7. Nov.
Rating:3

Nett

Das Buch hatte echt starke Ansätze, die leider in der Durchführung etwas schwach blieben. Ich hatte auch gedacht, dass es ein Einzelband ist, weil es seit Jahren keine Fortsetzung gibt, aber am Ende blieben so viele Fragen offen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Dennoch war die Geschichte flüssig zu lesen und die Magie dahinter spürbar. Die Protagonistin war mir, was ihre Liebe zu Männern angeht etwas unglaubwürdig und wechselhaft. Es war ein netter read mit einer guten Idee, aber es hätte mehr sein können.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
23. März
Rating:2

Hatte ne hohe Erwartungen wegen dem Klappentext und wurde sehr enttäuscht. Der Schreibstil ist extrem einfach und alles in dem Buch ist einfach total random. Es zieht sich alles lange und das interessante passiert auf den letzten 60 Seiten und das wirkt einfach alles sehr überstürzt dann, wenn man davor alles so lang gezogen hat. Leider echt enttäuschend

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
15. Apr.
Rating:3

„Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“ Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht … (Klappentext) Von dem Klappentext her hatte sich das Buch total gut angehört und so war ich schon gespannt auf die Geschichte von Snow. Über den Anfang des Buches habe ich gemischte Gefühle, einerseits fand ich es interessant zu sehen, wie Snow ihr bisherigen Leben größtenteils in einer psychiatrische Einrichtung verbracht hat. Sie tat mir dabei auch Leid, weil sie nicht wirklich glücklich wirkte und ihr Alltag von strengen Regeln und Medikamenten bestimmt ist. An dem Einstieg hat mir allerdings nicht so gut gefallen, dass er auf die Fantasy-Thematik recht vorhersehbar war und man hatte doch relativ schnell eine Ahnung hat, in welche Richtung die Geschichte geht. Zitat : "Was hatte ich mir nur dabei gedacht ? [...] Auf die Worte eines Jungen hin, den ich überhaupt nicht kannte, hatte ich mich im Wald auf die Suche nach einem Baum gemacht, um meinen Freund, der durch einen Spiegel verschwunden war, das Leben zu retten. Und, ach ja, angeblich war ich auch noch eine Prinzessin." Mit Snow als Protagonistin bin ich leider nicht richtig warm geworden, nach ihrer Anknunft in Algid, ist fast die meiste Zeit ihr einziges Ziel, die Rettung von Bale. Für ihre Fähigkeiten und ihre Rolle in der Prophezeihung interessiert sie sich eher nicht. Bei ihren Handlungen wirkt sie dadurch auch schon mal eher naiv, leichtsinnig und unüberlegt. Die Nebencharakteren haben mir besser gefallen und waren facettenreich mit charakterlicher Tiefe. Kai und Gerde waren mir direkt sympathisch und auch eher undurchschaubare und geheimnisvollere Charaktere wie die Flusshexe oder Jagger und Margot konnte mich als Charaktere überzeugen. Am meisten an dem Buch mochte ich die Fantasy-Elemente, die viele Magie und ihre Umsetzung mit viel Eis und Schnee. Ein gut gemachtes und überzeugendes Wordbuilding mit interessanten Details, wie den Meisterinnen oder die Bedeutung von Spiegeln. Zitat : "Ich schloss die Augen und versuchte mich zu konzentrieren. Diesmal passierte tatsächlich etwas. Wie ein Schauer raste ein kalter Blitz durch meinen Körper." Überhaupt nicht gefallen hat mir leider die Liebesgeschichte. Snow liebt Bale, ihren einzigen Freund aus ihrem alten Leben, aber gleichzeitig findet sie aber auch Jagger und Kai attraktiv. Und es wirkte insgesamt ziemlich sprunghaft und hat mich teilweise auch genervt. Der Schreibstil von Danielle Paige hat mir ganz gut gefallen, das Buch ließ sich flüssig lesen, es war spannend zu lesen und aber teilweise hätte mir gewünscht, dass es mich ein etwas mehr mitgerissen hätte. Für mich war das Buch nicht schlecht, aber es hat doch seine Schwachstellen, z.B. ab und zu seltsamere Momente, wo ich den Verlauf der Handlung ein bisschen komisch fand. Fazit : Gute Idee mit eisigem Worldbuiling und einer faszinierenden Umsetzung von Magie. Leider konnte mich die Protagonistin und die Liebesgeschichte nicht überzeugen und ich hatte noch kleinere Kritikpunte.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
2. Jan.
Rating:2

"Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" ist ein Buch, was mir Kopfzerbrechen bereitet hat. Die ersten 300 Seiten haben sich gezogen und mir aus vielen Gründen nicht gefallen. Es wird mit der Zeit besser, aber erst die letzten 90 Seiten zeigen, dass die Autorin auch anders kann. Auf den ersten Seiten lernen wir die Protagonistin kennen. Snow ist ein junges Mädchen, die von Ihrer Mutter in eine Anstalt gesteckt wurde. Ihr Tag besteht aus Aufstehen, Tabletten nehmen, ihre Serie mit Vern schauen, Tabletten nehmen und schlafen. Nicht nur, dass der Alltag in der Anstalt zu wenig dargestellt wird, sondern auch mit Snow wurde ich nicht warm. Ich habe kein Gefühl dafür, wie alt sie ist und was sie gerne macht. Sie ist so farblos und gefühllos. Im Laufe der Geschichte passieren viele Ereignisse, die ihr Reaktionen entlocken, die ich entweder nicht nachvollziehen konnte oder die ohne große Gefühle hingenommen wurden. Zum Beispiel geht sie viel zu locker damit um, dass sie in eine neue Welt gelangt, eigentlich eine Prinzessin ist und sich sogar eine Prophezeiung um sie dreht. Ich könnte noch eine ganze Menge aufzählen. Ihr seht also, dass ich mit der Protagonistin absolut nicht zufrieden bin. Erst gegen Ende taute sie für mich etwas auf. Die Geschichte wird so lapidar herunter erzählt. Sie hat keine Gefühle in mir auslösen können. Ich war oftmals nur enttäuscht, verwirrt und genervt. Der Aufbau der Welt, die Wesen, die darin leben ... das alles hatte für mich keine Substanz und einige Dinge wurden nicht richtig erklärt. Es kommen noch weitere Charaktere ins Spiel. Wir haben den Feuerjungen Bale, der mit Überraschung aufwarten kann. Über ihn erfährt man aber viel zu wenig, um ihn mögen zu können. Bei Kai wird es etwas besser und auch Jagger ist ein Charakter, zu dem man irgendwie Sympathie aufbaut, obwohl mir das Hin und Her mit ihm dann auch auf die Nerven ging. Ich fasse es aber einfach nicht, dass auf den letzten 90 Seiten plötzlich Spannung rein kommt. Es wird spannend, Snow zeigt endlich mal ordentliche Gefühle und die Autorin überrascht sogar mit einem WTF-Moment. Sie hat es tatsächlich geschafft, auf den letzten 90 Seiten meine Neugierde auf die Fortsetzung zu wecken. Aber es ist so mühselig sich erst durch 300 Seiten zu kämpfen, bis es dann so wird, wie man es sich von Anfang an gewünscht hat. Fazit Die Geschichte hat sehr viel ungenutztes Potenzial. Die Idee fand ich nämlich gut, nur die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Snow ist für mich ein sehr blasser Charakter und es reicht leider nicht aus, dass die letzten Seiten dann doch überzeugen können. Ich hoffe sehr, dass Band 2 fortgesetzt wird, wie der erste Teil endete.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
7. Dez.
Rating:3

