An sich eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren. Jedoch gibt es einige Klischees, die den Spaß nehmen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, doch einige Punkte haben mich verwirrt. Es werden viele Namen und Gaben erwähnt, die ich oft verwechselt habe. Ein vollständige Rezension findet ihr bald auf meinem Blog.
Der Einstieg in "Chosen" geht sehr schnell, was zum Großteil an den kurzen Kapitel liegt. Somit kommt man gut voran und ist mitten in der Geschichte. Wir begleiten Emma, die nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater nach Irland muss, der sie auf einem Internat für Begabte anmeldet. Sensus Corvi ... der Schulleiter kommt einem vor wie ein irrer Sektenführer und die Regeln, die die Schule verlangt, machen keinen besseren Eindruck. Die Raben, die Mitglieder der Schule sind eine eingeschworene Gemeinde und Familie. Für Emma, die gerade den wichtigsten Teil davon verloren hat, ist gerade das ein Anreiz sich den Raben anzuschließen. Die Geschichte spielt in Emmas neuem Zuhause und der Schule. Es geht um die Erforschung ihrer Gaben, und vor allem um einen Machtkampf zwischen den Raben, all denen die treu zu Fion Farran, dem Schulleiter von Sensus Corvi stehen und den Falken, dem Horusring, alle Abtrünnigen die merken, wie manipulativ Farran in Wirklichkeit ist. Emma gerät mitten in diesen Machtkampf und weiß nicht genau wer Freund und wer Feind ist. Diesen Zwiespalt zwischen Vertrauen und Misstrauen hat die Autorin sehr gut hinbekommen. Immer wieder fragt man sich, wem kann man vertrauen, wer steht wirklich auf welcher Seite und was hat das alles mit Emma zu tun. Die Handlung fand ich durchweg spannend und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Charaktere konnten mich aber nur teilweise überzeugen. Obwohl Emma Sympathie weckt, war sie zeitgleich mein größtes Problem an dem Buch. Ihre Gabe ist das Emotionentauchen und dafür war sie ziemlich emotionslos. Es hätte so viel mit Gefühlen gearbeitet werden können, gerade bei so einer Gabe habe ich das erwartet, aber da wurde ich leider enttäuscht. Gefühlstechnisch konnte ich mich nicht in Emma hineinversetzen. Die Gefühle über den Tod ihrer Mutter kommen nicht richtig rüber, wie sich das Verhältnis zwischen ihr und ihrem Vater langsam verändert, die Beziehung zu Adrian, ihre Gefühle zu Jaden ... das alles wurde mäßig angeschnitten und hätte mich eigentlich viel mehr mitnehmen sollen. Leider ist das der Autorin nicht gelungen. Emma ist zu perfekt, teilweise abgebrüht. Sie erlebt wirklich einiges, auf was sie vorher nicht vorbereitet wurde und steckt das immer ohne Probleme weg. Sie steht zwischen den Stühlen, zwischen den Raben und den Falken und ist sich nie richtig bewusst, in welcher Gefahr sie eigentlich schwebt. Was mich am meisten irritiert hat, ist ihre Stimmgewalt. Emma ist klug und das merken die Erwachsenen sehr schnell aber das sie auf jedes ihrer Worte hören und sie zu allem Überreden kann, fand ich doch etwas unglaubwürdig. Immerhin ist sie nicht nur ein Neuling in der Welt, sondern erst 16 ohne Erfahrung in den Dingen. Trotz meinen Problemen mit Emma mochte ich die anderen Charaktere sehr. Die Streithähne Aiden und Jared sind Emmas stützen und selbst ihr Vater wächst einem ans Herz. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Einblicke in die Vergangenheit von Emmas Mutter. Immer mal wieder lesen wir einen kurzen Abschnitt über Rina und wie sie sich von den Raben und Falken abwendet. Am Ende gibt es mehrere Wendungen, die die Spannung aufrechterhalten, bis sich alles in einem Showdown entlädt, der neugierig auf den Folgeband macht. Fazit Eine spannende Geschichte, die dafür sorgt, dass man weiterlesen möchte. Allerdings hätte man so viel mehr mit Emmas Gedanken und Gefühlen arbeiten können. So war manches doch oberflächlich und hat mich beim Lesen nie ganz abtauchen lassen. Für mich war es trotz meiner Probleme mit Emma aber ein schöner Lesegenuss.
