taten ihr Übriges.
Ich würde auch nach Beenden des Buches nicht behaupten, dass mir ohne diese Geschichte ein besonderer Meilenstein der Weltliteratur oder gar meines eigenen Leselebens entgangen wäre. Nichtsdestotrotz muss ich einräumen, dass diese Geschichte ihren ganz eigenen Charme besaß. Ich kann mich nicht erinnern, beim Lesen jemals derart mein Zeitempfinden verloren zu haben. Ich war vollends gefesselt. Dass ein solches Buch diese Empfindungen auslösen würde, hätte ich niemals erwartet. Daher möchte ich dieser Geschichte - mögen die Charaktere noch so klischeebehaftet, flach und die Handlung noch so unsinnig kitschig gewesen sein, nicht weniger als 3 Sterne geben. Mal ganz abgesehen davon, dass die Handlung dieses Buches wohl der Traum eines jeden Romantiker-Fangirls ist. Man möge mir doch bitte einmal ein Mädchen zeigen, dass sich nicht mindestens einmal in dem (Tag-)Traum verloren hat, ihr Lieblingsstar hätte sich in sie verliebt... Haaaach ....
Als Kat mit ihren beiden jüngeren Zwillingsschwestern zu einem Konzert von deren Lieblingsbands mit muss, auf das sie so überhaupt kein Bock hat und die sie so gar nicht leiden kann, passiert das Unglaubliche: der von allen - außer Kat - umschwärmte Sänger der Band verliebt sich Hals über Kopf in das Mädchen, das mit Kopfhörern im Publikum sitzt und ihn nicht eines Blickes würdigt.
Kat ist jedoch in Gedanken bei dem süßen Typen, der ihr auf der Hinfahrt zum Konzert sehr aus der Patsche geholfen hat, so dass sie das gar nicht mitbekommt.
Es könnte das klassische Love-Triangel sein, wenn da nicht noch mindestens zwei weitere weibliche Figuren mitspielen würden, ganz abgesehen von Kats Schwestern, die ebenfalls ihre Finger beim Liebeskarussell im Spiel haben.
„Absolut (k)ein Fangirl“ ist ein verrücktes, romantisches Jugendbuch, das mir einige nette Lesestunden beschert hat. Ich habe schon bei dem Titel nichts Tiefgründiges erwartet und konnte beim Lesen gemütlich abschalten und über die ganzen Irrungen und Wirrungen der Figuren schmunzeln.
Der Schreibstil war zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, wirkte auch durch die Präsensfrom wie eine Live-Berichterstattung auf mich, aber nachdem ich mich eingelesen hatte, bin ich dann doch ganz gut damit klar gekommen. Interessant war die verschiedene Sicht von verschiedenen Blickwinkel der unterschiedlichen Figuren auf die Geschehnisse.
Das Cover hat mir gut gefallen, weil es farblich sehr stimmig ist und mit dem Musiker, der halb zu sehen ist, stimmt es gut auf das Thema des Buches ein.
Wer einen leichten, lockeren Liebesroman, der sich nicht zu ernst nimmt, für Jugendliche sucht, wird hier fündig.
…süße Geschichte, die einen zum entzücken & schwärmen bringt…
Das Buch war schon mit dem Cover und Titel ein Must Read für mich, es handelt sich um einen Rockstar und eine, nennen wir es, ungeahntes Fangirl, dass doch viel mehr als das ist.
Das Cover zieht schon mit dem Musiker und der Gitarre die Aufmerksamkeit auf sich, es ist sehr schön gestaltete und in Szene gesetzt.
Ich war schon mit den ersten Zeilen in die Protagonistin vernarrt, amüsiert über ihr Schicksal zum Begleiter der Schwestern zum Rockkonzert zu werden, als auch schmunzeln Teil ihrer Träume und Sehnsüchte zu werden.
Die junge Kat macht sofort Eindruck, zieht einen ungeahnten oder doch zwei Verehrer in ihren Bann und merkt es in ihrem charismatischen und sehr talentierten Wesen nicht. Ihre Naivität und unschuldige Art lässt sie hervorstechen. Besonders aber ihr musikalisches Talent ist beeindruckend.