Die Geschichte um Snow und die Prophezeiung hatte gute Ansätze, jedoch ging alles sehr schnell und innerhalb eines Monats sollte sie plötzlich aus dem nichts ihre Kräfte beherrschen und gegen den König antreten. Zudem ist die Liebesgeschichte sehr dünn. Sie liebt Bale und plötzlich sind da noch zwei andere Jungs, aber alle behandeln sie schlecht. Trotzdem hat sie plötzlich auch leichte Gefühle für die anderen zwei. Unlogisch. Snow tut mir auch sehr leid, weil sie von Anfang an verarscht wurde und für ein ganzes Volk die Heldin sein sollte. Ihr ganzes Leben war sie eingesperrt und durfte nie selber bestimmen und es geht in der neuen Welt leider genau so weiter. Erst auf den letzten Seiten kommt langsam ihr Potential hervor.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
18. Mai
Rating:1

Inhalt „Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“ Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …[Quelle: Thienemann] Protagonisten Snow ist nach ihrem jahrelangen Aufenthalt in der Whittaker-Psychiatrie etwas verrückt und das ist eigentlich fast das einzige, was ich über ihren Charakter sagen kann. Als ihr geliebter Bale dort plötzlich verschwindet, möchte sie ihn unbedingt finden. Sie ist gerade zu besessen von ihm und denkt an nichts anderes als an seine Rettung - obowhl nicht mal wirklich klar ist, was genau passiert ist. Für Bale würde sie alles tun und als sie von ihrer Prophezeiung hört und davon, dass sie Algid retten soll, ist ihr das relativ egal. Nur Bales Rettung ist wichtig! Aber sie zieht es in Betracht, für ihre Mission anderen einen Gefallen zu tun und wenn nötig auch etwas für Algid zu tun. Zwar kann ich verstehen, dass ihr an Algid nicht viel liegt, schließlich stammt sie nicht von dort, aber sie sieht doch die ganzen Leute, die leiden müssen. Und selbst als sie helfen will, hat Bales Rettung Priorität. Das hat mich schrecklich genervt, dass Bale so wichtig ist, weil er für das große Ganze, für Algid, für die Prophezeiung eigentlich so unwichtig ist und weil er trotzdem alles ist, worum es in Snows Kopf geht. Andere Charaktere Ich weiß gar nicht, zu welchem Charakter ich etwas sagen soll. Es gab einfach so viele, und die meisten hatten eher kurze Auftritte, weil sich die Schauplätze und damit auch die anwesenden Charaktere ständig geändert haben. Das fand ich sehr schade, denn die Bindung zu den Charakteren spielt für den Leser eine große Rolle. Wenn man einen Charakter ins Herz schließt, dann liest man gespannt weiter um zu sehen, wie es diesem Charakter ergehen wird. Man freut sich, wenn dieser Charakter auftaucht und auch seine Handlungen sind interessant. Wenn man da nicht mitfühlt und die Charaktere nicht verstehen kann, dann ist es schwieriger, das Buch zu mögen und so war das auch hier. Ich mochte eigentlich keinen Charakter besonders, denn immer, wenn man begann, eine Person besser kennenzulernen und sie vielleicht zu mögen, sah man sie erstmal nicht mehr und dann war es irgendwie vorbei. Handlung und Schreibstil Also, wie erwähnt mochte ich keinen Charakter besonders. Weder Snow noch irgendeinen anderen Charakter, denn sie blieben alle sehr flach und hatten nicht wirklich Tiefe. In diesem Buch wurde mir viel zu wenig Zeit auf die Entwicklung von Dingen gelegt: Charaktere, Talente und Kräfte sowie Beziehungen zwischen den Charakteren. Durch die mangelnde Bindung konnte ich auch die Spannung nicht richtig fühlen - oder auch gar nicht. Wenn dramatische Wendungen kamen, die diese Charaktere beinhalteten, dann konnten diese mich kaum überraschen, weil bis dahin einfach zu wenig war, um die Überraschung richtig wirken zu lassen. Dann waren mir auch manche Szenen zu kurz gefasst. Ständig befand man sich in einer neuen Lage und traf neue Charaktere, man stürzte von einem Abenteuer ins nächste und alles ging sehr schnell. Dann wiederum gab es die magischen Kämpfe, die im Vergleich zum Rest sehr lang wirkten, obwohl sie eigentlich nicht langweilig waren. Letztendlich fand ich es einfach nicht spannend. Die Handlungen waren nicht nachvollziehbar, die Prophezeiung konnte mich nicht überzeugen und die Schauplätze haben sich so oft gewechselt, dass ich da auch keinen roten Faden sehen konnte. Es wirkte etwas buntzusammengewürfelt, als ob man möglichst viele Ideen hatte unterbringen wollen. Fazit "Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" konnte mir leider nicht besonders gefallen, weil die meisten Handlungen viel zu gehetzt wirkten und ich nicht einen einzigen der Charaktere wirklich gut leiden konnte. Auf Entwicklung wurde leider zu wenig Wert gelegt.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
27. Feb.
Rating:4