Der erste Teil der "Chosen"-Reihe hat schon eine Weile auf meiner Wunschliste gestanden, bevor ich mich endlich dazu entschließen konnte, mir das Buch zu kaufen und zu lesen. Natürlich hat mich, wie viele andere auch, erstmal das Cover angesprochen, aber eigentlich war es der Klappentext, der mich überzeugen konnte. Er ist zwar einerseits ziemlich nichtssagend, aber er hat mich gepackt, vor allem, weil ich Internatsgeschichten so gerne lese, insbesondere bei Fantasy-Büchern. Bisher hatte ich noch nichts von der Autorin gehört – kein Wunder, denn "Chosen" scheint ihr Debüt-Roman bzw. ihre Debüt-Reihe zu sein, was ich aber in keinster Weise gemerkt habe. Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Denn er ist gleich schon zu Beginn super spannend und dynamisch. Ich finde es immer wieder toll, wenn Geschichten so starten, wenn man direkt in den Plot reingeworfen wird. Und wenn es dazu noch gut gemacht ist und man direkt einen Draht zur Hauptprotagonistin findet – wie in diesem Fall – umso besser! Ich finde, dass man auch an der Aufmachung merkt, wie viele Liebe, Kreativität und Arbeit die Autorin in ihr Werk gesteckt hat, was durch den Plot, die Charaktere und den Schreibstil getoppt wird. Aber der Reihe nach: Der Plot ist toll. Er ist nicht nur toll geschrieben und zaubert spielend Bilder in den Kopf der Leser, sondern er ist auch spannend, vielschichtig und auf jeden Fall auch ein Stück mysteriös. Ich habe so sehr mitgerätselt. Sei es, als es darum ging, welche Gabe Emma denn nun hat, wem sie vertrauen kann, was es mit Jacob und Aidan auf sich hat und was mit diesem Internat los ist. Dabei werden viele verschiedenen Storylines verknüpft und ergeben einen tollen Gesamtplot. Ich denke, ich kann sagen, dass ich mich auf keiner einzelnen Seite gelangweilt habe und ich mich von der Sogwirkung, die die Autorin erzeugt hat, habe mitreißen lassen. Die relativ kurzen Kapitel haben das natürlich nur noch verstärkt. Wer kennt das nicht: Ich lese nur noch ein Kapitel, bevor ich schlafen gehen, bevor ich den Haushalt mache, bevor ich losfahre? Und dann waren es doch schnell mal zehn Kapitel, die ich in einem weggelesen habe. Und selbst dann hieß es oftmals "nur noch eins". Auch die Charaktere hatten definitiv Potenzial – das Rena Fischer auch ausgeschöpft hat. Emma, auch Emz genannt, wirkte auf mich auf jeden Fall wie eine Hauptprotagonistin, die in dieses Buch gehört. Sie ist stark ausgearbeitet, sehr tiefgründig, und, was mir immer sehr wichtig ist, realitätnah. Weswegen es mir auch sehr leicht fiel, mich in sie hineinzuversetzen und Entscheidungen, die sie trifft, hundertprozentig mitzutragen. Sie ist so hin und her gerissen in dieser dominanten Welt, im Zwiespalt ihrer Gefühle, der Beziehung, die zwischen dem Schulleiter Fion und ihrem Vater Jacob herrscht und einer Rebellion, von der sie nicht wirklich weiß, was sie bedeutet, da sie ständig den Geheimnissen, Lügen, Intrigen und Manipulationen der Menschen um sie herum ausgesetzt ist. Und trotzdem gibt sie nicht auf, kämpft für sich und ihre Mutter und für alle die Wahrheiten, die andere