Das Schicksal meint es gut, an einem Tag begegnet sie nicht nur Doktor Dreamy als auch dem Sänger Angus, bringt sie in den Fokus, der vom ersten Moment fasziniert ist und dann auch noch teil ihres Talent werden kann.
Die emotionale Geschichte zieht in seinen Bann, beeindruckt von Kat und zeigt welche Schattenseiten des Rockstartleben als auch das harte kämpfen in dem man seinen Traum als Arzt verwirklichen will.
Beflügelt nehmen wir an Kats leben teil und wie sich alles entwickelt, zuckersüß umschwärmt wird und die Sehnsucht nach Musik offenbart.
Herausstechend steigert das Lesevergnügen mit kreativen Songtexten, die einen von den Talenten von Angus und Kat erstaunen lassen.
Ich bleibe daher gut unterhalten, köstlich amüsiert und gefühlvoll mitgenommen, entzückt und begeistert von den Persönlichkeiten, ihren Talent und der Stärke zum Ergreifen des Traums zufrieden zurück.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag.
Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
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#EmmaGrey
#Planet
#ThienemannEsslinger
#Rezension
In „Absolut (k)ein Fangirl“ geht es um Kat, die Musik über alles liebt und sich wünscht eine erfolgreiche Sängerin zu werden. Mit Boybands kann sie nichts anfangen und wird dennoch von ihrer Schwester auf ein Konzert der angesagtes britischen Boyband mitgenommen. Ausgerechnet wird dort der Sänger Angus auf sie aufmerksam und auf einmal wird alles chaotisch ....
Kat hat den Traum Sängerin zu werden und dennoch kann sie Boy Bands nicht ausstehen. Welchen Weg wird sie am Schluss für sich gehen? Seit dem Tod ihres Vaters, der selbst mit Musik zu tun hatte, will ihre Mutter nicht das sie sich damit ablenkt.
Angus ist ein berühmter Boyband Star, aber nicht alles scheint trotz seines Status perfekt zu sein in seinem Leben. Er hat eine besondere Ausstrahlung, die mich neugierig gemacht hat.
McDreamy ist ein weiterer männlicher Charakter den Kat in der Bahn trifft, als sie ihre Schwestern zum Konzert begleitet. Er hat eine sympathische Art an sich und wirkt sehr bodenständig.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt, wie der vom Angus Kat, Joel. Was mich etwas gestört hat war, das man ständig zwischen Kats Handlung gesprungen ist und ich nicht den Eindruck hatte das es nur um Kat geht, als Protagonistin geht wie im Klappentext geschrieben. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit.
Die Spannung und Handlung haben mich langsam in, die Geschichte von Kat gezogen. Vom Klapptext habe ich angenommen das es eine typische „Ich verliebe mich in einen Star Geschichte ist“. Doch was man nicht ahnt, dass es noch einen anderen männlichen Charakter gibt dem man im Buch begegnet. McDreamy ist neben Angus unserem sogenannten Boyband Star, der ein normaler junger Mann. Kat begegnet ihm in der Bahn wo sie mit ihren Geschwistern auf das Konzert dieser Boyband muss. Auf einmal steht sie vor einem Gefühlschaos und man weiß nicht welche Entscheidung am Ende, die richtige ist. Ich habe schon einige Handlungen in diesem Bereich gelesen und muss sagen das Buch ist für zwischendurch ein gutes Buch vor allem für Teenager, doch mich hat es nicht zu 100 % gepackt.
Das Cover sieht durch den jungen Mann mit der Gitarre sehr interessant aus und weckt Neugier auf, die Geschichte.
Fazit
Absolut (k)ein Fangirl ist eine nette Teenager Liebesroman für einige Lesestunden. Es hat, aber mich nicht zu 100% mitgerissen.
DNF @ page 40
Sorry, aber der Schreibstil macht mir echt Kopfschmerzen. Komm ich nicht klar mit. Dazu die Charaktere, die alle auf mich sofort total unsympathisch wirken. Und jetzt schon deutet sich ein Liebesdreieck an. Zwischen dem Mädel und dem Star, der sie irgendwie in der Menge Fans gesehen hat und sie toll fand (und ohne Beweis glaubt, dass sie auf den Tweet antwortet, weil das ja niemals ein anderer Mensch sein könnte oder gar ein Fan, der so Aufmerksamkeit will. Im Leben wäre das nicht die einzige Antwort auf die Frage