„Wir hauchen die Lügen. Wir stottern die Wahrheit.“ Zum Cover: Das helle Blau mit dem metallischen Schimmer auf dem Schutzumschlag ist ein richtiger Hingucker und die kleinen Schnörkelungen zeigen noch mehr auf, dass es sich hierbei teilweise um eine Eiswand handeln soll. Das Gesicht des Mädchens, mit den rosa Lippen und den blauen Augen, wird wohl die Protagonistin Snow darstellen, weshalb das Cover an sich auch recht stimmisch wirkt. Zum Inhalt: Algid ist ein Reich aus Eis und Schnee und Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien, so verlangt es die unheilvolle Prophezeiung, die Snow seit ihrer Ankunft in Algid verfolgt. Snow war jedoch jahrelang in der Menschenwelt in einer Nervenheilanstalt festgehalten worden. Ihr fällt es sichtlich schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern mehr und mehr. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt versucht, aus den Fängen Lazars zu befreien. Dabei begegnen ihr weit mehr Leute als nur Kai und Jagger. Was hat es mit der mysteriösen Flusshexe auf sich? Warum ist das Mädchen Gerde, das Kai so verzweifelt beschützt, so geheimnisvoll? Wer sind die Räubermädchen, die sich offensichtlich gegen Lazar verschworen haben? Und was hat es mit Snows Kräften letztlich auf sich? Meine Meinung: Diese Geschichte hat vielleicht keine besonders neue oder individuelle Inhaltsangabe, aber die Plots haben mich dafür trotzdem umso mehr geplättet. Generell hat es einfach Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Die nötige Spannung und Action, gerade zum Ende hin, fehlte dabei auch nicht. Mit Snow und den männlichen Parts (Jagger, Kai, (Bale)) war die ganze Sache zwar ein bisschen wie ein leichtes Flirtspiel, denn ständig wurde sie sozusagen von einem zum anderen geschubst, sodass man die ganze Zeit denkt: „Okay, wen bekommt sie jetzt? Oder bekommt sie überhaupt wen?“ Letztlich müsst ihr das natürlich selbst herausfinden. Ich kann nur für mich sprechen, dass es mir wirklich Freude beim Lesen bereit hat, in Algid einzutauchen und die Landschaft und Welt mit ihren Bewohnern und Facetten kennenzulernen. Eine Karte als Zusatz hätte mir dabei allerdings noch besser gefallen, denn manchmal hatte ich doch Schwierigkeiten, zu wissen, in welchem Winkel sich Snow gerade befand. Aber vorstellen konnte ich mir trotzdem alles sehr gut. Der Schreibstil ist auch einfach und locker gehalten, weshalb ich denke, dass es zum Teil auch daran lag, dass ich es letztlich so schnell, zum Ende hin, weglesen konnte. Obwohl mich so manche Plots ja doch stocken lassen haben und ich manchmal sogar an den Charakteren gezweifelt habe, hat mich das so nicht unbedingt negativ beeinflusst. Ich muss aber auch sagen, dass mein Lieblingscharakter nicht unsere Protagonistin ist, sondern Gerde. Zu ihr verrate ich jedoch nur so viel: Sie hat magische Kräfte, aber auf eine andere Art wie Snows Schnee. Gerade diese andere Art hat mir irgendwie besser gefallen, weil sie mal etwas anderes gewesen ist. Vielleicht nicht komplett, aber schon eine Art, die nicht so häufig vertreten wird. Und irgendwie suchen wir doch alle das Besondere, wobei ich es in den Märchenandeutungen gefunden habe, die leicht an "die Schneekönigin" von Hans Christian Anderson erinnert haben. Obwohl dieses Märchen keinesfalls das einzige ist, das Erwähnung findet. Fazit: Doch da mir „Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ von Danielle Paige doch so viel Spaß gemacht hat, bekommt dieses Buch von mir gute 4 Sterne. Denn, ich denke, dass man ein paar wirklich schöne Stunden, Tage oder Wochen damit verbringen kann. Die Geschichte bietet auf jeden Fall Stoff für freie Interpretationen und für diejenigen, die Fans von book-boyfriends sind, mit Sicherheit auch einige davon. Wer etwas zum Fangirlen möchte, ist bei „Snow“ wohl somit definitiv richtig.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
9. Feb.
Rating:3