vor ihr verbergen. Mir hat das so gut gefallen und mich vollkommen eingenommen. Und auch Aidan sollte man an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Leider stand er in vielen Szenen eher im Hintergrund, aber man merkt ihm trotzdem seine Loyalität, seine Durchsetzungskraft und seinen klaren Blick an, weswegen er perfekt zu Emma passt und sie in den schwierigsten Situationen zu beschützen versucht. Trotz anderer Ansichten und trotz seiner tiefen Verbindung zu dem Internat und zu dem Schulleiter. Ebenfalls überzeugend fand ich Emmas Vater Jacob, der dadurch, dass er mal in die "Gut"-, mal in die "Böse"-Schublade gesteckt wird, recht undurchsichtig, aber deswegen auch sehr interessant wirkte. Er macht gerne aus allem ein Geheimnis, ist des Öfteren auch nicht so ehrlich, wie ich es mir gewünscht hätte, aber seine Stärke und seine unbegrenzte Liebe zu seiner Tochter haben mich doch von ihm überzeugen können. Letztlich bleibt eigentlich nur noch der Schreibstil der Autorin zu bewerten und auch der hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Atmosphäre, aber vor allem das Setting, das die Autorin mit ihren Worten erzeugt, haben mir sehr klare Bilder von Orten, von Charakteren, von der Stimmung und von den verschiedensten Gaben bereitet. Die Sprache ist, angepasst an ein Jugendbuch, sehr leicht und flüssig, aber einnehmend und fesselnd. Vergessen darf man natürlich ebenfalls nicht, dass "Chosen – Die Bestimmte" ein Jugendbuch ist, das in die Altersempfehlung ab 13 Jahren fällt. Viele negative Rezensionen bezüglich zu viel Teenie-Dramatik oder Teenie-Klischees kann ich daher nicht wirklich verstehen. Fazit "Die Bestimmte" ist ein Buch, bei dem ich genau die tolle, unvorhersehbare Geschichte bekommen habe, die ich erwartet hatte. Rena Fischer hat ein super fesselndes Debüt-Werk geschaffen, das meiner Meinung nach nicht hätte besser sein können und bei dem ich eine klare Leseempfehlung aussprechen kann. Ich bin schon so gespannt auf den zweiten Teil!
Leider hat mich "Chosen" überhaupt nicht überzeugen können. Schon bei den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass ich nicht so mit der Protagonistin klarkomme. Sie war oft naiv und wird als das besondere, außergewöhnliche Mädchen dargestellt, das die Welt retten wird. Den größten Teil des Buches über hat sie mich mit ihrem Verhalten eher genervt. Den Schreibstil mochte ich auch nicht. Die Sätze waren oft kurz und hatten für mich wenig Tiefe, sodass ich überhaupt keine Verbindung zu den Protagonisten knüpfen konnte. Außerdem gab es häufig Zeitsprünge und die Szenen waren jeweils relativ kurz, was auf mich einen gehetzten Eindruck gemacht hat und mir wirklich gar nicht gefallen hat. Die zwei Sterne gibt es für die Grundidee und die Tatsache, dass es Wendungen gab, die mir gut gefallen haben. Ehrlich gesagt, habe ich überhaupt keinen Spaß am Lesen gehabt und war froh, als ich das Buch dann beenden konnte. Das tut mir so leid, weil die Geschichte wirklich Potenzial gehabt hätte, aber dieses, dadurch dass es keinen wirklichen roten Faden gab, nicht ausgeschöpft wurde.