Snow lebt schon seit geraumer Zeit in der Psychiatrie Witthaker. Immer wieder wird sie von Albträumen geplagt und hat ihre Gefühle schlecht unter Kontrolle. Ihr einziger Lichtblick ist ihr bester Freund Bale, mit ihm ist das Leben dort einigermaßen erträglich. Als die beiden sich das erste Mal küssen, benimmt sich Bale total seltsam, er wird sogar gewalttätig und darf von nun an nicht mehr zu Snow. Dann taucht eines Nachts der geheimnisvolle Jagger auf und nimmt Snow mit nach Algid, einer Parallelwelt zu unserer Welt. Snow scheint hier sogar eine Prinzessin zu sein und über besondere Fähigkeiten zu verfügen. Auch Bale verschwindet durch das Portal nach Algid und Snow setzt alles daran, ihn zu finden. Algid wird von dem tyrannischen König Lazar reagiert und eine Prophezeiung besagt, dass ausgerechnet Snow ihn besiegen wird. Aber erst muss Snow lernen, ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Das Buch ist mir natürlich zu allererst wegen des wirklich tollen Covers aufgefallen. Ich mag solche frostigen Cover und auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Bei dieser Geschichte handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Reihe. Die Handlung wird aus der Sicht von Snow erzählt. Irgendwie habe ich aber etwas völlig anderes erwartet muss ich gestehen. Es gibt leider viele Dinge, die mir nicht gefallen haben, obwohl ich die Grundidee gar nicht so schlecht fand. Die Handlung fängt in unserer Welt an und zwar befindet sich Snow in einer Psychiatrie. Das fand ich schon mal sehr befremdlich und mir ist anfangs auch nicht wirklich klar, warum sie dort lebt und nicht zuhause. Später wechselt die Handlung dann nach Algid, einer Welt aus Eis und Schnee. Ein wenig hat mich das ganze schon an das Märchen Die Schneekönigin erinnern, aber dann ist die Handlung wieder so komplett anders. Snow muss sich damit abfinden, dass sie besondere Fähigkeiten hat. Sie trifft auf verschiedene Leute, die ihr alle auf irgendeine Weise helfen, ihre Fähigkeiten zu trainieren. Manchmal zog sich die Handlung etwas, denn richtig viel passiert nicht. In Snows Leben gibt es direkt 3 Typen, was ich persönlich zu viel fand. Neben Bale gibt es noch Jagger und Kai, die sie alle auch noch küsst. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was das soll und was das für die Handlung bringt. Mir hätte die Liebesgeschichte zwischen Snow und Bale völlig gereicht, die fand ich nämlich ganz toll. Snow bleibt insgesamt eher blass, sie findet sich für meinen Geschmack viel zu schnell mit allem ab. Leider endet die Geschichte so gar nicht nach meinem Geschmack. Zwar erfüllt sich die Prophezeiung, aber ich hätte mir einfach ein anderes Ende gewünscht. Ich weiß auch nicht, was die Autorin im 2. Teil erzählen willen, wobei ich schon wissen will, wie es mit Snow jetzt weiter geht. Es gibt noch zwei Kurzgeschichten zu zwei Charakteren aus Algid, die aber noch nicht übersetzt wurden. Auch wenn ich die Grundidee sehr gut fand, kann ich leider für die Umsetzung nur 3 von 5 Punkten vergeben.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
25. Dez.
Komplettes Wirrwar!
Rating:1

Komplettes Wirrwar!

Rezension von 2019 Zum Buch: Das Buch hat sich relativ flüssig lesen lassen. Doch ich brauchte allerdings zwischendurch eine Pause, denn ich kam sehr schwerfällig in die Story. Es hat mich etwas abgeschreckt, dass die Handlung in einer Psychiatrie anfängt. Hätte ich so nicht vermutet bzw. gedacht. Für mich hat sich der Anfang sehr lang gezogen, bis es erst richtig angefangen hat und selbst dann wurde es nicht besser, sondern zäher. Ich war mehrmals verwirrt von der Handlung und manche Dinge sind mir immer noch ein Rätsel. Für mich hat sich die Autorin am Anfang zu viel Zeit genommen und zum Ende hin ging die Geschichte viel zu schnell zu Ende. Am Ende folgte zu schnell ein Handlungsstrang dem anderen. Nichts für mich.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
6. Dez.
Rating:3

Beginne ich mit dem Offensichtlichsten: dem Cover. Das finde ich wirklich sehr schön, obwohl ich Cover mit Gesichtern normalerweise nicht unbedingt mag. Aber hier passt es wirklich gut, auch mit den »Eisfedern«. Der Klappentext hatte mich auch sehr angesprochen. Doch nun zum Inhalt. Snow ist den größten Teil ihres bisherigen Lebens in einer psychiatrischen Anstalt gefangen, in der sie nur wenige Freunde hat - eigentlich nur den Jungen Bale und ihre Pflegerin. Doch Bale darf sie nach ihrem ersten Kuss nicht mehr wiedersehen, denn er hat sich seitdem sehr stark verändert. Warum? Was ist geschehen? Snow kann es sich nicht erklären. Auf einmal taucht ein Junge in ihren ohnehin schon sehr wirren Träumen auf, redet sie mit Prinzessin an und sagt ihr, sie solle hinter den Baum kommen. Welchen Baum? Sie darf die Anstalt doch gar nicht verlassen. Auf einmal wird Bale entführt, direkt vor Snows Augen, aus seinem Zimmer. Sie beschließt, dass sie dem anderen Jungen namens Jagger vertrauen muss und ihren Weg nach Algid gehen muss - ihrem eigentlichen Zuhause, wie sie dort erfährt. Sie muss die Prophezeiung erfüllen, heißt es. Doch Snow will eigentlich nur Bale wiederfinden und wieder nach Hause, nach New York, zurückkehren - wenn auch nicht zurück in die Anstalt. Ich finde es schwierig, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen bzw. zu diesem ersten Band, denn am Ende merkt man sehr deutlich, dass es noch weitergehen wird, dass dieses Ende auf jeden Fall noch nicht das endgültige Ende sein kann. Fange ich einfach mal bei der Protagonistin an. Klar, sie stammt eigentlich aus Algid und ja, sie hat tatsächlich mehr mit Schnee zu tun als andere Menschen. Aber musste sie deswegen Snow heißen? Zudem geht sie mir im gesamten Buch mit ihrer Art und Weise eigentlich nur auf die Nerven. Sie ist überaus naiv und gleichzeitig absolut trotzig. Nein, ich mache nur, was ich will. Andererseits schmeißt sie sich im übertragenen Sinn jedem Jungen, der ihr über den Weg läuft, an den Hals. Zumindest ist sie sich ihrer Gefühle nicht ganz sicher, und das, obwohl sie doch eigentlich nur Bale liebt, wie sie nicht müde wird zu betonen. Die Handlung an sich hatte für meinen Geschmack nur wenig Spannung. Die Umwege, die Snow gehen muss, kommen mehr als überraschend, aber nicht im positiven Sinn, sondern eher holtadipolta. Und alles was davor passiert ist, scheint auf einmal unwichtig. Über Menschen, denen sie vorher begegnet ist bzw. mit denen sie einige Zeit verbracht hat, kommen ihr nicht mehr in den Sinn. Sie macht sich keine Gedanken darüber, dass diese sich fragen könnten, wo sie auf einmal hin verschwunden ist etc. Sie will einzig und allein Bale finden, alles andere um sie herum interessiert sie nicht. Das alles zusammen macht Snow leider höchst unsympathisch. Alle anderen Charaktere sind mir wesentlich lieber gewesen - gut, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, aber zumindest handeln sie ihrem Charakter entsprechend. Ganz zum Schluss gab es Wendungen, die mich wirklich sehr überrascht haben, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte, und die auch gut hineingepasst haben. Ob ich allerdings den nächsten Band lesen werde, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
9. Okt.
Rating:2