"𝐂𝐡𝐨𝐬𝐞𝐧 - 𝐝𝐢𝐞 𝐁𝐞𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐭𝐞" war der Geheimtipp meiner Schwester nach dem ich Crown and Bones beendet habe und einem Book Hangover hatte... Kein Buch hat mir zugesagt und ich bin quasi fast in eine Leseflaute/Krise gerutscht - und dann kam "Chosen" und hat mich direkt abgeholt... 🖤✨️ Der 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 und die 𝐀𝐭𝐦𝐨𝐬𝐩𝐡𝐚̈𝐫𝐞 waren genau das richtige für mich. Ich musste mich nicht anstrengen oder hoch konzentrieren - ich konnte mich einfach 𝐟𝐚𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧, 𝐰𝐨𝐡𝐥𝐟𝐮̈𝐡𝐥𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐞𝐬𝐞𝐧! Es war 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐩𝐚𝐧𝐧𝐞𝐧𝐝 und 𝐬𝐜𝐡𝐨̈𝐧, aber genauso gut 𝐬𝐩𝐚𝐧𝐧𝐞𝐧𝐝 und 𝐩𝐚𝐜𝐤𝐞𝐧𝐝. Mit jeder weiteren Seite mehr wollte man wissen, was vor sich geht und wer nun die Bösen sind: 𝐑𝐚𝐛𝐞𝐧 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐥𝐤𝐞𝐧... 🦅oder vielleicht doch beide...? 𝐖𝐞𝐦 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐯𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐰𝐞𝐫 𝐬𝐚𝐠𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐖𝐚𝐡𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭? Alles Fragen die aufkommen, immer wichtiger werden und bis zum Ende einige Offenbarungen mit sich bringen, also lasst euch überraschen. Insgesamt war ich wirklich angetan und begeistert von "𝐂𝐡𝐨𝐬𝐞𝐧 - 𝐝𝐢𝐞 𝐁𝐞𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐭𝐞", gerade das 𝐄𝐧𝐝𝐞 war für mich 𝐛𝐨𝐦𝐛𝐚𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡 und hat nochmal einiges rausgeholt. Ich wurde 𝐮̈𝐛𝐞𝐫𝐫𝐚𝐬𝐜𝐡𝐭, 𝐞𝐦𝐨𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥 𝐠𝐞𝐩𝐚𝐜𝐤𝐭 & ja auch etwas gebrochen und 𝐡𝐞𝐢ß 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐧 𝐧𝐚̈𝐜𝐡𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐚𝐧𝐝 𝐠𝐞𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭 - bin jetzt schon etwas sehr gehyped, hätte ich gar nicht erwartet, deshalb gibt es auch 4 Sterne und eine Lese-Empfehlung! Hätte ich es vor ein paar Jahren gelesen wäre es sogar ein Highlight mit 5 Sternen, aber so hat mir noch was gefehlt und einiges war für meinen Geschmack zu oberflächlich - aber es ist ja auch ein Jugendbuch.
Chosen 01: Die Bestimmte von Rena Fischer Bewertet mit 4 Sternen Zum Inhalt: Emma wächst behütet bei ihrer Mutter auf, immer in Bedacht, dass sie unauffällig bleiben. Nach dem Tod ihrer Mutter kommt Emma zu ihrem Vater. Dort geht sie auf ein Internat in dem alle Schüler eine besondere Begabung haben. Meine Meinung: Der Schreibstil ist super zu lesen und das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Emma macht einige interessante Wandlungen durch und auch die sonstigen Protagonisten wurden gut beschrieben. Die Story über das Internat und die Begabungen fand ich richtig gut. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und bin froh, dass ich den zweiten Teil schon in Reichweite habe und gleich weiterlesen kann. Fazit: Ein Jugendbuch welches mich ganz wundervoll unterhalten hat, ich fand die Geschichte toll und kann das Buch nur weiterempfehlen.
Nachdem Emmas Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, taucht plötzlich Emmas Vater bei ihr auf, den sie bisher überhaupt nicht kannte. Er nimmt sie mit nach Irland wo sie auf eine Eliteschule für Hochbegate gehen soll. Denn Emma verfügt über besonder Fähigkeiten, die auf dieser Schule gefördert werden sollen. Emma weiß nicht, wem sie vertrauen soll, denn ihre Mutter hat ihr beigebracht, dass man niemanden vertrauen kann. Jeder der Schüler hat andere Fähigkeiten und die Schüler, mit besonderen Fähigkeiten wie Emma gehören zur Elite der Schule. Auch Aiden gehört zu den besonderen Schüler und Emma fühlt sich sehr zu ihm hingezogen, nur ist er mit einer anderen Schülerin zusammen. Dann trifft Emma auf den ehemaligen Schüler Jared, der ihr einige Wahrheiten über Emmas Schule erzählt, die ihr Leben gehörig durcheinander bringen. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Reihe. Erzählt wird die Handlung fast überwiegend aus der Sicht von Emma in der Ich-Perspektive, zwischendurch wechselt die Perspektive aber zu einem anderen Charakter, dessen Identität erst viel später Preis gegeben wird. Das finde ich ja grundsätzlich gar nicht schlecht, aber hier war das extrem verwirrend, weil die Autorin für diesen Erzählstrang ebenfalls die Ich-Perspektive gewählt hat. Beim ebook verändert sich dann auch noch die Ansicht des Textes (der wird auf einmal ganz blass) und ich dachte ehrlich gesagt schon, mein Kindle hätte seinen Geist aufgegeben. Erst beim zweiten Wechsel wird einem klar, dass das beabsichtigt war. Was ich ebenfalls sehr verwirrend fand war, dass die Autorin manchmal in der Handlung vorwärts springt und auf bestimmte Dinge gar nicht eingeht. Plötzlich sind 3 Monate vergangen und einige Dinge passiert, die nur am Rande erwähnt werden. Die Geschichte ist sehr rasant und spannend und man weiß fast bis zum Schluss nicht, wem Emma trauen kann. Immer wieder kommen neue Geheimnisse ans Licht und Emmas Leben wird ständig auf den Kopf gestellt. Emma mochte ich, sie ist ein starker Charakter und sehr intelligent, sie lässt sich nicht so leicht rein legen. Liebe spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei es zwischendurch fast so aussieht als wenn es eine Dreiecksliebesgeschichte geben wird, was dann aber letztendlich doch nicht der Fall war. Die Autorin schreckt auch nicht davor zurück, Charaktere sterben zu lassen und hat mich an manchen Stellen ganz schön überrascht. Ich würde hier auf jeden Fall ein Lesealter am 14 Jahre oder aufwärts empfehlen. Auch wenn mir einige Dinge nicht ganz so gut gefallen haben, konnte mich das Buch letztendlich aber trotzdem überzeugen. Ich vergebe 8 von 10 Punkte.
An sich eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren. Jedoch gibt es einige Klischees, die den Spaß nehmen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, doch einige Punkte haben mich verwirrt. Es werden viele Namen und Gaben erwähnt, die ich oft verwechselt habe. Ein vollständige Rezension findet ihr bald auf meinem Blog.
Tolle Grundidee, deren Umsetzung mich leider nicht überzeugen konnte. Ich wurde mit den Charakteren irgendwie gar nicht warm und empfand die Story als ziemlich verwirrend. Gegen Ende wusste ich gar nicht mehr so wirklich wer jetzt wohin gehört und mit wem zusammen arbeitet. Die Dreiecksbeziehung, sofern es eine war, empfand ich als anstrengend und teilweise hat sich mich echt genervt. Leider nicht das, was ich erwartet hatte.
Emma muss nach dem plötzlichen Unfalltod ihrer Mutter zu ihrem Vater nach Irland ziehen. Dieser schickt sie auf ein Internat für Hochbegabte, doch nicht irgendwelche Hochbegabte. Emma hat eine besondere Fähigkeit - sie kann die Gefühle anderer Menschen erspüren. Solche und andere Begabungen sind in Sensus Corvi versammelt und werden trainiert. Wem kann Emma trauen? Wer entpuppt sich als Verräter? Emma gerät in ein gefährliches Spiel. Und dann ist da ja auch noch Aidan ... Die Beschreibung klang genau nach meiner Kragenweite. Ein geheimnisvolles Internat, mystische Fähigkeiten, gewürzt mit ein wenig Intrige ist immer gut für mein Leserherz. Auch das Cover hat mich angesprochen, da es trotz „Mädchengesicht“ nicht allzu kitschig daher kam mit dem schwarzen Hintergrund und den „Schlieren“. Dementsprechend war die Freude auf dieses Buch ziemlich groß. Der Anfang war richtig gut. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Autorin große Stolpersteine legte oder groß mit Erklärungen langweilt. Ich stieg sofort in die Geschichte ein, in Emmas Sehnsüchte, Ängste, ihre Trauer und ihre Wut und wurde sofort mitgenommen. Auch die anderen Charaktere wurden im Laufe der ersten 50 Seiten vorgestellt, wie Aidan oder sein Gegenpol Jared, Emmas Vater, um nur einige Beispiele zu nennen. Das war zwar nichts neues, aber ich mag es, wenn die Figuren erst nach und nach vorgestellt werden und ich nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werde, frei nach dem Motto: Friss oder stirb. Leider Gottes wurde ich mit den Charakteren selbst nicht so richtig warm. Ich weiß gar nicht woran es genau lag, aber versuche es euch zu an dieser Stelle zu Beschreiben. Emma war nicht schlecht, aber sie erschien mir zu blass, zu farblos in ihren Reaktionen und zu kopflos in ihren Gefühlen. Egal ob sie sich in ihren Gefühlen zu den männlichen Protagonisten erging, oder in Aktion war. Ich denke, nach dem Tod ihrer Mutter und der völlig neuen Umgebung plus den Intrigenspielchen, hätte man ein etwas gefassteres oder gesetzteres Auftreten erwarten können. Oder eine etwas langsamere Annährung zwischen den Figuren. Auch die Nebenfiguren an ihrer Schule erschienen mir etwas zu blass, zu farblos, als das ich mich mit ihnen hätte identifizieren können. Schade! Die Fähigkeiten der Figuren fand ich dagegen echt super. Manchmal musste ich Grinsen oder Lachen, wenn Emma Aidan beinahe einen Ball an den Kopf hat fliegen lassen. Auch die unterschiedliche und erlernbare Intensität war ausgeklügelt. Mit den Fähigkeiten hatte ich auf jeden Fall meinen Spaß. Auch der Plot an sich war spannend und gut aufgebaut. Alles in allem muss ich sagen, dass es nicht mein Buch war. Die Story und die Idee konnten beide punkten. Die fand ich auch ausgearbeitet und hatte meinen Spaß daran. Jedoch konnte ich den Charakteren kaum etwas abgewinnen, und da ich meist zu einer Geschichte durch die Figuren finde, hat auch das Buch leider viel an seiner Attraktivität auf mich verloren. Leider! Aus diesem Grund kann ich nur 3,5 Sterne vergeben.
Zusammengefasst Emma ist ein besonderes Mädchen, denn Emma verfügt über eine besondere Gabe. Sie kann in die Gefühle der Menschen tauchen – doch wo sie zu Anfangs noch denkt, ihre Mutter und sie sind die Einzigen mit Gaben, muss sie schnell lernen, dass es versteckt eine grosse Schule gibt, in der lauter Teenager mit Gaben unterrichtet werden. Durch einen unglücklichen Vorfall wird sie gezwungen bei ihrem Vater zu leben, denn sie bis zu diesem Zeitpunkt nie richtig kennen gelernt hat. Viele neue Dinge prasseln auf sie ein und ehe sie sich versieht steht sie im Mittelpunkt eines alten Konflikts zwischen den Raben und den Falken. Bei all dem Trubel, muss sie nebenbei noch lernen ihre Gabe richtig anzuwenden, dabei wird sie zurück in die Vergangenheit geworfen und muss sich grossen Ängsten stellen und versucht das Geheimnis, um ihre Mutter zu lösen. Darüber Gedanken gemacht Ich ging ganz ohne jegliche Erwartungen an dieses Buch und habe es nur durch den Tipp von Rena Fischer selbst entdeckt – ein grosses Dankeschön an dieser Stelle. Die Geschichte ist anders als ich es vom Klappentext her erwartet hätte. Aber auf jeden Fall konnte diese mich packen und ich konnte mich schnell mit Emma anfreunden. Zu Anfangs war ich ebenso verwirrt wie sie, wie viele verschiedene Gaben es gibt, doch zum Glück wurden die nach und nach erklärt und man konnte sich einen Überblick verschaffen. Besonders gut fand ich den Konflikt zwischen den Falken und Raben, man wusste nie genau wem man vertrauen konnte und änderte die „Seite“ beinahe nach jedem neuen Kapitel. So blieb die Spannung auf jeden Fall erhalten und ich wollte mit Emma zusammen unbedingt die Wahrheit heraus finden. Gefiel mir sehr Die Protagonisten gefielen mir wirklich richtig gut. Natürlich wurden hier Klischees bedient aber dies gehört zu einem Jugendbuch einfach dazu. Schliesslich möchte jedes Mädchen von einem Bad Boy träumen 😉 Richtig gut fand ich auch die Kapitelaufteilungen. So wurde einem nie langweilig und die Geschichte war nie zu langatmig. Gefiel mir nicht Manche Passagen wurden meiner Meinung nach nicht ganz klar beschrieben, so waren mir manche Gaben nicht mehr ganz so präsent und ich vergass was sie eigentlich bewirken. Eine Erklärung mehr hätte mir durchaus zugesagt. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war sehr jugendlich und flüssig, so kam man gut voran und konnte sich sehr gut mit der Protagonistin identifizieren. Das Cover gefällt mir richtig gut vor allem nun wo ich weiss, wie Band 2 aussieht – das wird auf jeden Fall toll im Bücherregal zur Geltung kommen! Fazit Ein tolles Jugendbuch mit einer spannenden Grundidee, die wirklich gut umgesetzt wurde. Bin schon sehr auf Band 2 gespannt. Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥ (3/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Aus den im Profil genannten Gründen, ist die Rezension ausschließlich auf meinem Blog zu finden https://tintenhain.de/2017/02/16/rena-fischer-chosen-die-bestimmte-1-rezension/
Hältst du den Raben die Treue? Traust du ihnen denn? Klappentext: „Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen. Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis. Und ein Junge, den sie mehr liebt, als gut für sie ist. Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden. So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten.“ Meinung: Schon lange hat mich kein Buch mehr so in seinen Bann gezogen, wie dieses hier. Der flüssige, leichte Schreibstil und die angenehm kurzen Kapitel, lassen einen geradezu durch die Seiten fliegen. Die kurzen Kapitel geben jeder Szene eine gewisse Spannung und verleiten dazu, immer wieder ein weiteres Kapitel zu lesen. Doch nicht nur der Schreibstil, sowie die kurzen Kapitel machen förmlich süchtig, die spannende Geschichte - voller Intrigen, Geheimnisse, Vertrauen, Spionen, Verrätern an dem Internat für scheinbar Hochbegabte - entwickelt sich zu einem wahren Pageturner. Offiziell handelt es sich um ein Eliteinternat für Hochbegabte, doch nur die treuen „Raben“, die Schüler innerhalb des geschlossenen Kreises wissen, was dort wirklich vor sich geht. An dieser Schule werden Menschen mit besonderen Gaben versammelt und ausgebildet, verborgen vor dem Großteil der Welt. In diese Schule wird man durch die Sicht von der Protagonistin Emma geleitet. Zwischendurch wechselt die Sichtweise zu ihrer Mutter in die Vergangenheit, als sie selbst noch an dieser Schule war. Dieser Sichtwechsel wird immer deutlich hervorgehoben, indem die Sicht der Mutter in einem leicht helleren Grauton geschrieben wurde. Seit Emma zurückdenken kann, wird sie von ihrer Mutter ausgebildet. Ihre Mutter Rina härtet sie ab, stärkt sie, gibt ihr viele Weisheiten und Ratschläge mit auf dem Weg und hält die Gabe ihrer Tochter eisern Geheim. Ihre Fähigkeit ist es die Gefühle anderer Menschen wahrnehmen und in ihnen abtauchen zu können. Doch obwohl sich Emmas Mutter immer auffällig bedeckt hält und versucht Emma und ihre Gabe versteckt zu halten, landet Emma nach einigen Ereignissen doch in genau dieser Schule. Dabei trifft sie auf ihren bisher unbekannten Vater, den bei ihm wohnenden Aiden, den geheimnisvollen Schulleiter Ferran und vielen mehr. Erst als sie auf den abtrünnigen Jared trifft muss sie erkennen, dass ihr neu gewonnenes Zuhause alles andere, als ein Heim und gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Mit Emma ist der Autorin eine wunderbare Protagonistin gelungen. Auch wenn nicht all ihre Handlungen nachvollziehbar sind, so macht sie das mit einigen überlegten, intelligenten Handlungen wieder wett. Emma ist ein gelungener Mix aus impulsiv, naiv, intelligent, temperamentvoll und mutig. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und mit all diesen Eigenschaften, hat sie ein Händchen dafür, sich selbst in Gefahr zu bringen. Je mehr sie in den Strudel der einzelnen Lügen, Geheimnissen und Halb-Wahrheiten landet, desto gefährlicher wird ihre Lage und desto impulsiver, mutiger, intelligenter handelt sie, um aus der Lage wieder herauszukommen. Über die Seiten, wächst Emma innerlich und führt ein gefährlich altes Spiel fort, dass ihre Mutter damals zu ihrer Zeit in der Schule begonnen hat. Doch spielt Emma wirklich dieses Spiel oder spielt es mit ihr? Und was ist damals zur Zeiten ihrer Mutter geschehen? Warum hat sie sich bedeckt gehalten und vor allem: vor wem wollte sie Emma schützen? In diesem Buch erhält man eine spannende Geschichte, die teilweise durch Mistery-Elementen – verstärkt durch den Gegenwarts- und Vergangenheitskontrast in der Geschichte – aber auch durch Fantasy-Anteile glänzt. Auch in Sachen Liebe mangelt es diesem Buch nicht. Dieser Mix verbindet sich zu einer außergewöhnlich, süchtig machenden Geschichte, bedient sich dabei allerdings auch einigen Klischees. Wir haben dieses eine Mädchen, das plötzlich zu etwas ganz Besonderem wird durch ihre Gabe, aber auch die typische Dreiecksbeziehung zwischen einem der treuesten Raben und dem Abtrünnigen, der die Raben vernichten will. Doch je mehr man von beiden Seiten erfährt, desto schwieriger ist es sich zu entscheiden, wem man noch vertrauen soll. Gegen Ende springt selbst der Leser zwischen Vertrauen und Misstrauen ständig hin und her. Es hat unglaublich Spaß gemacht mit zu rätseln. Ein klarer Kritikpunkt für mich ist jedoch der irgendwann fehlende Durchblick in der Welt dieser Schule. Es gibt unglaublich viele Gaben, dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass man in diesem Band noch nicht mal annähernd alle kennenlernen konnte. Auch werden immer wieder unterschiedliche Ränge innerhalb der Raben erwähnt, aber irgendwann hat man da einfach nicht mehr durchblicken können. Ein Rängesystem und/oder ein Glossar am Ende des Buches, wären also ungemein nützlich gewesen. Irgendwann habe ich einfach aufgegeben, die ganzen Unterschiede zwischen den Rängen noch verstehen zu wollen. Fazit: Ein absolut spannender Pageturner, mit unglaublichem Tempo und süchtig machendem Schreibstil. Die Charaktere weisen einen gelungenen Mix an Charakterzügen auf und wirken dabei lebendig, sowie sympathisch. Intrigen, Geheimnisse und Verräter machen es einem schwer, die Wahrheit hinter den ganzen Lügen zu erkennen und schnell rätselt der Leser zusammen mit der Protagonistin über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Viele Ränge und verschiedene Gaben, erschweren den Überblick, vor allem, da sie über die Geschichte verteilt erst überhaupt erwähnt werden. Wer außerdem mit Klischees oder Dreiecksbeziehungen nichts anfangen kann, sollte eher die Finger von diesem Buch lassen.
Das Buch ist mir direkt durch sein toll gestaltetes Cover aufgefallen und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Leider ist es mir sehr schwer gefallen in das Buch reinzukommen. Ich fand es schwierig mich in dem Buch zurechtzufinden, weil vieles direkt hin und her ging und man nie die Gelegenheit hatte sich erstmal einen Überblick über das setting und deren Bedeutungen zu bekommen. Diese Wendungen ziehen sich weiter durch das Buch, davon waren zwar einige wirklich spannend und erwartet, aber sie haben nicht dabei geholfen sich im Buch zurecht zu finden. Es gab sehr sehr viele Namen und ich musste im Verlaufe des Buches öfter überlegen wer wer ist. Die Charaktere sind mir leider ebenfalls sehr fremd geblieben und dadurch konnte ich nicht so richtig mitfiebern wie ich es mir gewünscht hätte. Das Buch definitiv eine Menge Potential und eine gute Mischung aus Spannung und Mystery. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch vielen Lesern gefallen wird, aber mich konnte es leider nicht erreichen. Der Schreibstil der Autorin ist größtenteils angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn einige Formulierungen aufgefallen sind, die mir fremd waren und sich nach Dialekt anhörten.