Zum Inhalt: "Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“ Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht … Für alle, die von Romantasy mehr erwarten. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, es spricht mich an und alleine deswegen würde ich es kaufen. Der Klappentext verspricht quasi Romantasy at it's best! Doch leider war ich sehr enttäuscht. Die Anfangssituation in der Heilanstalt, war für mich überhaupt nicht ansprechend... Ich habe Seite um Seite gekämpft, in der Hoffnung dieser Lethargie zu entkommen. Die Pillenbeschreibungen, die wirklich unrealen Fluchtmöglichkeiten, die Charaktere...nichts hat mir gefallen. Die Amtosphäre wirkt kalt und auch wenn es um "SNOW" geht, muss doch zumindest beim Leser der Funken überspringen. Dann endlich der erste Wendepunkt und ein anderer Handlungsort, ich hatte wirklich Hoffnung nun in das Buch hineinzukommen....und wieder wurde ich nicht abgeholt. Das ganze zog sich durch das ganze Buch.Handlungsorte, Charaktere alles war für mich leblos und stumpf. Mit Müh und Not habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft. Leider kann ich das Buch nicht empfehlen.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
15. Sept.
Rating:3

Der Fantasy- Roman „Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ aus der Feder von Danielle Paige ist der Auftakt einer Reihe, welcher in einer schneebedeckten magischen Welt spielt und eine Prophezeiung um das Mädchen Snow eine wesentliche Rolle spielt. Inhaltsangabe (Quelle: Verlagsseite Thienemann Esslinger): „Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“ Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht … Der Schreibstil von Danielle Paige ist sehr angenehm, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Mir hat es gefallen, in diese schneebedeckte magische Welt einzutauchen und diese zusammen mit Snow zu erkunden. Immer neue Seiten wurden offenbart und dabei lernt man auch einige Gefahren dieser Schneewelt kennen. Die von Paige erschaffene Welt hat mir gut gefallen und wirkte auf mich durchdacht. Sie weist einige Parallelen zu Der Schneekönigin von Hans Christian Andersen auf, auch bestimmte Szenen aus der Geschichte des Buches haben Ähnlichkeit mit diesem bereits bekannten Märchen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es im Verlauf der Reihe weitere Parallelen geben könnte, der Verlauf der Geschichte aus dem ersten Teil lässt diesbezüglich vermuten. Die Grundidee zu diesem Fantasy- Buch ist nichts Neues oder Unbekanntes. Die Protagonistin ist ein recht junges Mädchen, welches in Unwissenheit aufgewachsen ist. Plötzlich gelangt es in eine fremde magische Welt und erfährt von einer wichtigen Prophezeiung, welche von ihr handelt und einen Einfluss auf die gesamte magische Welt hat. Dennoch hat es Paige geschafft, etwas Neuartiges in dieses Buch einfließen zu lassen und damit ihre ganz eigene Geschichte zu schreiben. Besonders interessant fand ich das Magiesystem. Es ist recht vielseitig und bedient sich verschiedener Elemente. Zu gerne würde ich noch mehr in den folgenden Büchern darüber erfahren, denn ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Magiesystem noch ein unentdecktes Potential hat und die Leser durchaus überraschen könnte. Die Protagonistin ist ein junges Mädchen namens Snow. Diese lebt seit einigen Jahren in einer psychiatrischen Einrichtung, sodass sie fernab von der Zivilisation groß geworden ist und ein alltägliches Leben nicht kennt. Der genannte Grund, warum Snow in diese Psychiatrie eingewiesen wurde, fand ich leider nicht wirklich glaubwürdig oder überzeugend. Sie ist teilweise noch recht naiv und sturköpfig, zum Teil auch trotzig. Ich fand es interessant zu lesen, wie Snow diese neue magische Welt erst kennen lernen muss. Auch muss sie erst ihr eigenes Potential erkennen und die Auswirkungen ihrer Magie begreifen. Was mir persönlich nicht so an ihr gefallen hat: ihre permanente Verliebtheit in die männlichen Begleiter. Eigentlich ist sie in diese Schneewelt gekommen, um ihre große Liebe Bale zu retten. Dennoch verliebt sie sich recht schnell in die Männer dieser Welt und scheint auch Gefühle für diese zu entwickeln. Dies ging mir alles teilweise immer recht schnell und wirkte auf mich teilweise auch aufgesetzt. Mehr überzeugen konnten mich persönlich die Nebencharaktere aus diesem Buch. Kai und Gerde haben mir gut gefallen, ihre Verbundenheit zueinander konnte mich überzeugen. Auch Jagger fand ich recht ansprechend. Ich brauchte ein paar Seiten, um mich auf ihn einzulassen, doch dann ist mir seine geheimnisvolle und liebevolle Art ans Herz gewachsen. Der Bösewicht ist in dieser Geschichte der König Lazar, außerdem ist er der Vater von Snow. Dieser wird erst am Ende der Geschichte greifbar. Oftmals wird über ihn geredet und seine Taten sprechen für sich. Doch erst zum Ende des Buches bekommt er seinen Auftritt. Ein spannender Showdown konnte mich noch zum Ende von der Autorin Paige überzeugen. Einige überraschende und unverhoffte Wendungen wurden eingebaut, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Dieser Showdown sorgte dafür, dass mein Interesse an der Weiterführung der Geschichte geweckt wurde. Insgesamt hat Danielle Paige mit „Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ einen interessanten Auftakt der Reihe geschrieben. Hierbei konnten mich vor allem die magische Welt und auch die Nebencharaktere überzeugen. Die angedeuteten Liebesbeziehungen waren für mich jedoch ein wesentlicher Kritikpunkt. Leider ist mir auch die Protagonistin bisher nicht wirklich ans Herz gewachsen. Dennoch würde ich gerne weiterlesen und erfahren, wie die Geschichte weitergeführt wird. Hierfür möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

Snow
Snowby Danielle PaigeThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH